Kapitel 4

Misaki saß am darauffolgenden Donnerstagnachmittag auf der abgeblätterten Parkbank in ihrem Lieblingspark, die Hände in den Schoß gelegt, während der Wind die letzten Blätter des Sommers vor ihren Füßen aufwirbelte. Ihr Blick war leer, die Frustration tief in ihre Züge eingegraben. Die Worte ihrer Kündigung hallten noch immer in ihrem Kopf nach, wie ein unwillkommenes Echo, das sich nicht vertreiben ließ. Um sie herum tobte das Leben, doch in ihr war nur Stille und eine Schwere, die selbst der wärmende Sonnenschein nicht durchdringen konnte.

Auch wenn sie dachte, dass es nicht mehr schlimmer kommen konnte, war genau dieser Fall eingetreten. Ihr Chef hatte sie gekündigt. Eigentlich war sie sich sicher, dass die Präsentation ein voller Erfolg werden würde, sie war am Abend vorher extra länger in der Arbeit gewesen, um an dieser zu arbeiten und sicherzugehen, dass sie perfekt war.
Doch als sie an jenem Tag die Präsentation halten sollte, lief alles schief, was nur schiefgehen konnte. Es war wie verhext.

Die Präsentation über das neue Spiel ihrer Firma "War of the goddes", welches dieser wichtige Kunde in Auftrag gegeben hatte, war am Tag zuvor noch vollkommen in Ordnung gewesen, jedoch war diese an jenem Tag komplett verunstaltet. Rechtschreibfehler ohne Ende und komplett andere Inhalte, als die, die der Kunde eigentlich in Auftrag gegeben hatte. Als wäre das nicht schon schlimm genug gewesen, befanden sich am Ende der Präsentation noch Fotos, welche Katja und ihren Chef in eindeutigen Situationen zu sehen war.

Diese Präsentation war definitiv nicht ihre. Irgendjemand musste die Präsentation manipuliert haben und Misaki konnte sich genau denken, wer diese Person war. Sie konnte es nicht glauben. Wie sehr konnte man eine Person hassen, dass man zu solchen mitteln greifen musste? Was hatte Misaki ihr getan, dass Katja sie so sehr hasste?

Der Kunde, ein grauhaariger Mann mit durchdringendem Blick, sprang auf, seine Wut in jedem Wort messerscharf. Empört über das eben gesehene kündigte er an, nie wieder mit so einer Firma wie dieser zu arbeiten und verschwand Wutentbrannt aus dem Büro.
Schweiß sammelte sich zu diesem Zeitpunkt in Misakis Handflächen, als ihr Chef sie nach diesem Fiasko in sein Büro rief. Egal was Misaki sagte, wie sehr sie auch beteuerte, dass diese Präsentation nicht von ihr war, wie sehr sie sich für dieses Unglück auch entschuldigte, nichts half.
Natürlich glaubte ihr Chef ihr kein Wort.

Warum auch?

Schließlich wurden er und Katja aufs tiefste mit dieser Präsentation gedemütigt. Natürlich deutete alles darauf hin, dass Misaki diese Fotos mit Absicht in die Präsentation packte, um ihren Hass herauszulassen. Wieso auch, sollte Katja sich selbst so zur Show stellen?

Die Kündigung war kurz, fast beiläufig, doch der Stich in Misakis Brust halte noch lange nach. Nie hätte sie gedacht, dass sie ihren Job, den sie so sehr liebte, auf diese Art verlieren könnte. Schon immer wollte sie Game Designerin werden und als sie nach der Schule wirklich die Ausbildung bekam, war sie überglücklich. Zwar bedeutete dies, drei weitere Jahre Schule, aber das machte ihr nichts aus.

Es lief auch alles immer gut seit sie in dieser Firma arbeitete und ihr Chef hatte nie Gründe an ihr zu zweifeln, doch kaum tauchte Katja als neue Teamleitung auf änderte sich dies. Jetzt hatte sie geschafft, was sie schon so lange versuchte. Misaki war raus aus der Firma.

