Chapter Eighty

P.o.V Yoongi

"Er hätte uns auch Bescheid sagen können, wo wir genau hinmüssen", kam es von mir, sobald wir das Gebäude betreten hatten und schaltete dabei meine Taschenlampe ein. "Meckerst du hier gerade etwas rum?", kam es leicht neckend von Jungkook, da ich immer zu ihm sagte, dass er nicht bei allem herum meckern sollte. "Nein Jungkook, ich verdeutliche noch einmal Tatsachen", gab ich ihm als Antwort und blieb vor einer Treppe stehen. "Ich denke Sektor 1 ist im Keller, zu mindestens würde das Sinn ergeben, warum dieser in 4 Abteile unterteilt ist und außerdem...", sagte ich und drehte mich zu Jungkook um und zeigte auf eine Stelle hinter ihm mit meiner Taschenlamöe. "... Glaube ich, ist das der Raum, welchen Namjoon vorhin meinte.", und somit drehte sich Jungkook schlagartig um und blickte zu dem Raum, bei welchem an manchen Stellen der Boden eingebrochen war. "Also gehen wir einfach die Treppen auf gut Glück nach oben?", fragte er und drehte sich leicht verwirrt wieder zu mir um, weshalb ich nickte und ohne groß darüber nachzudenken die Treppen nach oben.

"Okay Jungkook...", fing ich an und blickte zu ihm. "Pass auf dich auf, okay?", weshalb er sachte nickte. "Ich meine es ernst. Dieser Ort ist alles andere als sicher. Sobald dir etwas suspekt vorkommt, dann sag mir Bescheid.", "Mache ich, aber bitte pass auch auf dich auf, verstanden?", gab er mir nur als Gegenfrage, weshalb ich leicht lächelnd nickte und ihn kurz in eine Umarmung zog. "Versprochen-", "Man Yoongi, das ist kein Abschied.", unterbrach er mich. "Das klingt so, als hättest du irgendwas vor, wobei du weißt, dass es nicht gut ausgehen wird", fuhr er fort und löste sich von mir. "Nein Jungkook, es ist kein Abschied und ich habe auch nichts vor. Das kann ich dir versichern.", sagte ich leicht belustigt und wuschelte ihm durch seine Haare. "Pass auf dich auf", waren meine letzten Worte, bevor ich mich umdrehte und in das Abteil ging, in welches mich Namjoon zugeordnet hatte. Sofort, als ich dieses betrat, rümpfte ich meine Nase und kniff meine Augen leicht zusammen, da mir mit dem betreten von diesem Abteil, ein nicht gerade angenehmer Geruch entgegenkam. Kurz atmete ich ruhig ein, um mich an diesen Geruch zu gewöhnen. Doch anstatt mich an diesen zu gewöhnen, wurde mir schlagartig schlecht, weshalb ich in meine Jackentasche griff und mir meinen Mundschutz aus dieser zog. "Ob das viel bringen wird...", murmelte ich vor mir her, bevor ich mir diesen überzog, mit der Hoffnung, der Geruche wäre nun um einiges erträglicher. Zwar wurde der Geruch dadurch nicht großartig gemildert, aber er wurde ertragsarmer.

Kurz ließ ich mein Blick durch den Raum, in welchem ich mich befand, schweifen und musste feststellen, dass dieser, jede Sekunde, ebenfalls zusammen stürzten könnte. Denn einiger der Balken, welche die Decke hielten, waren zum Teil ausgehangen, die Decke, sowie die Wände hatten Löcher und aus dem Boden ragte so einige Nägel heraus und dennoch, obwohl dieser Raum keine Fenster besaß, lagen Glasscherben, aber auch demoliert Gegenstände auf dem Boden herum. Desto weiter ich in diesen Raum hineinging, desto mehr nahm der, in der Luft liegende, Geruch zu und umso tiefer ich ging, desto mehr Rohre wurden mir offenbart. "Was zum?", kam es von mir, sobald ich eine Tür am Ende des Raumes entdeckte, welche von sämtlichen Dingen, aus diesem Raum, zu gestellt wurde. Mit schnellen Schritten ging ich auf diese zu und platzierte meine Taschenlampe auf den Boden, sodass ich beide Hände frei hatte, um die Dinge, unter anderem Holzplatten, Rohre, Teile von Möbeln, zur Seite schieben zu können. Es dauerte nicht lange, bis man das erste knacken hörte und die ersten Holzstücke lautstark zu Boden fielen. Ein leises Seufzen entfloh meinen Mund bevor ich mir mit meinem Handgelenk, da meine Handschuhe eindeutig zu dreckig waren, über die Stirn wischte, da es in diesem Raum viel zu warm war. Dabei griff ich nach einem Rohr, welches ich mit viel Kraft wegzog. So ging es einige Zeit lange weiter, bis ich auch das letzte Stückchen von dieser Tür hinweggezogen hatte und somit nun die bis gerade eben zugestellte Tür nun freigelegt war.

