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'Cause you, you've got this spell on me. I don't know what to believe. Kiss you once now I can't leave. 'Cause everything you do is magic. But everything you do is magic.

Abwartend blickte ich ihn an. "Ich wüsste um ehrlich zu sein nicht, was du mir noch zu erzählen hättest?" Ich war aufgestanden und ging nervös vor Jason auf und ab. "Würdest du mich einmal ausreden lassen, wüsstest du was damals wirklich vor gefallen ist." Auch sein Blick wurde langsam deutlich genervt. Mit einer auffordernden Handbewegung deutete ich ihm, dass er loslegen sollte. "Also", begann er und fuhr sich noch einmal gestresst durch die Haare. "Du kannst dich doch sicherlich noch an Jacky erinnern, richtig?" Er sah mich nachdenklich an. Ja, ich konnte mich noch an Jacky erinnern. Jacky war Jasons damalige Freundin, allerdings hatte ich nie den Eindruck, dass das, was zwischen den Beiden lief, wirklich etwas Ernsteres war. Nickend bestätigte ich ihn. "Unsere Eltern konnten sie nie wirklich leiden. Sie war anders, nicht so wie wir. Sie war einfach normal. Hatte keine stinkreichen Eltern, und lebte in einer normalen Wohngegend. Nicht in irgendwelchen Villen." Sein Blick schien so, als würde er die ganze alten Zeiten noch einmal durchlaufen. "Als ich abgehauen bin, war ich nicht alleine. Eigentlich war Jacky der Grund für mein Verschwinden, oder das was in ihr heranwuchs." Er hatte recht. Auch Jacky hatte ich seitdem nicht mehr gesehen. Wir hatten uns eigentlich immer ziemlich gut verstanden, doch auch sie war plötzlich weg. Ich stockte. "Was meinst du mit heranwachsen?" Prüfend sah ich ihn an. War das, was ich mir gerade dachte, wirklich möglich? Könnte es wahr sein, dass- "Jacky war schwanger", erwiderte Jason seufzend. "Sie war schwanger von mir." Sein unsicherer Gesichtsausdruck, zeigte mir nur zu deutlich, dass er mehr als gespannt auf meine Reaktion war und ich stand einfach nur da und brachte den Mund nicht mehr zu. Seit zwei Jahren hatte ich weder Jacky noch Jason gesehen. Dann taucht er wie aus dem Nichts auf und erzählt mir, dass mich meine Eltern die ganze Zeit angelogen hatten. Sie hatten mir die Wahrheit verschwiegen und so erreicht, dass ich nie angefangen hatte nach ihm zu suchen. Eine Träne löste sich aus meinen Augenwinkeln. "Wieso hast du es mir nicht einfach gesagt. Dir musste doch klar gewesen sein, dass Mom und Dad niemals die Wahrheit gesagt hätten", schluchzte ich. Ich fühlte mich hintergangen. Hintergangen von meiner ganzen Familie. Jeder hatte davon gewusst, außer ich. "Es tut mir so unendlich leid." Langsam stand er auf und machte unsicher ein paar Schritte auf mich zu. Immerhin war ihm bewusst, dass er alles langsam angehen sollte. Mit einem großen Schritt überwand ich den Abstand zwischen uns und drückte mich eng an seine Brust. Ich hatte mir so oft vorgestellt, wie es wäre noch einmal den himmlischen Duft meines Bruders einatmen zu können, wie es wäre einfach wieder von seinen starken Armen gehalten zu werden und genau das hatte ich jetzt. Ich hatte meinen Bruder zurück. Mir war klar, dass wir beide Zeit brauchten, um unser altes Verhältnis wieder aufzubauen, aber der erste Schritt war getan.

Ich wusste nicht wie lange wir so da standen. Geschwister. Arm in Arm. Das Gefühl von Geborgenheit. Diese Geborgenheit, die ich seit zwei Jahren mit jedem Atemzug so sehr vermisst hatte. Ich löste mich von Jason und sah ihn an. Ein Lächeln lag auf seinen Lippen. Genau dieses Lächeln, das ich noch so gut aus meiner Kindheit kannte. "Was ist mit dem Kind?" Diese Frage lag mir schon viel zu lange auf der Zunge. Jasons Grinsen schien wirklich noch breiter zu werden, als es sowieso schon war. Und er sah stolz aus. Mehr als stolz. "Mike geht es sehr gut. Er wird in einem halben Jahr zwei und ist top fit. Er sieht mir ziemlich ähnlich." In seinem Gesicht spiegelte sich erneut ein unglaublicher Ausdruck von Stolz wieder. "Kann ich ihn kennen lernen?" Ich wusste nicht, wie weit Jason gehen würde, aber einen Versuch war es wert. Ich konnte es innerlich gar nicht mehr erwarten, meinen Neffen kennenzulernen. "Wenn du das möchtest." Jason schien sichtlich verunsichert zu sein, doch er sah auch glücklich aus. Langsam ließ ich mich wieder auf dem Sofa nieder. Jetzt kam eindeutig der schwierigere Part. "Wieso seid ihr weggegangen und habt das Kind nicht einfach bei uns groß gezogen?" Fragend blickte ich ihn an. Seine Haltung war angespannt. Auch ihm schien das Thema nicht zu gefallen. "Unsere Eltern hatten etwas gegen Jacky und als sie erfuhren, dass sie schwanger war, war es komplett vorbei. Sie wollten, dass sie das Kind abtreibt oder mit ihm verschwindet. Für immer. Jacky war natürlich nicht einverstanden. Wir waren ein Paar. Wir liebten einander. Wir wollten uns von niemandem unser Leben vorschreiben lassen. Wir wollten kämpfen." Er schluckte. "Anfangs schienen sie sich wieder etwas beruhigt zu haben, doch als mir Jacky dann erzählte, dass unsere Eltern ihr Unmengen an Geld angeboten hatten, war es für mich vorbei. Ich fühlte mich mehr als hintergangen. Sie trichterten mir ein, dass ich dir auf gar keinen Fall irgendetwas erzählten sollte und dass ich einfach verschwinden sollte. Sie schmissen mich förmlich aus dem Haus. Für mich gab es eigentlich sowieso keinen Grund noch länger zu bleiben. Für Jacky und mich war es klar, dass wir das Baby behalten würden. Komme was wolle. Also sind wir hier her gezogen Ich habe alles hinter mir gelassen und du warst dabei der schwerste Verlust." Seine Augen schimmerten verdächtig. Ich konnte es nicht glauben. Wie konnten unsere Eltern so herzlos sein? Und vor Allem, wie konnten sie ihm verbieten seiner eigenen Schwester irgendetwas davon zu erzählen? "Jason?" Ich sah ihn eindringlich an. "Du musst mir versprechen, dass du dir keinerlei Vorwürfe mehr machst. Du hast vollkommen richtig gehandelt. Unsere Eltern sind das Letzte. Wie konnten sie so etwas von dir verlangen? Du warst glücklich und dieses Glück wollten sie zerstören. Ich werde garantiert die aller Letzte sein, die dich auf irgendeine Art und Weise verurteilt. Ich bin unglaublich stolz auf dich. Du bist ganz bestimmt der coolste Dad auf der Welt." Meine Hand ruhte auf seinem Knie. Als er dieses Mal den Blick hob, war er voller Dankbarkeit und voller Erlösung.

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Tut mir echt leid, dass gestern kein Kapi gekommen ist. Meine Mom hat am Abend Wlan ausgeschaltet und ich konnte nichts mehr hochladen.

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