Kapitel 26

Aoi löste sich sanft aus der Umarmung und zog Misaki mit einem leisen „Komm rein“ in ihre kleine, gemütliche Wohnung. Ohne ein weiteres Wort führte sie Misaki zum Sofa, wo sie Misaki sanft hinsetzte, sie in eine warme Decke hüllte und ihr einen Becher mit ihrem Lieblingseis in die Hand drückte. Danach setzte sich Aoi neben sie, ihre Augen musterten Misakis Gesicht mit der Mischung aus Sorge und Ungeduld, die nur eine beste Freundin haben konnte.

„Also, du atmest jetzt tief ein und erzählst mir genau, was passiert ist“, forderte sie sanft, aber bestimmt.

Misaki biss sich auf die Unterlippe und umklammerte den Becher Eis fester. „Na ja, ich war ja gestern Abend bei Shou … Ich meine Takahashi-san. Es war ein wirklich schöner Abend. Gutes Essen, wir haben uns tatsächlich richtig gut unterhalten …“ Sie machte eine kurze Pause, als müsste sie die nächsten Worte erst ordnen. „Und dann … na ja, dann ist es eben passiert. Wir sind miteinander im Bett gelandet.“

Aoi seufzte tief, lehnte sich zurück und fuhr sich mit einer Hand durch die Haare. „Also hast du wirklich mit ihm geschlafen?“

Misaki nickte kaum merklich, ihre Wangen brannten. „Ja … Ich weiß, es war dumm. Ein Fehler. Und ja, ich weiß auch, dass ich das nie hätte zulassen dürfen, aber …“

Aoi hob eine Braue. „Aber du bist mal wieder auf die dumme Idee gekommen, dass du einen Teil des wahren Takahashi entdeckt hast?“

Misaki verzog das Gesicht, rieb sich die Stirn. „Ich weiß doch selbst, dass es naiv war …“ Sie ließ die Schultern sinken. „Aber irgendwas an ihm … Ich weiß auch nicht. Und heute Morgen war er plötzlich eiskalt. Hat mir gesagt, dass es ein Fehler war.“

Aoi verschränkte die Arme. „Was es auch war.“

Misaki verdrehte die Augen. „Das weiß ich doch! Aber trotzdem … Trotzdem hat es wehgetan, das zu hören.“ Sie nahm einen tiefen Atemzug, kämpfte gegen die plötzliche Enge in ihrer Brust an. „Für eine Nacht hat es sich einfach … Anders angefühlt. Als wären wir nicht nur Chef und Angestellte. Und dann, von einem Moment auf den anderen, behandelt er mich wieder, als wäre ich ihm völlig egal.“

Aois Blick wurde weicher. Sie reichte Misaki einen Löffel, strich ihr sanft über die Schulter. „Okay, Süße. Dann heilen wir dieses gebrochene Herz jetzt erst mal mit Eiscreme und einem richtig schlechten Liebesfilm. Und dann überlegen wir uns, wie du mit diesem Mistkerl umgehen wirst, ohne dich selbst zu verlieren.“

Misaki lächelte schwach. Sie wusste, dass Aoi recht hatte. Aber warum fühlte es sich dann so schwer an? Aoi startete einen ihrer Lieblings-Liebesfilme, einen kitschigen Klassiker, den sie schon unzählige Male gesehen hatten. Doch während die Hauptfiguren auf dem Bildschirm ihre dramatische Romanze durchlebten, konnte Misaki sich nicht konzentrieren. Ihre Gedanken kreisten immer wieder um die letzten Stunden.

Sie schob den Löffel in das halb geschmolzene Eis, rührte gedankenverloren darin herum. „Was, wenn ich ihm am Montag im Büro begegne? Ich meine, wie soll ich ihm in die Augen sehen, nachdem …“ Sie verstummte, biss sich auf die Unterlippe.

