🌸|a/t
A/T, das
(Film, Drehbuch)
Eine Abkürzung für ‚Außen/Tag'; eine Notiz zu einzelnen Szenen, die definiert, dass diese am Tag und im Außenbereich gedreht wird; steht in Drehbüchern meist neben der Nennung einer neuen Szene
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OMG! Happy Birthday Hyun!!!!✨🌞🌈
08:30
vielen vielen dank, lia !!
08:34
Alles Gute zum Geburtstag, Baekhyun, ich hoffe du hast einen schönen Tag :)
08:43
werde ich bestimmt haben, danke miko !!
08:46
Ich weiß wir haben zwar erst vor drei Tagen die Funkstille nach zufälligem Wiedersehen aufgehoben, aber glaub' ja nicht, dass ich an deinem Geburtstag nie an dich gedacht habe ;)
Alles Gute, Baekhyun!
09:03
haha, was anderes konnte ich gar nicht von dir erwarten c; warte nur bis oktober, wenn ich mich revanchiere !! danke sindae ^^
09:04
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Ich konnte nicht anders als über die Nachricht zu schmunzeln.
Sindae.
Es war immer noch ungewohnt wieder im Kontakt mit ihm zu stehen.
Etwas an das ich mich definitiv gewöhne könnte.
„Was Gutes passiert?", fragte Chanyeol amüsiert, während er dabei war seine Jacke auf dem feuchten Morgentaugras auszulegen, um sich darauf zu setzen. Auf seinen Satz folgte ein Gähnen.
„Kann man so sagen, wenn man will.", grinste ich.
Es war schön zu sehen, dass ich über die restlichen zwei Jahre nicht der Einzige gewesen zu sein schien, der – ob freiwillig oder unfreiwillig – an seinem Geburtstag unweigerlich an ihn gedacht hatte.
Und zugegebenermaßen hatte es mich überrascht, dass er mir um knapp neun Uhr morgens schon eine Nachricht geschickt hatte – normalerweise war er immer derjenige gewesen, der mit verschlafenem Blick und ungezähmten Haaren zum Küchentisch getapst war – frühestens um 12 Uhr, weswegen ihn seine Mutter immer ausgelacht hatte.
Bei Lia und Yumiko konnte ich es mir denken. Gemeinsame Morgenschicht laut Plan im Laden.
Sonst wären die beiden sicherlich auch noch nicht wach. Obwohl. Lia vielleicht. Wo sie ihre Energie immer schaffte herzuholen war mir wirklich ein Rätsel.
Aber um fair zu sein.
Ich wäre wahrscheinlich auch nicht wach gewesen, hätte mich Sihyun nicht so früh angerufen, um mir zum Geburtstag zu gratulieren.
Sie hatte sich unzählige Male dafür entschuldigt; wahrscheinlich, weil sie definitiv aus meiner Stimme hatte heraushören können, dass mein Kopf nach Aufwachen um knapp sieben Uhr dreißig noch nicht ganz funktionierte – hatte sich allerdings damit gerühmt die Erste gewesen zu sein, mir gratulieren zu können und zudem noch angefügt, von dem ich mir sicher war, dass sie dabei schalkend gezwinkert hatte; dass früh aufstehen sicherlich nicht schaden könnte.
Könnte es sicher auch nicht.
Es sei denn man hatte die Nacht davor noch einige Stunden mit einem Typen mit ungebändigten Locken, großen Ohren und verdammt nochmal großen Augen telefoniert, um ihm seine eigene Nachtschicht bei der Bowlingbahn unterhaltsamer zu machen.
Tja. Dann hatte ich wohl den Salat – allerdings auch die Möglichkeit Chanyeol direkt als Überraschungsbesuch abzuholen und von der ohnehin schon geschickten Bowlingbahn-Adresse Gebrauch zu machen.
‚Fruitbowl', auch erkennbar durch das Neon-LED-Lichtlogo, das über der Eingangs-Flügeltür aus Glas gehangen hatte.
Mit Wassermelonen, Blaubeeren und Zitronen in Bowlingverkleidung auf einer Bananen-Bowlingbahn.
Chanyeols Blick war selten so überrascht gewesen als er die Tür nach einem gerufenen „Wir haben geschlossen!", doch geöffnet hatte, da ich einfach unberührt weiterklopfte und ein nonchalantes „Ich weiß" anfügte.
