Kapitel 6
Kathrine
Der braunhaarige brachte Mila in ein Zimmer, wo sie von nun an schlafen würde. Es war klein und leer. Alles was sich in diesem Zimmer befand, war ein Bett, ein Schrank und eine Tür die wahrscheinlich in ein Badezimmer führt. Was nicht zu vergessen war, waren die Gitterstäben an den Fenstern.
"Kathrine, warum- wieso soll das mein neues Zimmer sein? Was-"
"Mila, ich- Kann ich eine Sekunde mit ihr alleine sein?", fragte ich den braunhaarigen. Er rollte seine Augen.
"Du hast 2 Minuten.", sagte er und machte die Tür zu.
"Okay, hör mir zu Mila. Ich hab mit ihm einen Deal gemacht. Dir wird nichts passieren das hat er mir versprochen."
"Was für einen Deal?"
"Das er uns nicht an irgendwelche Psychos verkauft, die dann sonst was mit uns machen. Ab jetzt werden wir hier bleiben. Bis ich einen Weg gefunden habe, wie wir hier wieder heil raus kommen können. Versprich mir keine scheiße zu bauen, okay?", flüsterte ich ihr zu.
"Und was macht er mit dir?"
"Nichts.", log ich. Der braunhaarige kam wieder ins Zimmer. Ich zog Mila in eine Umarmung. "Dir wird nichts passieren. Das versprech ich dir. Du musst jetzt stark für uns beide sein.", flüstere ich, nur für uns hörbar, in ihr Ohr und ließ dann von ihr ab. Tränen liefen über ihre Wangen, doch ich wischte sie schnell weg.
Er kam zu Mila und nahm ihr ihre Fesseln ab. Dann zog er mich mit sich und schloss die Tür ab.
Er zog mich in das Schlafzimmer in dem ich am Anfang von Joey gebracht wurde. Dann stellte sich hinter mich und legte seine Hände auf meine Schultern. "Und das meine Liebe wird von nun an unser Zimmer sein."
Ich schluckte schwer.
Unser Zimmer.
Ich hielt meine Tränen zurück. Ich wollte nicht schwach wirken.
Auf was hab ich mich da bloß eingelassen?
Der braunhaarige stellte sich vor mich und machte meine Fesseln ab. Dann warf er sie auf den Boden und musterte mich.
"Du brauchst was anderes zum anziehen.", sagte er eher zu sich selbst.
Er ging zu einem Schrank und holte ein graues T-Shirt raus.
"Wo ist das Bad?", fragte ich mit gesenktem Blick.
"Wieso das Bad? Du ziehst dich hier um. Vor mir.", lachte er. Ich schaute ihn erschrocken an. Vor ihm? "Los, ich bin müde." Er zog sich bis auf seine Boxer aus und legte sich unter die Decke.
Mit einem lächeln auf den Lippen schaute er mich erwartungsvoll an.
Okay, wenn das so ist.
Ich zog einen Arm aus dem ersten Träger meines Kleides und dann aus dem anderen. Dann zog ich mir das T-Shirt über und zog das Kleid meine Beine runter. Ich schlüpfte raus und sah das er mich böse anblitzte.
Das hättest du nicht erwartet du arschloch. Ich hielt mein lachen zurück. Ich wusste es müsste komisch ausgesehen haben, aber wenigstens hat er mich nicht in Unterwäsche gesehen.
Der braunhaarige klopfte neben sich und hob die Decke hoch. Ich atmete tief durch und legte mich neben ihn.
Sofort zog er mich an sich und ich spürte seine Brust an meinem Rücken auf und ab gehen.
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