Chapter 10.
"eS dArF nIcHt ÜbEr DiE gRenZeN gEflOgEn wErDen...", murrte Alucard, als er mehr oder weniger Anderson nach äffte. "So ein Blödsinn!" Weiterhin vor sich hin grummelnd, stapfte der ehemalige Vampir, durch die Dunkelheit dort hin, wo sich die Carnivoren befanden.
Das wenige Licht von dem Haupthaus leuchtete ihm nur spärlich den Weg und durch seine Rücktransformation in einen Menschen, war nicht viel mit Nachtsicht. Ja, es war Nacht und dem schwarzhaarigen war bewusst, dass er eventuell die Klischeehaft dümmste Entscheidung von allen treffen würde, doch gab es auch diesen verdammt lauten Teil in ihm, dem dies völlig egal war. Wenn Anderson wirklich dachte, dass Alucard ihm weiterhin brav, wie ein Hund, folgen und ihn nicht in Frage stellen würde, dann hatte er sich geschnitten. Nach einem Jahrhundert in Hellsings Diensten, hatte Alucard die Nase voll, vom ständigen nur geleitet werden. Ihm war klar, dass er momentan vom anderen abhängig war, aufgrund dessen Erfahrung hier. Wo Alucard gerade mal 10 Tage hier war, so waren es Anderson und die Mädchen schon seit drei Monaten. Allerdings hieß dass nicht, dass er alles akzeptieren musste. Dafür war er einfach zu Stolz! Und sein Stolz war es, der ihn nun diese dumme Entscheidung treffen ließ, der Andersons Grenzen nicht akzeptieren wollte.
"Jo, Alex! Wo bist du? Alex??", flüsterte er. Gott, bis auf ein paar Umrisse dank dem Mond, den Sternen und dem Leuchten der Obelisken, konnte er echt nicht viel sehen. Doch Dank seiner anderen Sinne und Orientierungsvermögen wusste er noch relativ genau wo er war. Das Haus stand ja ziemlich zentral und daher konnte er sich mit dieser Lichtquelle recht gut durch die Basis navigieren. Seine einzigen Schwierigkeiten waren die Tiere, er konnte sie nur schlecht sehen, wenn überhaupt. Er wusste zwar, dass die Raptoren zum Beispiel um ihn herum schlichen, da er ihre Schritte und den Atem vernehmen konnte, doch seine Augen verließen ihn. Zum Glück waren es zahme Raptoren, ansonsten wäre es sehr beunruhigend gewesen, diese Geräusche hinter und um sich herum zu hören. "Alex?? Komm her, verdammt", zischte der Vampir, in der Hoffnung, dass der Vogel ihn hören würde. Mühsam starrte und lauschte Alucard in die Dunkelheit hinein. Zwar hörte er einige Argentavis-geräusche, doch war er nicht sicher, ob es sich um seinen handelte, oder einen von den anderen. Kaum wollte Alucard nochmal in die Dunkelheit zischen, hörte er einige Flügelschläge und etwas neben sich landen. Daraufhin hörte er die Raptoren um sich herum weg rennen, ihre schnellen Schritte wurden leiser und die intensiven Atemgeräusche ebenso. Es war fast schon amüsant, als sich der ehemalige Vampir vorstellte, wie das Rudel in alle Himmelsrichtungen auseinander rannte, nur um den nahenden Vogel zu vermeiden. Die Raptoren hatten nämlich ordentlich Respekt vor den fast schon doppelt und dreifach so großen Argentaven.
Als sich dann schließlich ein Schnabel an seine Wange drückte, hatte er endlich Gewissheit, dass es sich definitiv um Alex handelte. Lächelnd hob er seine Hand und streichelte dem Vogel an der Seite des Schnabels und ihres Kopfes entlang. Nur langsam entfernte er sich von ihr um den Sattel hervor zu holen. Er sah zwar nicht viel außer den Schemen von allem, doch war er sich sicher, dass er die Bewegungen zum aufsatteln so verinnerlicht hatte, um es auch im Dunkeln zu versuchen. Eine Fackel wollte er nicht entzünden, für den Fall dass einer der anderen gerade aus einem der Fenster sah. Es war ja schon schwer genug aus dem Haus zu schleichen ohne, dass das knarzende Holz oder gar Raika ihn verriet. Vorallem letztere war schwer davon zu überzeugen ihn einfach gehen zu lassen, während sie in seinem Zimmer eingesperrt blieb. Dennoch hatte er es geschafft und hier stand er nun. Zum Glück war Alex brav am mitarbeiten, als Alucard ihr den Sattel auflegte. Sie arbeitete noch nicht so viel mit wie Loki, doch es wurde mit der Zeit immer besser und zumindest blieb sie immer brav stehen wenn Alucard irgendwas machte. Das festzurren der Riemen war dann doch eine Herausforderung um Dunkeln, doch nach einigem rumtasten und ausprobieren schaffte er auch das. Das Zaumzeug war auch schnell angelegt und nach einem kurzen Check, ob Alucard alles wichtige im Inventar hatte, war er auch schleunigst aufgestiegen. Kaum darauf schwang sich Alex in die Luft und die beiden flogen weg von der Base.
