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You can't go to bed without a cup of tea. Maybe that's the reason that you talk in your sleep. And all those conversations are the secrets that I keep. Though it makes no sense to me.
War ja klar. Natürlich musste das wieder mir passieren. Was hatte ich mir noch gleich für diesen Neuanfang vorgenommen? Genau. Abstand von abgehobenen und reichen Leuten, die dich zu etwas Anderem machen, als du wirklich bist. Und was genau machte ich hier gerade? Ich saß in einer fetten Limo und starrte meinem Angreifer von vorhin bekloppt ins Gesicht. Ich hatte es doch tatsächlich geschafft, diesen Vorsatz in weniger als zwei Stunden in einer neuen Stadt zu verwerfen. Ich war wirklich ein wahres Genie. Es lebe die Ironie. Genervt vergrub ich meine Hände in meinen Haaren. "Das war sowas von klar", murmelte ich immer wieder, während ich wie eine Verrückte den Kopf schüttelte. "Ehm, alles in Ordnung bei dir?" Ein schwarzhaariger Typ, der eindeutig viel zu viel Haargel abbekommen hatte, musterte mich etwas besorgt. "Schon gut", antwortete ich etwas genervt. "Ich mache mir gerade nur ein bisschen um meinen gesunden Menschenverstand sorgen." Langsam ließ meinen Blick weiter durch den spärlich beleuchteten Raum gleiten. Neben Mister Ich-habe-keine-Ahnung-wie-viel-Haargel-ich-brauche-um-eine-perfekte-Frisur-zu-bekommen saß ein blonder Kerl, der die ganze Zeit ein dämliches Grinsen im Gesicht hatte. Sein belämmertes "Hi" machte die ganze Sache nicht wirklich besser. Neben ihm saß ein weiterer, der aussah als hätte er gerade nichts mehr unter Kontrolle. Auch er nickte mir zur Begrüßung kurz zu und lächelte mich leicht an. Es schien so, als würde er diesen bunten Haufen etwas sortieren. Neben mir hatte Harry es sich bequem gemacht und ich war mir seiner Anwesenheit nur allzu bewusst. Immer wieder berührten sich unsere Knie, was mich irgendwie etwas nervös machte. Okay Roxy. Jetzt reicht es wieder, du kannst dich beruhigen. Erst jetzt schien Louis seine Sprache wieder gefunden zu haben. "Du", stotterte er und musterte mich von oben bis unten, als würde er seinen Augen nicht mehr richtig trauen. "Dich kenn ich doch." Oh mein Gott ja, du kennst mich. Junge, wo war ich denn hier gelandet. "Ja schaut so aus", antwortete ich kurz gebunden. "Ihr kennt euch", nahm jetzt auch Mister Ich-kann-dämlich-Grinsen das Gespräch auf. "Es war eine wirklich wundervolle Begegnung im Park", antwortet ich ironisch und verdreht die Augen. Mein Hintern wird es dir heimzahlen! "Okay, ich glaube ich stelle dir mal die anderen vor", begann Harry und deutete auf Mister Ich-habe-keine-Ahnung-wie-viel-Haargel-ich-brauche-um-eine-perfekte-Frisur-zu-bekommen. Das ist Zayn Malik. Neben ihm mit den blonden Haaren ist Niall unser Clown. Liam, der Nächste, ist irgendwie so etwas wie unser Daddy. Louis kennst du ja anscheinend schon. Da gibt es eigentlich nicht wirklich viel zu sagen. Er liebt Karotten. Und ich bin Harry, aber das weißt du ja auch schon. Mich persönlich würde nur noch dein Name interessieren." Interessiert blickte er mich an. Verlegen räusperte ich mich und strich mir Locke hinter die Ohren. "Roxy. Bin gerade erst hier her gezogen, was mein Verirren erklären könnte." Schulterzuckend blickte ich in die Runde. Es hatte eigentlich keinen Sinn mehr die ganze Zeit auf kalt und verschlossen zu tun. Irgendwie fühlte ich mich hier in dieser kleinen Gruppe ziemlich wohl. Ich war es nicht gewöhnt nett und fröhlich, ohne jegliche Formalitäten, irgendwo aufgenommen zu werden. Hier wurde ich mit offenen Armen empfangen. "Und wie geht es jetzt weiter", fragte ich, als genau in diesem Moment mein Magen verdächtig laut knurrte. "Ich glaube wir essen erst einmal eine Kleinigkeit. Ich könnte sowieso etwas vertragen", antwortete Niall lachend. "Du hast doch eh immer Hunger", konterte Louis mit einem fetten Grinsen. "Gut, dann hätten wir das geklärt. Wir fahren zu uns und essen etwas und anschließend bringt Harry sie nach Hause", fasste Zayn noch einmal für alle zusammen. "Geht klar", antwortete ich das erste Mal an diesem Tag lachend. Es wäre sicherlich nicht schlecht zumindest ein paar Leute in meiner näheren Umgebung zu kennen.
