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Jungkook Pov

Taehyung zieht mich sofort nach oben in sein Zimmer und gibt mir nicht einmal die Möglichkeit seinen Eltern, die ich zum ersten mal sehe, ein kurzes Hallo zuzuwerfen, geschweige denn mich überhaupt vorzustellen.

Für die muss das jetzt ziemlich komisch sein und ein guter erster Eindruck ist das auch nicht. Sie fragen sich sicher, wer dieser Junge ist den ihr Sohn an seinem Handgelenk ohne ein Wort zu sagen nach oben zieht, aber darüber scheint er sich keinerlei Gedanken zu machen.

Er schließt die Tür sofort ab nachdem wir sein Zimmer betreten haben und setzt sich auf den Boden direkt vor das Bett, an das er sich anlehnt. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht klopft er auf seinen Schoß und deutet mir damit mich darauf zu setzen.

Ich lege meinen Rucksack, wie die Male zuvor auch neben seine Tür und hocke mich vor ihn, statt mich wie aufgefordert auf seinen Schoß zu setzen.

"Jungkook, ich werde dich zu nichts zwingen. Alles was ich möchte, ist dich in den Arm zu nehmen."

Er hat mir seine Hand hingestreckt und bei dem wunderschönen Lächeln, das seine Lippen ziert, würde selbst die sturste und Gefühlskälteste Person schmelzen. Wie könnte ich meine Hand nicht in seine legen?

Kaum berühren sich unsere Finger, verschränkt er sie ineinander und zieht mich nach vorne. Er entlockt mir ein leises "huch" als ich zwischen seinen Beinen lande und meine Hände auf seiner Brust abstütze um nicht mit dem Gesicht dort zu landen.

Sofort laufe ich rot an, als ich die Errektion durch seine Hose ganz deutlich spüre, aber als ich aufstehen möchte, zieht er mich dieses mal endgültig auf seinen Schoß. Ich schlinge meine Arme automatisch um seinen Hals um nicht nach hinten zu kippen und er nutzt diese Chance der Unachtsamkeit meinerseits, um meine Beine jeweils links und rechts von seinem Körper zu positionieren, sodass ich mit dem Hintern direkt auf seiner Beule platz finde.

"Tae..."

"Nicht bewegen!", sagt er und hält mich fest als ich nervös auf seinem Schoß herum rutsche. Er beißt sich auf die Unterlippe, als hätte er Schmerzen, aber als er wieder zu mir aufsieht und ich das gefährliche leuchten in seinen Augen bemerke, weiß ich, dass es keine Schmerzen sind die ihn belasten, zumindest kein Schmerz im herkömmlichen Sinne.

"So, jetzt wo wir hier so sitzen, kannst du mir gleich verraten was los ist." Er hebt die Hand und streicht mir sanft mit seinen Fingerspitzen den Pony aus dem Gesicht. "Wenn ich irgendetwas falsch gemacht habe, wenn die Schmerzen zu stark für dich waren, dann sag es mir bitte."

Die Schmerzen? Er macht sich tatsächlich Sorgen um Gestern. Eigentlich verstehe ich es sogar, es ist das logischste wenn man bedenkt, dass ich ihn direkt danach gemieden habe, aber es hat nicht nur mit Gestern zu tun.

Es stimmt, dass ich Schmerzen hatte, aber sie vergingen mit der Zeit und es war auch meine eigene Entscheidung sie in Kauf zu nehmen. Ich habe ihn gebeten es schnell zu machen.

"Versprichst du mir nicht zu Lachen?" 

Ich spiele mit den kurzen Haaren in seinem Nacken herum während mein Blick die ganze Zeit zwischen seinen wunderschönen, braunen Augen und den atemberaubend schön geschwungenen Lippen hin und her wandert.  

"Ich kann dir versprechen es zu versuchen, aber wenn du was Lustiges sagst, dann muss ich lachen."

Obwohl ich unzufrieden mit der Antwort sein sollte, lächle ich darüber und kralle mich in sein Haar um das Gefühl zu kriegen ich könnte mich irgendwo festhalten wenn ich falle. 

"Es ist komisch für mich. Deine Berührungen, die mir eigentlich Schmerzen bereiten sollten, sie fühlen sich so gut an. Ich habe Angst, Angst vor diesem neuen Gefühl und Angst davor, dass es irgendwann wieder vergeht und du mich hassen könntest."

Es sind dumme Gedanken, die mich jedes mal Plagen. Gedanken, über die sich kein Normaler Mensch Sorgen machen würde, aber ich bin auch nicht Normal, immerhin fühlen sich die Berührungen anderer an wie Feuer auf meiner Haut.