Aoi warf ihr einen vielsagenden Blick zu, bevor sie sich eine Handvoll Popcorn in den Mund schob. „Ganz einfach: Du tust so, als wäre nichts passiert. Wenn er das Spiel spielen will, dann spielst du mit. Zeig ihm, dass du dich nicht so leicht umwerfen lässt.“

Misaki schnaubte leise. „Leichter gesagt als getan. Er hat mich eiskalt hinausgeworfen, Aoi. Ich hätte nicht gedacht, dass er so—“

„Rücksichtslos? Gefühlskalt? Ein Arsch?“ Aoi zuckte mit den Schultern. „Er ist Takahashi. Hattest du wirklich erwartet, dass er dich am nächsten Morgen mit Kaffee im Bett weckt und dir sagt, dass er Gefühle für dich hat?“

Misaki ließ den Löffel in den Becher fallen. „Natürlich nicht, aber … Ich dachte, ich hätte für einen Moment einen anderen Teil von ihm gesehen. Jemanden, der mehr ist als nur der eiskalte Chef.“

Aoi seufzte, nahm ihr den Eisbecher aus der Hand und stellte ihn beiseite. „Hör zu, Misa. Du bist eine hoffnungslose Romantikerin. Du willst immer das Gute in den Menschen sehen, auch wenn sie es nicht verdienen.“ Sie nahm ihre Hände in ihre eigenen. „Aber du darfst dich von ihm nicht verletzen lassen. Wenn er wirklich nur eine Nacht mit dir wollte und jetzt so tut, als wäre nichts gewesen, dann ist das sein Problem. Nicht deins.“

Misaki nickte langsam. „Aber was, wenn … Was, wenn ich es nicht einfach vergessen kann?“

Aoi sah sie einen Moment an, bevor sie ein schiefes Lächeln aufsetzte. „Dann wirst du ihm verdammt noch mal zeigen, dass er dich nicht so leicht loswird.“ Sie griff nach der Fernbedienung, pausierte den Film und sah Misaki ernst an. „Aber die wichtigere Frage ist: Was willst du wirklich? Willst du, dass er dich respektiert? Willst du Antworten? Oder willst du einfach nur einen Weg finden, das Ganze hinter dir zu lassen?“

Misaki atmete tief durch. Was wollte sie wirklich? Eine Entschuldigung? Eine Erklärung? Oder war es am Ende doch etwas anderes? Egal, was es war – sie musste eine Entscheidung treffen. Und zwar bald. Misaki seufzte und fuhr sich durch die Haare, ihr Blick war auf den mittlerweile halb leeren Eisbecher gerichtet.

„Ich denke, das Beste ist wirklich, wenn ich es einfach vergesse. So tue, als wäre es nie passiert. Auch wenn es schwer ist …“ Sie biss sich auf die Unterlippe und zögerte. „Ich hatte sogar kurz überlegt, ob ich es Yuma erzähle—“

Aoi riss die Augen auf und unterbrach sie sofort. „Auf keinen Fall, Misaki! Du erzählst Yuma unter keinen Umständen davon!“ Sie griff nach Misakis Hand und sah sie eindringlich an. „Yuma kann Takahashi jetzt schon nicht ausstehen. Aber wenn er erfährt, dass er mit dir geschlafen und dich dann wie Dreck behandelt hat …“ Sie schüttelte den Kopf. „Was glaubst du, was dann passiert?“

Misaki schluckte schwer. Sie kannte Yuma gut genug, um zu wissen, dass er nicht einfach darüber hinwegsehen würde. Er würde Takahashi zur Rede stellen – oder schlimmer noch.

Aoi lehnte sich zurück und seufzte. „Und ganz ehrlich? So sehr ich ihn auch verstehe … Das Letzte, was du jetzt brauchst, ist noch mehr Chaos. Vergiss es, Misaki. Lass es hinter dir.“

„Als wäre das so einfach“, murmelte Misaki leise.