Nun brauchte es Alucard einen Moment um sich zu orientieren. Erst als sie weit genug weg von der Basis waren, holte er eine Fackel hervor und enzündete diese, hielt diese jedoch von Alex so weit es ging weg. Dennoch gab sie ihm genug Licht, als dass er auf eine Karte sehen konnte um zu schauen wo sein Ziel Ort überhaupt war. Die Karte war, bis auf das Gebiet welches sie überflogen hatten, fast leer, doch konnte er einen Rand erkennen, wo sich das Redwood befand. Wenn ihn nicht alles täuschte, musste er also nach Norden und zu einem gewissen Grad nach Westen fliegen um das Redwood zu erreichen. Also eigentlich so ziemlich auf den blauen Obilisken zu, welcher im Norden seinen fremdartigen Lichtstrahl in den Himmel schoss. Nur zur Sicherheit schaute er sich noch einmal um, zum lokalisieren der anderen beiden Obelisken, die es hier noch gab. Am nahesten waren sie an dem Obelisken, welcher einen grünen Lichtstrahl besaß. Dieser lag etwas nordöstlich von Alucard. Am weitesten westlich befand sich der rote Obelisk. Dieser lag aber auch von allen Obelisken am weitesten südlich. Wenn man bedachte, dass Anderson womöglich noch nie bei irgendeinem dieser Gebilde war, war es schon seltsam. Er könnte vielleicht mal zum grünen geflogen sein, aber die beiden weiter weg? Sicherlich nicht. Irgendwie wollte Alucard wissen, was es dort wohl zu finden gab, doch dies war wohl ein Ziel für einander Mal. Zuerst wollte er eher schauen ob die Typen im Redwood wirklich so eine Gefahr darstellten, wie Anderson ihm es verklickern wollte. Vielleicht waren sie aber auch ganz nett. Denn Alucard beherrschte sowohl Krieg, als auch Diplomatie. Vielleicht würden ihm seine Erfahrungen aus alter Zeit noch hilfreich werden. Denn selbst wenn er diese Fähigkeiten als Vampir nicht allzusehr verwendet hat, so hieß es noch lange nicht, dass er es verlernt hatte. Damit und mit noch viel mehr Entschlossenheit flog er schließlich in Richtung des Redwoodgebietes.
Der Wind der ihnen entgegen blies, war beinahe eiskalt und fröstelnd kauerte sich Alucard nur noch enger auf dem Sattel zusammen. Nicht nur um den Luftwiderstand zu reduzieren, sondern um auch eventuell ein wenig mehr eigene Körperwärme zu isolieren. Noch dazu war der starke Wind eine Qual für seine Augen, die gefühlt davon fast schon ausgetrocknet wurden. Daher überließ er zeitweise Alex jegliche Steuerung, da sie eh nur geradeaus flogen.
Schneller als erwartet jedoch erreichten sie den Sumpf und das dahinter liegende Redwood. Sofort brachte der schwarzhaarige Alex dazu etwas langsamer zu fliegen, weshalb auch zumindest der Gegenwind nicht mehr so beißend war. Nun bewegten sie sich in unbekanntes und gefährliches Territorium. Das gefährlichste was in ihrem bekannten Territorium auftauchen konnte, waren Therizinosaurier, Raptoren und vielleicht mal ein Carnotaurus, mehr jedoch nicht. Was jedoch im Redwood herumkreuchte davon hatte Alucard keine Ahnung, daher war weitere Vorsicht angesagt. Doch wenn er flog und alles andere auf dem Boden verblieb, sollte es zu keinen Problemen kommen, richtig?
