Fsk18
So viel konnte Veni also nicht sehen haben. Auch wenn es mir im Nachhinein schon unangenehm war, dass ich nur Boxershorts getragen hatte. Mein Griff ging zu Zahnbürste und Zahnpasta, welche ich auf meine Zahnbürste gab und dann nass machte. Im Spiegel beobachtete ich Veni, der sich gerade sein Shirt über den Kopf zog. Und verdammt sah er gut aus. Veni machte definitiv noch Sport. Anders konnte dieser schlanke Körper mit leicht definierten Muskeln nicht zustande kommen. Als Veni ebenfalls kurz hoch sah, trafen sich unsere Blicke im Spiegel. Meine Wangen wurden sofort rot und ich versuchte meinen Blick schnell nach unten zu richten. Hinter mir raschelten weiter Klamotten. Und natürlich hob ich noch mal den Blick in den Spiegel, nur um ihn direkt wieder abzuwenden. Ich verschluckte mich an der Zahnpasta und fing an zu husten. Wieso zog Veni sich gerade aus? Vor meinen Augen. „ Alles gut?", lachte Veni und legte mir eine Hand an die Schulter. Ich jedoch hustete nur weiter und noch stärker, wenn ich daran dachte, dass Veni nackt hinter mir stand. Meine Fantasie malte sich Dinge aus, die ich nicht mal auszusprechen wagte. Plötzlich wurde mir kochend heiß und ich merkte, dass sich etwas bei mir regte. Da mein Husten immer nich nicht stoppte, klopfte Veni mir auf den Rücken. „ Es wird gleich besser. Trink vielleicht n Schluck. Ich kann dir geschwind." Mein Kopf drehte völlig durch. Wenn Veni noch ein Worte sagte, oder noch eine Sekunde nackt hinter mir stand, würde ich mich wohl hier an Ort und Stelle von Veni flachlegen lassen. Um nicht den Versand zu verlieren, stieß ich mich vom Waschbecken ab und flüchtete fast schon aus dem Bad. Ohne groß nachzudenken, flüchtete ich in die Küche, um dort was zu trinken. Ich brauchte einfach Abstand. Doch Veni folgte mir und sah mich schief an, während ich unter dem Wasserhahn hing und Wasser trank. „ Ist alles in Ordnung mit dir?" Da ich nicht sprechen konnte, hielt ich einfach den Daumen hoch und hoffte, dass Veni endlich aus meinem Sichtfeld verschwand. Ok merken für die Zukunft. Veni ohne Klamotten heiß, aber verursacht Probleme. Zumal ich bis jetzt noch nicht wusste, warum Veni nackt war. Wenn er so schlafen gehen wollte, musste ich definitiv auf der Couch übernachten. Das überlebte ich nie im Leben. Als ich endlich mal das Gefühl hatte, dass mein Husten nach ließ, drehte ich das Wasser ab und wischte mir den Mund an meinem Shirt trocken. Veni stand nicht mehr hinter mir, wie ich mit ein bisschen Bedauern feststellen musste. Für meine eigene Gesundheit war das aber am besten. Eigentlich konnte ich schon mal ins Bett kriechen. Zähne geputzt hatte ich ja jetzt mehr oder weniger. Hoffentlich lag Veni jetzt nicht so in meinem Bett. Halt, er musste sowieso noch Zähne putzen. Schon ein bisschen müde tapste ich ins Schlafzimmer. Auf dem Weg dahin nahm ich jedoch ein Geräusch aus dem Bad wahr. plätscherndes Wasser. Veni war duschen gegangen. Jetzt machte es Sinn, wieso er nackt war. Da Veni kein Handtuch hatte, holte ich schnell eins aus der Kommode vor dem Bad und legte es Veni rein. Geschwind entledigte ich mich meiner Jeans und Socken und warf diese in den Wäschekorb. Danach kroch ich wohl verdient unter die Bettdecke und wartete. Etwa zehn Minuten später kam Veni herein. Im schwachen Licht konnte ich erkennen, dass er nicht mehr trug, als eine Boxershorts. Zumindest mal was. Mein Gehirn spielte nicht gleich verrückt. Veni legte sich zu mir und kuschelte sich an mich. Dicht an mich. Auf keinen Millimeter zwischen uns an mich. Meine Gedanken gingen auf Wanderschaft. Nicht so schlimm, wie gerade im Bad, aber doch schon zu nicht ganz so anständigen Sachen. So merkte ich gar nicht, wie Veni einen Arm um mich legte und mit seinen Fingern unter mein Shirt fuhr. Erst der Kuss, den Veni mir auf die Seite meines Halses drückte, kam ich wieder in der Realität an, die mich gleich zum Keuchen verleitete. Ich lernte gerade, wie extrem empfindlich mein Körper war. Und Veni lernte, wie er mich am beten ärgern konnte. „ Arg empfindlich?", neckte Veni mich und ließ seine Finger höher wandern. Diesmal verkniff ich mir ein Keuchen, nickte dann aber. Veni hatte die Frage nicht gestellt, weil er nicht sicher war, sondern weil er es aus meinem Mund hören wollte. „ Keine Sorge, wir spielen nur ein bisschen. Da sollten die Nachbarn nichts mitbekommen, wenn du halbwegs leise bleibst." WAS?! Hastig drehe ich mich zu Veni um, was bewirkte, dass Venis Arm von meinem Bauch rutschte. Im Gegensatz zu mir fand Veni das ganze amüsant und langsam checkte ich, dass er mich verarscht hatte. Fand es wohl witzig mich total geschockt zu sehen. Arsch. „ Ich warne dich. Klar würde ich jetzt nicht nein sagen, aber ich finds einfach zu früh. Sind wir uns da einig?" Wer würde da auch nein sagen? Veni war nun mal heiß und wir waren in eine Beziehung. allerdings gerade mal einen Tag. Veni richtete sich auf und sah von oben auf mich herab. „ Glaubst du ernsthaft, dass ich dich jetzt nehmen würde, oder dir zwischen die Beine greife? Klar ich hätte die Erfahrung, aber nein. Wie du sagtest zu früh. Auch wenn ich ehrlich gesagt nichts gegen mal wieder Sex hätte. Nur Hand oder Toys sind auf lange Sicht langweilig." Meine Wangen durften wohl zu einem blass rosa zurück kehren. Jungfrau war ich jetzt zwar nicht, aber ein wenig unerfahren. Zumindest betraf das alles, was über Sex mit Frauen hinaus ging. Betraf somit auch Toys. Veni würde mich da wohl langsam ran führen. Ich kuschelte mich an seine Brust. Veni legte wieder einen Arm um mich. Seine Hand schob sich unter meine Boxershorts. Nur ein kleines Stück, um mich ein bisschen zu ärgern. Ich spürte wie seine Finger sanft über meine Haut strichen. Ab und zu ließ er den Gummi meiner Boxershorts gegen meine Haut schnalzen. Seine Lippen machten sich an meinem Hals zu schaffen. Meist nur Hauch feine Berührungen und küsse. Selten mal saugte er an meiner Haut, um mich wohl um den Verstand zu bringen. Um das klappte auch ganz gut.
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