Aoi nahm ihr Kissen und warf es spielerisch gegen Misakis Schulter. „Dann tu wenigstens so, als wäre es einfach. Zeig ihm, dass er dich nicht brechen kann. Du bist stärker, als du denkst.“

Misaki wünschte, sie könnte das glauben. Doch tief in ihrem Inneren wusste sie, dass diese eine Nacht bereits alles verändert hatte.

Aoi sah Misaki mit einem verschmitzten Grinsen an, ihre Augen funkelten vor Neugier. „Aber mal was anderes …“ Sie beugte sich näher und senkte verschwörerisch die Stimme. „Wie war es? Also, der Sex?“

Misaki stöhnte gespielt auf und ließ den Kopf nach hinten sinken. „Wieso wusste ich nur, dass diese Frage kommt?“

Aoi lachte leise. „Weil du mich kennst. Also los, beantworte sie!“

Misaki schüttelte schmunzelnd den Kopf, bevor sie sich genüsslich einen Löffel Eis in den Mund schob. Sie ließ sich einen Moment Zeit, als würde sie überlegen – dabei wusste sie die Antwort längst. Sie lehnte sich zurück, blickte Aoi mit einem vielsagenden Funkeln in den Augen an und sagte schließlich: „Ganz ehrlich? Bester Sex meines Lebens.“

Aois Augen wurden groß, dann kreischte sie begeistert. „Ich wusste es! Dieser Mann sieht aus, als hätte er Fähigkeiten.“ Sie wackelte bedeutungsvoll mit den Augenbrauen.

Misaki lachte und verbarg ihr Gesicht in den Händen. „Oh Gott, hör auf! Ich bereue es doch schon genug …“

„Pff, bereuen kannst du vieles, aber nicht das.“ Aoi zwinkerte ihr zu. „Ich meine, wenn du schon dein Herz aufs Spiel setzt, dann wenigstens mit einem Mann, der dich in den siebten Himmel katapultiert.“

Misaki verdrehte lachend die Augen, doch innerlich spürte sie den bittersüßen Stich der Realität. Denn egal, wie unglaublich diese eine Nacht gewesen war – am Ende hatte sie ihr doch nur Schmerz hinterlassen.

Aoi lachte, ihr Blick funkelte schelmisch. „Aber weißt du was? Ich bin mir ziemlich sicher, dass Yuma viel besser zu dir passen würde – sowohl, was dein Herz betrifft als auch … Na ja, was den Sex angeht.“

Misaki spürte, wie ihr Gesicht augenblicklich heiß wurde. „W-was redest du denn da?“

Aoi verschränkte die Arme und sah sie mit hochgezogenen Augenbrauen an. „Ach komm, tu doch nicht so, als würdest du nicht merken, wie verliebt Yuma in dich ist.“

Misaki schüttelte hastig den Kopf. „Ich weiß wirklich nicht, wovon du sprichst. Das ist Unsinn! Wir sind einfach nur beste Freunde.“

Aoi schnaubte und lehnte sich zurück. „Oh bitte! Seitdem du in unserer Abteilung bist, macht unser lieber Yuma – der sonst peinlich genau darauf achtet, pünktlich Feierabend zu machen – plötzlich Überstunden. Und zwar nur, wenn du auch da bist. Er bleibt nachts im Büro, wenn du arbeitest. Er hilft dir mehr als jedem anderen mit den Charakterentwicklungen und Storylines. Und er merkt sich jede Kleinigkeit, die du magst. Nicht mal ich bekomme das von ihm!“

Misaki öffnete den Mund, um etwas zu entgegnen, doch Aoi ließ ihr keine Chance.

„Ihm fällt sogar die kleinste Veränderung an deinem Aussehen auf. Und wenn dir etwas auf dem Herzen liegt, ist er der Erste, der es merkt. Soll ich weitermachen?“

Misaki seufzte und schüttelte den Kopf. „Das ist doch Quatsch … Wir sind einfach nur beste Freunde. Und unter besten Freunden tut man solche Dinge eben.“

Doch selbst während sie die Worte aussprach, fühlte es sich nicht mehr so überzeugend an wie sonst. Aoi lächelte immer noch mit diesem wissenden Blick. Sie wusste, dass Misaki die Wahrheit tief in sich spürte, auch wenn sie es noch nicht vollständig akzeptieren wollte.

