2

„Touchdown!!", brüllt Jacob begeistert und springt jubelnd von seinem Sitzplatz auf. Dabei entgeht ihm leider, dass er als einziger auf unserer Tribüne aufgesprungen ist und die anderen alle Sitzen geblieben sind.

„Jacob! Setz dich sofort wieder hin", murmelt Jocelyn mit einer leicht panischen Tonlage, „Das war nicht unser Touchdown!"

Die Jugendlichen, die um uns herum sitzen, schauen den Blondschopf schon feindselig an und funkeln auch mich wütend an. Was? Ich sitze nur da und esse mein Popcorn. Ich habe gar  nichts gemacht.

„Fuck", meint Jacob und lässt sich kleinlaut wieder auf seinen Platz fallen. Schmunzelnd schaue ich ihn an und bemerke wie er unter den Blicken der anderen zu schrumpfen beginnt.

„Ey ihr Pisser! Habt ihr nichts besseres zu tun als meinen besten Freund zu belästigen?", frage ich etwas lauter in die Runde und siehe da, alle wenden schnell ihre Blicke ab. Habt Respekt vor Queen Allison. Ich bin schon sehr einschüchternd mit meinen stolzen 1.65m ... nicht.

„Ach komm schon, dass kann doch jedem mal passieren. Ist doch kein Ding", meine ich schließlich an meinen besten Freund gewandt und streiche ihm tröstend über seinen muskulösen Unterarm.

„Ja, toll. Und ausgerechnet mir passiert das, wenn mein fast Freund das wichtigste Spiel in der Saison verliert", erwiedert er nur niedergeschlagen und schaut auf seine Füße, welche in schwarzen Turnschuhen stecken.

„Perfektes Timing", lache ich und grinse ihn von der Seite an. Ein bisschen Schadenfreude ist mir als gute Freundin wohl erlaubt, oder?

„Nicht hilfreich Alli, nicht hilfreich", mault Jacob daraufhin beleidigt, aber seine Mundwinkel zucken verräterisch nach oben.

„Schwamm drüber", meint auch Max und sieht seinen Kumpel aufmunternd an, genau wie Jocelyn.

✼ ✼ ✼

„Die letzten zehn Minuten laufen", wird nach drei langen Stunden durch die Lautsprecher verkündet. Inzwischen ist es echt kalt geworden, weswegen Jocelyn und ich uns eine Decke um unsere Beine geschlungen haben. Auch die Jungs haben zwischenzeitlich ihre Jacken angezogen, sind aber weiterhin mit Feuereifer dabei.

Aufgeregt wenden sich jetzt alle noch konzentrierter dem Spielfeld zu, obwohl der Endstand schon so gut wie erreicht ist. Die Golden Titans führen mit einem gewaltigen Vorsprung, was sie ihrem exzellenten Quarterback zu verdanken haben, der, im Vergleich zu unserem, auch etwas drauf hat - so scheint es zumindest. Sogar ich, als absoluter nicht Experte in Football, erkenne das außergewöhnliche Talent des gegnerischen Quarterbacks.

Inzwischen haben die Jungs und Mädchen meiner Schule angefangen: „Go Flying Bulls, Go!", zu grölen, was die gegnerischen Fans natürlich nicht auf sich sitzen lassen und anfangen: „Go Golden Titans, Go!", zu grölen. Beide Seiten steigern sich immer weiter hoch, bis es nur noch ein einziges Gekreische ist. Um Himmels willen ist das Laut! Jacob schuldet mir was. Und diesmal werde ich mich nicht mit einem Burger von Mc Donald's zufrieden geben.

Als endlich der Schlussgong ertönt, herrscht plötzlich eine erdrückende Stille.