Für einen Moment hatte ich gezweifelt, vielleicht war er einfach nur müde und wollte in's Bett – vielleicht hatte er eine schlechte Schicht gehabt und konnte nun alles ab, abgesehen von Kontakt zu Menschen – es war ein Rauschen von plötzlichen Einfällen, die die Überraschung zunichtemachen könnten. Wie ein tosender Wasserfall. So wie es immer mit unangekündigten Dingen war. Vielleicht war auch das gerade der Nervenkitzel an diesen Momenten.
Der Wasserfall war in dem Moment eingefroren, in dem ich sah, dass die Überraschung an seinen Mundwinkeln zu kitzeln begann. Es war durchaus ein wahrer Erfolg gewesen.
„Ach, übrigens.", erinnerte ich mich als ich nach meinem Rucksack griff, „Ich habe auch was mitgebracht, damit wir weder verhungern noch verdursten."
Es war nur ein kurzer Abstecher zum Supermarkt gewesen – zwei schnelle Griffe aus Kühl- und Gebäckregal.
Trotzdem waren Chanyeols Augen ganz groß geworden als er die Tüte erkannte. Ich musste mir aus Triumph ein Grinsen verkneifen.
„Ich hab' keine Ahnung von Kaffee, ich weiß noch nicht mal ob das einer ist.", fuhr ich stattdessen so unberührt wie möglich fort und hielt ihm den hohen Plastikbecher mit der grün-milchigen Flüssigkeit hin, „aber meine Schwester schwört auf das Zeug und es hat 'nen coolen Namen, also deal with it I guess?"
Chanyeol lachte und nahm den Becher mit dem dazugehörigen Strohhalm dankend an. Gelb-blaue Streifen lugten aus seiner grauen Windjacke hervor, passend zu der marineblauen Stoffhose, die knapp über seinen Knöcheln aufhörte.
Ganz eindeutig ein Bowler wie er im Buche steht.
„Ist das Matcha?"
Ich nickte. Mehr Lachen.
„Ich glaube Matcha ist Tee, aber trotzdem danke."
„Oh."
Verständnisvoll klopfte er mir auf die Schulter: „Schon gut."
Dann eben Tee. Sinn war es machte wach und das tat es bestimmt, wenn ich Sihyuns Worten Glauben schenken konnte.
Hoffte ich zumindest.
Und Koffein oder Teein oder was auch immer konnte Chanyeol bestimmt gut gebrauchen.
„Hotteok?", fragte ich stattdessen schief grinsend.
Chanyeol nickte groß und vielsagend – gerade in dem Moment, in dem sein Strohhalm durch den Plastikdeckel stach.
Mintgrün zu Knallrot zu Sonnenblumengelb zu Marineblau.
Interessante Farbkombination.
Meine Finger hinterließen Abdrücke von berührtem Fett auf dem kleinen, weißen Backpapier als ich ihm den Pfannkuchen überreichte.
Ungesund leckere Teile.
Ein paar Sekunden blickte Chanyeol auf seine Hände und sagte nichts. Sein Mund schmunzelte. Seine Augen mit ihm.
Hinter ihm lief ein Jogger in schwarzen Trainingsklamotten. Diese Motivation hätte ich auch gerne. Ich schaffte es ja noch nicht mal mich an Ein Mal in der Woche Homeworkoutplan zu halten.
„Danke, Baekie.", murmelte Chanyeol und ich konnte nicht anders als über den Spitznamen zu schmunzeln. Es klang ungewohnt aus seinem Mund. Aber auch nach etwas an das ich mich gewöhnen konnte.
Baekie also. Warum auch nicht.
Er räusperte sich. Er hatte noch keinen Bissen von seinem Hotteok genommen. Unter seinen Augen lagen Schatten der Müdigkeit – die Nacht durchzuarbeiten war sicher nicht das Beste. In seinen Augen lag etwas, was etwas kleiner als Ehrfurcht war: „Wenn man dich kennt dann...fängt man wieder an zu leben."
Ich lachte: „Noch musst du mich nicht heiligsprechen, keine Sorge."
Mein Körper war ganz hibbelig. Ein Triumph für eine durchaus gelungene Überraschung.
Das war alles was ich wollte für den Tag.
