1. (Avery)
"Avery! Was soll das!?" schnell flüchtete ich in das Gästezimmer. Ich habe nichts gemacht, um das klar zu stellen. Meine Cousine hat die Vase runter geworfen und sie ist zerbrochen. Logischerweise bekam ich die Schuld und auch meine Tante war gegen mich. Sie und mein Vater hatten nie ein gutes Verhältnis zu einander. Trotzdem musste ich zu meiner Tante. Meine Eltern sind zurzeit im Urlaub und deshalb bin ich hier.
Aber jetzt zurück zur Gegenwart, "Mach die Tür auf!" meine Tante hämmerte gegen die Tür die ich zudrückte. Ein kalter Wind kam durch das offene Fenster und ich wünschte mir dass die Tür zugefroren wäre. Plötzlich spürte ich wie meine Hände eiskalt wurden und es begann schon zu brennen. Obwohl ich Angst vor meiner Tante hatte zog ich vor Schmerz schnell meine Hände zurück. Ich hörte meine Tante aufschreien, sie kam nicht in mein Zimmer sondern rannte nach unten. Ich ging zur Tür und lauschte, sie sprach mit jemandem.
"Ja ich bin mir sicher John!" sie telefonierte also mit ihrem Mann. Ich wollte die Tür öffnen aber es funktionierte nicht, sie war zu gefroren. Aber wie funktioniert so etwas? Durch den leichten Wind kann es nicht gekommen sein und im Rest des Hauses ist es warm.
"Avery du wirst nach Hause gehen!" hörte ich die Stimme meiner Tante. Augenblicklich hörte ich auf an meiner Tür zu ziehen. "WAS?" "Du gehst nach Hause! Fang an zu packen!“ „Aber meine Eltern sind nicht zu Hause!“ erwiederte ich. Sie wird mich doch nicht alleine nach Hause schicken! Ich bin zwar schon 12 aber meine Eltern lassen mich nicht einmal für 2 Stunden alleine! „Deine Eltern rufe ich an, sie kommen dann und holen dich sie sind in zwei Stunden da!“. Dann fing ich an meine wenigen Sachen einzusammeln und stopfte sie in meinen Rucksack.
Zwei Stunden später hörte ich die Klingel und die Stimmen meiner Eltern: „Wo ist sie?“ „Oben“ murmelte meine Tante. Ich ging zur Tür und wollte sie öffnen, die Tür war jedoch immer noch verschlossen. „Avery?“ „Mum, Dad! Ich krieg die Tür nicht auf!“ „Alles gut meine Kleine! Was ist passiert?“ fragte meine Mutter „Ich weiß es nicht, das Fenster war offen und ich hab mir gewünscht dass die Tür zufriert weil ich ohne Grund Ärger bekommen habe!“ ich hörte an der anderen Seite der Tür ein knurren. „Gut Kleine. Ich hol dich da raus!“ sagte Dad und flüsterte ein Wort: „Neierfeb!“ dann öffnete er die Tür. Ich sprang ihm in die Arme „Danke. Ich hab euch lieb!“ meine Mutter kam auch in die Umarmung.
Und das war mein erster Tag an dem ich Erfahrungen mit Magie hatte und dass sollte nicht das Letzte mal sein!
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