✨️Chapter 17✨️
Satoru Sicht
Ich sitze mal wieder vor meinem Laptop, da ich Unterricht vorbereiten muss. Ich kann ja nicht ewig Suguru meine Klasse übernehmen lassen, obwohl ich ihm und dem Rektor dankbar bin, dass ich ein paar Wochen daheim bleiben durfte. So hatte ich wenigstens eine Art Flitterwochen mit Megumi. "Satoruuuuuuuuuu, ich vermisse dich." , "Megumi, dann komm doch zu mir. Ich muss leider noch weiter arbeiten." sage ich schmunzelnd und keine Sekunde später hat sich mein Megumi auf meinen Schoß gesetzt.

"Fühlst du dich besser?" frage ich nach, während ich weiter arbeite und er sein Buch weiter liest. "Ja, schon viel besser." antwortet Megumi und legt sein Kopf auf meiner Schulter ab. "Ich finde es voll blöd, dass du wieder arbeiten musst." , "Ich weiß, aber ich kann Suguru nicht noch mehr Arbeit aufhalsen. Zwei Klassen zu unterrichten ist schon harte Arbeit." , "Ja, weiß ich doch...naja zum Glück ist das Café, wo ich arbeite nicht weit von der Schule entfernt." meint Megumi und liest weiter. Das stimmt, so kann ich zwischendurch, wenn ich Freistunde habe oder Pause, rüber zu meinem geliebten Mann. "Achso, hab ich dir schon erzählt, dass der Besitzer ein Nachfolger sucht und mich gefragt hat, ob ich das Café übernehmen möchte." , "Was wirklich? Das ist doch super Megumi." , "Hm, ja schon, aber ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich das Angebot annehmen soll. Das ist schon viel Verantwortung." meint Megumi seufzend und legt sein Buch zur Seite. "Megumi, zweifel nicht an dir. Ich weiß das du es schaffen wirst, aber wenn du es nicht möchtest dann ist es okay. Ich unterstütze dich egal wie du dich entscheidest." , "Danke Satoru, das bedeutet mir viel." , "Nichts zu danken mein Lieber." sage ich und beende endlich meine Arbeit. "Bedrückt dich etwas Megumi?" , "Hm? Nein, alles gut ich genieße nur deine Nähe." antwortet mir Megumi und schmiegt sich mehr an mich. Gegen Mittag sind Megumi und ich in der Stadt unterwegs. Das wir immer noch komische Blicke bekommen ist so nervig. "Gojo Sensei, was machen Sie denn hier?" fragt mich ein Schüler und ich spüre, wie Megumi meine Hand fester drückt. Süß, ist da jemand eifersüchtig. "Ah hallo, naja wie man sieht bin ich gerade mit meinem Mann unterwegs." , "Ihr Mann? Wo ist er denn? Ich sehe hier nur ihren Sohn." , "Ich bin sein Mann." meint Megumi leicht wütend. "Richtig, das ist mein Mann und so alt bin ich nun auch nicht. Also nicht so alt, dass ich schon einen erwachsenen Sohn haben könnte. Wir sehen uns am Montag." sage ich dann und gehe mit Megumi weiter. "Megumilein, was ist denn los?" , "Was los ist?! Dein scheiß Schüler ist los. Der tausend mal besser aussieht als ich!" antwortet er und jetzt versteh ich es. Mein Megumi ist tatsächlich eifersüchtig und hat Angst ich könnte mich in jemanden anderen verlieben. Dabei verliebe ich mich jeden Tag erneut in Megumi. Ich nehme sein Gesicht in meine Händen. "Megumi Gojo, ich liebe nur dich, habe nur Augen für dich und will nur dich. Hätte ich sonst drei Jahre gewartet ,bis wir es offen zeigen können? Hätte ich dich geheiratet, wenn ich das nicht Ernst meine mit uns? Ach und Megumi, niemand sieht besser aus als du, abgesehen von mir. Ich bin einfach umwerfend schön." ich bekomme ein leichten Schlag gegen meinen Kopf, aber sehe dann ein leichtes Lächeln in seinem Gesicht. "Kann ja nicht jeder so aussehen wie ein Zeitschriftenmodel...Es tut mir leid Satoru, ich habe einfach Angst dich zu verlieren..." , "Das wird niemals passieren Megumi." sage ich und küsse ihn kurz. "Ich finde es aber schon knuffig, dass du eifersüchtig bist." sage ich grinsend. Was er nicht weiß ist, dass ich auch eifersüchtig bin, wenn ich sehe wie Typen Ihn versuchen bei seiner Arbeit anzuflirten. Ich könnte jeden umbringen, der Ihm zu nah kommt. "Wollen wir hier was Essen?" , "Können wir machen." So gehen wir in das kleine Restaurant. "Schmeckt es dir nicht?" frage ich, da Megumi sehr in seinem Essen stochert. "Doch, es schmeckt. War nur gerade in Gedanken, tut mir leid." antwortet er mir und isst weiter. Ich lege meine Hand auf seine und streiche sanft darüber. "Was ist los mein Liebling?" , "Es wäre schon eine Chance für mich, wenn ich das Café übernehmen würde, aber ich habe Angst zu versagen...Doch der Besitzer möchte bald eine Antwort." antwortet Megumi, während er weiter isst. "Ich kann dir nur sagen, hör auf dein Herz. Du wirst es schaffen, denn du bist nicht allein und ich unterstütze dich." versuche ich ihn aufzumuntern. Er nickt leicht und wir essen fertig.
