3. (Drake)
Meine erste wichtige Erfahrung mit Magie, war direkt nach meiner Geburt. In unserem Haus wurde von Anfang an trainiert, mit Magie umzugehen.
Naja direkt nach meiner Geburt ist vielleicht ein wenig übertrieben, aber ich habe immer wieder gesehen wie meine Eltern etwas gemacht haben dass ich nicht verstand und seit ich drei bin habe ich meine Feuerkräfte, meine Eltern sagen es war beindruckend früh dass ich die Hitze kontrollieren konnte. Sie wussten nie wie sie mir das so schnell beibrinhen konnten, weshalb meine Hände immer unerwarten anfingen zu brennen und ich zahlreiche Spielzeuge von mir verbrannt. Wir hatten damals ein paar Haustiere, zwei Katzen, drei Kaninchen und einen Welpen. Tiger und Tatze, die Katzen waren ein wenig scheu und hatten Angst vor meinem Feuer, deshalb hielten sie sich von mir fern. Bei den Kaninchen, Mila, Moppel und Hops, war ich immer so entspannt und ich hatte sie unglaublich gern, also konnte ich sie sorglos berühren ohne Angst zu haben sie zu verletzen. Malia, den Welpen, hatte ich einmal verletzt, sie hatte mich von Anfang an geliebt sagten meine Eltern immer. Eines Morgens, als ich acht war und Malia zwei, da wollte sie mich für die Schule wecken. Ich hatte in dieser Nacht kaum geschlafen und hatte einen Alptraum, weshalb ich erschrack als sie mich sanft mit der Schnauze anstupste. Meine Hände fingen an zu brennen und ich verbrannte ihre Schnauze und ihre Pfote. Als sie laut aufjaulte schrak ich hoch und sah sie winselnd auf dem Boden liegen. Dann kamen meine Eltern rein, ich weinte und ging zu dem jungen Hund. Ich erwartete dass sie zurück schreckte und Angst vor mir hatte, sie kroch aber weiter zu mir und leckte mir über die Wangen um meine Tränen weg zu schlecken. Wir gingen mit ihr zum Tierarzt nachdem ich von der Schule befreit wurde. Der Tierarzt sagte dass Malia ihr Pfote schonen sollte, aber es bald heilen wird, es tat mir so leid dass ich sie den ganzen Tag nicht mehr laufen ließ. Ich trug sie von diesem komischen Arzttisch zum Auto, es war schwer da sie mindestens halb so groß war wie ich. Auch von meinem Vater ließ ich mir nicht helfen, ich legte sie vorsichtig auf den Sitz neben mir, lief ums Auto herum und setzte mich neben sie. Die ganze Fahrt zurück streichelte ich sie vorsichtig und dann trug ich sie vom Auto zu ihrem Korb in meinem Zimmer, ich brachte ihr Futter und Wasser und stellte es direkt neben sie, den ganzen Tag saß ich neben ihr und ich ließ sie nur laufen als wir Gassi gingen. Und Abends schlief ich neben ihr ein, mein Vater trug mich aber dann in mein Bett, danach kümmerte ich mich das ganze Wochenende um Malia, ich ließ sie nicht mehr aus den Augen und ich benutzte drei Wochen keine Magie, nicht absichtlich und nicht aus Versehen.
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