Eine Träne rollte ihrer Wange herab, so wie diese auf ihrem Handrücken landete, zerbrach ihr Herz erneut. Wie Lage würde das noch weitergehen? Erst Marco, jetzt ihr geliebter Job. Was kam als Nächstes? Die richtige Trennung ihrer Eltern? Auch wenn Misaki eigentlich schon darauf eingestellt war, wenn sie ehrlich mit sich selbst war.

Misaki erhob sich langsam von der Sonne gewärmten Parkbank, auf welcher sie eine Weile gesessen hatte, als ob sie sich damit von ihrer Last befreien könnte. Ihr Blick verweilte kurz auf den kleinen Spielplatz. Kinder rannten herum, lachten und erfreuten sich an ihrem Leben.

Kurz sehnte sie ich nach ihrer Kindheit und wünschte sich, dass auch sie bald wieder so frei lachen könnte.
Sie seufzte und verließ mit gesenktem Kopf den Park. Die Einsamkeit umhüllte sie wie eine schwere Decke, während ihre Schritte leise über den Kiesweg hallten. Jedes knirschen unter ihren Schuhen war wie ein schmerzlicher Abschied von einem Moment, der nie wirklich ihr gehörte.

Seufzend öffnete sie die Wohnungstür ihrer Schwester. Da sie die letzten beiden Wochen eigentlich ausschließlich bei Rina war, hatte diese ihr einfach einen Schlüssel machen lassen, damit ihre geliebte jüngere Schwester kommen und gehen konnte, wann sie wollte.

Dies hatte sie eigentlich schon länger vorgehabt aber jetzt war einfach der beste Zeitpunkt dafür gewesen.
Kaum betrat Misaki die kleine Wohnung stieg ihr auch schon der Duft ihres Lieblingstees in die Nase. Verwundert trat sie in das Wohnzimmer ihrer Schwester wo diese bereits auf dem Sofa saß. Eigentlich sollte sie noch bei ihrer Arbeit in der Kinderkrippe sein.

Überrascht sah Rina ihre kleine Schwester an „Was machst du denn schon hier, hast du nicht erst in ein paar Stunden Feierabend?“

Rina stand wie versteinert da, ihre Augen weit aufgerissen, während Misakis Worte wie kaltes Wasser über sie hereinbrachen.

„Ich habe meinen Job verloren“ , sagte Misaki mit zitternder Stimme, und Rinas Herz setzte einen Schlag aus.

Ein dumpfer Schmerz machte sich in ihrer Brust breit, und ihre Hände begannen zu zittern, als ob die Erschütterung der Nachricht durch ihren ganzen Körper jagte. Der Raum um sie herum schien sich zusammenzuziehen, die Welt verlor für einen Moment ihre Farbe. Rinas Lippen bebten, unfähig, die richtigen Worte zu finden, während ihr Blick an Misakis Gesicht haftete, das nun von Trauer gezeichnet war.

Ein Schleier aus Unglauben legte sich über ihren Verstand, der nicht fassen konnte, was sie gerade gehört hatte. Sie konnte einfach nicht glauben, dass ihre kleine Schwester ihre Stelle als Gamedesignerin verloren hatte. Rina wusste das Misaki ihren Job gut machte, besonders im Bereich Storytelling wurde die Dreiundzwanzig jährige doch immer gelobt.

Sanft zog sie ihre kleine Schwester in eine feste Umarmung „Oh Misaki, das tut mir so leid für dich...aber wie ist das denn passiert?“

„Die Kurzfassung? Die Präsentation lief absolut scheiße und-“

Rina unterbrach ihre Schwester vorsichtig „Aber du hast doch total hart daran gearbeitet und sogar Überstunden deswegen gemacht.“

Misaki seufzte, der Gedanke daran ihre Zeit dafür verschwendet zu haben sorgte bei ihr für Magenschmerzen. Denn genau das war es jetzt für sie gewesen, Zeitverschwendung. Die ganze harte Arbeit welche Misaki in diese verdammte Präsentation gesteckt hatte, war nun im Nachhinein betrachtet einfach sinnlos. Vielleicht war sie auch selbst daran schuld gewesen.

