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Hyyh-era really owns my whole heart 💕
und hyyh-era yoonkook verdient ein happy end.
* * *

Interlude.Run
Eigentlich kennt Jungkook den Mann neben sich nicht besonders gut.
Obwohl sie gerade nackt nebeneinander liegen.
Mal wieder.
In Anbetracht dessen ist es wahrscheinlich ziemlich unverhältnismäßig, wie viel Zeit Jungkook schon in dieser kleinen, heruntergekommenen Wohnung verbracht hat. Er kann selbst mit geschlossenen Augen die Inneneinrichtung detailliert beschreiben. Sie hat sich auf seine Retina gebrannt, wie ein schales Abbild von einem Zuhause, dass er selbst nie hatte.
Die Wohnung ist ziemlich hinüber, aber das ist egal, solange sie dir ein trockenes Dach über dem Kopf beschert und bezahlbar ist.
Der Putz ist zwar von Rissen durchzogen und an einigen Stellen schon abgebröckelt und an einem Fleck an der Decke sind deutliche Wasserränder zu sehen, aber es ist immer noch besser als die Straße. Jedes Mal aufs Neue wundert sich Jungkook darüber, warum sich in dieser Bude eigentlich noch kein Schimmel gebildet hat. Die Rohre sind verrostet und an einigen Stellen spröde. Hier ist es in nie ganz still. Das leise Tropfen von Wasser ist immer zu hören.
Aber die Wände sind nicht das einzige Manko. Auch der Boden ist durchgelaufen, der Teppich darüber ausgeblichen und ja eh nur ein schwacher Versuch, den renovierungsbedürftigen Untergrund zu vertuschen.
Trotzdem ist es sauber hier. Kein Staub, kein Dreck, keine Unordnung.
Der Besitzer der Wohnung kümmert sich gut um sie. Wahrscheinlich besser, als die vorherigen Mieter es getan haben, sonst würde es jetzt nicht so aussehen. An den Wänden hängen Poster ohne Rahmen, um Geld zu sparen. Die meisten von ihnen sind schwarz-weiß gehalten, zeigen das Leben auf der Straße, mit Graffiti und Parolen und den Verlierern der Gesellschaft.
Inhale
Exhale
Breath
ist in schwarzen Großbuchstaben auf die einzige Tür im Raum geschmiert, die nicht die Haustür ist.
Jungkook hat einmal gefragt, was das bedeutet. Aber der Mann neben ihn hat ihn nur angesehen und gefragt: Hattest du schon mal eine Panikattacke?
Jungkook musste den Kopf schütteln.
Wenn du jemals eine hast, wurde ihm gesagt, danach weißt du, was das bedeutet.
Die Wohnung besteht aus einem großem Raum. Zwei eigentlich, wenn man das fünf quadratmetergroße Bad dazu rechnet. Und das tut Jungkook. Er hat schon viel zu viel Zeit dort verbracht. Zum Beispiel, wenn er nach dem Feiern mal wieder über der Kloschüssel hing und kotzen musste. Zum Badezimmer führt die beschmierte Tür. Und je länger er sie anstarrt, desto mehr wird ihm klar, dass das kein Vandalismus ist, die schwarzen Buchstaben auf dem weißen Hintergrund. Es ist Kunst.
Jungkook weiß, dass im Badezimmer eigentlich nicht genug Platz für zwei Leute ist und dass sich die Schultern berühren, wenn man trotzdem versucht sich darin gleichzeitig die Zähne zu putzen. Er weiß, dass er von der Badewanne aus das Waschbecken erreichen kann, was ziemlich praktisch ist, weil in dem Schrank darunter die frischen Handtücher aufbewahrt werden.
Neben dem Spiegel steht
Youth is never coming back
aber Jungkook ist zu jung dafür, um die Bedeutung der Worte schon begreifen zu können.
Der andere Raum, der Hauptwohnraum, besteht aus dem Schlafzimmer, Wohnzimmer und der Küche. Alles in allem, nur halt in stark komprimierter Form. Es gibt keine Couch. Nur ein großes Bett, über das tagsüber manchmal ein grauer Überzug gespannt und mit Kissen dekoriert wird. Die Bezüge haben kleine Löcher und sind sicher second hand, aber sie sind trotzdem irgendwie wohnlich – und sanft, mit ihrem verspiel-floralen Muster aus den 40iger Jahren. Viel heimischer, als er den Mann neben sich zu Beginn eingeschätzt hätte. Aber wie schon gesagt, eigentlich weiß Jungkook nicht viel über ihn.