„Du kannst dich noch so oft selbst anlügen, aber du merkst es doch, oder? Wie Yuma sich um dich sorgt, wie er für dich da ist. Und wie er jedes Mal leicht nervös wird, wenn du in der Nähe bist.“

Misaki konnte nicht leugnen, dass Aoi in gewisser Weise recht hatte. Aber was sollte das alles bedeuten? Es war Yuma, ihr bester Freund. Diese Nähe war einfach das, was wahre Freunde füreinander taten, oder? Doch die Worte, die Aoi gesagt hatte, hatten einen Nerv getroffen, und jetzt konnte Misaki nicht mehr aufhören, darüber nachzudenken.

„Aber was, wenn es nicht so ist?“ Misaki murmelte diese Frage fast für sich selbst, aber Aoi hörte sie und ihre Augen weiteten sich. „Was meinst du? Was, wenn es nicht so ist?“

Misaki ließ ihren Blick auf den Boden sinken. „Was, wenn es nur Einbildung ist? Was, wenn Yuma einfach nur nett ist und sich aus Freundschaft um mich kümmert? Was, wenn … Er nicht wirklich mehr fühlt?“

Aoi legte ihre Hand auf Misakis Schulter, ein beruhigender, aber gleichzeitig auch fordernder Druck. „Dann bist du eben blind, Misaki. Er ist immer für dich da, und du kannst das nicht einfach wegwischen. Du musst dir die Frage stellen: Was willst du wirklich? Was fühlst du? Und dann musst du dich entscheiden, ob du diesen Moment auslässt oder endlich darauf eingehst.“

Misaki schloss die Augen, als Aois Worte wie eine sanfte Welle über sie hinwegrollten. Was fühlte sie wirklich? Ihr Herz zog sich zusammen, als die Erinnerung an Yumas Lächeln, sein besorgter Blick und die gemeinsamen Momente, welche sie miteinander verbrachten in ihr hochkamen. Es war mehr als nur Freundschaft gewesen. Sie konnte es nicht leugnen, es war mehr gewesen, und tief in ihrem Inneren wusste sie, dass es etwas anderes war, etwas, das sie bisher nicht zugelassen hatte, um es zu erkennen.

„Ich … Ich weiß es nicht, Aoi. Ich will einfach nicht, dass es kompliziert wird. Dass es alles zwischen uns verändert“, flüsterte Misaki, ihre Stimme zitterte.

Aoi nickte verständnisvoll, aber ihr Blick war fest. „Liebe ist nie einfach. Aber wenn du nicht tust, was dein Herz dir sagt, wirst du es immer bereuen. Du musst es herausfinden, Misaki. Wenn du es zulässt, wird Yuma es auch tun.“

Misaki fühlte, wie ein Schauer ihren Rücken hinunterlief. Ein Teil von ihr wollte sich vor dieser Wahrheit verstecken, wollte die Unklarheit, die Stille, die in ihrem Leben war, beibehalten. Doch gleichzeitig spürte sie die Sehnsucht, das Unbekannte zu entdecken, die Möglichkeit, dass sich zwischen ihr und Yuma etwas Wundervolles entwickeln könnte.