Aber sie plagen mich trotzdem und ich weiß nicht, was ich dagegen tun soll. Alles was meinen Kopf füllt, egal ob ich schlafe, in der Schule oder im Bus bin, es ist voll mit Taehyung.

"Jungkook, sieh mich an", flüstert er und legt beide Hände auf meine Wangen. 

Ich tue was er sagt, wende den Blick von seinen Lippen ab und starre direkt in seine dunklen Augen. Wie kann die Natur nur etwas so wunderschönes kreieren? Und wieso schenkt das Schicksal ausgerechnet mir so jemand wundervolles?

"Selbst wenn du irgendwann anfangen würdest meine Berührungen zu hassen, ich würde das gleiche tun was ich auch vor vier Monaten bereits angefangen habe. Ich würde nichts unversucht lassen damit du dich wieder in mich verliebst und damit dein Körper wieder lernt nach meinen Berührungen zu verlangen."

Es ist zwar sein Mund, der sich bewegt während er spricht, aber ich bin vollkommen fasziniert davon, wie seine Augen jedes seiner Worte unterstreichen. Es können keine Zweifel bleiben, nicht einmal bei so einer Misstrauischen Person wie mir, der Vertrauen gar nicht liegt. Menschen können Lügen, aber ihre Augen tun es niemals.

"Tae, ich möchte dich auch etwas fragen."

"Du kannst mich alles fragen."

Er schenkt mir ein beruhigendes Lächeln während er mir mit seinen Fingern den Rücken rauf und runter streicht und dafür sorgt, dass sich eine Gänsehaut auf meinem ganzen Körper breit macht.

Eine Weile kaue ich mir auf der Lippe herum und denke darüber nach, ob ich diese Frage wirklich stellen möchte, denn ich weiß nicht welche Antwort mich erwartet und wie ich darauf reagieren werde. Aber es interessiert mich nun mal. 

"Warst du jemals verliebt?" Meine Stimme ist leise, als ich das frage und ein Teil von mir wünscht sich sogar er hätte das nicht gehört, sodass ich das schnell abwürgen kann, aber das Lächeln in seinem Gesicht verrät mir, dass er es sehr wohl gehört hat.

"Ich habe bisher niemanden besonderes kennen gelernt." 

Niemand besonderes... Aber er hat mir gesagt, dass er mich liebt. Mehr als nur einmal. Fast verliere ich die Kontrolle über die Muskeln in meinem Gesicht als ich daran denke, dass das bedeuten muss das ich für ihn jemand besonderes bin.

"Was ist...", fange ich an, formuliere die Frage aber schnell um. "Was wäre wenn ich dir sagen würde, dass ich dich liebe?"

Jetzt ist er es, der sichtlich mit der Fassung kämpft. Seine ohnehin schon wunderschönen Augen weiten sich und das glänzen darin wird stärker. Er schlingt seine Arme noch fester um meinen Körper und fängt jetzt selber an seine Hüfte zu bewegen. 

"Ich würde das als Erlaubnis sehen alle möglichen Sachen mit dir zu machen. Du würdest mir gehören und solltest du jemals versuchen vor mir wegzulaufen, dann würde ich dich jagen."

Normalerweise hätte ich seine Worte halb als Witz verstanden, aber der Ausdruck in seinem Gesicht, dieses mal nicht nur die Augen, ist so Ernst, das ich sofort Rot anlaufe und peinlich berührt das Gesicht abwende.

"Lass mich los", sage ich und versuche ihn von mir zu drücken, aber er umklammert meine Hüfte und presst mich noch weiter nach unten auf die Beule unter seiner Hose. 

"Wolltest du mir nicht sagen, dass du mich liebst?", fragt er mit dem schiefen Grinsen, das ich so an ihm liebe. Es gibt so vieles, woran ich mich bei ihm nicht satt sehen könnte und seine Stimme erst, ich möchte nie wieder einen Tag verbringen ohne sie zu hören. 

"Du brauchst nichts sagen." Er lässt seine Hände mein Becken entlang wandern, bis sie ihren Weg unter mein Hemd finden und ich nach Luft japse. "Lass mich dir zeigen wie sehr ich dich liebe."






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Wieder ich, aber ich wollte nur Bescheid sagen, dass es entweder am Samstag oder am Sonntag die versprochene Lesenacht geben wird, als Dank für alles und das ist viel mehr, als ihr wahrscheinlich ahnt <3<3<3<3<3<3<3

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