Kapitel 23

Himeko summte vergnügt vor sich hin, während sie Misakis Haare mit geübten Bewegungen in Form brachte. „Also möchte er sich erneut mit dir treffen? Wie spannend!“, trällerte sie und grinste dabei schelmisch in den Spiegel. „Wer weiß … Vielleicht …“

„Vergiss diesen Gedanken gleich wieder!“, murrte Misaki und schnaufte leicht auf. Himeko lachte leise, ihre Finger glitten geschickt durch Misakis Haar. „Tut mir leid, Misaki, aber du musst zugeben … Er lädt dich nun schon zum zweiten Mal zum Essen ein, und dieses Mal auch noch privat – bei sich zu Hause. Vielleicht hat er ja keine Lust mehr auf das Single-Leben. Er ist immerhin schon achtundzwanzig.“

Misaki verschränkte die Arme. „Na und?“ Himeko zog eine Haarsträhne sanft nach hinten und betrachtete ihr Werk zufrieden. „Er ist reich und sieht gut aus. Er kann sich eine hübsche Ehefrau leisten. Vielleicht bist du ja irgendwann Takahashi Misaki.“

Misaki verdrehte nur die Augen. „Ja, genau. Ich und Shouta, der nicht einmal möchte, dass ich ihn beim Vornamen nenne. Sehr wahrscheinlich.“
Trotz ihrer Worte konnte sie nicht verhindern, dass ihr Herz einen ungewollten, schnellen Schlag aussetzte. Sie und Shouta? Der Gedanke war absurd. Oder etwa nicht?

Himeko lachte leise und tätschelte Misakis Schulter. „Na ja, sag niemals nie. Vielleicht nennt er dich bald ganz anders, als du es dir vorstellen kannst.“ Sie zwinkerte ihr verschwörerisch zu und widmete sich dann wieder Misakis Frisur.

Misaki schnaubte. „Hör auf, so einen Unsinn zu reden. Das ist ein Geschäftsessen, mehr nicht.“

„Aha. Ein Geschäftsessen. Bei ihm zu Hause.“ Himeko zog die Worte genüsslich in die Länge.

Misaki schüttelte leicht den Kopf. „Vielleicht wollte er einfach nicht in der Öffentlichkeit gesehen werden.“

„Oder er wollte dich ganz für sich allein haben.“

Misaki warf ihr einen warnenden Blick zu. „Himeko.“

„Schon gut, schon gut!“ Sie hob beschwichtigend die Hände, während sie Misakis Haar zu einer eleganten Hochsteckfrisur band. „Aber mal ehrlich, was ziehst du an?“

Misaki runzelte die Stirn. „Etwas Angemessenes. Kein Kleid, das zu schick ist, aber auch nichts, das zu leger wirkt.“

Himeko drehte sich mit einem ernsten Blick zu ihr um. „Nein, nein, nein, das geht so nicht! Du musst etwas tragen, das subtil betont, wie schön du bist. Etwas, das ihn aus der Fassung bringt.“

„Ich will ihn nicht aus der Fassung bringen!“, protestierte Misaki und schüttelte energisch den Kopf.

Himeko grinste schelmisch. „Ach nein? Nun ja, das entscheidet sich spätestens, wenn du vor seiner Tür stehst.“

Und genau dieser Gedanke ließ Misakis Herz unruhig schlagen, als sie wenig später vor ihrem Kleiderschrank stand und nicht wusste, was sie anziehen sollte. Misaki seufzte frustriert und ließ ihre Hände durch die Stoffe in ihrem Kleiderschrank gleiten. Jedes einzelne Stück schien entweder zu lässig oder zu unpassend für einen Abend bei ihrem eiskalten Chef. Sie hatte nie damit gerechnet, jemals in eine Situation wie diese zu geraten.