„Wer weiß, vielleicht folgt das ja irgendwann.", zwinkerte und scherzte Chanyeol verstohlen und biss endlich von dem Pfannkuchen ab. Zwei Krümel hafteten an seinem Mundwinkel.
Ich lachte: „Bitte nicht."
Das gleiche dämliche Grinsen.
Nachdem sich unser Gespräch wie eine müde Katze über Themen gestreckt hatte – Chanyeol fragte unter anderem wie es bei meinen Eltern gewesen war (und ich hatte ganz genau gesehen, wie vorsichtig er seine Worte vor mir auslegte) und ich es ihm mit ähnlicher explizit-knapper, gewählter Wortwahl beschrieb, waren wir irgendwie auf das Wetter zu sprechen gekommen.
Kein Wunder.
Der verhangene Wolkenhimmel war so hell weiß gewesen, dass die knochigen Kronen der Bäume und die umstehenden Wolkenkratzer beinahe so aussahen als hätte man ein Bild gemalt, aber den Hintergrund ausgelassen.
Vielleicht auch wie eine Map in einem Computerspiel, die noch nicht vollständig geladen war, wie Chanyeol laut überlegt hatte.
Wir hatten uns noch nicht mal den Standpunkt der Sonne erdenken können, weshalb ich aus Spaß - und weil uns ähnlich sah mit einem weiteren, entfremdeten Filmzitat antwortete.
„I can't see you but I know you're here."
Erwartungsvoll hatte ich Chanyeol angeguckt, der allerdings nur mit zerknirschter Miene entschuldigend den Kopf schüttelte, worauf ich protestierend aufatmete. Er kannte den Film nicht. Etwas was mich selten gestört hatte, weil es schlichtweg menschlich war, aber das war einer DER Filme. Einer der Filme, dessen Schwarz-Weiß-Bilder mich um den Finger gewickelt hatten. Einer der Filme, die ich früher immer unglaublich gern gesehen hatte und wollte, dass andere es auch taten, weil er so besonders war, dass er es gar nicht anders verdiente.
Was genau der Grund war, weswegen wir das jetzt in meinem Wohnzimmer nachholen würden. Es grenzte beinahe an ein Wunder, dass er bislang ohnehin noch nie bei mir zu Hause gewesen war. Ich war immerhin schon mal in seinem Treppenhaus und dem Dach gewesen, was zwar nur halb zählte, aber trotzdem zählte.
Zeit sich zu revanchieren.
„Ich kann nicht glauben, dass du ‚Himmel über Berlin' wirklich noch nicht gesehen hast!"
Theatralisch enttäuscht schüttelte ich ein weiteres Mal den Kopf, während mein Schlüsselbund unterstützend protestierend klimperte.
Chanyeol zuckte nur mit den Schultern: „Schuldig gesprochen?"
Ich lachte: „Allerdings!"
Als Antwort vermischte sich sein Lachen mit einem weiteren Gähnen.
Ich war nicht wirklich ernsthaft enttäuscht von ihm, besonders, weil sein Filmgeschmack eben ab und zu von meinem abwich. Umso besser war es, dass er sich bereit erklärt hatte sein Filmrepertoire zu erweitern. Und ich könnte seine rohe, reale, erste Reaktion auf die einzelnen Szenen sehen.
„Schuhe kannst du hier einfach im Flur abstellen...Jacke da anhängen und gemütlich machen kannst du es dir auf der Couch da drüben!"
Abwechselnd deutete ich auf meinen Jackenständer der rechts neben mir stand und auf meine heißgeliebte Couch am Ende des schmalen Eingangsflures. Ich nahm aus dem Augenwinkel wahr, wie Chanyeol nickte und sich interessiert umblickte.
Ich lachte: „Ich hab' allerdings nicht extra für dich aufgeräumt, aber damit musst du klarkommen."
„Alles klar."
Ohne weiteres schlüpfte ich mit meinen Füßen aus meinen Schuhen und lief schnurstracks in die Küche.
„Magst du was trinken?", ignorierte ich die Teetasse und das Wasserglas von gestern in meiner Spüle.
„Ja, gerne ein Wasser."
Nur wenige Augenblicke später hantierte ich an meinem DVD-Player herum, während Chanyeol hinter mir auf meinem Sofa saß, ein Glas Leitungswasser in der Hand hielt und alles ganz genau musterte.