//kleiner Zeitsprung//
Megumi Sicht
"Onkel Megumiiiiiiii!" ruft eine lachende Kinderstimme und ich knie mich, damit Sumi in meine Arme rennen kann. "Hallo Sumi. Du bist aber groß geworden." , "Ja, ganze 10 Zentimeter meinte Papa." sagt Sumi stolz und ich gehe zusammen mit ihr hinter die Theke, setze sie ab und gebe ihr was zu trinken. "Hallo Megumi, tut mir leid das Sumi so reingestürmt ist." , "Hallo Yuji, kein Problem. Es sind gerade eh keine Gäste hier." sage ich und stelle Sumi ein Becher Apfelschorle hin. "Danke Onkel Megumi." bedankt sich die mittlerweile 2-jährige und ich lächel Sie an. "Du hast das Café echt richtig zu deinem gemacht Megumi." , "Danke, aber ohne Satoru und eure Hilfe hätte ich das nicht hinbekommen." sage ich und gebe Yuji eine Tasse Café. Seit 2 Jahren bin ich stolzer Besitzer dieses Cafés. "Ah, danke Megumi." bedankt sich Yuji, setzt sich an die Theke und trinkt einen Schluck. "Wie geht's Nobara eigentlich?" frage ich nach und stelle Kekse auf den Tisch. "Ihr geht es super. Sie hat gerade viele Aufträge bekommen, da sie einfach die beste Mitarbeiterin ist. Du weißt, wenn Nobara mitbekommt, dass du unseren kleinen Sumi Kekse gibst.." , "Das freut mich sehr, abgesehen davon muss sie ja nichts davon erfahren, richtig Sumi?" , "Richtig." stimmt mir Sumi zu und nimmt sich einen Keks. "Naja, wenigstens verwöhnst du sie nicht so sehr wie Satoru." , "Das stimmt. Wie geht's dir Yuji?" , "Mir geht's gut. Ich habe gerade Urlaub und euch?" , "Auch gut und Satoru ist gerade ziemlich gestresst. Es ist Prüfungsphase." antworte ich und beobachte die kleine Sumi. Wie schön wäre es mit Satoru eine Familie zu gründen, aber wie spricht man so ein Thema an? "Oh je, das hört sich nicht gut an." , "Dürfen wir zu Onkel Satoru? Wenn er mich sieht lacht er immer." , "Das geht leider nicht Sumi Schatz, Onkel Satoru ist Lehrer und ist gerade arbeiten." erklärt Yuji seiner Tochter und irgendwie ist es süß, wie ähnlich Sumi Yuji ist. Sie versucht auch immer jeden glücklich zu machen. "Aber so wie ich Satoru kenne, kommt er in seiner Pause kurz rüber, um sich einen Café zu holen." , "Papa? Können wir dann so lange bleiben?" , "Klar, wenn Onkel Megumi nichts dagegen hat." , "Ihr könnt bleiben so lange wie ihr wollt." , "Jaaa" meint Sumi fröhlich und wir beide müssen lachen. "So kleine Prinzessin, leider musst du jetzt runter. Onkel Megumi hat Kundschaft." meint Yuji und hebt seine Tochter runter von der Theke. "Wir sitzen hinten in der Ecke, so dass Sumi dir bei der Arbeit zusehen kann." , "Alles klar, wenn ihr was braucht, du weißt ja wo was steht Yuji." sage ich zu ihm und er nickt, als er dann mit seiner Tochter zu der kleine Sitzecke geht. "Ich hätte gerne einen Café Latte." , "Kommt sofort." ich drehe mich um und bereite das Heißgetränk vor. "Haben Sie nachher noch was vor?" , "Ja, nachher meinen Feierabend mit meinen Ehemann verbringen." antworte ich und stelle ihm sein Getränk hin, so dass man den Ehering sehen kann. "Ah okay." meint er, bezahlt und geht mit seinem Getränk raus. "Onkel Satoruuuu!" , "Sumi warte, du kannst nicht hier rum rennen." ich muss kichern, als die kleine