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Point of no return and now. It's just too late to turn around. I try to forgive you. But I struggle 'cause I don't know how. We built it up so high and now I'm fallin'. It's a long way down

"Tut mir echt leid, dass ich den Spaziergang zerstört habe." Beschämt schaute Gemma einen nach dem anderen an. Natürlich machte ihr niemand einen Vorwurf. Sie war ziemlich aufgelöst und Harry hatte sie in ein ziemlich ernstes Geschwistergespräch vermittelt. Das Einzige, was ich mitbekommen hatte war, dass sie eine Trennung hinter sich hatte. Nachdem Harry mehrere Minuten ununterbrochen auf sie eingeredet hatte, schien sie sich jetzt wieder etwas beruhigt zu haben. "Du hast überhaupt nichts zerstört." Liam legte freundschaftlich einen Arm um ihre Schulter. "Für irgendetwas müssen wir ja gut sein." Schmunzelnd blickte er sie an. Gemma schien deutlich erleichtert zu sein. Für mich machte sie einen ziemlich sympathischen Eindruck und was noch viel wichtiger war, sie schien für Harry wirklich alles zu bedeuten.

Jason hatte sich neben mit auf der Bank nieder gelassen und legte eine Hand auf mein Knie. Es war irgendwie vollkommen surreal. Noch vor ein paar Stunden hatte ich gedacht, dass ich mich nie mehr in Harrys Nähe aufhalten könnte, ohne an seine Worte denken zu müssen und noch weniger hätte ich daran geglaubt, dass ich schon bald gemeinsam mit meinem Bruder auf einer Bank in der Fußgängerzone sitzen und mich gemeinsam mit ihm mit meinen Freunden unterhalten würde.

"Roxy, wir wollten dich eigentlich noch etwas fragen." Louis unterbrach das Schweigen und wendete sich mir zu. "Wir waren uns nicht sicher, ob es jetzt überhaupt noch funktioniert, nachdem. Naja du weißt schon." Fragend blickte er zwischen mir und Harry hin und her. Ich war ihm dankbar, dass er unseren Streit nicht einfach so offen preisgab. Das Nicken von Harry schien seine Frage zu bestätigen. "Also wir wollten dich eigentlich fragen, ob du mit uns auf Tour gehen möchtest." Nervös strich er sich eine Haarsträhne aus der Stirn. Ich konnte es nicht glauben. Die Jungs wollten tatsächlich, dass ich dabei war. Die nächsten Momente realisierte ich nur in Trance. Ich wusste, dass zwischen Harry und mit noch einiges geklärt werden musste, dass wir dringend ein erstes Gespräch führen mussten, aber das alles stellte ich jetzt in den Hintergrund. Ich sprang auf und setzte mich auf Harrys Schoß, ich schlang meine Arme um seinen Hals und drückte meine Lippen auf seine. Überrascht erwiderte er den Kuss. Es war ein Kuss voller Sehnsucht, voller Leidenschaft und Freude. Außer Atem blickte ich ihn an und drehte mich dann so, dass ich in die Gesichter meiner Freunde schauen konnte. "Danke! Ich weiß gar nicht, mit was ich das verdient habe. Natürlich komme ich mit." Ich strahlte sie an. Dieses Angebot bedeutete mir so unendlich viel. "Ich wusste es." Jubelnd sprang Niall auf und stellte sich vor mich, unsicher ob er mich jetzt umarmen sollte, oder nicht. Mit einem leichten Schubs rutschte ich von Harrys Schoß direkt in seine Arme. Niall hob mich hoch und wirbelte mich durch die Luft. Lachend umarmte ich ihn. "Danke", flüsterte ich und umarmte auch Louis. Auch in seinen Armen fühlte ich mich willkommen und geborgen. Ich konnte gar nicht beschreiben, wieviel mir jeder einzelne von ihnen bedeutete.

ZEITSPRUNG ZWEI WOCHEN

"Hey, schön dass du da bist. Komm rein." Jacky öffnete mir grinsend die Tür. In einer Woche ginge es los. Ich war ein reines Nervenbündel und war eindeutig froh über etwas Ablenkung. Jason hatte mich zu einem Abendessen eingeladen. Ich hatte mich extra hübsch gemacht um meinen wiedergewonnene Familie zumindest ein bisschen feiern zu können. Lächelnd schloss ich Jacky in die Arme. Ihr braunen Haare fielen ihr locker über die Schultern. Ihr leichtes Make-Up rundete ihr Outfit perfekt ab. Ich konnte mir zu gut vorstellen, wieso Jason sich in sie verliebt hatte. Sie war eine der liebenswürdigsten Frauen, die ich kannte. Ein fröhliches Kinderlachen riss mich aus meinen Gedanken. Das war er also, das war mein Neffe. Jacky deutete mir den Weg in ihre weiträumige Wohnung. Viele Pflanzen und eine bequeme Couch ließen alles sehr gemütlich wirken. Und dann sah ich ihn. Mike sah Jason schon jetzt sehr ähnlich. Seine braunen Haare waren leicht gelockt und sein Gesicht sah tatsächlich so aus, wie Jasons früher. Die Augen hingegen kamen eindeutig von Jacky. Das strahlende Grün erinnerte mich verdächtig an die Augen von Harry. Fragend blickte ich Jacky an. Ich wusste nicht, ob ich zu ihm durfte, immerhin hatte meine Familie das Leben dieser Menschen schon genug schwer gemacht. "Hey Schwesterherz." Auch Jason zog mich in eine Umarmung. "Darf ich?" Unsicher deutete ich auf Mike. Das Nicken von Jason war die Bestätigung, auf die ich gewartet hatte. Ich war verrückt nach kleinen Kindern. Diese Augen. Dieses Gesicht. Die kleinen Hände. Einfach ein Wunder. Sie konnten keiner Fliege etwas zu Leide tun und waren einfach wie Engel auf Erden. Vorsichtig ließ ich mich vor ihm nieder. "Hey, ich bin Roxy, deine Tante." Ich streckte ihm etwas überfordert die Hand entgegen, doch er schien anderes im Sinn zu haben. Mit einem kleinen Satz sprang er auf meinen Schoß und drückte seinen kleinen Kopf gegen mich. "Verdammt, wie kann man nur so süß sein?" Überwältigt drückte ich ihn an mich und blickte seine stolzen Eltern über meine Schulter hinweg an. "Ich weiß, dass wir es drauf haben!" Jasons vielsagenden Blick ignorierte ich gekonnt. Ich hatte nur noch Augen für den kleinen Mann vor mir. "Du bist ja schon ganz groß und stark." Ich wollte gar nicht wissen, wie dumm sich meine Baby-Sprache anhören musste, aber es stimmte. Er war wirklich schon ziemlich groß. Etwas umständlich nahm ich Mike auf den Arm und drehte mich zu Jason und Jacky. "Wann gibt's was zu essen?" Ich grinste sie an. "Okay, Jacky, das wird sich wohl nie ändern. Auch früher hatte sie immer Hunger." Jason legte seiner Freundin einen Arm um die Hüfte. Die beiden sahen so verdammt süß miteinander aus. Ich war so unglaublich stolz auf meinen großen Bruder. Bei diesem Anblick, kamen in mir Zweifel auf. Zweifel, ob ich alle Probleme, die mein Bruder in seinem Leben schon bewältigt hatte, auch einfach so wegstecken könnte.

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