Ein kaum hörbares Schlucken konnte ich mir nicht unterdrücken, da diese eine unangenehme Aura ausstrahlt. Mich noch einmal kurz drehend im Raum umschauend, um sicher zu gehen, dass wirklich nur ich mich in diesem befand, ging ich langsam auf die Tür zu und platzierte langsam meine Hand auf die Türklinke, welche ich wenige Sekunden später auch schon herunterdrückte und sich die Tür mit einem lauten knarren öffnete. Für einen Moment hielt ich inne, betrat aber dann dennoch den zweiten Raum, da es im ersten keine großartigen Spuren für irgendwelche Auffälligkeiten gab. Sobald ich den ersten Schritt betätigt hatte, umhüllte mich eine bedrückende Stille, welche ab und zu durch ein kaum hörbares Geräusch, welches beinahe wie ein Wimmern klang, gebrochen. Langsam und mit Bedacht ging ich immer weiter in den Raum hinein und durchsuchte jeden Schrank, welcher in diesen Raum stand, doch ohne Erfolg. Leicht mich an die Wand lehnend schloss ich meine Augen, da die Hitze mir in diesen Raum ziemlich zu schaffen machte. "Es wird hier nichts geben", murmelte ich und zog mein Handy aus meiner Hosentasche, um zu schauen, wie spät es doch war. "Noch 30 Minuten. Ich kann dieses Abteil nicht eher verlassen.", fing ich an vor mir her zu murmeln, dabei ließ ich mich langsam die Wand hinuntergleiten. "Zwei Stunden...", wiederholte ich noch einmal, kaum hörbar, die Zeit wie lange wir in diesem Abteil bleiben mussten und öffnete wenig später meine Augen, um sofort vor schock an die Wand zu rücken, da sich auf der anderen Seite des Raumes, sich etwas bewegte. Langsam rappelte ich mich wieder auf und griff nach meiner Taschenlampe, um auf diese Stelle vorsichtig loszugehen. Umso näher ich kam, umso mehr sah ich, wie sich eine Holzplatte leicht auf und ab bewegte. Zögerlich hockte ich mich vor dieser, sobald ich unmittelbar vor ihr stand und griff nach dieser, um sie wenig später hochzuheben, weshalb mich gleich darauf zwei kleine Knopfaugen anblickten, welche zu einem kleinen, brauen Hund gehörten.

Dieser blickte leicht ängstlich zu mir auf. "Hey", kam es leise von mir,sobald ich die Holzplatte zur Seite gelegt hatte. "Was machst du denn hier?", und somit hielt ich ihm langsam meine Hand entgegen, welcher er nur mit einem ängstlichen Wimmern ablehnte. "Ich tu dir nichts", hing ich hinten dran und betrachtete den kleinen zittrigen Hund, welcher starke Verletzungen hatte und sobald ich diese sah, hielt ich ohne weiter nach zudenken, erneut meine Hand ihm entgegen, um dann wenige Sekunden später nach ihm zu greifen und ihn Vorsichtig hochzunehmen. Sofort ertönte ein lautstarkes quietschen und ein Herumzappeln seiner Seit her, da er eindeutig wieder hinunter wollte. "Alles wird gut, ich tu dir nichts", sagte ich ruhig und strich ihm sachte über seinen Kopf, weshalb das Quietschen leicht verstummte und ich mich in Bewegung des Ausganges begab. Es dauerte nicht lange, bis ich die Eingangstür des Abteils fand, aus dieser hinaus ging und vorsichtig die Treppen hinunter ging, da mir von dem Geruch und der unerträglichen wärme in diesem Raum leicht schwindelig wurde. Sobald ich am Ende der Treppe war und das Gebäude verlassen hatte, kam sofort Jungkook auf mich zu gerannt und nahm mich in seine Arme. "Mach das nie wieder", kam es nur von ihm, weshalb ich ihn nur leicht verwirrt anschaute. "Was genau?", doch anstatt mir zu antworten zog er mir meinen Mundschutz hinunter und gab mir einen kurzen Kuss. "Dich nicht zu melden. Weißt du was ich mir für sorgen gemacht habe?", "Ich hatte doch noch Zeit", kam es noch immer sichtlich verwirrt von mir. "Welche Zeit Yoongz? Du bist 45 Minuten zu spät...", sagte er ruhig und legte seine Hände an meine Wangen. "Und Gott, was ist denn mit dir passiert?", hing er hinten dran und musterte mich kurz. "Das Abteil war warm, stickig und... war von irgendeinem Geruch umhüllt...", erklärte ich ihm ruhig und genoss seine sachten Berührungen. "Aber...", fing ich wieder an und deutete dabei auf das kleine, verletzte Tier in meinen Armen und sofort weiteten sich Jungkook seine Augen. "Woher?", kam es nur von ihm, bevorer er mir vorsichtig den Hund aus meinen Armen nahm. "Der war da drinnen", brachte ich nur kleinlaut von mir, weshalb mich Jungkook wieder anblickte. "Dir gehts nicht gut oder?", vorsichtig schüttelte ich meinen Kopf. "Mir ist nur ein wenig schlecht von diesem Geruch", und somit nickte Jungkook kurz, sich aber dann dennoch umdrehte und nach Namjoon rief, welcher wenige Sekunden später schon neben uns stand. "Yoongi hat einen kleinen Hund gefunden. Wahrscheinlich wurde dieser damals übersehen, als diese Tiere hier befreit wurden.", erklärte er und zeigte auf den Hund in seinen Armen."Sieht stark danach aus... wir nehmen ihn erst einmal mit, okay?", kam es von ihm, dabei beugte er sich leicht zu dem Hund hinunter und strich sachte mit seiner Hand über dessen Kopf. Auf seine Frage hin nickten wir und gingen gemeinsam zum Auto zurück, mit welchem wir ankamen. Erschöpft setzte ich mich in die hinterste Reihe und lehnte mich an das Autofenster an. "Alles in Ordnung bei die Yoongz?", kam es von Jimin, welcher sich zu mir umdrehte. Doch ich nickte nur auf seine Frage hin leicht, schloss dabei sachte meine Augen und vor schlief Müdigkeit ein.

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1538 Wörter

Das ich demnächst in den Urlaub fahre, weiß ich nicht, ob am Sonntag ein Kapitel kommt. Ich probiere noch eins zu schreiben, aber wenn nicht, dann kimmt dieses als Entschuldigung.

Aber ich hoffe euch hat es gefallen und euch noch einen schönen Tag ^^💜💕

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