Sumi zu Satoru rennt und er sie lachend hochhebt. "Na kleiner Wirbelwind, ganz wie der Papa." meint Satoru lachend und geht mit ihr zu Theke. "Tut mir leid..." entschuldigt sich Yuji und ich winke lachend ab. "Ist ja nichts passiert Yuji." sage ich und bereite den Kaffee für Satoru vor. "Onkel Satoru, warum trägst du eine dunkle Brille und versteckst deine schöne Augen?" , "Ach das, ähm weißt du kleine Sumi, das gehört einfach zu meinem Outfit dazu." antwortet Satoru verlegen und ich schaue ihn skeptisch an. Heute morgen hat er noch keine Sonnenbrille getragen und die Sonne scheint auch nicht. "Hier dein Kaffee mein Schatz." , "Danke Megumilein, den brauch ich dringend." bedankt er sich und lässt Sumi runter, die dann lachend wieder zu Yuji rennt. "So, jetzt verrate mir den wirklich Grund." , "Es gibt keinen Grund dafür Megumi. Mach dir keine Sorgen. Danke für den Kaffee, ich muss leider wieder zurück." meint Satoru, gibt mir einen kurzen Kuss und verschwindet wieder. Es vergingen einige Stunden und mein Feierabend ist endlich gekommen. Yuji und Sumi sind auch schon vor einer Weile gegangen, da die zwei Nobara von der Arbeit abholen wollten. Als ich mein Café abgeschlossen habe, wollte ich mich gerade auf den Weg nach Hause machen, doch da sehe ich gerade wie Satoru an die Wand gedrückt wird. Ich gehe vorsichtig näher, um mitzubekommen, was los ist. "Hey, jetzt chill mal und lass mich los." , "Klappe Satoru, oder soll ich dir ein weiteres Blaue Auge verpassen?" Was? Er hat ein blaues Auge? "Echt lustig, du hast mich nur getroffen, weil ich gerade echt gestresst bin aufgrund der Prüfungsphase." , "Ja, jetzt wieder auf mutig machen Satoru Gojo." meint er und schlägt Satoru in den Magen, der sich hustend seinen Bauch hält. "Lass ihn los!" rufe ich und renne zu Satoru. "Was will denn ein Kind hier? Kleiner verpiss dich!" , "Erstens bin ich kein Kind, zweitens nenn mich nicht kleiner und drittens ich werde nicht zu lassen, dass du meinen Mann verletzt!" sage ich wütend und schubse ihn von Satoru weg. "Megumi, halt dich da raus bitte..." , "Nein Satoru und wir zwei reden später darüber." sage ich wütend und weiche dem Typ aus. Zu blöd für ihn, dass Nanami uns Selbstverteidigung beigebracht hat. "So, ich sage es nur einmal, ja? Lass gefälligst meinen Mann in Ruhe!" rufe ich wütend und drücke den Typ weiter zu Boden. "Ja okay, habs verstanden!" meint er und ich lasse ihn los. Er verschwindet und lässt uns alleine. "Megumi.." , "Wir reden später." sage ich und gehe weiter. Am Abend kommt Satoru zu mir und setzt sich mir gegenüber, da sehe ich sein blaues Auge. "Es tut mir leid Megumi...ich weiß ich hätte dir sagen müssen, warum ich wirklich die Brille getragen habe, aber ich wollte nicht, dass du dir Sorgen machst." , "Aha, wer war der Typ?" , "Ein ehemaliger Klassenkamerad von mir und Suguru." , "Was wollte er von dir?" , "Es passt ihm nicht ,was ich erreicht habe, weil er von der Schule geflogen ist und sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser halten muss. Er hat mich schon damals gehasst, weil ich ihn gekorbt habe....naja und heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit