*32*

„Ich habe meine auch geändert, runter von mir." Ungläubig schaut er mich an und ich schlüpfe durch seine Arme hindurch. „Das kannst du nicht ernst meinen." „Und wie ich das kann, niemand ignoriert mich ohne ungestraft davon zu kommen." Frech strecke ich ihm die Zunge raus und er fängt an zu schmollen. „Och Jacksoooon~" Ich lache nur und lehne seine restlichen Versuche mir nahe zu kommen für die restliche Nacht immer wieder ab.

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Mark

Irendwann schläft Jackson ein und ich ziehe ihn in meine Arme. Während ich neben ihm liege mach ich mir unzählig viele Gedanken. Auch wenn ich für immer mit ihm zusammen bleiben will..egal wie sehr ich ihn bei mir haben will..auch wenn er dasselbe will.. Ich will und kann ihn nicht verwandeln.

Er liebt seine Familie so sehr und andersrum genauso. Ich will mir garnicht ausmalen wie es für beide Seiten wäre wenn Jackson einfach "weg" sein würde. Seufzend streiche ich ihm einpaar Haare aus dem Gesicht und küsse seine Stirn. Ich muss aufjedenfall nochmal mit ihm darüber reden.

Als er aufwacht lächelt er mich verschlafen an. „Gut geschlafen?" Er nickt nur und richtet sich langsam auf. „Und du?" fragt er kichernd woraufhin ich nur lachend den Kopf schüttel. „Ich wünschte ich könnte überhaupt schlafen." „Armes babyyy~" Er strubbelt mir die Haare und drückt mir einen Kuss auf die Wange auf. Überrascht schaue ich ihn an und er lacht nur. „Gute Laune huh?" „Joaa~ komm lass uns uns fertig machen, Schule wartet." „Ugh...Bam und Yug bringen mich um.." „Naja wenn sie es versuchen renn einfach weg." Ich muss lachen und wir machen uns fertig.

Hand in Hand laufen wir zur Schule und als uns das Pärchen sieht kommen beide gereizt auf uns zu. „Wo zur Hölle wart ihr?! Und vor allem du Mark!" fragt der Thailänder aufgebracht und schüchtert mich damit wirklich sehr ein.

Jackson winkt es ab und sagt ihm er solle sich beruhigen. Der größere von beiden scheint gerade auch nicht sehr begeistert von mir zu sein aber versucht seinen Freund runter zu bringen, der sich jetzt in Rage redet.

Den ganzen Tag lang muss ich mir von beiden anhören wie scheisse ich sei und wie schlecht es Jackson ging. Jackson verteidigt mich zwar aber ich gebe den beiden innerlich recht, dass war wirklich nicht okay von mir.. Als ich Jackson dann später nachhause begleite redet er mir ein ich soll mich deswegen nicht runter machen und küsst mich zärtlich. „Ich weis nicht was ich ohne dich machen würde Jackson.." Er lächelt mich an und nimmt meine Hand in seine. „Komm lass uns weiter hm?"

Da wir es jetzt nicht mehr nötig haben mich ich mich in sein Zimmer zu schleichen beschliest er mich einfach mit rein zu nehmen. Es ist gerade auch niemand da aber gleich sollte seine Schwester kommen. Wir legen unsere Sachen in seinem Zimmer ab und dann schleift mich der jüngere in die Küche.

Er schaut grübelnd in den Kühlschrank und fängt dann an zu kochen. Ich biete ihm meine Hilfe an aber er verneint und so schaue ich ihm einfach dabei zu bis seine Schwester die Tür aufschliest und mich mit einem Lächeln begrüßt. „Uhh~ Oppa kocht? Das wird schrecklich!" Sie lacht und Jackson wirft einen Schwamm nach ihr, dem sie gekonnt ausweicht und ihm die Zunge raus streckt. „Du bist so ne Hexe." Sie lacht und geht in ihr Zimmer kommt aber kurz darauf aber wieder und schiebt Jackson vom Herd weg.

„Lass mich das machen, du bist ein schrecklicher Koch." Ich lache und bekomme dafür einen bösen Blick von meinem Freund. Nachdem ich mich ausreden konnte nicht zu essen und den beiden einfach nur zuschaue bekomme ich eine Nachricht von Jaebum.

„Ähm Jackson ich muss kurz nachhause, Jaebum will was." „Hmm okay soll ich mit?" „Ist mir egal ich würde danach ja auch wieder kommen." Schlieslich kommt er mit und Jaebum begrüßt uns mit ernster Miene.

„Was ist passiert?" „Mhh..Setzt dich hin." „Wieso..?" „Es wäre besser.." „Was ist los?" Ich schaue ihn eindringlich an und seine Mimik ändert sich von ernst zu besorgt.