Endlich hatten sie den Sumpf hinter sich gelassen und flogen nun zwischen den ersten großen Mammutbäumen hindurch. Auch hier vermied Alucard es eine Fackel zu entzünden. Tiere würden sie so oder so mitbekommen, aber vor allem Menschen wären ein mögliches Problem. Außerdem konnte man so auch besser das Licht von fremden Basen zwischen den Bäumen hindurch scheinen sehen, wenn der schwarzhaarige überhaupt etwas fand. Doch wo sie so herum flogen, schienen sie einfach nichts finden zu können. Das einzige was Alucard sehen konnte waren einige Tiere. Langhälsige Herbivoren wie Diplodocus, Brontosaurus und Paraceratherium waren die häufigsten, wobei letztere beiden hauptsächlich an den Waldrändern und in den Sümpfen zu finden waren. Auch mussten sie einigen wilden Argentaven ausweichen, die etwas zu nah an die beiden heran flogen. Noch interessierten sie sich nicht für Alucard und Alex, allerdings wollte der schwarzhaarige kein Risiko eingehen. Verdammt! Sie flogen nun schon seit gefühlt Stunden durch die Gegend und bis jetzt gab es einfach NICHTS! Irgendwann hatte Alucard seinen eigenen Argentavis auf einem recht hohen Felsen landen lassen, damit sie zumindest ein wenig aufatmen konnte. Dennoch war es offensichtlich, dass sich auch Alex dabei nicht sonderlich wohl fühlte. Diese Momente der Ruhe wurden von dem Vampir jedoch genutzt, um sich mit einem Fernglas mal umzusehen. In der Dunkelheit sah er zwar nur kaum etwas, aber er konnte sich ungefähr von der Statur her zusammen reimen, um welches Tier es sich wohl handeln konnte, welches er da gerade erblickte. In der Entfernung gab es wohl einige Bären, von denen er nicht mal wusste, dass sie existierten, als auch einige Säbelzahnkatzen. Sie waren auf Abstand und damit für Alucard nicht wirklich interessant. Kaum wollte Alucard noch in eine andere Richtung schwenken, musste er aufpassen sein Fernglas nicht fallen zu lassen, da Alex sich mit einem erschrockenen kreischen plötzlich in die Luft erhob. Hektisch ergriff der schwarzhaarige die Zügel und steckte das Fernglas in seinen Hosenbund, bevor er überhaupt in Betracht zog nachzusehen, was überhaupt den Aufruhr bei seinem Tier ausgelöst hatte! Mit mildem Schrecken sah er, wie sich ca. drei Mannsgroße, flugunfähige Vögel um den Felsen versammelt hatten und hochsprangen um nach Alex zu schnappen. Hier gab es auch noch TERRORVÖGEL?? Ein Glück, dass Alex so schnell reagiert hatte! Dennoch faszinierte es Alucard immer wieder, wie viele verschiedene Wesen aus den verschiedensten Zeitepochen in dieser Welt zufinden waren. Er wusste ja schließlich von den Smilodons, die im kompletten Kontrast zu den Dinosauriern, gerade mal vor einigen Tausenden Jahren im Pleistozän gelebt haben. Doch Terrorvögel waren wirklich sonderbar mit ihrer zeitlichen Einteilung, da sie von dem Zeitpunkt bei dem Alucard noch selbst auf der Erde war, vor 58mio Jahren überhaupt erst aufgetaucht und schließlich vor 18 tausend Jahren wieder verschwunden waren. So eine Säbelzahnkatze hat viel kürzer auf der Erde gewandelt! Sich wieder auf den Gedanken reißend, zog auch Alucard die Zügel näher zu sich, sodass Alex höher flog. Diese fremden Informationen waren manchmal wirklich störend, vorallem wenn man gerade in einer echt gefährlichen Situation war. Vielleicht sollte er wirklich einen Platz für sich und Alex suchen, der auch sicher war. Vielleicht irgendwo in einem Baum. Dick genug, um so einen großen Vogel halten zu können, waren die hier ja. Es kam nur darauf an wo dieser Spot war und was er von dort beobachten konnte. Langsam