×II×

„twinkle, twinkle little cup, how'd my life get so fucked up."

•*•

P. O. V. Jimin

,,Na na na du willst doch niemanden damit weh tun~"

Mein Atem ging stoßweise und ich merkte, wie ich zu zittern begann. Mein sonst so taffes Mundwerk hatte sich in dieser Situation gänzlich verabschiedet. Ich wollte mich umdrehen, wurde aber sogleich an den Schultern gepackt und wieder nach vorne gedrückt.

„W-was willst du?", meine Stimme verflog in der Stille wie Nebel bei Sonnenaufgang.

Die Person hinter mir beugte sich nach vorne an mein Ohr. Eine feucht Zunge fuhr meinen Hals entlang und ich bekam eine Gänsehaut vor Ekel. Mir heißen Atem hauchte er mit ein "Dich" ins Ohr. Ich überlegte nicht lange und trat nach hinten mit meinem Fuß nach ihm. Er keuchte schmerzerfüllt auf und ich versuchte mich los zu reisen. Er jedoch packte mich blitzschnell fester und warf mich über seine Schulter. „Miststück!"

Ich zappelte und versuchte ihn mit meinen Faustschlägen auf seinen Rücken dazu zu bringen mich runter zu lassen. Das einzige jedoch was es bewirkte war, dass er mir einen Schlag in meine Seite an einen ziemlich empfindlichen Punkt verpasste und ich durch die Schmerzwelle, welche durch meinen gesamten Körper jagte, kurzzeitig Sterne vor den Augen hatte.

Nach diesem Schlag war meine Kühnheit vollkommend verschwunden und ich musste mich bemühen meine Tränen zurück zu halten. Handlungsunfähig musste ich zusehen als er mich wie einen Kartoffelsack über seinen Schultern aus meiner Wohnung zur Straße runter trug.

Nachdem er jedoch die Straße erreicht hatte, erfasste mich neuer Mut. Dadurch, dass ich mich nicht weiter gewehrt hatte, hatte mein Entführer seinen Griff um meine Taille etwas gelockert und war allem Anschein nach etwas unvorsichtiger geworden, denn mit einem kräftigen Ruck schaffte ich es mich von seiner Schulter zu rollen. Was ich bei der ganzen Aktion nicht bedacht hatte, war meinen tollpatschige Art. Ich traf hart auf den Boden auf und schon griffen die Hände des Unbekannten mit einem lauten Fluchen wieder nach mir. Dieses Mal schaffte ich es die Hände noch gerade so abzuwehren und rannte dann einfach los.

Egal wohin.

Einfach weg von diesem Mann.

Hinter mir hörte ich ihn. Jedoch hörte er sich nichtmal ansatzweise außer Atem an und eher als würde er locker hinter mir her joggen können. War das für ihn alles nur ein Spiel? Ängstlich beschleunigte ich mein Tempo, kurz drauf er auch. Ich fühlte mich wie eine Antilope die von einem hungrigen Löwen weg lief obwohl sie wusste, dass es kein Entrinnen für sie gab.

Dies bestätigte sich auch eine Minute später indem ich über einen leeren Müllkasten stolperte, der am Wegrand stand und bäuchlings auf die Straße stürzte. Ich spürte das Brennen auf meinen Handballern und Knie. Sie waren aufgeschürft. Keuchend richtete ich mich wieder auf und wollte rennen bis ich an meinen Haaren gepackt, zu Boden gedrückt wurde und einen kräftige Hand meine Kehle umschloss, womit er mir meine Luft abschnürte.

„Das war ja alles ganz lustig und so kleines Lämmchen aber jetzt ist Schluss mit dem Spielchen ja? Daddy will jetzt nachhause." Aus seinen tiefen, dunklen Augen schaute er bedrohlich auf mich herab - seine Augen waren das einzige was man durch diese Hasenmaske erkennen konnte. Ich, unfähig zu antworten da mir der lebensnotwendige Sauerstoff langsam ausging, zappelte nur wie ein Fisch auf dem Trockenen und schnappte immer wieder vergeblich nach Luft um ihm zu signalisieren, dass würde er mich nicht bald los lassen, ich ersticken würde.

Endlich verstand er und ließ nach einem nochmals festeren Zudrücken meine Kehle los. Ich schnellte nach oben und beugte mich nach vorne. Nach Luft rinnend hustete ich und sah's wie ein Häufchen elend vor meinem Peiniger der Kur zufrieden grinste.

„Jetzt hast du dich sicher nicht mehr vor wegzulaufen oder?", gehässig hackte er nach. Ich schüttelte nur den Kopf und merkte wie mir heiße Tränen in die Augen steigen, die ich dieses Mal nicht zurückhalten konnte und somit bitter anfing zu schluchzen. Mein Gesicht vergrub sich in meinen Händen auch wenn ich immer noch schlecht Luft bekam - ich konnte die blauen Flecken und Schwellungen an meinem Hals schon spüren. Dieses Verstecken sah ich als Möglichkeit wenigstens etwas Schutz zu bekommen.

„Na komm kleiner, weinen bringt nichts, geb lieber deiner atemraubenden Schönheit die Schuld dafür in welchem Dilemma du dich befindest.", er zuckte mit dem Schultern um noch zu bestätigen, dass meine Tränen bei im rein nichts auslösten, statt Mitleid bekam ich einen Ohrfeige. „Hör endlich auf zu heulen und steh auf!", seine Stimme klang jetzt anders und Panik machte sich wieder in mir breit. So schnell ich konnte stand ich auf und senkte den Blick. Ich traute mich nicht in anzusehen, so sehr mein stolz es auch wollte, meine Angst überwog dieses Mal zu meinem Glück. Schon packte er mich mit einem festen Griff an den Haaren, was mich zischen und die Zähne zusammenbeißen ließ. Schnurstracks schleifte er mich zu einem schwarzen Mercedes, öffnete eine der hinteren Türen und warf mich halb rein. Ich verkroch mich ans andere Ende um so viel Abstand wie nur möglich zu bekommen und krümmte mich zusammen.

•*•

hey, also das Kapitel ist noch nicht korrigiert, werde das höchstwahrscheinlich morgen nachholen :3

mika <3

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