„Wie soll ich dir das sagen oh Gott..deine Mutter.." „Was meine Mutter..?" „Mh..sie..sie könnte bald sterben.." Ich weite meine Augen und kann nicht glauben was er mir gerade gesagt hat. „Bitte?!" „Ich bin deiner Schwester über dem Weg gelaufen.. Ihre Gedanken..es..es tut mir leid Mark.." „Willst du mich gerade verarschen? Wieso sollte sie..? Sie ist doch gesund!" Jaebum schüttelt den Kopf und seufzt einmal.

„Sie ist seit Jahren schon krank.." „Wie krank..?" „Sie..hat Krebs Mark.." Tränen bilden sich in meinen Augen und ich schaue den älteren ungläubig an. „W-Was aber..Wo ist sie?!" „Zuhause.." „Wieso ist sie nicht in einen Krankenhaus?!" „Sie ging immer heimlich zum Arzt..auch als du noch kein Vampir warst.. Ihr Arzt hat es erst seit kurzem deiner Familie erzählt weil es ihr immer schlechter geht und es schon im Endstadium ist..momentan liegt sie nur noch im Bett und wartet darauf das.."

Ich falle auf meine Knie und kann es nicht glauben. Was soll das? Wieso? Wieso wusste ich nichts davon?! Laute Schluchzer verlassen meine Kehle und ich spüre wie sich zwei Arme um mich legen. „I-Ich muss dahin.." „Mark du bist für sie Tot.." Jackson streicht mir über den Rücken und ich schaue Jaebum finster an. „Das ist mir egal! Ich muss!" „Ich verstehe es..aber mach es bitte so das sie es nicht mitbekommen.." „Kann ich nicht einfach auftauchen und sagen "Hey ich lebe und habe mich durchgehend versteckt." ? Kann ich nicht so tun?"

Ich fange an bitterlich zu weinen und nun kniet sich auch Jaebum zu mir. „Mark.." „Ich gehe da jetzt hin vergiss es.." Keine Sekunde lang später bin ich aus dem Haus raus und mit Tränenüberströmten Gesicht auf dem Weg zum Haus meiner Familie.

Dort angekommen weis ich nicht was ich machen soll. Wenn ich mich reinschleiche, würde mich meine Mütter sehen und ich weis nicht was sie machen würde.. Letztlich atme ich einmal tief durch und tue das, vor dem mir Jaebum immer abgeraten und verboten hat. Ich klingel..

Eine junge Frau mit verheultem Gesicht macht mir auf und sieht mich schokiert an. Sie reibt sich die Augen und kann nicht glauben wer vor ihr steht. „W-Wer? W-W-Wie..?" Ich lächele meine Schwester leicht an und eine Träne rollt mir die Wange herunter. „Mina wer ist da?!" kommt von meinem Vater und sie kommt nicht mehr aus ihrer Starre raus. „M-Mark..?" „Hallo Schwesterchen.." Ihre Augen fallen ihr förmlich aus dem Kopf bevor sie sich mir um den Hals wirft und anfängt bitterlich zu weinen.

Ich weis, dass das was ich hier mache nicht gut ist. Ich weis, dass es mich mein Leben kosten könnte. Ich weis, dass ich mir damit Probleme einhandele..aber es ist mir egal. Ich schliese sie in meine Arme und schonwieder schreit mein Vater bevor er den Entschluss zieht und selber nachkommen sieht. Mina lässt von mir ab und nimmt mein Gesicht in ihren Händen. „B-Bist du es wirklich..?" Ich nicke und sie schüttelt den Kopf. „Du bist doch tot!"

Dieses mal schüttele ich den Kopf und mein Vater steht vor uns. „Was ist hier- Mark?!" Wir schauen ihn beide an und auch seine Augen füllen sich mit Tränen. Sie lassen mich rein und schauen mich an als wäre ich ein Geist.

„Erklär mir das.." bringt mein Vater nach einer gefühlten Ewigkeit der Stille zu Wort.

„Ich..es ist schwer zu erklären.." „Erklär es mir! Ich dachte du seist tot! Wir dachten du seist tot!" Ich schlucke schwer. „Wie du siehst lebe ich..können..können wir das später klären..? Ich will zu Mama.." Mina antwortet mir zuerst und lässt unseren Vater nicht die Möglichkeit mir zu wiedersprechen. „Mama ist-" „Ich weis.."

Ich stehe auf und laufe ohne weiter etwas zu sagen zum Schlafzimmer, wo ich meine Mutter vermute. Ich muss mir noch Antworten auf all ihre Fragen überlegen...

Langsam offne ich die Tür und trete ein. „Mina es geht mir gut.. Du musst nicht alle zehn Minuten nach mir sehen.." Ich trete ans Bett und als sie ihren Kopf zu mir dreht schaut sie mich total verwirrt an. „Ich bin nicht Mina.." Sie blinzenlt mich an und ich knie mich an's Bett. Anstatt so wie die anderen anzufangen zu weinen oder auszuraten..legt sie eine Hand an meine Wange und lächelt schwach. „Schonwieder.." gibt sie seufzend von sich und ich schaue sie leicht perplex an.

