*29*
Er schaut mich endschuldigend an und ich weis sofort, dass das gerade nicht er selbst war und nicht wusste was er da macht. „Jackson es..ich.." Er schluckt schwer und sieht von mir weg. „Es tut mir leid i-ich..wusste nicht..ich h-hatte nicht.." „Es ist okay.." Er schüttelt heftig den Kopf und im nächsten Moment ist er weg, einfach weg...
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Jackson
Total verwirrt und traumatisiert stehe ich da und schaue langsam zu den toten Menschen neben mir auf dem Boden.. Das war...Mark. Ich schlucke schwer und renne raus. Ich will hier weg, einfach nur nachhause. Erst in meinem Bett versuche ich das Geschehene zu verarbeiten.
All diese Menschen..wie er mit der Frau ungegangen ist..wie er mich fast-..ich seufze auf und fahre mir durch's Haar. Ich wusste zwar schon immer was er tut..aber es zu sehen ist echt..Angsteinflösend. Ob ich will oder nicht..ich habe Angst vor ihm. Auch wenn er mir nichts getan hat, diese Art wie er mit mir gesprochen hat.. Ich weis, dass er mich nicht erkannt hatte aber allein daran zu denken bereitet mir Gänsehaut.
Irgendwas hat nicht mit ihn gestimmt, das bin ich mir bewusst aber erst jetzt ist mir klar geworden..was er schon immer gemeint hat. Er hat oft versucht mir das zu erklären.. Jetzt erst weis ich was er meinte.. Wieso er Angst hat das er mir was antut..wieso er es hasst Vampir zu sein..wieso er sich wiederlich findet wenn er an all die Menschen denkt die er umbringt und umgebracht hat..
Ich kriege die ganze Nacht lang kein Auge zu und ich endscheide mich dafür nicht zur Schule zu gehen. Ich mache mich trotzdem wie gewohnt fertig, gehe aber sofort zu Mark nachhause. Jaebum macht mir auf und lässt mich rein. „Was ist passiert? Wieso bist du nicht in der Schule?" „I-Ich.." Er sieht mir für einpaar Sekunden in die Augen und lässt sich dann in das Sofa sinken. Ich setze mich neben ihn und schaue zu Boden.
„Hm..Ich glaube Mark wird jetzt erst recht nichts mehr von sich blicken lassen." „Wieso..hat er mich nicht erkannt?" „Er hat versucht auf Tierblut umzusteigen.. Wie du weist ist es aber nicht genug für uns und am Anfang ist es sehr schwer sich nur noch von Tieren zu ernähren. Er hat es aber erstaunlich lange ausgehalten. Nachdem wir wieder in Korea waren, hat ihn deine Nähe aber verrückt gemacht. Ich muss zu geben, selbst mir fällt es manchmal schwer mich in deiner Nähe zu kontrollieren. Er hatte ständig versucht dir nicht zu nahe zu kommen, weil er Angst hatte sich nicht kontrollieren zu können.. Deswegen hat er sich von dir fern gehalten so lange es ging. Naja seit einpaar Tagen wurde ihm alles zu viel und.."
Er macht eine Pause und verschränkt die Arme vor der Brust. „Hm..wie soll ich dir das erklären.. Er..hatte einen kleinen Ausbruch? Es lag aber mehr daran das er nichteinmal mehr Tiere gejagt hat, weil er es wiederlich fand.. Dann ist er einwenig ausgerastet..? Er ist momentan nicht mehr er selbst.. Sobald wir wirklich sehr großen Hunger haben können wir uns nicht mehr kontrollieren..Menschen sind für uns garnichts mehr..wir fallen über alles und jeden her den wir in die Finger bekommen und selbst Menschen die uns was bedeuten können wir dann umbringen..das Problem ist aber nicht, das wir es wollen. Nein, wir erkennen sie nicht. So wie er dich nicht erkannt hat bis er sic an deinen Geruch errinert hat."
Ich brauche einwenig um seine Worte sickern zu lassen. „Du hast Angst vor ihm..das kann ich dir nicht verübeln, wer hätte das nicht? Aber wenn du wieder auf ihn treffen solltest und er es merkt, hasst er sich mehr als so schon. Ich glaube das selbst ich jetzt nichts mehr von ihm hören werde und er sich gerade mehr als nur hasst. Jackson..ich kann mir vorstellen wie du dich jetzt fühlen musst und weis genau was in deinem Kopf abgeht aber wenn du ihn wirklich liebst, dann musst du auch auf solche Dinge gefasst sein."
Ich sage nichts und höre ihm einfach weiter zu. „Er ist ein Vampir, er ist gefährlich, er kann dir weh tun und er ist..ein Monster. Ich bin es auch. Zwar harmloser als er aber wir sind es. Wir sind keine Menschen..in nur einer Sekunde könnte ich dich jetzt umbringen wenn ich wollte. Mark hätte dich genauso umbringen können wenn er im letzten Moment nicht bemerkt hätte, dass du vor ihm stehst. Er hat sich noch kontrolliert aber es kann vor kommen das sowas nochmal passiert.. Es ist nicht ungefährlich mit einem Vampir zusammen zu sein."
