*16*

Er lacht auf und lehnt sich in das Sofa. „Du bist sogar älter als ich, wenn du es noch nie warst wundert es mich." „Ich bin schon seit Jahrhunderten verliebt Jaebum.." „Huh?" „Wir können uns nicht nur in Menschen verlieben, weist du..?" Er steht auf und sieht mir tief in die Augen bevor er geht und mich alleine lässt. Was zum..?

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Mark

Ich brauche eine Weile bevor ich aufstehe und mich auf dem Weg nachhause mache. Das Gespräch mit Youngjae lässt mir in mein Gewissen reden und ich weis nicht was ich machen soll..sollte ich mit Jackson darüber reden? Oder besser gesagt...sollte ich ihm überhaupt alles erzählen?

Seufzend schließe ich die Tür auf und höre ein Schluchzen. Leise trette ich in das Wohnzimmer und finde Jaebum weinend am Boden kauernd auf. Sofort zieht sich mein Herz zusammen und ich setze mich zu ihm. „Jaebumie~ was ist los?" Ich ziehe ihn in meine Arme und streiche ihm liebevoll über den Rücken. Das ist das erste mal das ich ihn weinen sehe..

„Hey.." Ich hebe seinen Kopf an und schaue ihn mitgenommen an. „Wieso weinst du..?" „Ich kann nicht mehr Mark.." Seine Stimme bebbt und er zittert am ganzen Körper. Ich kann mir denken was er meint und lockere meinen Griff um ihn leicht. „Youngjae?" Er kann nur nicken und lauter Tränen laufen sein Gesicht hinunter.

Ich weis nicht wieso gerade jetzt aber seit vier Jahren unterdrückt er seine Tränen und plötzlich lässt er sie raus. Ich lasse ihn sich erstmal bei mir ausweinen und reiche ihm ein Taschentuch nachdem er sich beruhigt hat.

„Geht es wieder?" „J-Ja danke.." Ich lächel schwach und lege seinen Kopf auf meiner Schulter ab. „Wieso so plötzlich?" „Jinyoung hat mich kurz darauf angesprochen und danach kamen alle Errinerungen hoch..plus ich habe eure Gedanken mitbekommen.." Ich seufze auf und streiche über seinen Oberarm. „Musst du mich denn immer stalken?"

Ich entlocke ihm ein kleines Lachen und das bringt wiederum mich zum Lächeln. „Wenn du reden willst, ich bin da." Er atmet einmal tief aus und schliest kurz seine Augen. „Es tut einfach immernoch so verdammt weh.." „Das glaube ich dir..aber irgendwo war es eigentlich dein Fehler." „Ich weis und das macht mich so fertig...ich hätte ihn verwandeln sollen." „Können..können wir uns wirklich nur ein einziges Mal verlieben?" „Da bin ich mir fast sicher.."

„Könntet ihr es nicht einfach nocheinmal versuchen? Ich meine ihr liebt euch beide immernoch.." „Du hast selbst gehört was er gesagt hat und ich bin der selben Meinung. Es ist einfach viel zu viel zwischen uns passiert und er kann seine K-Kinder nicht zurücklassen.." Man merkt ihm an, dass er am liebsten wieder los weinen möchte aber sich zurückhält.

„Mark er hat Recht..wenn du nicht dasselbe durch machen willst, dann erzähl ihm davon und wenn er es will.." „Ich will es aber nicht." „Ich weis..aber rede wenigstens mit ihm darüber. Er hat es verdient zu wissen was alles auf ihn zu kommen kann..was ihr dann macht müsst ich unter euch klären." Ich seufze und lehne meinen Kopf an seinen. „Okay ich werde mit ihm reden, aber jetzt machen wir was um dich auf andere Gedanken zu bringen hm?"

Jackson

„Hach ihr seid so süß zusammen!" quitscht Bambam auf nachdem wir unseren Klassenraum verlassen. „Ach halts maul." Yugyeom lacht und legt einen Arm um seinen Freund. „Aber wir sind süßer." „Hmm jagut hast recht, aber die sind frisch zusammen das heißt, cuteness overload." Yugyeom stimmt zu und ich kann nur mit dem Kopf schütteln.