Sein vertikal-gestreiftes Bowlinghemd ging ich bis knapp über den Ellbogen. Ich glaube ich hatte ihn noch nie in kurzen T-Shirts geschweige denn Hemden gesehen.
„Ich mag deine Wohnung.", sagte er schließlich nach ergebenem Schweigen – gerade in dem Moment, in dem mein Player mit einem Surren die DVD in's Laufwerk schob. Grinsend drehte ich mich um.
Chanyeols Blick haftete an meinem ‚Zurück In die Zukunft'-Filmplakat über meiner alten Kommode, in der ich meine Bettwäsche und jeglichen anderen Kram verstaut hatte. Ich mochte das Plakat durchaus gerne. Besonders der Kontrast von der orangenen Schrift und dem blauen Hintergrund gefiel mir. Es machte es lebendig. Zum Glück hatte ich die Unterhosen gestern noch weggeräumt, die den Tag davor noch darauf gelegen hatten.
„Danke, das freut mich."
Chanyeol schenkte mir ein ehrliches Lächeln.
Die nur allzu bekannte Menümusik begann sich in der Atmosphäre auszubreiten. Mit einem Seufzen setzte ich mich neben ihm und griff nach der Fernbedienung auf dem Tisch.
„Bereit?", herausfordernd musterte ich ihn.
Er nickte mit einem kleinen Lächeln: „Bereit."
Mit theatralisch großer Geste drückte ich auf Play.
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Chanyeols Augen flatterten langsam auf; gerade in dem Moment in dem das letzte Bild ausblendete.
Ich lachte leise, während ich den Klängen des beginnenden Abspannes lauschte.
„Na? Gut geschlafen?"
In ungefähr der Mitte des Films, in dem Moment, in dem sich Damiel der Schutzengel und der Filmstar an dem Pommesstand stehen und der Filmstar den berühmtberüchtigten Satz ‚I can't see you but I know you're here' zu dem eigentlich unsichtbaren Engel gesagt hatte – und ich Chanyeol hatte zeigen wollen, woher und in welchem Kontext eingebettet das Zitat stammte, hatte ich feststellen müssen, dass er seit was-weiß-ich-wann schon eingeschlafen war. Den Mund leicht geöffnet und den Kopf gefährlich weit und ungemütlich in den Nacken gelegt, weswegen ich kurzerhand dazu übergegangen war seinen Kopf auf ein Kissen umzulegen. Eine Nackenstarre nach einer offensichtlich ermüdenden Nachtschicht konnte ich ihm wenigstens ersparen.
Sein Blick galt verloren, verwirrt und unfassbar verstreut; als würde er sich nicht nur wundern, wo er sich gerade befand, sondern auch wer er war und was er tat. Auf seinen Lippen lag ein leichtes Schmollen. Dazu stark zusammengezogene Augenbrauen und zerzaustes Haar.
„War der Film so langweilig?", neckte ich.
Sein Blick, der bis vor wenigen Sekunden noch meine Decke gemustert hatte, wechselte nun zu meinem Fernseher, auf dem gerade angezeigt wurde, dass Jürgen Knieper für die Musik zuständig war. Seine Augen wurden groß. Eine Hand fuhr über sein Gesicht.
„Oh gott.", murmelte er, ehe ihn ein Gähnen unterbrach, „Ich wollte nicht einschlafen, ich versprech's."
Und das wusste ich.
Eine Nachtschicht steckte sicher schwer in den Knochen – zumindest konnte ich mir das gut vorstellen. Immerhin hatte Chanyeol sehr oft gegähnt, was er aber immer abgewunken hatte.
Ein kleiner Teil war ein kleines bisschen beleidigt, dass er eingeschlafen war, aber der wesentlich größere Teil, dass ich Verständnis für die Situation hatte, überwog zum Glück.
„Ich weiß, alles gut.", schmunzelte ich und klopfte ihm mitleidig auf die Schulter, „Richtiges Frühstück?"
Es war schließlich knapp nach 11 Uhr. Mein Magen bekam langsam ebenfalls Hunger.
Chanyeol gähnte ein weiteres Mal, während sein Blick immer noch am Fernseher haftete. Seine linke Hand verdeckte seinen Mund.
„Kann ich...vielleicht Duschen?", fragte er nach einer Weile, in der er nur geblinzelt hatte.