hab ich ihn zufällig getroffen und habe sofort ein Schlag ins Gesicht bekommen...." ich seufze und gehe zu ihm. "Also konntest du gar nicht ausweichen." , "Nein...naja und das vorhin, keine Ahnung. Wahrscheinlich wollte er wieder seine Wut rauslassen, aber Respekt Megumi, wusste gar nicht das du sowas drauf hast." , "Naja Nanami wollte nach dem was vorgefallen ist, dass wir drei uns Selbstverteidigen können." sage ich und schaue mir sein blaues Auge an. "Oh..das erklärt einiges..." , "Naja sei froh, dass ich gerade Feierabend hatte und dich beschützen konnte. Wie geht's deinem Bauch?" frage ich und setze mich neben ihn. "Ich danke dir und mein Bauch geht schon wieder." antwortet Satoru und gibt mir einen Kuss auf den Kopf. "Gute Nacht Megumi. Ich werde schon mal schlafen gehen." , "Gute Nacht Satoru, ich komme später nach." er nickt und verschwindet dann ins Zimmer.
//kleiner Zeitsprung//
Suguru Sicht
Satoru und ich sind gerade auf dem Weg zum Rektor, weil Satoru einen Entschluss gefasst hat. "Bist du dir wirklich sicher?" , "Ja, ich habe mehrmals mit Megumi darüber gesprochen. Er ist zwar auch nicht begeistert, weil ich den Job wirklich gerne mache, aber es geht einfach nicht mehr." antwortet Satoru und ich nicke. Als wir herein gebeten wurden setze ich mich mit Satoru hin. "Herr Gojo, Herr Geto, was kann ich für euch tun?" , "Herr Yaga, ich möchte Ihnen danken, dass ich hier als Lehrer arbeiten durfte. Besonders nachdem Sie erfahren haben, dass ich eine Beziehung zu einem Schüler hatte und jetzt mit einem ehemaligen Schüler verheiratet bin, aber leider kann ich diesen Job nicht weiter ausüben." antwortet Satoru und nimmt meine Hand, damit er einen Halt hat. "Oh, das ist wirklich sehr schade Herr Gojo. Sie sind einer der besten Lehrer hier. Darf ich den Grund erfahren?" , "Naja, ähm wie erkläre ich das..." , "Satoru, ich meine Herr Gojo, ist ein besonderer Mensch und dieses Phänomen ist echt selten, aber es kommt vor... Nun ja, Satoru ist Schwanger." sage ich geradezu und da spüre ich wie Satoru meine Hand fester drückt. "Oh, ähm Glückwunsch Herr Gojo. Das es dieses Phänomen gibt hab ich gehört, aber erlebt noch nicht." , "Ja... ich hab es auch nicht erlebt und das ich so ein Mensch bin wusste ich auch nicht. Nun ja, ähm danke. Ich bin zwar noch am Anfang mit der Schwangerschaft, aber ich möchte ungern was riskieren." , "Das verstehe ich natürlich Herr Gojo." meint Herr Yaga. Nachdem wir das Büro verlassen haben, ist Satoru nun offiziell kein Lehrer mehr hier an der Schule. "Danke das du dabei warst..." , "Das ist doch selbstverständlich Satoru. Du wirst mir fehlen als Kollege." sage ich und umarme ihn. "Es ist noch ungewohnt zu wissen, dass ich ein Kind bekomme.. aber auch schön zu wissen, dass ich ein eigenes Kind mit Megumi bekomme." , "Das glaub ich dir Satoru und ich freu mich für euch beide, dass ihr eine kleine Familie werdet." ich löse mich von Satoru, da ich wieder zum Unterricht muss. "Pass auf dich auf Satoru." , "Du auch." höre ich ihn noch, als er dann das Gebäude verlässt.
FORTSETZUNG FOLGT
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