„Die Sieger dieses Spiels sind die Golden Titans", verkündet unser Direktor nicht gerade begeistert durch das Mikrofon. Auch unser Team, was inzwischen mit dem anderen Team hinter dem Direktor aufgereiht ist, schaut wie sieben Tage Regenwetter. Wer schlecht spielt verliert halt. Mit einem Blick zu meinen Freunden stelle ich fest, dass auch sie enttäuscht aussehen. Jetzt wird mir das hier aber ein bisschen zu depressiv.

"Na ja," beginne ich, "Wenigstens ist das Popcorn gut."

Und tatsächlich: Meinen Freunden entschlüpft ein Lachen und sie schauen amüsiert zu mir. Übrigens habe ich immer noch Jocelyns Popcorneimer auf dem Schoß. Eine großzügige Spende meiner blonden Freundin.

„Das ist doch Betrug", brüllt plötzlich Reece aggressiv über das Spielfeld, sodass selbst wir auf der Tribüne es verstehen können und stapft bedrohlich auf den Quarterback der Golden Titans zu, „Du pusht dich doch bestimmt mit Doping oder so," beschuldigt er ihn außer sich vor Wut. Reece ist echt ein schlechter Verlierer.

Völlig ruhig antwortet der Kapitän der gegnerischen Mannschaft Reece etwas, was ihm allerdings nicht zu gefallen scheint, denn unser Quarterback holt aus und trifft den anderen Quarterback mitten auf den Brustkorb. Das sah schmerzhaft aus. So schnell kann keiner Gucken, da prügeln sich auch schon beide Teams miteinander. Was ist hier gerade passiert?

Fasziniert beobachte ich das Schauspiel und greife erneut nach etwas Popcorn. Ist ja besser als Kino! So was spannendes habe ich noch nie bei einem Football Spiel gesehen. Da hat es sich ja doch gelohnt herzukommen.

„Fuck", ertönt es von meinem Nebensitzer Jacob.

Fragend folge ich seinem Blick: „Doppel Fuck."

Denn inzwischen strömen von beiden Seiten des Stadions Jugendliche auf das weitläufige Spielfeld und mischen sich in die Prügelei ein, um ihrer jeweiligen Mannschaft zu helfen. Das ist eine mittelschwere Katastrophe.

Unser kleiner Direktor steht nur hilflos herum, nachdem er sich in Sicherheit auf eines der, extra  für das Spiel aufgebauten, Podeste gebracht hatte. Inzwischen ist das ganze Spielfeld ein Farbenchaos aus Blau, Weiß, Rot und Gold. Man erkennt gar nicht mehr so richtig welches Team die Überhand hat, wobei es für mich so aussieht, als wären unsere Gegner leicht im Vorteil.

Inzwischen sind Jocelyn, Max, Jacob und ich, mit wenigen anderen, die einzigen die noch auf der Tribüne sitzen. Sind wir nicht vorbildliche Schüler?

„Sollten wir nicht die Polizei oder so rufen?", fragt Jocelyn ratlos und starrt weiterhin gebannt nach unten.

„Nein! Spinnst du? Es wird doch gerade erst spannend", lacht ich und esse munter mein Popcorn, während ich dem regen Treiben folge.

In der Zwischenzeit liegen ein paar der Jungs schon K.O. auf dem Feld und die Mädchen haben angefangen sich ihre Extensions rauszureißen. Nicht sehr damenhaft, wenn ihr mich fragt. Augenverdrehend verfolge ich den Kampf zweier Mädchen, die sich wie Kleinkinder mit ihren Patschehänden schlagen. Schlimmer als alle Kindergartenkinder zusammen.

Mein Blick sucht schließlich wieder den Auslöser dieser Prügelei: Die Quarterbacks.
Die beiden prügeln sich mittendrin und wie es aussieht hat der gegnerische Quarterback die Oberhand, denn er sitzt auf Reece und schlägt auf ihn ein. Ja! Zeig der Hohlbirne mal wie der Hase läuft.

„Alli, wir müssen irgendwas machen", meint Jocelyn schließlich panisch, nachdem immer mehr Jugendliche zu Boden gehen oder blutend davon humpeln.