Die Klänge von Wasser aus meinem Duschkopf ertönten in dem Moment, in dem ich die Pfanne mit etwas Butter auf meinen Gasherd gestellt hatte.
Es war ein schön-harmonisch-familiärer Klang.
Wir hatten uns nach einem Blick in meinem Kühlschrank für Rührei mit Reis entschieden, aus dem simplen Grund, dass ich bald wieder einkaufen musste und wirklich nicht mehr viel da war.. Die Eier warteten nur noch in meiner Lieblingsschüssel darauf in die Pfanne gegeben zu werden. Weiße Keramik mit einem roten Rand.
Chanyeol war nicht sonderlich gesprächig, wenn er müde war, hatte ich herausgefunden - hatte genickt und sich bedankt als ich ihm ein Handtuch gab. Er schien ein Fan von einsilbigen Antworten zu werden.
„Hm."
„Ja."
„Ne."
„Du?"
Etwas, was mich nicht groß störte. Ich kannte schließlich auch andere Seiten von ihm.
Die Pfanne zischte als ich das Ei hinzugab.
Mein Handy vibrierte erneut.
Während des Films war noch eine kurze Nachricht von Sulim eingegangen, in der sie mir ebenfalls gratulierte. Und scheinbar eine weitere in diesem Moment.
‚Alles Gute, Baekhyun.'
Es war die Nummer meiner Mutter.
Für einige Sekunden verharrte ich und musterte jeden einzelnen Buchstaben. Schwarz auf weiß. Sie hatte mir die Nachricht per SMS geschrieben. Als wäre WhatsApp zu persönlich.
Mit einem Seufzen schloss die App. Ohne zu antworten.
Ich konnte es nicht. Und nach dem Streit vor einigen Tagen wollte ich es auch nicht.
Ich brauchte wieder meine Pause.
Etwas Chanyeol mit einem Nicken verstanden- und dann mit Schweigen aberkannt hatte. Wir mussten nicht reden, wenn ich nicht wollte. Etwas, was mir sehr zugute kam.
Chanyeol.
Er wusste überhaupt nicht, dass ich heute Geburtstag hatte. Etwas, was mir über den Tag aufgefallen war.
Stumm musterte ich meine eigene Reflexion in einem der Wandschränke gegenüber von mir. Schwarze Haare, kleine braune Augen, schmale Lippen.
Ja. Das war ich. Mit nun zwanzig Jahren.
Ich machte mir nicht viel aus Geburtstagen. Deswegen war es mir auch erst wirklich eingefallen als Sindaes Nachricht im Park eingegangen war. Klar war es schön seinen Geburtstag zu feiern, aber letztlich...letztlich war es eben doch nur ein Tag wie jeder andere. Solange er schön war, war doch alles gut. Das war alles, was für mich zählte. Und bislang war er das auf jeden Fall.
Ob Chanyeol wissen wollen würde, dass ich Geburtstag hatte?
Womöglich. Wenn er so ein Familienmensch war konnte es sehr gut sein, dass er Traditionen genau so liebte. So auch Geburtstage. Vielleicht.
Aber wie sollte man sowas ansprechen?
„Hi Chanyeol, ich dachte ich hole dich mal ab- oh! Und übrigens ich habe heute Geburtstag" fühlte sich schließlich einfach nicht richtig an. Als würde man jemandem damit vorschreiben besonders nett zu sein oder einem zu gratulieren oder was auch immer.
Das musste nicht sein.
Vielleicht ließ ich es auch einfach sein und irgendwann würde es ihm auffallen, wenn er nachfragte.
Vielleicht hatte er es bis dahin auch wieder vergessen, dass wir uns genau dem Tag überhaupt getroffen hatten.
Wer wusste das schon.
Klein lächelte ich meine Spiegelung an.
Genau in dem Moment, in dem es an meiner Tür klingelte.
•••
Falls dieses Kapitel Euch total holprig vorkommt, dann tut mir das inständig leid, ich hatte irgendwie aus unerfindlichen Gründen total mit der Fertigstellung dieses Kapitels zu kämpfen haha ^^' aber jetzt ist es ja da und ich kann mich auf die restlichen Kapitel fokussieren, die mir hoffentlich leichter von der Hand gehen werden ^^
Habt ein schönes Wochenende und einen wundervollen Start in die Woche!!
-moon
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