2. (Jason)

„Und du hast diese Kräfte, Jason!“ beendete mein Vater seine Erzählung. Ich hatte gerade meinen Tee eingefroren weil ich mir gewünscht habe dass er nicht so heiß wäre, weil ich mich verbrannt habe. Ich bin gestern 11 geworden und meine Schwester wird in einem Monat 4. Lily hat auch gesehen was mit meinem Tee passiert ist. Meine Mum hat sie direkt weg gebracht. Mein Vater hat mir das erzählt, was für jemanden mit 11 echt zu viel ist. „Papa, warum kann ich das alles?“ fragte ich „Weil deine Mutter und ich das auch können! Und Lily wird es auch irgendwann herausfinden. Aber bis sie es selbst kann, darfst du es ihr nicht sagen! Okay?“ ich nickte „Bin ich jetzt Superman?“ grinste ich und mein Vater lachte „Nein, Großer. Aber so ähnlich, wir müssen das Üben, damit du es nicht immer machst wenn du dir das wünschst. Es gibt nämlich auch welche die das nicht wissen und die mögen uns dann nicht mehr, weil sie Angst haben!“ erklärte er weiter „Ist das dann Schule?“ „So was ähnliches, nur viel cooler!“ wieder nickte ich „Was kann ich noch alles? Du kannst dich bald in einen Wolf verwandeln und du bist ein Alpha, deswegen musst du nicht mehr so lange warten wie andere Wölfe.“ „Cool. Und was können du und Mama?“ ich hatte viele Fragen. „Mama ist eine Hexenmeisterin und kann manche Sachen hexen, die wir brauchen, aber sie macht es nicht oft und außerdem kann Mama Feuer kontrollieren. Und ich bin ein Wolf, ein Jäger, und kann Wasser kontrollieren.“ „Auch cool!“.

Dieser eingefrorene Tee, hat mein Leben verändert. Denn ein paar Wochen nach meinem 12. Geburtstag hatte ich meine erste Verwandlung.

Mein Vater fuhr jeden Vollmond weit weg in einen Wald. Und nach meinem Geburtstag durfte ich mit. Wir fuhren gerade auf einer Straße mit engen Kurven und unterhielten uns. Mein Vater fuhr trotzdem vorsichtig und konzentriert. Die Sonne ging gerade unter und man konnte nicht mehr viel sehen, da wir durch einen Wald fuhren. Plötzlich sahen wir den Umriss eines anderen Autos, aber es war zu spät. Das Auto fuhr in unseres rein und dann drehte sich unseres. Mein Vater knallte an das Lenkrad und hatte eine Platzwunde am Kopf. Ich konnte nichts tun und mein Kopf knallte an die Scheibe. Die Windschutzscheibe, bei Papa's Seite zersplitterte durch einen Ast und die Scherben bohrten sich ihn seine Haut. Das Letzte was ich merkte war wie mir das Blut am Kopf entlang lief und mir alles schwarz vor Augen wurde.

Laute Sirenen weckten mich, mein Kopf dröhnte und ich erinnerte mich was passiert war. Mein Vater hatte aufgehört zu atmen und ich begann zu weinen. Ein leises winseln verließ meinen Mund. Sheiße! Ich habe mich verwandelt! Ich dachte an Papa's Worte dass uns niemand sehen darf! Es fiel mir schwer, aber ich musste verschwinden! Ich kroch weinend aus dem kaputten Fenster und lief in den Wald. Es fiel mir wirklich sehr schwer, meinen leblosen Vater zu verlassen. Die Krankenwagen hielten an der Straße und die Ärzte rannten raus und liefen zu den Autos. Eine Frau stand weinend neben ihrem Auto, sie musste den Notarzt gerufen haben. Danke! Wer auch immer sie war! Mein Vater wurde mit einer Plane bedeckt und die Person aus dem anderen Auto, wurde in den Krankenwagen gebracht. Mein Vater war tot wegen dieser anderen Person und diese hatte überlebt. Ich hasse das Leben! Als alle Krankenwagen weg waren, fingen die Polizisten an nach Hinweisen oder Ähnlichem zu suchen. Sie durften mich nicht finden, deshalb lief ich weiter in den Wald. Nachdem ich lange gelaufen bin blieb ich stehen und heulte einsam in die dunkle Nacht. Meine Mutter wird wahrscheinlich glauben, dass ich auch bei dem Unfall gestorben bin! Und Lily!

Dieser eingefrorene Tee hat alles verändert! Und dieser Scheiß Autofahrer, der sein Licht nicht angemacht hatte, hat meinen Vater sterben lassen!

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