„Keine Ahnung", meine ich schulterzuckend, „Ruf vielleicht wirklich die Polizei."

Nickend kramt die Blondhaarige ihr Handy aus der Tasche und verständigt die Polizei.

✼ ✼ ✼

„Alle Verletzten bitte auf die rechte Seite und alle Unverletzten bitte auf die Linke Seite des Spielfeldes und wehe jemand meint erneut eine Schlägerei anzufangen", brüllt der Polizeidirektor unserer Kleinstadt durch sein Megafon. Inzwischen hatten die Meisten aufgehört sich zu prügeln und trollen sich geschlagen auf die jeweilige Seite. Diejenigen, die immer noch weiter machen, werden grob von einigen Polizisten auseinander gerissen.

Mir entsetzt die Ohren zuhaltend, haste ich von der Tribüne nach unten und geselle mich gemeinsam mit Jocelyn, Max und Jacob zu den wenigen, auf der Linken Seite des Stadions stehenden, Jugendlichen.

Mit einem prüfenden Blick auf die rechte Seite stelle ich fest, dass es die Quarterbacks wohl am härtesten erwischt hat. Irgendwie auch logisch. Beide humpeln und haben ihre Hand schützend vor ihren Bauch gedrückt. Augenverdrehend nehme ich war, dass Reece immer noch flucht und seinem Gegenüber feindselige Blicke zuwirft. So ein gehirnamputierter Vollidiot.

„Jocelyn Frey?", ertönt plötzlich die fragende Stimme von Kommissar Schneidmüller, der rechten Hand des Polizeichefs.

„Hier", meint das blondhaarige Mädchen neben mir und streckt zögernd ihre Hand nach oben.
Lächelnd tritt der Polizist auf uns zu und reicht meiner Freundin die Hand: „Gut, dass sie uns gerufen haben Frau Frey", bedankt er sich lächelnd, "Und noch eine andere Frage: Wir haben zu wenig Rettungssanitäter und ich wäre Ihnen sehr verbunden wenn Sie bei den Verletzten etwas helfen könnten", fügt er noch bittend hinzu. Ja, so ist das in einer Kleinstadt eben; Jeder muss mit anpacken.

„Natürlich machen wir das", erwidert Jocelyn, packt meine Hand und zieht mich auf die andere Seite des Stadions. Ich werfe meiner Freundin nur meinen Really-Bitch- Blick zu, aber lasse mich bereitwillig von ihr hinterher ziehen.

„Ah, Allison, verarzte du doch bitte Maja", meint Frau Heyer, die Leiterin der Sanitäter Einheit, kaum das wir auf der anderen Seite ankommen. Warum sie mich kennt? Meine Mutter ist Ärztin und arbeitet im Krankenhaus, wodurch sie die Rettungssanitäter gut kennt.

Nickend nehme ich der Frau vor mir den Erste Hilfe Koffer aus der Hand und schreite anschließend auf die brünette Cheerleaderin zu.

Mit einem kurzen Blick stelle ich fest, dass sie eine offene Wunde an der Hand hat. Wie hat sie das denn bitte hinbekommen? Ich desinfiziere die Wunde und wickele danach einen Verband um die Verletzung, damit kein Dreck in die Wunde kommt und sich nichts entzünden kann. Ich verarztete noch vier weitere meiner Mitschüler, bis Frau Heyer mich zu sich ruft.

„Allison, könntest du bitte mal nach Kiyan Sanchez, dem Quarterback der Golden Titans schauen? Er hat gerade Melissa abgewimmelt und ist in die Umkleide gelaufen."

„Oke", meine ich schulterzuckend, werfe der Sanitäterin ein kurzes lächeln zu und mache mich auf den Weg zu den Umkleiden. Zum Glück ist so langsam ein Ende in Sicht. Die Meisten sind verarztet und dürfen nach Hause gehen, einige wurden auch mit dem Krankenwagen abtransportiert und jetzt sind nur noch wenige übrig. Somit hat sich das Spielfeld erheblich geleert und man hat eine bessere Übersicht.