spornte der ehemalige Vampir Alex wieder dazu an geradeaus zu fliegen, sein Blick war darauf gepolt einen guten Ort zum Ausruhen zu finden. Die Suche nach der Basis von möglichen Feinden war nun eher zweitrangig, auch wenn dies der eigentliche Grund war, aus dem Alucard hier überhaupt her gekommen war. Doch zog sich dieser Grund direkt wieder auf den ersten Platz, als Alucard Licht zwischen den Bäumen schimmern sah. Sofort lenke er Alex in diese Richtung um dies zu überprüfen. Schnell konnte er erkennen, dass es sich dort wirklich um eine Basis handelte, welche mit ebenso hohen Mauern umgeben war, wie Andersons. Noch bevor er die letzten Bäume passiert hatte, blieb Alex in der Luft stehen und schien unruhig. Alucard spannte sich fast zeitgleich an, wobei er jedoch seine Hand ausstreckte und an Alex' Hals entlang strich um sie möglichst wieder zu beruhigen. In der Dunkelheit hätte er nichts sehen können, wenn die Basis nicht so hell erleuchtet wäre. Doch was er so sah, gefiel ihm ganz und gar nicht! Genauer genommen musste er ordentlich schlucken. Aus seiner Perspektive konnte er nämlich ein wenig hinter die Mauer sehen, wobei vor dem leuchtenden Gebäude zwei riesige Saurier schliefen. Carnivoren mit massigen Köpfen und viel zu kleinen Armen. Rexe. Die gab es hier auch noch. Bevor er weiterhin beobachtete was er eventuell in Erfahrung bringen konnte, zog er die Karte hervor, welche er nun immer mit sich trug. Er wusste nicht inwiefern es im Bereich des möglichen war, aber es schien als hätte dieses simple Stück Papier in seinen Händen irgendwelche Fähigkeiten. Denn wo er zuvor nur den Bereich wirklich sehen konnte, den Anderson als sein Territorium ansah, war nun das sogenannte Redwood ebenso zu sehen. Auch zeigte ihm die Karte stets mit einem kleinen Pfeil an, wo er sich befand. Unruhig sah er sich um. Ob das an diesen Obelisken lag? Diesen fast schon Alienhaft wirkenden Objekten, von denen er nicht ganz sagen konnte, ob es sich um Technologie oder etwas anderes handelte. Wenn dies aber der Fall war, war diese Karte dann auch mit ihnen verbunden um ihnen stückweise die Orte zu enthüllen, sobald man einmal dort war. Sie selbst als Individuen, waren definitiv irgendwie mit den Obelisken verbunden. Das bezeugte ja schon diese metallene Raute in seinem linken Arm. Denn das selbe Symbol war an jeder Seite der Obelisken ebenfalls zu sehen. Was es nur mit alldem auf sich hatte? Wäre es für ihn sicher, würde er mit Freuden Nachforschungen anstellen. Doch erstmal hatte er ein zweibeiniges Problem, welches sich Alexander Anderson nannte. Er wäre sicherlich nicht erfreut davon, wenn er wüsste wo sich der schwarzhaarige gerade herum trieb. Damit zog er sich erneut aus seinen Gedanken heraus und markierte sich den Ort mit einem simplen Pinselstrich auf dem rauen Papier. Die Basis befand sich im östlichsten Teil des Redwood. Fast so weit östlich, dass man es nicht vermuten würde eine solch große Basis zu finden. Mit einem nachdenklichen Blick ins Inventar, packte er die Karte wieder ein und sah dann verschreckt auf die Urzeit. Es war schon nach 5! War er schon so lange unterwegs?? Verdammt, er müsste jetzt zurück fliegen um noch vor Alexanders Aufstehen bei der Basis zu sein! Weitere Beobachtungen mussten warten, denn er musste jetzt erstmal ganz schnell zurück! Mit vorsichtigem aber bestimmten Zug an den Zügeln, brachte er seinen Argentavis zum umdrehen und leitete sie zum Rückflug an. Fast sofort nahm sie Geschwindigkeit auf um diesen verfluchten Wald so schnell es ging zu verlassen.