„Mama.." „Wenigstens kann ich dich als Halluzination sehen.." Mina kommt rein und beobachtet uns. „Ich bin aber keine-" Mina kniet sich zu uns und legt mir eine Hand auf die Schulter woraufhin sich die Augen meiner Mutter weiten. „W-Was hast du da angefasst Mina?" „Meinen Bruder.." „Dein Bruder ist tot! Sag mir es ist nicht echt! Sag mir ich bilde es mir nur ein!" „Nein..Mark lebt." Überfordert schaut sie mich wieder an und richtet sich auf.

„A-Aber.." Ich halte es nicht länger aus und lasse mich weinend in ihre Arme fallen. Sie legt ihre Arme um mich und auch sie fängt an zu schluchzen. Leicht löse ich mich nach einer Weile von ihr und sie schaut mich genauestens an. „Du lebst..?" Ich nicke stumm und mein Vater kommt auch rein. „W-Wie geht das..?" „Lange Geschichte.." Es dauert ziemlich lange bis sich alle beruhigt haben und ich zum Punkt kommen muss ihnen all das zu erklären..

„Ich wurde von jemanden aufgenommen und habe mehrere Jahre lang im Ausland gelebt.. Ich bin seit kurzem wieder in Korea und..dann habe ich das mit dir erfahren Mom.." „Wieso warst du im Ausland?! Du hättest doch nachhause kommen können!" sagt meine Schwester mit fester Stimme zu mir. „N-Naja wie soll ich sagen.. Es gab da ein Paar Probleme. Ich wollte nicht bleiben." „Also wurdest du...entführt oder wie?" Mein Vater schaut mich ruhig an und ich nicke.

„Wie kommt es das du jetzt hier bist?" Ich bin abgehauen als ich konnte und nachdem ich hier her kam habe ich erfahren, dass ihr denkt ich sei tot. Ich habe mich nicht getrauet euch unter die Augen zu tretten.." Meiner Mutter laufen Tränen die Wange hinunter und sie zieht mich wieder in ihre Arme. „Du bist so groß geworden.." Diese Worten lassen auch mich wieder weinen und ich drücke mich an sie. Ich hab es so vermisst in ihren Armen zu liegen..

Ich lüge sie bei jeden weiteren Fragen immer wieder an und bin froh das sie mir das alles glauben.

„Wie geht es dir Mama..?" Sie lächelt schwach und drückt meine Hand. „Es geht mir gut." „Wieso hast du nie was gesagt?" „Was hätte ich euch denn sagen sollen.. Dazu kam noch dein 'tot' und ich wollte die Familie nicht noch mehr belasten.." Ich seufze und lege meinen Kopf auf ihrem Bauch ab. 

„Dass du erst erfahren musst das deine Mutter krank ist um dich blicken zu lassen..weist du wie sehr ich getrauert habe?" „Endschuldige.. Ich hatte Angst vor eurer Reaktion.." Ein Lächeln ziert immernoch ihr Gesicht und sie fährt mir durch's Haar. „Acht Jahre lang Mark..und jetzt habe ich dich wieder...wer weis wie lange noch." „Mama.."

Meine Augen sind rot und angeschwollen vom ganzen weinen und ihr Anblick macht es mir nicht gerade einfacher meine Gesichtszüge zu kontrollieren. Ich weis nicht wie lange ich da sitze..an meine Mutter gekuschelt..und leise vor mich hin weine bis meine Schwester wieder rein kommt.

Ich verbringe die ganze Nacht lang bei ihr und rühre mich kein Stück mehr vom Fleck. Sie schläft nicht und fährt mir durch's Haar während wir reden. Sie fragt mich vieles und für viele Antworten muss ich sie anlügen..

„Hast du eine Beziehung?" Mittlerweile liege ich neben ihr und hab einen Arm um sie gelegt. „Ja.." „Wirklich? Das freut mich.." Ein Lächeln macht sich auf ihren Lippen breit. „Wer ist der glückliche?" „Woher willst du wissen das es ein Junge ist?" „Glaubst du ich hätte vergessen du seist schwul?" lachend schüttele ich den Kopf und sie fragt nochmal nach.

„Sein Name ist Jackson.." „Du musst ihn mir vorstellen ja?" Ich nicke und sie fragt mich über ihn aus. Ich erzähle ihr alles über ihn und wie sehr ich ihn liebe. Sie freut sich für mich und ist glücklich darüber, dass ich jemanden gefunden habe den ich so sehr lieben kann.

Am nächsten Morgen schaue ich auf mein Handy uns sehe die ganzen Nchrichten und verpassten Anrufe von Jackson. Toll.. Ich gehe vor die Tür und rufe ihn an. „Endlich!" Ist das erste was ich von ihm zu hören bekomme.

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Hat wieder etwaaaas lange gedauert^^ ich hoffe es hat euch gefallen :3 öhm ja.. XD jamilaaa sorryyyy das ich zu spät bin <3 xD verzeih mir kay? 😂 jaa ähm..bis zum nächsten Kapi :3

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