Mittlerweile fuhren wir deutlich langsamer. Durch die verdunkelten Scheiben erkannte ich ein großes Anwesen, durch dessen Tor die Limo langsam rollte. Zehn Meter vor der Tür blieb sie stehen. Nachdem Harry ausgestiegen war, hielt er mir wieder die Türe auf. Daran konnte ich mich eindeutig gewöhnen. Schmunzelnd lief ich an ihm vorbei und bewunderte die riesige Villa. Die Einfahrt war an den Seiten mit vielen verschiedenen Blumenstöcken geschmückt. Daneben erstreckte sich eine große, gepflegt Wiese. Nachdem der Gorilla mit der Limousine verschwunden war, führten mich die fünf ins Innere. Vor mir erstreckte sich ein riesiger Raum, der an viele kleinere anzugrenzen schien. Gegenüber befand sich eine große Glasfront, die mich den Ausblick bestaunen ließ.
Hinter dem Haus war ein atemberaubender Pool, der mit bunten Farben beleuchtet war. Dahinter erstreckte sich ein wundervoller Ausblick auf den Strand und das Meer, hinter dem gerade die Sonne unterging und alles in ein leicht rosa Licht hüllte.
Langsam drehte ich mich um meine eigene Achse, um auch den Rest bestaunen zu können. Als ich in den nächsten Raum ging, erkannte ich eine riesige Couch und in der Ecke eine Treppe, die wie es schien in den ersten Stock führte, wo ich die Schlafzimmer vermutete.
Dahinter erstreckte sich eine Küche, die für jeden Hobby-Koch ein wahrer Traum gewesen wäre. Staunend ging ich weiter, während ich meine Hand über die polierte Arbeitsfläche der Kücheninsel gleiten ließ. Ich hatte wirklich mit vielem gerechnet, aber nicht damit, dass mich diese Villa so unglaublich flashen würde. Der nächste Raum schien als Esszimmer zu dienen, denn in der Mitte stand ein großer Tisch mit sechs Stühlen. "Jungs, das ist der absolute Hammer", quietschte ich wie ein verrücktes Fangirl und drehte mich zu den fünf um. "Was seit ihr bitte?" Jetzt wollte ich es wirklich wisse. Wieso konnten sie sich so etwas leisten? "Wir sind One Direction", riefen sie gleichzeitig und strahlten mich an. "Okay", antwortete ich etwas überfordert, während ich das Wort übertrieben lang zog. Ich wollte es ja nur ungern zugeben, aber ich hatte tatsächlich keine Ahnung wer sie waren. "Und was heißt das jetzt genau?" Etwas verlegen blickte ich wieder in ihre Richtung. "Du weißt immer noch nicht wer wir sind?" Geschockt schaute Liam mich an. Ich hatte das Gefühl, dass das das erste Mal war, dass sich sein Gesichtsausdruck veränderte. Er war tatsächlich geschockt. "Du kennst DIE Boy Band nicht? Okay, du kommst eindeutig vom Mars", Gespielt erschrocken hielt sich Louis eine Hand vor den Mund, wobei ich den Stolz den er zu verbergen versuchte, deutlich erkennen konnte. Roxy, es ist wirklich eindeutig. Dein Plan ist wirklich komplett nach hinten los gegangen.
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