Dafür weiß er aber, dass die angrenzende Küchenzeile sieben Schritte vom Bett entfernt ist. Sie besteht aus genau zwei Herdplatten, einer Mikrowelle (aber hey, immerhin mit Backofenfunktion) und drei Schränken. Auf einem davon steht eine Kaffeemaschine, das neuste und wahrscheinlich auch teuerste Einrichtungsstück, dass es hier gibt. Jungkook hat ihn nie gefragt, warum er ausgerechnet so viel Wert auf Kaffee legt. Aber das allmorgendliche Getränk lehnt er trotzdem nie ab und vielleicht hat der Kaffee auch noch nie so gut geschmeckt wie hier.
Ansonsten ist die Küchenzeile aber recht nichtssagend. Es gibt nicht einmal einen Wasserhahn. Wenn man Wasser braucht, dann geht man halt ins Badezimmer. Und wenn man einmal da ist, kann man auch direkt das dreckige Geschirr in der Badewanne abwaschen. Davon gibt es ohnehin nicht besonders viel. Nur etwa vier Gabeln und vier Messer, zwei Teller, zwei Schüsseln, zwei Tassen, einen Topf und eine Pfanne. Aber was heißt denn etwa? Jungkook muss nicht schätzen. Eigentlich weiß er es ziemlich sicher.
Manchmal denkt Jungkook, dass der Mann neben ihm den zweiten Teller und die zweite Tasse für ihn gekauft hat. Aber er ist sich nicht ganz sicher. Als er die ersten Male hier war, ist er nicht bis zum Frühstück geblieben und hat das Geschirr in der Badewanne kaum beachtet. Hat eher einen verwirrten Blick darauf geworfen, denn wer stapelt sein Geschirr denn bitteschön im Badezimmer? Aber da wusste Jungkook ja auch noch nicht, dass es in der Küche keinen Wasserhahn gibt.
Das hat er erst später gemerkt. Später, als er es aus einem schlechten Gewissen heraus auch einmal das Geschirr sauber machen wollte. Weil er irgendwann nicht mehr wollte, dass der Mann neben ihm immer Arbeit damit hat, wenn Jungkook mal wieder die Nacht bei ihm verbracht hat. Irgendwann hat sich das Gefühl bei ihm eingeschlichen, dass er ein guter Gast sein will. Eben so einer, den man immer wieder gerne zu sich einlädt.
Deswegen hat er damit angefangen abzuwaschen. Meistens während er selbst gerade in der Badewanne steht, die eigentlich nur als Dusche genutzt wird.
Wasted Youth
ist quer über die Fließen in seinem Rücken geschmiert. Nach diesem Schriftzug hat er ihn nie gefragt. Aber wenn er nach einer durchzechten Partynacht mit bleichem Gesicht und roten Augenringen vor dem Spiegelbild steht und den Schriftzug verzogen hinter sich ausmachen kann, dann versteht er zumindest das Gefühl dahinter. Seine Jugend ist auch verschwendet.
Manchmal bezieht Jungkook nach dem Duschen sogar das Bett mit dem Überzug und drapiert die hübschen Kissen darauf, während sein Gastgeber Kaffee für sie kocht. Nach wenigen Wochen ist Jungkook zu einem vorbildlichen Gast mutiert. Zumindest am Morgen. Wenn er nüchtern genug dafür ist.
Aber irgendwie geht sein Plan wohl trotzdem auf. Denn mittlerweile ist Jungkook schon ziemlich oft hier gewesen.
Er kennt die Wohnung daher in- und auswendig. Kennt sogar den kleinen Außenbereich, das obere Ende einer Feuerleiter, die kleine Ebene, auf der immer ein voller Aschenbecher positioniert ist und Kerzen stehen. Eine Box dient als Sitzmöglichkeit und gleichzeitig als Stauraum für eine bordeauxrote Decke, die ihm schon oft um die Schultern gelegt wurde, wenn er gefroren hat. Oder vielleicht hatte das Zittern auch einen anderen Ursprung als die Kälte. Aber darüber reden sie nie.
* * *
Das erste Mal als Jungkook hier gelandet ist, war die Begegnung eigentlich nur als ein One-Night-Stand geplant. Sie sind sich in einem schmutzigen Club begegnet, irgendwo in der letzten Ecke von Daegu, wo man die Wohnung besser nicht ohne Waffe verlässt und den Blick nicht hebt, wenn man nicht gerade nach Ärger sucht. Oder nach Drogen. Aber vielleicht sind die beiden Dinge auch im Endeffekt das Gleiche.
