22.
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Als ich mich endlich überwinden konnte, die Tür zu öffnen, bemerkte ich, wie sich eine Reihe von Leuten ruckartig zu mir umdrehten. Es waren nicht nur meine Freunde, auch Dr. Summer und Dr. Hope waren da. Ihre besorgten Mienen wechselten zu erleichterten. Cara stürmte auf mich zu und fiel mir um den Hals. Ein leichtes, entschuldigendes Lächeln huschte über mein Gesicht, bei ihren Worten, die sie mir ins Ohr hauchte. "Ich habe mir Sorgen gemacht!" Langsam löste sie sich von mir. "Tut mir leid!", entschuldigte ich mich mit schuldbewusstem Gesichtsausdruck. "Ich brauchte einfach mal ein bisschen Zeit für mich, nur zum Nachdenken", versuchte ich zu erklären.
Alle auf einmal warfen Dr. Summer einen direkten Blick zu, die wiederum nur die Schultern zuckte. Wenn ich mich nicht irrte, umspielte dabei ein kleines, verschwörerisches Lächeln ihre Lippen. "Was ist?", hörte ich mich selber verwirrt fragen.
"Anscheinend kann Dr. Summer gut raten", meinte Alex ebenso verwirrt.
"Das war nicht nur geraten", erwiderte meine Therapeutin daraufhin. "Ich musste einfach nur mein Köpfchen anstrengen und Anas Verhalten, jedenfalls das, was ich bis jetzt mitbekommen habe, analysieren. Ihr solltet aber nicht versuchen, das nachzumachen, für Verhaltensanalyse muss man jahrelang üben."
Wow!, dachte ich beeindruckt. Sie kannte mich anscheinend besser als ich mich selbst. Ich wusste nämlich nicht sofort, was ich vor hatte. Auch meine Freunde starrten sie erstaunt an.
Immer noch lächelnd (jetzt war ich mir sicher, dass sie lächelte) sprach sie weiter.
"Ich muss jetzt weiter, meine Patienten warten auf mich. Es hat mich gefreut, euch besser kennenzulernen."
Dr. Hope schloss sich seiner Kollegin an, sodass sie, nachdem sie sich von uns verabschiedet hatten, gemeinsam den Raum verließen.
Sofort nachdem sie Tür hinter den beiden Ärzten zugefallen war, kamen alle meine Freunde auf mich zu. Das endete in einem Gruppenkuscheln.
"Ich bin froh, dass es dir gut geht!", hauchte Alex in mein Ohr. Abgesehen davon, dass mir eine Gänsehaut über den Rücken lief, erfreuten mich seine Worte. Es gab also doch ein paar Personen, denen etwas an mir lag.
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