„Als hätte ich damals ahnen können, dass ich mich plötzlich für ein Dinner mit Takahashi-san herausputzen muss …“, murmelte sie und schob ein weiteres Kleid beiseite – nur um festzustellen, dass dahinter ebenso wenig eine Wunderlösung wartete.

Gerade als sie sich geschlagen geben wollte, flog die Tür zu ihrem Zimmer auf. Himeko stand in der Tür, triumphierend grinsend, in den Händen ein atemberaubendes, weinrotes Kleid aus fließendem Stoff. „Hier, das sollte dir passen“, verkündete sie mit der Selbstverständlichkeit einer Stylistin, die genau wusste, was sie tat. Misaki starrte das Kleid an, als wäre es ein seltenes Artefakt.

„Wo … Wo hast du das her?“ Himeko zuckte lässig mit den Schultern.

„Sagen wir einfach, ich bin auf alles vorbereitet. Außerdem habe ich geahnt, dass du nichts Passendes haben würdest.“

Misaki betrachtete das Kleid genauer. Der tiefe, aber nicht zu gewagte Ausschnitt, der sanft fließende Stoff, der sich bestimmt perfekt an ihre Figur schmiegen würde – es war wunderschön. „Das ist zu viel …“, flüsterte sie, doch Himeko rollte nur mit den Augen und drückte ihr das Kleid in die Arme.

„Du kannst mir später danken. Jetzt zieh es an – und bring deinen Boss damit um den Verstand.“

Misaki schüttelte leicht den Kopf, während sie das Kleid in den Händen hielt. „Du übertreibst maßlos, Himeko. Es ist nur ein Abendessen, nichts weiter.“

Himeko verschränkte die Arme und musterte sie mit einem wissenden Grinsen. „Ach ja? Ein privates Abendessen. Bei ihm zu Hause. Und er hat dich persönlich eingeladen. Aber klar, nichts weiter.“

Misaki warf ihr einen genervten Blick zu, drehte sich aber um und zog das Kleid schließlich über. Als der Stoff ihre Haut umschmeichelte, konnte sie nicht leugnen, dass es sich perfekt anfühlte – elegant, aber nicht übertrieben. Sie trat vor den Spiegel und betrachtete sich skeptisch.

„Wow“, hauchte Himeko hinter ihr. „Takahashi-san wird umfallen.“

Misaki spürte, wie ihr die Röte ins Gesicht stieg. „Hör auf damit“, murmelte sie und strich unsicher den Stoff glatt.

Himeko lachte leise. „Also gut, ich halte meine Theorien zurück. Aber ich gebe dir einen Rat, Misaki: Unterschätze niemals, wie sehr ein Mann auf Dinge reagiert, die er nicht erwartet. Und du … Du bist in diesem Kleid definitiv eine Überraschung.“

Misaki wusste nicht, was sie darauf antworten sollte, also schnappte sie sich einfach ihre Handtasche. Ihr Herz klopfte schneller, als ihr lieb war. Als sie später vor der großen, modernen Wohnungstür von Shouta stand und tief durchatmete, konnte sie nicht leugnen, dass Himekos Worte sich in ihrem Kopf festgesetzt hatten.

Unterschätze niemals, wie sehr ein Mann auf Dinge reagiert, die er nicht erwartet …

Und sie hatte das ungute Gefühl, dass dieser Abend weit mehr verändern könnte, als sie bereit war zuzugeben. Mit klopfendem Herzen hob Misaki die Hand und klopfte an die Tür. Es dauerte nur wenige Sekunden, bis sie sich öffnete – und da stand er. Shouta Takahashi.

Er trug, zu ihrer Überraschung, keinen Anzug, sondern ein schwarzes Hemd mit leicht geöffnetem Kragen und eine dunkle Stoffhose. Lässig, aber dennoch elegant. Seine dunklen Augen musterten sie für einen Moment, bevor er sich zur Seite lehnte, um sie hereinzulassen.

„Sie sind pünktlich“, stellte er fest.