„Ich weis..ich weis das Jaebum.." „Dann nimm es ihm nicht übel, versuch ihn zu verstehen, steh ihm zur Seite, rede mit ihm, hab keine Angst vor ihm. Wenn du das alles nicht kannst, dann sage ich dir ganz ehrlich..vergiss ihn. Wenn du dir nicht zutrauen kannst auch in solchen Momenten zu ihm zu stehen und keine Angst vor ihm hast dann lass es. Soetwas wird mit Sicherheit noch öfter's passieren, vorallem wenn er versucht auf Tierblut umzusteigen. Das ist nicht leicht und er wird mehrere Jahre brauchen um ganz vom Menschenblut los zu kommen."
„Ich..Ich traue mir das zu. Ich liebe ihn. Ich gebe zu ich hab Angst..nicht Angst davor das er mir weh tut..sondern Angst davor ihn nocheinmal so zu sehen. Ich weis das er nichts dafür kann und er das alles nicht will. Ich will ihm helfen, ich will ihm zur Seite stehen und ich bin auch bereit mich irgendwann von ihm verwandeln zu lassen."
Er schaut mich nach meinen letzten Worten zuerst etwas überrascht an lächelt dann aber. „Willst du das wirklich..? Jetzt weist du wie es ist Vampir zu sein. Du weist was du alles tun werden musst. Du weist was du alles zurück lassen musst wenn du dich dafür endscheidest für immer zu Mark zu gehören. Währst du wirklich bereit dafür?" „Ja.." „Dann lass ihn jetzt nicht alleine. Willst du wissen wo er ist?" „Du weist es?" Er lacht und richtet sich auf. „Natürlich weis ich das, was denkst du denn von mir?"
Er geht zur Tür und öffnet sie. „Was? Willst du oder willst du nicht?" Ich stehe lächelnd auf und gehe auf ihn zu. „Pass gleich nur auf was und wie du etwas zu ihm sagt, er ist gerade ziemlich..verletzlich und unkontrollierbar." Ich nicke und plötzlich zieht er mich auf seinen Rücken. „Willst du mich verarschen? Willst du rennen?!" „Wenn du erst Morgen bei ihm willst bittesehr.." Er will mich runterlassen doch ich klammer mich an ihn. „Bringen wir es hinter uns.." Lachend schüttelt er den Kopf und rennt los.
Mark
„Fuck!" Ich ziehe etwas an meinen Haaren und lasse mich an der Kalten Wand runter gleiten. Ich hätte ihn fast umgebracht! Er..hat alles gesehen. Er hatte Angst vor mir.. Wie konmte ich ihn nicht erkennen?! Ich schlage auf den Boden ein und vergrabe mein Gesicht in meinen Händen. Genau deswegen wollte ich ihm nicht zu nah kommen und es ist trotzdem fast passiert. Dazu hat er mich noch so gesehen..kein Wunder wenn er jetzt nichts mehr mit mir zu tun haben will.
Aus Hass auf mich selbst fange ich an zu weinen und lasse die Nacht über mich ergehen. Ich sitze an der Wand gelehnt wie ein Wrack..in mir herscht Chaos und ich weis nicht was ich machen soll. Ich hasse mich! Ich hasse mich so sehr..
Als sich eine Hand auf meine Schulter legt zucke ich auf und schaue hoch. Jackson..? Was macht er hier..? Wie hat er mich gefunden..? Ich bemerke Jaebum hinter ihm, er lächelt mich leicht an und lässt mich mit ihm alleine. Mieser Verräter..
Ich schliese meine Augen und lehne meinen Kopf an die Wand. „Mark.." „Jackson ich..es tur mir leid..es tut mir so unglaublich leid... Ich wollte dir nicht weh tun ich-" „Ich weis Mark..es ist alles gut.." Er setzt sich zu mir und ich versuche nicht in Tränen auszubrechen.
„Nichts ist gut Jackson! Ich hätte dich umgebracht.." „Du hast es aber nicht." „Ich war aber kurz davor! Jackson..ich bin gefährlich..ich bin nicht gut für dich. Ich..ich bin ein Monster!" „Mark hör mir zu!" Er nimmt mein Gesicht in seine Hände und schaut mir in die Augen. „Ich gebe zu ich war schokiert, ich hatte Angst, ich bin auch vielleicht einwenig traumatisiert aber ich weis das du nichts dafür kannst. Auch wenn du ein Monster sein magst, ich liebe dich. Mir ist auch klar das du mich in jedem Moment umbringen könntest aber du tust es nicht. Ich weis auch das du es nie tun wirst. Selbst wenn sowas nochmal passieren sollte, du wirst es nicht machen Mark, ich weis das."