Der Club hier ist beliebt, auch wenn die Gegend um ihn herum es nicht ist. Weil man hier fast alles bekommt, den Alkohol, die Drogen, den Sex. Nicht jeder kann sich alles leisten, aber Jungkook hat früh genug Strategien entwickelt, um auch an die Dinge heranzukommen, die er niemals mit Geld wird kaufen können.
Weil Jungkook den Türsteher kennt (er ist schon seit Jahren sein Kunde), muss er nicht einmal Eintritt bezahlen.
Das muss der Mann neben ihm auch nicht.
Der Mann neben ihm mit dem mintfarbenen, leuchtenden Haar, dass ihm im Club sofort ins Auge gestochen ist, obwohl es dunkel war und schwummrig-neblig. Er trug eine schwere, schwarze Lederjacke, übersäht mit Ansteckern und Pins und für die es eigentlich viel zu stickig war. Ein weißes Shirt darunter mit dem Logo der Rolling Stones, ein großer, roter Mund mit herausgesteckter Zunge. Und ein Funkeln in den Augen, dass Jungkook vom ersten Moment an faszinierte. Es war so lebendig. Viel zu lebendig für eine Gegend, in der schon vor langer Zeit alles Mögliche gestorben ist. Hoffnung zum Beispiel. Die war schon so lange tot, dass Jungkook sie nicht einmal mehr kennengelernt hatte.
Anders als Jungkook verkauft der Mann mit den leuchtenden Haaren keine Drogen dafür, dass er kostenlos einen Club betreten darf.
Er hat einen besseren Weg dafür gefunden. Zumindest so lange, wie man besser nicht mit dem Wort lukrativer gleichsetzt.
Denn der Mann neben ihm macht Musik dafür.
Tritt auf den kleinsten Clubbühnen auf. Auf eben denen, die den Namen eigentlich nicht verdient haben, weil er im Endeffekt einfach mitten in der Menge steht, nur eben etwas erhöht, und von allen Seiten dafür bejubelt wird, dass er die heißesten Bars und Rhymes durch die Menge prügelt wie einen Schlagstock. Einen brennenden Schlagstock.
Denn der Mann neben ihm spuckt Feuer. Es ist aber nicht nur das, sondern auch die heiße Verzweiflung, die durch seine Venen gepumpt wird und seinen Lines die tragische Vehemenz verleiht, die sie so einzigartig macht. Er ist so talentiert.
Wirklich, er ist zu gut für all das hier. Zu gut für die Badewanne, in der das Geschirr abgewaschen werden muss, zu gut für die Küche, die nur aus drei Schränken besteht und vor allen Dingen zu gut für die Bühnen, die aus vier wackeligen Bierkisten zusammengesteckt sind und das Gewicht seiner Worte doch eigentlich gar nicht tragen können.
Nach dem ersten Auftritt von ihm, vermutlich nicht der erste Auftritt insgesamt, aber eben der erste, den Jungkook von ihm gesehen hat, hat er ihn angesprochen. Hat ihn gefragt, ob er Stoff braucht, nicht nur Zigaretten, sondern auch was von den härteren Sachen. Er hätte auch alles andere sagen können, zum Beispiel, dass ihm seine Augen aufgefallen sind, weil sie so lebendig funkeln und er gerne wüsste, warum er trotzdem auf der Bühne so verzweifelt wirkt.
Aber sowas fragt man hier nicht.
Wenn du Romantik willst, kannst du dir nen Film anmachen. Oder wenn du privilegiert bist, vielleicht sogar ein Buch darüber lesen. Hier bekommst du ne Faust ins Gesicht für deine Romantik. Also fragt Jungkook halt lieber, ob er ihm Drogen abkaufen will.
Was für ne beschissene Welt, in der so ne Frage als gesellschaftlich akzeptiert gilt.
Der Mann mit den leuchtenden Augen und den brennenden Worten hat ihm verächtlich den Zigarettenqualm ins Gesicht gepustet und mit spöttisch erhobener Augenbraue gefragt, ob nicht vielleicht Jungkook derjenige ist, der gerade ein paar von den härteren Sachen braucht.
Zuerst hat er es nicht verstanden.
Sorry man, ich nehm selbst nichts, ich vertick das Zeug nur
hat Jungkook behauptet, obwohl man an seinen geweiteten Pupillen die Lüge wahrscheinlich schon aus einer Meile Entfernung ablesen konnte. Aber Dealer, die selbst nichts nehmen, gelten nun mal als vertrauenswürdiger und so hat Jungkook das Lügen ganz schnell perfektioniert.