"Komm mein Mädchen! Beeilen wir uns um-" Er hatte den Satz kaum ausgesprochen und sie hatten den Randbereich des Redwoods kaum erreicht, da sah er eine schnelle Bewegung aus dem Augenwinkel. Erschrocken kreischte Alex auf, als Alucard von irgendetwas aus dem Sattel gerissen wurde. Für einen kurzen Moment fühlte es sich für ihn an, als würde die Zeit irgendwie langsamer verlaufen. Nur der pfeifende Wind und die immer größer werdene Entfernung zu Alex, zeigte ihm auf, dass er gerade fiel. Nur langsam schaffte er es irgendwie nach dem Etwas zu greifen, welches ihn vom Sattel gestoßen hatte. Das erste was er realisierte war das Fell und er spürte nur einen starken Druck an seinem Hals und Brustbereich. Alex Kreischen wurde immer panischer, wobei Alucard grob an dem Ding vorbei blickte um zu sehen, dass sich sein Vogel nun ebenso zu ihm in die Tiefe stürzte. Ein kurzer Blick nach unten und er sah wie der Boden immer näher kam bevor er sich blitzartig näher in das Etwas einrollte, in der Hoffnung den Sturz aus dieser Höhe zu überleben. Sofort machte sein Rücken eine harte Bekanntschaft mit dem Boden, welcher ihm jegliche Luft aus den Lungen presste. Er wusste nicht ob er kurz bewusstlos war oder nicht aber alles war taub und verschwommen. Er hatte Schmerzen aber alles war dumpf und er konnte nicht atmen! Durch seine verschwommene Sicht nahm er nur Etwas um seinen Hals wahr und blickte in gelbe Raubtieraugen. Er konnte nichtmal ansatzweise einen Gedanken fassen als er realisierte, dass dieses Wesen ihm gerade in die Kehle biss. Doch mit bewegen war immer noch nicht viel. Alles war taub. Panik stieg immer weiter an, der blanke Überlebenstrieb, der gegen die weitere Bewusstlosigkeit ankämpfte. Hektisch huschten seine Augen hin und her. Das einzige was er sah, war Alex, die unermüdlich mit den Klauen versuchte dieses Löwenartige Biest von ihm zu zerren. Ihre wütenden und panischen Schreie waren ebenson nur noch dumpf zu vernehmen. Er durfte sich nicht töten lassen! Sie mussten zurück! Warum konnte auch nichts irgendwie nach Plan gehen? Erst als Alex ihre Krallen in den Rücken der Bestie rammte, ließ es ihn mit einem fauchen los, und schnappte nach Alex. Kaum gab es Freiheit für Alucard, schossen wieder seine Instinkte vor und der schwarzhaarige sprang trotz Taubheit auf die Beine, ließ zeitgleich ein Messer aus dem Inventar in seiner Hand erscheinen. Hauptsache irgendeine Waffe! Das einatmen fiel schwer und nur gerade so, konnte er einen Hustenanfall unterdrücken, als sich das Gefühl verstärkte Flüssigkeit einzuatmen. Alles brannte. Alex hingegen konnte mit einem Flügelschlag gerade noch so entgehen von dem Wesen gebissen zu werden, als es in die Höhe sprang. Sofort jedoch drehte es sich um und stürzte sich wieder auf den schwarzhaarigen, der noch immer unsicher auf den Beinen stand. Kaum wurde dieser wieder nach hinten geschleudert, ließ er jedoch das Messer in seiner Hand in den Pelzigen Nacken des Biestes fahren. Er hörte das scharfe knacken von Knochen, seinen eigenen und denen des Wesens, als er mit einem Ruck das Genick durchtrennte. Fast sofort entwich jegliches Leben und Alex schnappte sich sofort den Körper um Alucard erneut zu befreien. Die Hand, welche das Messer gehalten hatte, erschlaffte seltsam, als er wieder auf die Beine stolperte. Ein kurzer, schummeriger Blick an sich runter war fast schon schockierend gewesen, wäre er nicht noch so Adrenalin geladen. Sein ganzer Körper war irgendwie Blutgetränkt und der Großteil davon schien sein eigenes zu sein. Sein Torso war durch die Krallen aufgerissen und es schien ihm als konnte er schon seine eigenen Rippen sehen. Ein Blick zur linken Seite, verriet ihm, dass seine gesamte Schulter zertrümmert war, der Oberarm hatte dazu noch einen weiteren offenen Bruch. Vorsichtig tastete er mit seiner rechten Hand seinen Hals ab. Ihm wurde immer schwindeliger und kälter. Dann spürte er ein klaffendes Loch auf der Höhe der Herzschlagader und noch mehr heiße Nässe. Gott verdammt. Gerade als er einen Schritt auf die noch immer panische Alex machen wollte, gaben seine Beine wieder unter ihm nach, mit der selben Gewissheit, dass er hier definitiv verrecken würde. Er wollte Alex gerade noch so sagen, dass sie nachhause fliegen soll, doch sein Mund hatte sich schon zu sehr mit Blut gefüllt als dass er ein Geräusch von sich geben könne. Gerade als ihn die Ohnmacht einholen wollte, nahm er mit Erleichterung wahr, wie Alex sich wieder vom Boden abstieß und Richtung nachhause flog. Die ersten Sonnenstrahlen erschienen am Horizont und seine Welt wurde schwarz.
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Well, dat escalated quickly xD
Scheiße diese Welt in Ark. Überall kann man verrecken
Naja, hoffe euch hats gefallen
Bleibt immer fresh
Lesen uns wieder
Eure Laskume Dragon
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