Eine einfache Sicherung für die Präsentation hätte ausgereicht aber daran dachte sie natürlich nicht. Misaki fühlte sich absolut dumm dafür, aber wieso hätte sie es auch tun sollen? Klar Katja hasste sie, aber die Halbjapanerin hatte nicht damit gerechnet, dass die Brünette so weit gehen würde. Woher hatte sie überhaupt das Passwort für ihren PC? Eine Frage, welche sie sich zu spät stellte.

„Manipulation“ , antwortete Misaki knapp und deutete mit einem Blick aus Enttäuschung und einen Hauch von Anspannung an, dass sie eigentlich nichts Weiteres dazu sagen wollte, auch wenn sie wusste, dass Rina nicht einfach so aufgeben würde, sie hatte ihr schließlich "angedroht" das Misaki noch einmal über alles reden sollte, was Misaki belastete. Als Abschluss wie es Rina nannte.

Die dampfende Tasse Tee zwischen ihren Händen bot Misaki nur einen schwachen Trost, während ihre Worte leise durch den Raum schwebten. Rina saß ihr mit einem sanften Blick gegenüber, während sie jedem Satz lauschte. Eine Stunde war vergangen, doch es fühlte sich an wie eine Ewigkeit. Misaki sprach erneut von Marco, wie schmerzhaft seine Worte für sie gewesen waren, als er Schluss gemacht hatte, und von der Leere, die er hinterlassen hatte. Ihre Stimme brach kurz, doch sie schluckte die Tränen tapfer herunter.

Marco war ein Thema, dass sie noch immer nicht verlassen wollte. Zwar waren mittlerweile nun knapp drei Wochen seit der Trennung vergangen, doch es tat noch immer so weh wie am ersten Tag, noch immer weinte sie beinahe täglich wegen ihres ehemaligen Traummannes, auch wenn sein Leben ohne sie sehr gut weiterging, wie sie anhand der zahlreichen Posts auf Social Media sehen konnte.
Dann folgte der endlose Streit ihrer Eltern – die ständigen, scharfen Worte, die das Zuhause in eine feindliche Zone verwandelt hatten.

„Es hört einfach nicht auf“, flüsterte Misaki, während ihre Hände nervös am Rand der Teetasse entlang fuhren.

Ryo, ihr kleiner Bruder, hatte sie am Dienstagabend angerufen und sie gebeten nach Hause zu kommen, der Streit ihrer Eltern eskalierte derart, dass der fünfzehn jährige befürchtete, dass es mit Gewalt enden würde. Als Misaki bei ihr zu Hause ankam, war ihr Vater weg, während sich ihr Bruder um ihre weinende Mutter kümmerte. Es brach ihr das Herz ihre geliebte Mutter so zu sehen. Zwar hatte ihr Vater Michael ihre Mutter Yumiko nicht geschlagen, doch die seelischen Wunden, welche er der gebürtigen Japanerin zufügte, waren um einiges schlimmer.

„Warum verlässt du ihn nicht einfach?“, fragte Misaki ihre Mutter mit einem entsetzlichen Schmerz in ihrer Stimme.

„Weil ich ihn trotz allen noch liebe“, antwortete ihre Mutter darauf mit Tränen in ihren dunkelbraunen Augen, dieser Anblick versetzte Misaki einen Stich in ihrem Herzen. Sie wusste wie ihre Mutter sich fühlen musste, schließlich wäre auch sie vermutlich bei Marco geblieben, wenn er sie so schlecht behandelt hätte – vorausgesetzt er hätte nicht mit ihr Schluss gemacht.
Rina war noch immer extrem sauer auf ihren Vater – und auf Misaki, weil diese ihr all das erst am darauffolgenden Tag erzählte.

Und schließlich kam sie doch noch auf den Verlust ihres Jobs zu sprechen und erzählte ihrer Schwester im Detail was genau während der Präsentation geschehen war, als wäre dies der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Rina konnte den Schmerz in Misakis Augen sehen, wie er sich tief in ihre Seele gefressen hatte. Jede noch so kleine Hoffnung schien von diesen Schicksalsschlägen erstickt worden zu sein.