Laut polternd betrete ich die Umkleidekabinen und durchsuche sie nach dem entflohenen Quarterback. Ist irgendwie schon dumm abzuhauen, wenn man verletzt ist und Hilfe braucht. Ich biege gerade um die Ecke der letzten Spintreihe, als ich ein schmerzhaftes Zischen bei den Duschen vernehme. Ist das ein Vollidiot, wenn Wasser auf die Wunde kommt tut es doch noch mehr weh. Ich steuere ohne zu zögern auf die Tür zu und öffne sie.

„Ich hoffe für dich du hast etwas an", meine ich ungerührt und betrete den Duschraum.

Und da steht er. Noch in voller Montur bekleidet versucht er mühsam seinen Torso auszuziehen.

„Verpiss dich", zischt der Fremde ohne aufzusehen bedrohlich und fummelt weiter an seiner Schutzausrüstung herum.

„Oh nein mein Lieber, mich kriegst du nicht so schnell los wie Melissa", antworte ich ihm selbstbewusst und stelle mich neben ihn.

Offensichtlich genervt hebt Kiyan - so war doch sein Name, oder? - seinen, immer noch im Helm steckenden, Kopf und stockt plötzlich. Er legt seinen Kopf schief und mustert mich eindringlich. Unangenehm berührt fange ich an mit meinen Fingern zu spielen. Ich hasse es, wenn Leute mich abchecken. Ich weiß, dass ich nicht hässlich bin. Mit meiner sportlichen Figur und der braunen Lockenmähne gelte ich wohl als hübsch, aber Aussehen ist nicht alles. Die inneren Werte müssen stimmen. Und gerade bei den ach so tollen Cheerleadern unserer Schule merkt man, dass sie äußerlich wie ein schöner Engel sind, innerlich aber eine hässliche Fratze haben.

„Darf ich dir jetzt helfen?", frage ich schließlich vorsichtig nach und übergehe sein Starren einfach. Zu meiner Überraschung bekam ich ein Nicken als Antwort. Geht doch.

„Zieh bitte erstmal deinen Helm aus", verlange ich und deute mit meinem Zeigefinger auf seinen goldenen Helm.

Zögernd kommt er meiner Aufforderung nach und zieht seinen Footballhelm zischend ab. Zum Vorschein kommt ein markantes Gesicht mit hohen Wangenknochen, blauen Augen und rabenschwarze Haare. Wow, er ist echt heiß. Jetzt bloß nicht anfangen zu sabbern, Allison.

Jedoch verzieht er schmerzhaft sein Gesicht, was an der nicht gerade kleinen Platzwunde über seiner rechten Augenbraue liegen könnte. Als ich meine Hände in Richtung seines Gesichtes hebe, zuckt er misstrauisch zurück. Schisser.

„Du magst es also nicht besonders wenn man dich anfasst", stelle ich grinsend fest. Mit einem Nicken antwortet er mir und zuckt mit den Schultern. Gesprächig ist er auch nicht gerade.

„Tja, da musst du jetzt durch", kommentiere ich seine Antwort und lege meine rechte Hand vorsichtig auf seine Wange. Kalt schaute er mir in meine Augen und behält mich genau im Blick. Ich versuche mich von seinem einschüchternden Blick nicht ablenken zu lassen und taste sein Gesicht vorsichtig nach weiteren Wunden ab. Ich registriere das seine rechte Schläfe ebenfalls etwas abbekommen hat und seine Lippe ist auch angeschwollen. Wofür hat der Kerl bitte einen Helm getragen? Hat ja scheinbar nicht so viel gebracht.

„Okay, dass muss desinfiziert werden. Kannst du dich bitte da hin setzen?"