Sie atmete tief ein. „Was soll ich tun?“

„Erst einmal musst du dir selbst ehrlich sein“, sagte Aoi mit einem sanften Lächeln. „Und dann musst du ihm die Möglichkeit geben, ehrlich zu sein.“

Misaki nickte langsam, ein Gefühl der Klarheit beginnend in ihr aufzukommen. Es würde nicht einfach sein, aber vielleicht war es an der Zeit, sich dem zu stellen. Sie wollte wissen, was zwischen ihr und Yuma war. Es war an der Zeit, den Schritt zu wagen.
„Und was ist mit Takahashi?“

Aoi verschränkte die Arme und starrte Misaki herausfordernd an, als wollte sie Misaki dazu drängen, endlich klar zu sehen. „Vergiss den Typen. Konzentriere dich auf das, was du mit Yuma haben kannst. Takahashi ist nur ein Schatten in diesem Spiel. Du solltest dich nicht in so ein kompliziertes Liebesdreieck hineinziehen lassen.“

Misaki blickte sie an, ihre Gedanken wirbelten. Aoi hatte recht, Yuma war immer für sie da gewesen, war immer an ihrer Seite – doch was war mit Shouta? Sie hatte die Nacht mit ihm verbracht, hatte sich von ihm berühren und an einen Ort der Nähe führen lassen, von dem sie nie geglaubt hatte, dass es zwischen ihnen möglich wäre. Und jetzt sollte sie das alles einfach vergessen?

„Bin ich da nicht schon mitten drin?“ Ihre Worte kamen leise und fast schon ein wenig verzweifelt.

Aoi sah sie mit einem festen Blick an. „Du musst dich entscheiden, Misaki. Du kannst nicht in beiden Welten leben. Yuma ist offen, er ist ehrlich, und er wartet auf dich. Takahashi hingegen... er spielt ein gefährliches Spiel. Du hast gesehen, wie er dich behandelt hat – wie er dich nach allem, was passiert ist, einfach weggestoßen hat. Ist das wirklich der Mann, den du in deinem Leben haben willst?“

Misaki ließ sich von Aois Worten treffen, wie ein Schlag mitten ins Herz. Sie wollte nicht an Shouta denken, nicht an die Kälte, die er in seinen Augen hatte, als er ihr gesagt hatte, sie solle verschwinden. Aber gleichzeitig fühlte sie auch diese unerklärliche Anziehungskraft zu ihm, diesen Moment der Nähe, der so unglaublich tief und intensiv gewesen war. Doch die Erinnerung daran schmerzte jetzt nur noch mehr.

„Ich weiß, dass du recht hast … aber es fühlt sich alles so verwirrend an. Shouta … er ist so anders. Er ist wie ein Rätsel, das ich noch nicht ganz gelöst habe. Und Yuma, er ist immer für mich da, aber ich weiß nicht, ob ich ihm das antun kann. Was, wenn ich ihm wehtue?“

Aoi lehnte sich leicht zurück und legte einen Arm um Misaki. „Du bist keine Maschine, Misaki. Du kannst nicht einfach immer alles perfekt machen. Und Yuma? Glaub mir, er würde alles für dich tun. Er würde dich nicht einfach im Stich lassen. Du musst dir nur eingestehen, was du fühlst. Du kannst diese Zerrissenheit nicht ewig mit dir herumtragen.“

Misaki fühlte, wie ihre Brust sich zusammenzog. Es war schwer, diesen Schritt zu wagen, schwer zu akzeptieren, dass sie nicht ewig in ihrer sicheren Zone bleiben konnte. Doch Aoi hatte recht. Sie musste sich entscheiden. Und wenn sie ehrlich zu sich selbst war, wusste sie tief in ihrem Inneren, dass ihre Gefühle für Yuma längst über die Grenzen der Freundschaft hinausgewachsen waren.

„Und was, wenn ich mich irre?“, fragte Misaki, ihre Stimme zitterte vor Unsicherheit.

„Dann wirst du es wissen“, sagte Aoi einfach. „Und dann wirst du lernen, was du wirklich willst. Aber du wirst dir nie sicher sein, wenn du immer wegläufst.“

Misaki sah ihre beste Freundin an, und zum ersten Mal seit langem hatte sie das Gefühl, dass sie wirklich eine Wahl hatte. Vielleicht war es an der Zeit, die Verwirrung abzulegen und sich dem hinzugeben, was ihr Herz wirklich wollte.

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