Eine Weile lang war es ruhig, man konnte sehen, wie Rina nachdachte. Sie hielt ihre Tasse Tee in ihrer Hand und starrte Stumm in die dunkle Flüssigkeit während sie sich leicht auf ihre schmale Unterlippe biss. Dies tat die schwarzhaarige immer, wenn sie nachdachte. Misaki beobachtete ihre große Schwester und wartete geduldig darauf, dass Rina ihr sagte, woran sie dachte.

Hätte sie die junge Frau jetzt mit ihren Gedanken unterbrochen hätte das nur schlecht für Misaki geendet. Rina hasste es, wenn man sie beim Nachdenken störte – dies musste ihre kleine Schwester auf die harte Tour lernen. Misaki konnte sich noch gut daran erinnern, wie sehr Rina sie immer anschrie, wenn sie ihre Schwester früher beim Nachdenken störte. Es war fast schon beängstigend wie schnell ihre sonst liebevolle Schwester von nachdenklich auf aggressiv wechseln konnte.

Nach einiger Zeit sah Rina Misaki an, in ihren hellbraunen Augen funkelte etwas, das die junge Frau nicht ganz deuten konnte. Es sah aus wie eine Mischung aus Stolz und Erleichterung. Was auch immer es war, Rina schien definitiv eine Idee zu haben. Ein breites Grinsen zeichnete sich auf den schmalen Lippen der fünfundzwanzigjährigen ab. Misaki zog eine Augenbraue hoch und betrachtete ihre Schwester, dieses breite, überglückliche Grinsen, machte ihr fast schon Angst.

„Willst du mir erzählen, was dir im Kopf herumgeistert oder willst du mich nur weiterhin so angrinsen? Das ist auf Dauer echt gruselig“, murmelte Misaki trocken und nahm einen Schluck ihres Sencha Tees.

„Du brauchst eine Veränderung!“

Misaki überlegte kurz, ja eine Veränderung würde ihr bestimmt guttun, jedoch wusste sie nicht, wo sie da anfangen sollte „Und was genau schwebt dir da vor?“

„Alles.“

„Alles?“, wiederholte die platinblonde junge Frau etwas überrascht, war ihr Leben wirklich so schrecklich geworden, dass sie alles ändern musste? „Und was genau meinst du mit „alles“?“

„Naja...zuerstmal ein neuer Style. Ein kleiner Glowup nach einer Trennung hilft immer und ich hab genau das richtige dafür“, Rina stand auf und lief ins Bad, nur um ihrer kleinen Schwester zwei Packungen mit Rosa Haarfarbe in die Hand zu drücken.

Mit großen Augen starrte sie auf die Kartons in ihren Händen, sie wollte schon immer mal bunte Haare haben, hatte sich aber nie getraut sich die Haare zu färben, weil sie nicht genau wusste, wie ihre Eltern, welche immer das Bild einer perfekten und eleganten Unternehmerfamilie ausstrahlen wollten, darauf reagieren würden – wobei sie sich sicher war, dass nur ihr Vater ein Problem damit gehabt hätte.

Wenn sie wirklich ehrlich zu sich selbst war, hatte sie es auch wegen Marco nie gemacht „bunte Haare sind für Punks“ sagte er immer wieder, dass Misaki sich wünschte, diesen Style mal auszuprobieren erwähnte sie daraufhin nicht mehr, aus Angst er würde wegen ihrer Haare mit ihr Schluss machen – auch wenn er beteuerte, dass er sie so liebte wie sie war.

„Denk nicht so lange nach, wir machen das. Und deinen Kleiderschrank müssen wir auch erneuern.“

Verwirrt sah Misaki auf zu ihrer großen Schwester „Meinen Kleiderschrank? Wieso das?“

Rina sah an ihrer Schwester auf und ab. Misaki trug ein schlichtes, aber elegantes Ensemble, das ihre natürliche Anmut unterstrich. Sie hatte sich für eine taillierte cremefarbene Bluse entschieden, deren feine Seidenknöpfe im Licht sanft schimmerten.
Die dezenten Puffärmel gaben dem Look einen Hauch von Raffinesse, ohne aufdringlich zu wirken. Dazu kombinierte sie eine hochgeschnittene, dunkelgraue Hose aus weichem Stoff, die ihre schlanke Silhouette betonte und bis knapp über den Knöcheln endete. Ein zarter goldener Armreif schmückte ihr Handgelenk, während ein schmaler Ledergürtel ihre Taille perfekt in Szene setzte. Ihr Look strahlte eine zurückhaltende Eleganz aus – unaufdringlich, aber sorgfältig durchdacht, so wie sie selbst.