Die Jungs ziehen mich in ein Kino und da sie wissen was für ein Vampir fan ich bin und sie genauso..schleppen die mich wirklich in einen Vampir Film. Die ganze Zeit über muss ich mir das Lachen verkneifen und kann alles immernoch nicht so ganz glauben.

Sie schauen mich schon so komisch an, da ich sonst immer total mitfieber, aber diesesmal kurz vor nem Lachanfall bin. Nachdem der Film zuende ist und wir das Kino verlassen schauen sie mich fragend an. „Was war das grad?" „Ich weis nicht, ich fand es irgendwie lustig." Sie sagen nichts mehr dazu und ich verbringe den restlichen Tag mit ihnen. Es tut gut wieder etwas mit ihnen zu machen, vorallem weil ich den beiden in den letzten zwei Wochen keine Beachtung geschenkt habe.

Ich habe den Drang ihnen alles zu erzählen weil sie einfach meine besten Freunde sind aber ich weis genau das ich dies nicht darf. Ich finde es aber nicht so schlimm, sie müssen ja nicht alles wissen.

Zuhause angekommen steht meine Mutter in der Küche, meine jüngeren geschwister prügeln sich und mein Vater schaut fern. „Ah Jackson!" Ich setze mich zu meinem Vater und kurz darauf ruft uns meine Mutter zum Essen. Sie fragen was ich so gemacht habe und nach dem essen helfe ich meiner Mutter beim aufräumen.

Müde gehe ich in mein Zimmer und schmeise mich auf's Bett. Ich checke kurz meine Nachrichten und Socialmedias und versuche zu schlafen. Es fällt mir unglaublich schwer einzuschlafen obwohl ich tot müde bin und ich liege zwei Stunden einfach nur in meinem Bett rum.

Kurz bevor ich einschlafe lässt mich ein Geräusch zusammenzucken. Ich schaue mich im Zimmer um und lege mich seufzend wieder hin. „Kannst du Idiot nicht aufpassen?" Ein Lachen ist zu hören und kurz darauf steht Mark vor meinem Bett. „Wie lange bist du schon hier?" „Ungefähr eine stunde." „Und du kommst nicht auf die Idee mir bescheid zu sagen?" „Nö." Lachend setzt er sich zu mir und fährt mir durch die Haare.

„Wieso kannst du nicht schlafen?" Liebevoll schaut er mich an und legt seine Hand auf meiner Wange ab. „Ich weis nicht, ich kann einfach nicht einschlafen..naja ich war kurz davor aber dann hast du was falles lassen. „Iiiiiich?" Er schaut mich mit einem unschuldigen Blick an und ich muss lachen.

„Da du schonmal hier bist und ich sowieso nicht schlafen kann, erzähl mir was Herr Choi wollte." Er seufzt auf und ich lege meinen Kopf auf seinem Schos ab. „Er..Er hat mir etwas geraten.." „Hm?" „Ich hab dir doch erzählt das er mit Jaebum zusammen war oder?" „Ja." „N-Naja es gibt einen Moment wo wir uns für etwas endscheiden müssen..Youngjae war dafür aber Jaebum nicht und so mussten sie auseinander gehen.
.."

Es ist kurz still und ich richte mich leicht auf. „Werden wir uns auch endscheiden müssen?" er scheint zu zögern nickt dann aber. „Und worum genau geht es..?" Er wagt es nicht mich anzusehen und man merkt ihn seine Nervösität an. „Vielleicht hätte ich dir das vorher sagen sollen aber..mit mir zusammen zu sein bringt nicht nur Probleme für mich..." Ich schlucke schwer und schaue ihn fragend an.

„Du weist ja schon das du noch eine Ausnahme bist.." Das 'noch' macht mir einwenig Angst aber ich sage nichts. „Youngjae war das ein Jahr lang und solange hat Jaebum ihm nichts davon erzählt..sie haben mir beide gesagt, dass ich dir das am besten so schnell wie möglich sagen soll weil es am meisten deine Endscheidung sein wird..." Er schaut auf seine Hände und spricht eine Weile lang nicht mehr. Ich lasse ihm Zeit und er seufzt kurz auf bevor er weiterspricht.