Gott, bist du süß
hat sein Gegenüber geflüstert und dabei wölfisch gegrinst, ganz so, als wäre er eigentlich gar kein Mensch, sondern viel mehr ein Raubtier, dass gerade seine Beute für den Abend ausfindig gemacht hat.
Ich bin nicht süß
war seine verlegene Antwort.
Ich bin Jungkook.
Yoongi
und ein fester Händedruck, ein kleiner Schubs, ein geschmeidiger Körper vor ihm, der Jungkook unerbitterlich an die Wand in seinem Rücken presste.
Du kannst aufhören so tun, als würdest du das Zeug selbst nicht nehmen
die Stimme an seinem Ohr war heiß und sie flüsterten die Worte nur gegen seinen Gehörgang, aber er hörte sie trotzdem ganz klar und ein wenig fragte er sich, wie das in der basslastigen Umgebung um sie herum überhaupt möglich war.
Und du kannst auch aufhören so zu tun, als würdest du nicht von mir gefickt werden wollen
eine feuchte Zunge an seinem Hals. Zähne, die sich beinah schmerzhaft in seine Haut graben und ein Zittern durch Jungkooks Körper schicken.
Denn das willst du doch, oder? Deswegen hast du mich doch angesprochen. Sag mir, dass du von mir gefickt werden willst und ich tu's, ok?
Lebendig-funkelnde Augen, die sich in seinen verlieren und bisher musste Jungkook es niemals aussprechen und für einen kurzen Moment wird er verlegen. Er will den Blick Richtung Boden senken, reicht es denn nicht, dass sein Körper volle Zustimmung symbolisiert und sich sein Penis schon jetzt erwartungsvoll gegen die enge Lederhose drückt? Aber Yoongis Finger lassen ihn nicht wegsehen. Sie umgreifen sein Kinn und zwingen es sanft nach oben, sodass er ihm in die Augen schauen muss.
Du musst es sagen
wiederholt er eindringlich.
Ich muss wissen, dass es für dich okay ist
erklärt er dann.
Und Jungkook wird niemals wieder vergessen, dass eine Zustimmung eben niemals ungesagt bleiben sollte. Egal, wie dringend du es brauchst und egal, wie sicher du dir bist, dass dein Gegenüber es auch will, frag ihn doch einfach trotzdem nach seiner Zustimmung.
Selbst wenn du gerade im verlassensten Club von Daegu bist, auf Drogen oder betrunken und von der Welt enttäuscht bist. Das alles ist nie eine Entschuldigung dafür, eben nicht gefragt zu haben.
Ich will von dir gefickt werden
flüstert Jungkook deswegen jetzt und vielleicht bewegt er seinen Mund auch nur, weil er noch nicht bereit dazu ist, die Worte laut auszusprechen, weil er sich ein bisschen für sein Verlangen schämt oder vielleicht auch einfach nur dafür, es offen auszusprechen.
Yoongi grinst überheblich.
Natürlich kannte er die Antwort. Aber er musste sie trotzdem hören.
Es hat daraufhin keine fünf Minuten mehr gedauert, bis sie gemeinsam Hals über Kopf aus dem Club gestolpert sind. Natürlich zu Yoongi. Sie gehen immer zu Yoongi nach Hause.
Jungkook hat sich dort auf den Boden gekniet, auf den ausgebleichten Teppich, weil der immer noch bequemer ist als der kalte Holzboden, und gefragt, ob es den anderen stören würde, wenn er sich schnell noch ne Line ziehen würde. Yoongi könnte natürlich auch eine haben, muss auch nichts dafür bezahlen. Probierprobe sozusagen und dabei hat er breit gelächelt.
Yoongi hat den Kopf geschüttelt. Er will kein Koks, hat aber auch nichts dagegen, das Jungkook welches nimmt.
Auf Koks zu ficken ist aber echt viel geiler, willst du wirklich nicht?
hat Jungkook es noch einmal probiert, aber der Ältere blieb bei seiner Meinung. Hat geduldig gewartet, bis Jungkook das Pulver zu einer adäquaten Linie geformt, mit einem Zug inhaliert und die Reste beseitigt hat.
Erst danach hat er ihn wieder gegen die Wand gepresst, seine Hände über dem Kopf gepinnt und ihm unmissverständlich klar gemacht hat, dass er ihn gleich so hart rannehmen wird, dass er nie wieder Koks brauchen wird, um von einem geilen Fick sprechen zu können.
