45
She's got a book for every situation. Gets into parties without invitations. How could you ever turn her down? There's not a drink that I think could sink her. How would I tell her that she's all I think about? Well, I guess she just found out
"Danke für dieses leckere Essen, Jacky." Ich faltete meine Serviette und grinste sie an. Sie kochte wirklich himmlisch. Mike schmatzte neben mir in seinem Kinderstuhl genüsslich vor sich hin. Die komplette Tomatensoße war in seinem Gesicht verteilt und er sah dabei wirklich verboten süß aus. Etwas überfordert versuchte Jason das Chaos in seinem Gesicht zu bändigen. "Wer will einen Nachtisch?" Jacky blickte mich an und fing an den Tisch abzuräumen. Als wüsste sie nicht schon, dass ich ja sagen würde. Kurze Zeit später kam sie mit einem Tablet auf dem vier Schüsseln Eiscreme standen zurück. Diese Frau wusste wirklich, wie sie mich glücklich machen konnte.
Nachdem wir auch den Nachtisch verschlungen hatten, führten mich die beiden in ihr großes Wohnzimmer. Jacky brachte Mike ins Bett und setzte sich dann zu uns auf das Sofa. "Roxy, ich glaube, ich habe das Thema eh schon einmal angesprochen." Nervös blickte er zu Jacky, die beruhigend seine Hand drückte. "Ich glaube Jason ist immer noch ziemlich schüchtern, was diese Themen angeht. Das hat sich im Laufe der Jahre wohl nicht geändert." Sie streckte mir ihre Hand entgegen und ich erkannte es. An ihrem Ringfinger steckte ein prächtiger Verlobungsring. "Ist das wirklich wahr?" Vollkommen überwältigt blickte ich die beiden an. Ihr Strahlen war mehr als Antwort genug. "Oh mein Gott." Ich schlug die Hand vor den Mund. Ich wusste wirklich nicht, was ich sagen sollte. Etwas überfordert umarmte ich die beiden überschwänglich. "Herzlichen Glückwunsch." Zumindest hoffte ich, dass das genau das war, was man normalerweise in so einer Situation sagte. "Ich hoffe dein Angebot mit dem Organisieren steht immer noch?" Jason schaute mich hoffnungsvoll an. Stimmt. Er hatte mit mir darüber geredet, dass er Jacky eventuell fragen wollte. Damals hatte ich mich als Hochzeitsplanerin zur Verfügung gestellt und er schien es nicht vergessen zu haben. "Na klar helfe ich meinem Bruder bei seiner Traumhochzeit." Ich strahlte über beide Ohren. Schon jetzt hatte ich die besten Ideen und wollte am Liebsten gleich anfangen. "Wann soll die Hochzeit eigentlich statt finden?" Neugierig blickte ich die beiden an. "Wir wollten uns eigentlich nach dir richten. Wir wussten nicht, wie es mit den Tourplanungen aussieht, also dachten wir, dass du das Alles besser im Blick hast." Jacky schaute mich auffordernd an. "Okay, Challenge accepted. Ihr müsst mir nur noch eure Wünsche sagen, dann kann ich alles für euch organisieren." Ich machte mir schon in Gedanken eine Checkliste, was ich jetzt alles zu erledigen hatte. Das konnte noch lustig werden.