„Wenn wir auffliegen oder unsere Existenz offenbaren, müssen wir den Menschen ja entweder verwandeln oder umbringen.." „Das hat du mir schonmal erzählt." „Ja aber..du bist im moment nur eine Ausnahme weil du mich liebst..ich weis nicht wann aber irgendwann bist du keine Ausnahme mehr."

Ich verstehe sofort und atme tief ein. „E-Es tut mir leid ich hätte-" „Nein es ist okay..ich kuschel mich an ihn und denke nach. „Es ist nicht okay..was machen wir wenn es soweit ist?" „Was haben die andern beiden gemacht?" „Sie haben gesagt das Youngjae erstmal volljährig werden will und konnten damit ein Jahr raushauen..danach haben sie so getan als hätte er ihn verwandelt und mit meiner Hilfe haben sie es zwei weitere Jahre geschafft. Naja nach diesen vier Jahren sind sie endgültig aufgeflogen und man hat ihnen eine letzte Chance gegeben. Jaebum wollte ihn nicht verwandeln, weil er wusste das Youngjae nie Vampir sein wollte aber Youngjae war bereit dies zu tun. Da sie sich nicht einigen konnten hat Youngjae ihn verlassen weil man sie sonst ungebracht hätte und wir haben so getan als hätte Jaebum ihn umgebracht.."

Er macht eine kurze Pause damit ich die ganzen Informationen einsickern lassen kann. „Youngjae hat geheiratet seiner Familie Willen und Jaebum..ja Jaebum hat sein 'Leben' weitergeführt als hätte er Youngjae nie getroffen."

„Das ist voll der Drama man.." Ich entlocke ihm ein Lachen und er legt seinen Arm um mich. „Ich kann mir denken was dir durch den Kopf schwirrt aber wir finden eine Lösung..um ehrlich zu sein war mir von Anfang an klar das es irgendwo einen Haken gibt aber wir schaffen das." gerührt zieht er mich in einer Umarmung und küsst meine Stirn. Wir endscheiden uns für's erste dieses Thema beiseite zu schieben und bis dahin für uns selbst darüber nachzudenken.

Meine Müdigkeit ist wie weg geblasen und ich stehe auf woraufhin Mark mich nur fragend ansieht. „Was machst du?" Ich laufe im Zimmer auf und ab und bin irgendwie total aufgedreht. Da ich ihm nicht antworte und einfach weiterlaufe steht er plötzlich vor mir und ich kriege einen Schock. „Oh Gott wieso machst du das immer?!" Er verkneift sich ein Lachen und ich setze mich auf den Boden.

„Willst du nicht versuchen zu schlafen?" „Mh ne.." „Wieso nicht?" „Weil du da bist..?" „Ja und?" „Und ich will mit dir reden o-oder so.." Ein Lächeln ziert sein Gesicht und keine Sekunde später liege ich plötzlich in meinem Bett. „Kann du mich das nächste mal bitte vorwarnen? Das ist nicht gut für mein Herz man.."

Mark

Ich lasse mir von Jackson erzählen was er mit Bambam und Yugyeom genacht hat und bei der Stelle mit dem Film muss ich lachen. „Wie konntest du dir eigentlich Twilight mit mir anschauen ohne vor Lachen zu sterben?" „Gute Frage, nächste Frage." „Pfft." Lachend lege ich meine Hände an seiner Hüfte und ziehe ihn näher an mich ran. Er legt seine Arme um meine Schultern und ich hauche ihm einen Kuss auf.

Er setzt einen verliebten Blick auf und ich kann nicht anders als ihn zu küssen. Er erwiedert sofort und wir lösen uns durch ein Poltern wieder voneinander. Urplötzlich steigt mir der Geruch von Blut in die Nase und ich zische auf. „Jackson geh nachsehen.." Er nickt und verlässt das Zimmer. So gut es geht versuche ich mich zusammen zu reisen und warte auf den jüngeren.