Nickend läuft der Quarterback mit großen Schritten auf die kleine Bank zu und lässt sich, seine Seite haltend, auf ihr nieder. Ich hole ein Desinfektionsspray und ein Klammerpflaster aus dem Koffer und laufe dann auf den Schwarzhaarigen zu.

Ich beuge mich über seine langen Beine, damit ich an sein Gesicht herankam, doch Kiyan kommentiert mein Vorhaben mit einem Schnauben, packt mich plötzlich an der Hüfte und zieht mich zwischen seine Beine. Völlig überrumpelt bleibe ich einfach stehen. Warum zum Teufel pocht mein Herz so schnell?

„So geht es auch", stelle ich unsicher fest, wobei ich dabei eher mit mir selbst, als mit dem Jungen vor mir Rede.

Entgegen meiner Erwartungen nimmt Kiyan seine Hände nicht weg, sondern lässt sie an meiner Hüfte liegen. Als ich das Desinfektionsspray auf seine Platzwunde sprühe krallt er seine Finger in meine Hüfte und verkrampfte sich. Das trägt nicht gerade zu meiner Konzentration bei. Es ist zwar nicht schmerzhaft, aber ich spüre seine warmen Hände mit jeder meiner Bewegungen und die Spannung zwischen uns beiden nimmt merklich zu.

„Fertig mit dem Gesicht", meine ich und trete einen Schritt zurück, wobei Kiyans Hände von meinen Hüften fallen, nachdem das Klammerpflaster seinen Platz in Kiyans Gesicht gefunden hat. Auch die restlichen Wunden habe ich desinfiziert, dort würde aber, wenn überhaupt, ein kleines Pflaster ausreichen.

Mit Mühe und Not verarzte ich noch so gut es eben geht seine Rippe. Ich wurde leicht abgelenkt durch seine durchaus ansehliche Brust. Wie fast jeder Sportler ist er muskulös und athletisch gebaut, zusätzlich zieren einige Tattoos seinen Brustkorb. Genau mein Typ. Ich musste mir echt das Sabbern verkneifen. Dennoch empfehle ich ihm, einen Arzt aufzusuchen, da die Verletzung echt übel aussieht.

„Hast du sonst noch irgendwo eine Verletzung?", frage ich Kiyan, nachdem ich vorsichtig einen Druckverband um seine mältrierten Rippen gewickelt hatte. Mit der Zeit hatte er sich immer mehr entspannt und meine Berührungen zugelassen. Yey, Fortschritt!

„Nein", verkündet er mit seiner tiefen, dominanten Stimme.

Ganz selbstbewusst beugt er sich zu mir nach unten und urplötzlich vereint der Quarterback unsere Münder miteinander. Damit habe ich jetzt nicht gerechnet. Überrascht öffne ich meine Lippen, woraufhin er nicht zögert, sondern seine Zunge sofort in meine Mundhöhle gleiten lässt. Oh mein Gott, kann der gut küssen! Kiyan schlingt seine Arme besitzergreifend um meine Taille und küsst mich wie ein Ertrinkender. Zögernd, da ich ihn nicht verletzen will, fahre ich mit meinen Händen an seinem Körper hinauf um sie anschließend in seinen Haaren zu vergraben. Kiyan kommentiert meine Geste mit einem genussvollen Stöhnen und vertieft den Kuss. Dieses Gefühl ist unbeschreiblich. Mein ganzer Körper kribbelt und es fühlt sich gut -echt gut - an. Als mein Gegenüber seinen Griff um mich verfestigt und mich eng an sich zieht kann auch ich mir ein Stöhnen nicht verkneifen.

Als er sich nach einer schier endlosen Zeit von mir löst, flüstert er mir ein „Danke" zu und verschwindet aus der Dusche.

Überrumpelt bleibe ich allein zurück. Was war das gerade?


Lasst gerne einen Stern da! <3

Bạn đang đọc truyện trên: AzTruyen.Top