Misaki trat ein, während sie nervös mit ihrer Handtasche spielte. „Ich … Versuche es zu vermeiden, meinen Chef warten zu lassen.“

Shouta schloss die Tür hinter ihr, und für einen Moment umfing sie eine ungewohnte Stille. Die Atmosphäre in seiner Wohnung war anders als in seinem Büro – wärmer, persönlicher. Gedämpftes Licht, geschmackvolle Möbel, ein Hauch von teurem Parfum in der Luft.

„Setzen Sie sich“, sagte er ruhig und deutete auf das stilvolle Esszimmer, wo bereits zwei gedeckte Teller warteten. „Ich hoffe, Sie haben Hunger.“

Misaki nahm Platz, spürte jedoch seinen Blick auf sich ruhen. „Das Kleid steht Ihnen.“ Sie blinzelte überrascht und fühlte, wie ihr die Hitze in die Wangen schoss.

„Äh … Danke. Himeko hat es mir geliehen.“ Shouta ließ sich ihr gegenüber nieder, ein kaum sichtbares Lächeln umspielte seine Lippen.

„Sie haben eine gute Wahl getroffen.“ Sein Blick war durchdringend, fast prüfend, als wolle er etwas in ihr lesen. Misaki schluckte.

Warum hatte sie das Gefühl, dass dieses Abendessen weit mehr bedeutete, als sie gedacht hatte?

„Also“, begann sie, um die Stille zu brechen, „was genau besprechen wir heute Abend?“

Shouta lehnte sich zurück, nahm einen Schluck Rotwein und erwiderte gelassen: „Wer sagt, dass es nur um Arbeit geht?“

Misaki schluckte leicht. „Na ja … Sie wollten sich bedanken. Wegen der NeonCore-Sache.“

Shouta sah sie einen Moment lang an, dann griff er nach der Weinflasche und schenkte ihr langsam ein. Der tiefe, rubinrote Wein glitzerte im Licht der eleganten Pendelleuchte über dem Tisch. „Das stimmt“, sagte er ruhig, während er das Glas vor ihr abstellte.

Misaki nahm es vorsichtig in die Hand, spürte die kühle Oberfläche des Kristallglases an ihren Fingern. Ihre Gedanken wirbelten. Das hier fühlte sich nicht an wie ein typisches Geschäftsessen – nicht mit dieser Atmosphäre, nicht mit diesem intensiven Blick, den Shouta ihr zuwarf, während er selbst an seinem Glas nippte.

„Sie wirken angespannt“, bemerkte er schließlich.

Misaki lachte leise, fast nervös. „Ich bin nur überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass Sie … na ja, so etwas tun würden.“

„So etwas?“ Er hob eine Augenbraue.

„Mich privat einladen. Sich bedanken. Wein einschenken.“ Sie deutete auf das elegante Dinner, das vor ihnen stand. „Das hier fühlt sich nicht gerade wie ein übliches Geschäftsessen an.“

Shouta lehnte sich zurück, legte eine Hand ans Kinn und musterte sie mit einem undefinierbaren Ausdruck. Dann zog er einen Mundwinkel leicht nach oben – ein angedeutetes Lächeln, das ihr Herz aus dem Takt brachte. „Vielleicht“, sagte er leise, „ist es das auch nicht.“

Misakis Herz setzte für einen Moment aus. Ihre Finger schlossen sich fester um das Weinglas, während ihr Blick an Shoutas Worten hängen blieb. „W-Wie meinen Sie das?“
Ihre Stimme war leiser, als sie es beabsichtigt hatte.