Jungkooks Knie sind weich geworden und sein Schwanz hart und noch bevor sie es in Yoongis Bett geschafft haben oder das Koks seine volle Wirkung entfaltet hat, ist er das erste Mal gekommen. In Yoongis Hand oder vielleicht auch in seinen Mund, denn er weiß nicht mehr, ob er vor ihm auf die Knie gegangen ist oder nicht. Irgendwann verschwimmen die Nächte und die Erinnerung ineinander, drogenbedingt wahrscheinlich sogar noch schlimmer. Aber egal, wie sehr sich die Realität auch verzieht, das Gefühl in der Erinnerung bleibt gleich und Jungkook weiß heute noch, dass er beinah ohnmächtig von seinem Orgasmus überrollt wurde.
Mit Yoongi Sex zu haben ist wie der geilste Trip seines Lebens, eine weitere Drogen und über das Konsumieren hat sich Jungkook schon immer viel zu wenig Gedanken gemacht. Deswegen bleibt es natürlich nicht nur bei dieser einen Nacht.
J wie Junkie.
J wie Jungkook.
* * *
Es dauert drei weitere Nächte bis sich Jungkook traut, dem Mann neben ihm zu gestehen, dass er es nicht nur mag hart angefasst zu werden. Dass die Schläge, die gespielten Beleidigungen und Erniedrigungen zwar auch geil sind, aber für ihn nicht die endgültige, sexuelle Erfüllung ausmachen.
Dass er dafür auch manchmal die sanfte Tour braucht, ein bisschen streicheln und kuscheln, vielleicht sogar ein Kuss auf sein Haar und sanft geflüsterte Wörter. Er ist schließlich ein braver Junge, warum sollte er dafür nicht auch mal belohnt werden?
Jungkook verschweigt, dass es nicht das Loben ist, dass ihn daran anmacht. Viel mehr ist es die trügerische Vorstellung einer romantischen Beziehung und echter Gefühle. Aber über sowas reden sie ja nicht.
Über sexuelle Vorlieben hingegen sprechen sie schon. Und deswegen weiß Jungkook auch, dass es Yoongi besonders anmacht, wenn er ihn anschaut, während er seinen Schwanz so hart lutscht, dass ihm die Tränen über die Wangen laufen. Dass er ihm danach gerne ins Gesicht spritzt. Und dass sich Jungkook für sein Sperma am besten bedankt.
Yoongi hat eine Schwäche für schwarze Spitzenstrümpfe auf Jungkooks durchtrainierten Oberschenkeln und auch wenn ihm das zunächst noch ein bisschen befremdlich vorkam, war das besitzergreifende Funkeln in Yoongis Augen die Erfahrung allemal wert.
Warum hast du das denn nicht früher schon gesagt?
hat ihn Yoongi milde gerügt, bevor er ihn ganz nah an sich herangezogen hat. Dieses Mal ist von groben Schlägen, die Besitzanspruch geltend machen, nichts mehr zu spüren. Stattdessen sind da zärtliche Hände, die seinen gesamten Körper streicheln und verwöhnen und wertschätzen. Seine dominante Art kann der Mann mit den mintfarbenen Haaren allerdings nicht ablegen. Er dominiert Jungkook auch jetzt. Aber ist das erste Mal auf eine Art, die nichts mit Schmerzen zu tun hat. Auf eine Art, die Linderung verschafft, aber nicht nur für Jungkooks Körper, sondern auch für seine Seele. Und Jungkook muss ganz fest im Arm gehalten werden, damit er wirklich loslassen kann. Das tut Yoongi. Er hält ihn fest, nicht zu fest, nur gerade so, dass es sich richtig anfühlt.
Alles nur für dich, Prinzessin
flüsterte Yoongi, als Jungkook schon vor Lust zitternd vor ihm liegt, sein Körper bebt und erste Lusttropfen die Haut um seinen Bauchnabel feucht glänzen lassen. Seine Augen sind verhangen, aber diesmal nicht nur wegen dem Koks, sondern vor Verlangen.
Erst dann schiebt Yoongi einen Finger, einen zweiten Finger in ihn und danach seinen Penis. Seine Bewegungen sind sacht und kräftig und hart und fuck, Jungkook hat sich noch nie so wertvoll gefickt gefühlt wie in diesem Moment.
Nach diesem Abend trägt Jungkook die Spitzenstrümpfe mit Stolz. Er fühlt sich begehrenswert in ihnen und schön. Manchmal spürt er sogar danach noch Yoongis raue Hände zwischen den Maschen, wie sie an der Innenseite seiner Oberschenkel entlang streicheln.
Die Erinnerung daran lässt ihn nicht klar denken.
P wie Prinzessin.
Das ist viel schöner als
J wie Junkie.
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