Nachdem Rina sie nur angestarrt hatte, ohne etwas zu sagen, sah auch Misaki zweifelnd an sich herunter. Sah ihr Outfit so schlimm aus? Es war nicht ihre Art Klamotten, die sie bevorzugterweise tragen würde, es war eher das einzige, was sie tragen durfte, ohne das ihr Vater an ihr herummeckerte.

Zögerlich sah sie wieder auf zu ihrer großen Schwester „Was ist mit meinem Outfit? Ich trage immer solche Klamotten.“

Rina seufzte leicht bei Misakis Aussage „und genau das ist das Problem. Du trägst sie immer, weil Papa es will. Du hast doch eigentlich Interesse an ganz anderen Klamotten. Ich weiß, dass du mehr ein Auge auf Klamotten hast, die in Richtung EMP oder kawaii Fashion gehen und nicht auf dieses elegante 'Ich bin ein clean girl weil Daddy es so will' Getue.“

„Mag sein aber du kennst Vaters Regel. Solange ich noch bei ihm lebe, habe ich das anzuziehen und zu machen, was er sagt. Erinnerst du dich noch als ich damals die Ausbildung zur Gamedesignerin angefangen habe? Er war so sauer, dass er mich enterben wollte, weil ich nicht der Firma anfangen wollte, in der er arbeitet. Gut und weil die Ausbildung rein schulisch war und Geld gekostet hat...“, ein Schauer fuhr Misakis Rücken entlang als sie daran dachte, ihr Vater konnte sehr furchteinflößend sein, wenn es nicht nach ihm ging.

Rina nickte, sie wusste nur zu gut wie sich ihre kleine Schwester fühlte. Sie nutzte die erste Gelegenheit, die sie bekam, um von zu Hause auszuziehen und diesen Mann „Zu entkommen“ wie Rina es immer so schön nannte. Sie liebte ihren Vater, konnte diese vielen strengen Regeln und die Wutanfälle ihres Vaters jedoch einfach nicht mehr ertragen, sodass sie mit achtzehn einfach mit ihrem damaligen Freund zusammenzog.

Ihr Vater Michael war so sauer, dass er sie am Tag ihres Auszuges nur anschrie "Diese Beziehung mit diesem Loser würde eh nicht halten" und "Sie wird es noch bereuen so früh auszuziehen". Rina war stolz darauf, dass sie ihrem Vater das Gegenteil beweisen konnte und die Beziehung mit "diesem Loser" so gut lief, dass sie sich vor einem halben Jahr verlobt hatten.

Ihre große Schwester räusperte sich „Und da kommen wir zu dem zweiten Teil meines Plans. Du ziehst aus.“

Die junge Frau schüttelte ihren Kopf und gab ein spöttisches Lachen von sich „Klar, ich hab so viel Geld auf meinem Konto, besonders jetzt, nachdem ich heute meinen Job verloren habe, dass ich mir einfach mal so eine Wohnung leisten kann.“

Mit einem tadelnden Blick sah Rina ihre kleine Schwester an „Wenn du mich ausreden lassen würdest, wüsstest du was ich dir sagen will!“

Misaki murmelte ein leises „Tschuldigung“ und wartete dann darauf, dass ihre Schwester fortfuhr. Diese hatte wieder dieses Lächeln auf ihren Lippen. Was auch immer jetzt kam. Sie war definitiv Stolz auf diese Idee. Bei dem Anblick ihrer großen Schwester bekam Misaki ein komisches Gefühl in ihren Magen, irgendetwas sagte ihr, dass sie die Idee ihres Gegenübers nicht mögen würde.

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