Shouta nahm einen Schluck von seinem Wein, stellte das Glas dann mit bedächtiger Ruhe ab. Seine dunklen Augen fixierten sie, als wollte er jede Regung in ihrem Gesicht lesen. „Ich schätze, ich bin es nicht gewohnt, mich zu bedanken.“
Seine Stimme war ruhig, fast nachdenklich. „Aber ich halte mein Wort. Und Sie haben es verdient.“

Misaki senkte leicht den Blick. Ihr war nicht bewusst gewesen, dass seine Worte sie so sehr berühren würden. Sie erinnerte sich an die Wochen der distanzierten Blicke, an die unzähligen Male, in denen er ihr kühl begegnet war. Und jetzt saßen sie hier, in seinem eleganten Apartment, bei Kerzenlicht und Rotwein – und er sagte ihr, dass sie es verdient hatte?

„Trotzdem …“ Sie hob vorsichtig den Blick. „Ich hätte nicht gedacht, dass Sie sich so viel Mühe machen würden.“

Shouta lehnte sich etwas nach vorne, seine Ellenbogen ruhten auf dem Tisch. „Liegt es wirklich so außerhalb Ihrer Vorstellungskraft, dass ich ein netter Gastgeber sein kann?“

Misaki lachte leise, schüttelte den Kopf. „Ehrlich gesagt … Ja.“

Ein Schmunzeln huschte über seine Lippen. „Dann haben Sie mich wohl noch nicht ganz durchschaut, Schuster-san.“

Der Klang ihres Nachnamens aus seinem Mund ließ einen unerwarteten Schauer über ihren Rücken laufen. Sie wusste nicht, ob es an der Art lag, wie er ihn aussprach, oder daran, dass sie sich wünschte, er würde sie einfach Misaki nennen.

„Vielleicht nicht …“ Sie spielte mit dem Stiel ihres Weinglases, ehe sie leise hinzufügte: „Aber ich würde es gerne.“

Einen Moment lang herrschte Stille zwischen ihnen. Doch es war keine unangenehme Stille – eher eine Spannung, die den Raum zu füllen schien. Shouta beobachtete sie mit einem Ausdruck, den sie nicht ganz deuten konnte. Dann griff er langsam nach seiner Serviette, legte sie beiseite und sah sie mit diesem kühlen, aber doch irgendwie weichen Blick an.
„Dann sollten wir öfter gemeinsam essen.“

Misakis Herz schlug schneller. Sie wusste nicht, ob es an dem Wein lag – oder an dem Mann, der vor ihr saß. Aber eines wusste sie: Dieser Abend war alles andere als ein einfaches Geschäftsessen. Misaki nahm einen kleinen Schluck von ihrem Wein, um ihre aufkommende Nervosität zu verbergen. Sie hatte noch nie mit Shouta in einer so ungezwungenen Atmosphäre gesprochen – und doch fühlte sich das hier alles andere als zwanglos an.

„Also, Schuster-san …“ Shoutas Stimme war ruhig, fast beiläufig, aber sein Blick ruhte aufmerksam auf ihr. „Wie verbringen Sie eigentlich Ihre Freizeit? Ich habe das Gefühl, dass ich Sie außerhalb der Arbeit kaum kenne.“

Überrascht blinzelte sie. „Meine Freizeit?“ Sie überlegte kurz. „Nun, ich lese gerne. Vor allem Romane.“

„Romane?“ Er hob eine Augenbraue. „Lassen Sie mich raten – kitschige Liebesgeschichten?“

Misaki lachte leise. „Nicht nur. Aber ja, ein paar davon sind dabei.“

„Wirklich?“ Ein amüsiertes Lächeln huschte über seine Lippen. „Dann verstehe ich, warum Sie sich so sehr dafür interessieren, was hinter meiner Fassade steckt. Sie erwarten vermutlich eine tragische Hintergrundgeschichte oder ein dunkles Geheimnis.“

„Das ist unfair“, protestierte sie und sah ihn gespielt empört an. „Ich bin einfach nur neugierig.“

„Hm.“ Er nahm einen Schluck von seinem Wein und lehnte sich entspannt zurück. „Und abgesehen von Büchern? Irgendein außergewöhnliches Hobby?“