Ich schüttele heftig den Kopf und fange mit brüchiger Stimme an zu sprechen. „Was wenn doch?! Was wenn ich mich irgendwann nicht kontrollieren kann? Was dann?!" „Was wenn nicht..? Mir ist klar, dass es passieren kann, aber ich weis auch das es nicht passieren muss. Ich werde immer bei dir sein Mark..ob du mich nun verletzt oder nicht, das ist mir egal! Ich will für immer bei dir sein..ich bin selbst bereit dazu mich, wenn es so weit ist, verwandeln zu lassen. Hörst du? Ich bleibe bei dir egal was kommt! Auch wenn du dich selber dafür hasst, ich liebe dich über alles.."
Meine Augen weiten sich leicht und er schaut mich liebevoll an. „Für mich bist du mehr als nur ein Monster Mark.. Du bist alles für mich.. Also bitte..wenn du etwas hast dann rede mit mir. Distanziere dich nicht von mir ohne mir ein Wort zu sagen.. Ich will versuchen dir zu helfen wo ich kann und dich verstehen."
„Jackson.." Ich schliese ihn in meine Arme und schluchze leise auf. Er fährt mir durch's Haar und küsst meine Wange. „Lass uns nachhause, ja?" Ich nicke und vergrabe mein verheultes Gesicht in seiner Schulter. „Es tut mir trotzdem so unendlich leid.." „Alles gut.." Er zieht meine Kopf von seiner Schulter und lehnt seine Stirn an meine.
„Ich nehme dir garnicht's übel. Ich habe keine Angst vor dir. Wir kriegen alles zusammen hin, hm?" Er lächelt mich an und ich kann wieder nur ein nicken vor mir geben. „Gut.." Er kommt mir näher und drückt mir seine Lippen auf. Ich erwiedere leicht und er lächelt in den Kuss hinein. Wie ich das vermisst habe..
Nachdem Jackson mich beruhigt hat taucht Jaebum wieder auf und kniet sich zu uns. Lächelnd strubbelt er mir das Haar und hilft uns hoch. „Hab ich dir nicht gesagt er wird es verstehen?" Ich seufze und fahre mir einmal über die Augen. „Ja hast du.." Jackson nimmt mich in den Arm und drückt mir einen Kuss auf die Wange auf. „Ab jetzt redest du mit mir wenn was los ist, hast du verstanden? Auch wenn du Angst hast mir weh zu tun, rede bitte mit mir.."
Ich nicke wieder nur und nehme seine Hand in meine. Ich hasse mich immernoch dafür und mache mir Sorgen aber er hat Recht.. Wir gehen zurück und Jaebum lässt uns alleine, weil er sich mit Jinyoung trifft.
Wir gehen in mein Zimmer und ich setze mich auf's Bett. Jackson setzt sich breitbeinig auf meinen Schoß und spielt mit meinen Haaren. „Wieso willst du zu Tierblut wechseln?" Ich stütze meinen Kopf auf seiner Schulter ab und atme einmal tief ein und aus. „Ich..Ich will keine Menschen mehr umbringen. Ich wollte es noch nie aber jetzt finde ich es mehr als nur ekelerregend.. Ich hab es zwar lange geschafft aber-" „Ich weis, Jaebum hat es mir erklärt."
Ich lege meine Arme um seine Hüfte und schaue geradeaus zur Tür. „Ich kann immernoch nicht glauben das ich dich fast-" „Pshhhht! Ich will das nicht mehr hören!" „Aber-" „Nichts aber Mark." Er legt seine Hand an meine Wange und ich schaue ihn an. „Mach dich selber nicht so runter.."
Ich antworte nichts darauf und er legt seine Lippen auf meine. Ich erwiedere und er fährt mit beiden Händen zu meinem Hals und zieht mich näher zu sich ran. Als wir uns wieder voneinander lösen schenkt er mir sein schönstes Lächeln und ich kann nicht anders als zurück zu lächeln.
„Wie schaffst du es immer wieder mich so glücklich zu machen..?" „Das frage ich mich bei dir auch andauernd." Er kichert und küsst mich nocheinmal. Man kann sich nicht vorstellen wie sehr ich ihm verfallen bin. Ich habe Angst davor ihm weh zu tun und das was passiert ist, gibt mir nur noch mehr Gründe mich von ihm fern zu halten, aber lange würde ich es nicht ohne ihn aushalten..ich liebe ihn dafür viel zu sehr...
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Joooo~ jepp schonwieder ein Kapi ;-; ich weis nicht was los mit mir ist ;-; naja ich hoffe ihr kommt mit? Ist das etwas zu schnell? XD najaa ~
ich glaube das nächste Kapitel wird euch gefallen..mir wird es aber schwer fallen zu schreiben..oh Gott ich hab jetzt schon schiss davor. Ich glaueb manche wissen jetzt was im nächsten Kapi vorkommen wird ._. Okay xD
annyeong meine...Regenbogeneinhornpüpse xD ✨
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