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Taehyung Pov
"Das hier nennst du einen ruhigen Platz zum reden?"
Nachdem wir die Schlüssel für die Schließfächer abgeben wird uns ein anderer ausgehändigt, der für die Umkleidekabinen. Dazu bekommen wir jeweils ein T-Shirt, eine kurze Hose und ein Handtuch.
Jungkook kramt gerade in seiner Tasche herum um den von der etwas älteren Frau hinter dem Thresen genannten Betrag zu bezahlen, als ich einfach meine Karte nehme und sie ihr reiche.
Er sieht mich eine Weile überrascht an, sagt dann aber nichts und nimmt dankend die Sachen entgegen mit denen wir uns dann in die Männer Umkleiden begeben.
Jungkook geht voraus und an der Art wie er seinen Weg zielstrebig findet, merke ich das er nicht selten hier ist.
Unsere Schließfächer finden wir schnell, dank Jungkook. Ich stopfe meine Sachen hinein und befreie mich erleichtert aus meinem Mantel. Die Hitze hier drin in solch dicken Klamotten ist unerträglich.
Kein Wunder, es ist ein Sauna Hotel.
Jungkook fängt an sich wie selbstverständlich auszuziehen, angefangen mit seinen Schuhen und Socken und ehe ich mich versehe ist seine Hose bereits unten.
Ich führe meine Hand an meine eigene um den Gürtel zu öffnen, kann aber nicht anders als Jungkook dabei zu beobachten wie er sich bückt um seine Hosen aufzuheben.
Worauf soll ich bloß achten?
Auf diese muskulösen Beine die diesem eigentlich unscheinbaren Jungen gehören, oder doch auf das in diesem Licht durchsichtige weiße Hemd, das mich erahnen lässt was sich darunter befindet?
Mein Blick wandert zu seinen Unterarmen wo man die Adern an der Unterseite durchschimmern sehen kann und obwohl ich bisher nie bei Männern darauf geachtet habe, merke ich plötzlich wie gut das aussieht, zumindest bei ihm.
"Willst du dich nicht auch ausziehen?", fragt er und lenkt meinen Blick damit zu seinem Gesicht.
Seine Wangen haben sich rot gefärbt und ich merke ihm an das er die Situation peinlich findet, aber er versucht trotzdem so auszusehen, als würde es ihm überhaupt nichts ausmachen.
Ich nicke langsam und befreie mich von meiner Hose. Im Gegensatz zu Jungkook stopfe ich meine Klamotten allerdings einfach in den Schrank statt sie ordentlich zusammen zu legen.
Verlegen kratze ich mich am Hinterkopf als er nur noch mit einem Handtuch um seine Hüfte vor mir steht. Seine Arme hat er vor seiner Brust verschränkt als könnte er so irgendetwas vor mir verstecken. Mit einem nicken deutet er mir an ihm zu folgen.
Den ganzen Weg bis zu den Duschen kann ich meinen Blick nicht von seinem Rücken abwenden. Er hat nicht die breitesten Schultern, aber dafür ist er unglaublich gut gebaut, nicht zu muskulös, einfach perfekt.
Perfekt... Moment, was?
Hübsche Frauen, große Brüste und vielleicht sogar ein großer Hintern, die sind perfekt. Wieso denke ich bei Jungkook an sowas?
Schnell wende ich den Blick ab, um zu verhindern, das mir noch irgendwelche anderen Gedanken kommen, aber es ist bereits zu spät. Mit meiner Hand versuche ich die Beule die sich unter meinem Handtuch abzeichnet zu verstecken, aber spätestens als Jungkook seines ablegt und ich einen kurzen Blick auf seinen Arsch erhasche, haben meine Triebe mich in Beschlag genommen.
Mehr sehe ich von ihm nicht, da verschwindet er auch schon hinter einer der Trennwände und ich höre das Wasser laufen.
Verdammt, was ist mit mir los?
Ich befreie mich ebenfalls vom Handtuch und hänge es auf bevor ich unter die Dusche trete. Ich drehe an dem Temperaturregler bis es nicht mehr weiter geht und atme erschrocken auf als das eiskalte Wasser auf meine Haut trifft.
Mein Kopf schmerzt von dem plötzlichen Kälte Schock, aber ch behalte die Temperatur bei bis sich die Aufregung in meiner unteren Hälfte gelegt hat. Erleichtert drehe ich erneut daran und atme entspannt aus als das warme Wasser meinen halb toten Körper aufwärmt.
Zufrieden lächle ich in mich hinein und genieße das angenehme Gefühl des Wassers auf meinen Kopf, wie eine Massage.
Meine Gedanken wandern wieder zu Jungkook, der nur wenige Meter neben mir steht, nackt und nichts als eine Wand trennt uns.
Wenn ich einen Schritt nach vorne und einen halben nach rechts treten würde, dann könnte ich ihn sehen. Vielleicht würde ich diese Chance nie wieder bekommen.
Vorhin habe ich nur die Hälfte zu sehen bekommen, dieser kurze Augenblick hat nicht einmal ausgereicht um mir das Aussehen seiner Nippel zu merken.
Und dieser Arsch... Musste er so schnell hinter der Wand verschwinden? Hätte er sich nicht wenigstens umdrehen und mir einen kurzen Blick erlauben können?
Alleine bei der Vorstellung wie er sich durch die nassen Haare fährt während das wasser seinen Körper hinunter wandert bringt mich auf Hochtouren.
Ich habe mich umsonst gefoltert, denn kaum taucht in meinem Kopf der Name Jungkook auf, meldet sich meine Begierde nach ihm wieder zu Wort.
Was ist das und wieso kenne ich dieses Gefühl noch nicht? Es gab so einige Mädchen mit denen ich zusammen war, aber warum habe ich keine von ihnen so sehr ärgern wollen wie Jungkook, wieso hat keine von ihnen ein solches Verlangen in mir hervor gerufen?
Ich trete einen Schritt nach vorne und gebe meinem Verstand nicht die Chance das was ich jetzt tue irgendwie zu verhindern.
Er sieht mich mit großen Augen überrascht an, als ich näher an ihn heran trete. Überrascht weicht er einen Schritt zurück, aber ich tue es ihm nach, bis er nicht mehr weiter kann.
Ich stelle mich direkt vor ihn und genieße den Anblick von ihm an die Wand gedrängt, allerdings kostet es mich große Beherrschung ihm in die Augen zu sehen und meinen Blick nicht ein Stückchen nach unten wandern zu lassen.
Wie er so vor mir steht, ganz nass und verwirrt, da kriege ich das verlangen diesen unschuldigen Jungen zu beschmutzen. Langsam beuge ich mich vor, bis es nur noch Zentimeter sind die es zu überbrücken gilt und ich spüre wie er seinen Atem angehalten hat.
Lächelnd greife ich an ihm vorbei nach dem Shampoo das auf der Ablage steht und trete wieder einen Schritt zurück.
"Habe meines vergessen." Mit diesen Worten drehe ich mich um und verschwinde wieder unter meine eigene Dusche.
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