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"Lang nicht gesehen", er versuchte ein Lächeln."Glaub bloß nicht, diese Wiedersehensfreude beruht auf Gegenseitigkeit.", antwortete sie leise und drohend. "Du bist also immer noch nicht darüber hinweggekommen? Für so nachtragend hätte ich dich gar nicht gehalten."Er lachte, nur um sie noch weiter zu provozieren. "Und, wie läuft es bei dir so?", fragte er und klang dabei ehrlich interessiert." Sie zog eine Augenbraue nach oben. "Es könnte nicht besser sein. Ich habe zwei wunderbare Töchter und ich liebe das Unterrichten und meine begabten Schüler. Aber ich frage mich, warum ich dir das überhaupt erzähle. Als Vizeratvorsitzender müsstest du doch genug langweiligen Papierkram zu erledigen haben. Oder ist das etwa so langweilig, dass du schon auf Konversationen mit Leuten wie mir angewiesen bist?" "Oh, wag es nicht. Morgen noch treffe ich den neuen Herrscher bei einer äußerst wichtigen Besprechung. Nur die höchsten sind eingeladen." Er klang herablassend und eingebildet, so wie immer. "Da fühlst du dich sicher großartig. Aber was ist, wenn ich dir jetzt sage, dass ich auch dabei sein werde und dass ich keine Scheu davor habe, dich zu verraten?"Sein rechtes Augenlied begann plötzlich nervös zu zucken."Nein. Sag, dass das nicht war ist. Das ist unmöglich. Du kannst es nicht wissen." "Du hast ja keine Ahnung, was ich alles kann. Du hast mein Leben zerstört, also warum sollte ich deines heile lassen?""Bitte", flehte er. Doch sie schüttelte denKopf. "Das ist mein Ende." Er begann zu weinen.Doch sie lachte nur ihr irres Lachen. "Ende? Von wegen. Es hat doch geradeerst begonnen."

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