Nach fünfzehn Minuten ist immernoch keine Spur von ihm und der Geruch wird intensiver. Ich halte es nicht mehr aus und muss raus. Ich höre Sirenen und mache mir einwenig Sorgen. Als ein Krankenwagen vor der Tür steht stürmt Jackson mit seiner Mutter raus und sie wird sofort in den Wagen gebracht. Ihr Gesicht ist mit Blut überströmt und ich kriege noch mit wie Jacksons Vater in den Wagen steigt bevor ich meinen Blick abwende.

Der Krankenwagen fährt weg und Jackson seufzt auf und geht wieder rein. Er sucht nach mir und mit einem mulmigen Gefühl betrete ich wieder das Haus. Es riecht immernoch sehr stark nach Blut und als Jackson mich sieht fällt er mir um den Hals. „Was ist passiert..?" „Sie ist ausgerutscht und hatte ein Glas in der hand.. Das Glas ist zuerst aufgekommen und sie ist mit dem Kopf voll da rein.." Ich verziehe das Gesicht und er schaut auf. „Wieso bist du nicht mitgegangen?" „Ich soll auf meine Geschwister aufpassen.." „Keine Sorge ich bin mir sicher es ist nichts schlimmes."

Er nickt nur und so langsm wird es mir wieder zu viel. „Jackson ich..macht es dir was aus wenn ich kurz raus gehe?" Er schüttelt den Kopf und ich versuche mich drausen wieder in den Griff zu bekommen. Ich kriege es nicht hin und kann nicht anders als jagen zu gehen..die Befürchtung Jackson vielleicht etwas antun zu können ist größer als mein Gewissen und so muss ich einfach essen.

Ich versuche nur so viel zu essen wie nötig und gehe nach ca. einer halben Stunde wieder zurück. Jackson räumt die Scherben auf und wischt das Blut weg. Der Geruch ist zwar immernoch da aber hat nicht mehr so eine krasse Wirkung auf mich.

„Geht es dir gut?" kommt es plötzlich von ihm und ich schrecke einwenig auf. „Ja..Ja es geht mir gut." Er dreht sich zu mir um und schaut auf meine Lippen. „Kannst du dir das nächste mal bitte das Blut von den Lippen wischen bevor du zu mir kommst?" Ich weite meine Augen leicht und fahre über meinen Mund.

„Schau nicht so schuldig. Ich weis ganz genau das du nichts dafür kannst und du keine andere Wahl hast. Es ist nur..so komisch für mich zu wissen das du von wenigen Minuten gerade jemanden.." Er atmet tief aus und drückt mir einen Kuss auf die Wange auf. „Ich gewöhn mich daran." „Gewöhn dich lieber nicht daran, denn es ist nichts woran man sich gewöhnen sollte.." „Hey.." Er legt seine Hände an meinen Hals und lächelt mich an.

„Ich werde mich an alles was dich betrifft gewöhnen müssen. Mir ist klar das du kein Mensch bist und worauf ich mich eingelassen habe. Ich kann deine Gewohnheiten nicht ändern und ich will es auch garnicht. Nur pass das nächste mal auf, denn der Gedanke daran bereitet mir einwenig Gänsehaut.." Ich kann nur nicken und er zögert kurz, legt dann aber seine Lippen auf meine. Womit habe ich ihn nur verdient...?

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Annyeong~
Hattet ihr schöne Feiertage? ^^
Ich wollte das Kapi eigentlich an Weihnachten hochladen aber es war nicht fertig :/ naja seht es als späteres kleines 'Weihnachtsgeschenk' oder so xD

Ich hoffe euch hat das Kapi gefallen :3 es ist das längste bisher mit über 2200 Wörtern yeyxD

Öhm ja...ich hab hier irgendwie nie was zu sagen im Gegensatz zu Take my Hand xD

Hm..ok ich kille euch :3

LOOK AT MARKSONS ARMS THO! ;-;

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