Misaki zuckte leicht mit den Schultern. „Ich koche gerne. Oder zumindest versuche ich es. Aoi sagt immer, ich sei talentiert, aber manchmal geht auch etwas schief.“

„Interessant.“ Er musterte sie nachdenklich. „Was ist Ihr Spezialgericht?“

„Hm … Vielleicht Omurice. Ich habe es oft für meinen kleinen Bruder gekocht, als wir noch zusammen gewohnt haben.“

„Sie haben also einen Bruder?“

Misaki nickte und ihre Augen leuchteten kurz auf. „Ja, sein Name ist Ryo. Er ist ein paar Jahre jünger als ich und … Ein kleiner Chaot. Aber ich habe ihn unglaublich lieb. Ich habe auch eine große Schwester, mit der ich mich sehr gut verstehe.“

„Sie scheinen eine enge Bindung zu haben.“

„Ja, das haben wir.“ Sie seufzte leicht. „Seit ich nach Japan gezogen bin, sehe ich beide leider nicht mehr so oft.“

„Vermissen Sie Deutschland?“

Misaki hielt für einen Moment inne. Eine Frage, die ihr schon oft gestellt wurde – aber von Shouta fühlte sie sich irgendwie bedeutungsvoller an. „Ja und nein“, gestand sie schließlich. „Natürlich vermisse ich mein Zuhause, meine Familie … Aber Japan fühlt sich inzwischen auch wie eine Heimat an. Es war anfangs schwer, aber jetzt kann ich mir nicht mehr vorstellen, woanders zu sein.“

Shouta musterte sie nachdenklich. „Das ist bewundernswert. Nicht jeder schafft es, sich so weit weg von der Familie ein neues Leben aufzubauen.“

„Ich hatte auch meine Zweifel.“ Sie lächelte leicht. „Aber manchmal muss man Risiken eingehen, nicht wahr? Und ich bin ja auch nicht ganz allein, ich habe meine Tante …“

„Das stimmt.“ Er hielt kurz inne, bevor er mit ruhiger Stimme fragte: „Und was ist mit Ihren Eltern?“

Misaki spürte, wie sich ihr Herz kurz zusammenzog. Sie spielte mit dem Stiel ihres Weinglases, überlegte, wie viel sie preisgeben wollte. „Meine Mutter ist wundervoll. Sie hat immer an mich geglaubt, selbst als ich gezweifelt habe. Na ja … bis ich nach Japan wollte zumindest. Mein Vater hingegen …“ Sie zögerte kurz. „Sagen wir, er war nicht immer der liebevollste und meistens ziemlich streng.“

Shouta betrachtete sie schweigend, als würde er spüren, dass hinter diesen Worten mehr steckte. Doch anstatt weiter nachzuhaken, nickte er nur leicht. „Familie kann kompliziert sein.“

Misaki sah ihn an. Da war etwas in seinem Ton – ein Hauch von Verständnis, vielleicht sogar eine Spur von Melancholie.

„Und Sie?“, fragte sie leise. „Wie ist Ihre Familie?“ Shoutas Miene veränderte sich kaum, aber seine Schultern spannten sich für einen winzigen Moment an.

„Meine Familie ist … Nicht besonders erwähnenswert“, sagte er schließlich und nahm einen weiteren Schluck Wein.

Misaki merkte, dass er das Thema nicht weiter vertiefen wollte – zumindest noch nicht. Also ließ sie es ruhen. „Dann sollten wir wohl auf uns selbst anstoßen“, sagte sie stattdessen mit einem sanften Lächeln. „Auf all die Entscheidungen, die uns hierhergeführt haben.“ Shouta sah sie für einen Moment an, dann hob er sein Glas.

„Darauf.“

Als ihre Gläser sanft aneinander klangen, spürte Misaki eine Wärme in ihrer Brust, die nichts mit dem Wein zu tun hatte. Doch da konnte sie noch nicht wissen, wohin sie dieser Abend führen würde und was für Folgen dieser mit sich bringen würde.

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