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I've never been so into somebody before. And every time we both touch I only want more. So tell me nothing's going to change yeah. And you won't ever walk away yeah. 'Cause even though every night you'll know what I'll say. Goodbye

"Und was machen wir jetzt?" Ich war eindeutig der Meinung, dass wir aus dem Abend noch etwas machen sollten. Was brachte uns Selbstmitleid und Trübsal blasen, wenn wir auch etwas Schönes machen konnten. "Wir könnten essen gehen, so wie in den guten alten Zeiten." Jason blickte mich schmunzelnd an. Ich konnte gar nicht in Worte fassen, wie froh ich war, dass ich ihn wieder hatte. "Klingt nicht schlecht." Grinsend sprang ich auf und schnappte mir eine Jacke. "Bist du mehr auf Fast Food aus oder doch eher auf ein schicki-micki Restaurant?" Fragend blickte ich ihn an. "Gegen ein schickes Restaurant hätte ich nichts einzuwenden." Er wackelte mit den Augenbrauen und öffnete die Tür. Es war wirklich ein Wunder, dass wir uns in so kurzer Zeit wieder so gut verstanden. Wir schlenderten gemeinsam die Straße entlang und versuchten den jeweils anderen auf den neuesten Stand zu bringen. Ich erzählte ihm von meinem neuen Job und meinen neuen Freunden, wobei ich die Sache mit Harry gekonnt ausließ. Er wiederum erzählte mir, dass er sich sogar schon Gedanken über eine mögliche Hochzeit mit Jacky gemacht hatte. "Dir ist aber schon klar, dass ich dann alles organisiere, oder?" Ich warf ihm einen Seitenblick zu, den er irritiert erwiderte. "Bist du dir ganz sicher, dass du das möchtest? Ich kann mich an einige misslungene Familienfeiern, die von dir organisiert worden sind, erinnern." Ich schlug ihm spielerisch gegen den Arm. Er hatte Recht. Es gab tatsächliche einige Aktionen, die ich nicht so blendend gemeistert hatte. "Erinnerst du dich an den Champagnerturm, den du gekonnt umgestoßen hast? Du hast deine eigene Idee komplett zerstört." Ich konnte ihm ansehen, wie sehr er es genoss mich mit den alten Zeiten aufzuziehen. "Das war alles geplant." Mit erhobenen Haupt drehte ich mich zu ihm und streckte ihm die Zunge heraus. "Ach ja? Es war also geplant, dass du den kompletten Saal mit Scherben und Champagner überschwemmst?", fragte er lachend. Okay, vielleicht war das wirklich keine meiner Glanzleistungen, aber ich hatte auch schon Erfolge hin gelegt. "Ach ja und erinnerst du dich an die tollste Hochzeit deines Lebens? An die Hochzeit von Onkel Ben?", konterte ich und blickte ihn triumphierend an. "Eine eindeutige Ausnahme." Er grinste breit und öffnete mir die Tür zu einer Pizzeria. Uns wurde ein Tisch in einer der hinteren Ecken angeboten, von dem aus man alles ziemlich gut im Blick hatte. Zufrieden setzte ich mich auf die Bank und bestellte mein Getränk. "Du wirst nie aufhören deinen Multivitamin Saft zu trinken, oder?" Jason grinste mich über seinen Glasrand hinweg an. Er hatte Recht. Irgendwie war das mein traditionelles Familienessen-Getränk. Schulterzuckend ließ ich meinen Blick durch das Restaurant schweifen. "Es gibt Dinge, die ändern sich nie." Nachdem auch unser Essen gebracht worden war, verfielen wir in ein konzentriertes Schweigen. Wir beide befanden uns eindeutig im Paradies des  Essens. Auch das war eine Eigenschaft, die wir uns schon seit unserer Kindheit teilten. Unser Hauptgesprächsthema war immer Essen gewesen und wenn wir nicht gerade im Garten spielten, saßen wir in der Küche und löffelten den Auflauf unserer Köchin direkt aus der Form. Himmlisch.

Das Klingeln des kleinen Glöckchens über der Tür, kündigte einen neuen Gast an. Neugierig blickte ich in Richtung Eingang und verschluckte mich an meinem Stück Pizza. Das durfte nicht wahr sein. Wie groß war die Wahrscheinlichkeit, dass Harry und die Jungs genau heute Abend, genau dieses Restaurant auswählten? Röchelnd nahm ich einen Schluck von meinem Saft und blickte gekonnt in die andere Richtung. "Alles in Ordnung?" Besorgt blickte Jason mich an. Mit einer abwehrenden Handbewegung, machte ich ihm deutlich, dass mit mir wirklich alles in Ordnung war, doch Jason schien zu bemerken, dass ich eine grottenschlechte Lügnerin war. Suchend blickte er sich im Restaurant um, erkannte jedoch keine bekannte Person. Kein Wunder. Ich hatte ihm ja auch kein Bild von One Direction unter die Nase gehalten. Ich versuchte das Gesprächsthema auf möglichst banale Dinge zu wenden, doch mein Blick fiel immer wieder auf die Jungs, welche alleine waren. Mich wunderte es, dass Niall seine Freundin nicht mit genommen hatte, aber eigentlich ging es mich auch nichts an. Ich war ihnen wirklich dankbar, dass mir bis jetzt niemand hinterher gelaufen war. Plötzlich hob Harry den Kopf und unsere Blicke trafen sich. Es war als würde die Welt still stehen, als würde ich mich aus dem Bann seiner Augen nie wieder befreien können. Er unterbrach unseren Blickkontakt und schaute fragend zwischen mir und Jason hin und her. Ich konnte ihm die Eifersucht förmlich ansehen. Mir sollte es Recht sein. Sollte er doch denken, dass Jason mein Date war. Als wäre ich so eine, die sich sofort einen neuen schnappt. Triumphierend lächelte ich meinen Bruder verliebt an und spielte mit einer meiner Locken. Ich würde diese Situation mehr als nur ein bisschen ausnutzen. Ich verwinkelte den irritierten Jason in ein Gespräch und ließ meinen Blick immer wieder unauffällig in Richtung Harry wandern. Dieser stocherte wütend in seinem Essen herum und schien kaum Notiz von den anderen zu nehmen. Niall hatte mich in der Zwischenzeit auch entdeckt und hatte nur kurz gewunken. "Kannst du mir jetzt vielleicht mal ganz kurz erklären, wieso du plötzlich so komisch bist?" Auffordernd fuchtelte Jason mit einer Hand vor meinem Gesicht hin und her. Geschlagen nickte ich in die Richtung von Louis und den anderen. "Das sind die, von denen ich dir vorhin erzählt habe." Sein Gesicht hellte sich auf. "Wieso sagst du das nicht gleich? Ich will deine neuen Freunde doch auch kennen lernen." Ehe ich mich versah war er aufgestanden und ging direkt auf die fünf zu. Komplett überfordert blickte ich ihm hinterher. Ich hatte keine Ahnung, was ich jetzt machen sollte. Jason schien sich kurz vorzustellen und deutete immer wieder in meine Richtung. Auffordernd hob er eine Hand und deutete mir, zu kommen. Ganz toll Jason. Das war genau das, was ich jetzt gebrauchen konnte.

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