Nachdem wir noch zwei Stunden über die Hochzeit geredet hatten, war es für mich eindeutig an der Zeit, nach Hause zu fahren. Ich verabschiedete mich von den beiden und rief mir ein Taxi, doch die Hochzeitsideen ließen mir einfach keine Ruhe mehr. Kurzentschlossen sagte ich dem Fahrer ein anderes Ziel und stand keine zehn Minuten später vor der Haustüre der Jungs. Ich klingelte und blickte in das verschlafene Gesicht von Louis. "Verdammt, was machst du denn hier? Es ist halb zwölf." Er rieb sich die Augen und ließ mich herein. Auch die anderen schienen auf mein Klingeln aufmerksam geworden zu sein, denn sie schlenderten alle etwas schlaftrunken ins Wohnzimmer. "Kannst du uns wenigstens erklären, was so wichtig ist, dass unser Schönheitsschlaf drauf geht?" Gähnte Zayn und ließ sich auf das Sofa plumpsen. "Jungs!" Hochmotiviert stolzierte ich vor ihnen auf und ab. "Wir haben eine Hochzeit zu planen." Ich blickte jeden einzelnen von ihnen an. Ihre Gesichter zeigten deutliche Überraschung. "Es wäre echt von Vorteil, wenn du uns auch noch erzählen könntest, wer heiratet." Liam schien deutlich wacher als die anderen. "Mein Bruder und Jacky", grinste ich und begann jetzt erst wirklich zu realisieren, was das für mich bedeutete. Ich hätte endlich wieder eine richtige Familie, der ich alles anvertrauen konnte. "Ich kümmere mich um das Buffett und die Torte." Nialls verträumter Blick ließ mich schmunzeln. In diesem Themenbereich vertraute ich ihm wirklich blind. "Das eigentliche Thema ist der Zeitpunkt. Ich habe keine Ahnung, ob ihr das mit der Tour auf die Reihe bekommt, aber ich fände es einfach toll, wenn wir die Hochzeit in einem anderen Land veranstalten könnten. Vielleicht an einem Tag, an dem kein Konzert ist. Es wäre eine richtige Traumhochzeit." Schwärmend ging ich vor ihnen hin und her. Dieser Gedanke war mir tatsächlich schon früher gekommen. Ich denke, dass es für uns alle ein Abenteuer wäre an einem besonderen Ort so einen Tag zu feiern. "Ich muss zugeben, dass das Ganze etwas überraschen kommt, aber wir können garantiert darüber reden. Ich schlage vor, dass ich mich morgen einmal mit Paul darüber unterhalte. Simon ist sowieso schon genug gestresst, der mach mich nur wieder zur Sau, aber Paul hat sicher gute Connections." Es war das erste Mal, dass Harry etwas sagte. Auch wenn unser Verhältnis in der letzten Woche deutlich besser geworden war, als zuvor, war es noch lange nicht wie Früher. Wir tolerierten den jeweils anderen, hatten aber noch einiges zu besprechen. Der Kuss vom letzten Mal war somit so gut wie vergessen, obwohl meine Gefühle immer noch verrückt spielten, doch jetzt war nicht der richtige Zeitpunkt, um sich über so etwas Gedanken zu machen. "Das ist doch schon einmal ein Anfang, oder? Ihr könnt mir gerne noch ein paar Ideen geben, die wir mit einbauen könnten. Ich schlage vor, dass wir uns in zwei Tagen noch einmal zu einer Lagebesprechung treffen. Dann haben wir noch genug Zeit, um uns für die Tour vorzubereiten, haben aber schon einen Grundstein gelegt, einverstanden?" Zustimmendes Gemurmel ging durch die Reihe. Sie sahen alle wirklich ziemlich fertig aus und auch bei mir machte sich die Müdigkeit langsam bemerkbar. "Ich bin der Meinung, dass Roxy über Nacht hier bleiben sollte. In Harrys Bett ist sowieso noch ein Platz frei und wir können alle ruhig schlafen, ohne uns Gedanken machen zu müssen, dass sie auf dem Heimweg gekidnappt wird." Liam war aufgestanden und verschwand in Richtung der Schlafzimmer und auch die anderen folgten ihm. Harry und ich blieben etwas ratlos zurück. Schulterzuckend blickte ich ihn an. Ich hatte keine Lust auf lange Diskussionen, also gab ich mich meinem Schicksal geschlagen. Eine Nacht würde ich schon noch überstehen.
__________________________________
Hey,
sorry, dass ich das letzte Mal nichts geupdated habe, aber irgendwie habe ich es total vergessen. Gestern war dann meine Faulheit irgendwie zu groß und naja jetzt sitz ich hier.
Trotzdem mag ich dieses Kapi irgendwie total und freue mich schon auf das Hochzeitsbilder-Suchen.
Hugs
Anja
Bạn đang đọc truyện trên: AzTruyen.Top