Chapter 49 | Forewarn
Ich stand inmitten eines großen Feldes, ganz alleine und ohne jeglichen Orientierungssinn...
Ich war von Bergen und endlosen Wäldern umzingelt und der sternenklare Himmel, gewährte mir einen kleinen Blick in den endlosen Galaxien, die sich vor meinen Augen entfalteten.
Tief im Inneren wusste ich, dass das hier nur ein Traum war. Dennoch hatte dieser Ort hier etwas heimisches und etwas mystisches an sich.
Es war eine kühle Nacht und obwohl ich nur in einem langen weißen Kleid da stand, verspürte ich keinerlei Kälte. Der Nebel schlich sich langsam an und hatte sich beinahe schon über das gesamte Feld und meinen Fußknöcheln gelegt. Es fühlte sich schon beinahe wie eine sanfte Berührung an, doch der kalte Wind der plötzlich an mir vorbei schweifte, glich einer Peitsche, die mich sofort erschaudern ließ. Doch es war nicht nur der Wind der an mir vorbei schweifte...
„Deine Vergangenheit wird dich bald einholen."
Vom Wind getragen, erfüllten diese Worte die stille Nacht und obwohl ich nach wie vor, hier alleine stand, konnte ich deutlich eine mächtige Aura spüren. Ich war so von dieser unsichtbaren Anwesenheit überrascht, dass ich gar nicht ihre Worte registrierte. Ich war noch immer von dieser Aura umzingelt und aus irgendeinem Grund fühlte ich mich hier drinnen sehr geborgen und sorglos...
Doch als eine weitere Brise diese friedliche Aura mit sich nahm, spürte ich wie sich so langsam die Panik in mir ausbreitete.
Hilflos blickte ich um mich herum, doch die Dunkelheit hatte sich um diesen wunderschönen und idyllischen Ort gelegt, und verschlang ihn Stück für Stück immer mehr und mehr. Weg war das Licht des Vollmondes und der strahlenden Sternen...
Sie hatte mich beinahe eingeholt, doch hielt kurz vor dem Feld inne.
„Was hat es zu bedeuten?" Schrie ich, während ich in allen Himmelsrichtungen blickte und nach dieser unsichtbaren Anwesenheit Ausschau hielt.
Die Aura verschwand vollständig und nur die Dunkelheit, die inzwischen den Rand des Feldes erreichte, blieb zurück. Sie wurde vom Nebel getragen und kam mit schneller Geschwindigkeit aus allen Seiten auf mich zu.
Voller Panik, schnappte ich mir die lange Schleppe meines weißen Kleides und wollte gerade losrennen, doch ehe ich dies tun konnte, erblickte ich einen hellen Funken der auf mich zugesteuert kam. Keine Sekunde später, ließ mich die Wucht dieses Aufpralls zurücktaumeln. Dieser helle Funken traf mich in die Magengrube und obwohl ich anfangs keinerlei Schmerzen empfand, spürte ich wie sich dieser Funken in einer glühenden Kugel verwandelte und sich langsam einen Weg durch meinen Körper bannte.
Ich konnte deutlich das Licht durch den dünnen Stoff meines Kleides erkennen, jede Bewegung mit verfolgen...
Am Anfang wurde ich nur von Neugier gepackt. Mein Körper entspannte sich und und der dünne Stoff meines Kleides glitt langsam aus meinen Händen.
Stück für Stück, kam diese Lichtkugel meinem Herz näher und als sie schließlich ihr Ziel erreichte, hallte mein Schmerzensschrei durch die endlose Dunkelheit. Ich legte beide meine Hände über mein Herz und wollte es mir am liebsten aus dem Leib reißen.
Denn die tausende Blitze die es durchbohrten, zwangen mich sofort auf die Knie und schnürten mir meine Atemwege zu. Ich ließ meinen Kopf hängen und presste meine Hände auf meine Brust. Doch diese Schmerzen ließen einfach nicht nach. Es fühlte sich beinahe so an, so als würde mir jemand das Herz zerquetschen...
„Was hatte das Alles zu bedeuten?!" rief ich mit letzter Kraft erneut in die Dunkelheit hinaus, doch als ich meinen Kopf wieder hoch richtete, riss ich schockiert die Augen auf. Die Dunkelheit hatte das gesamte Feld verschlungen und befand sich nun, nur noch einige Zentimeter von mir entfernt.
„Nein!" schrie ich, als mich die Dunkelheit erreichte und ich ins Nichts fiel.
•
„Nein!"
Als ich meine Augen wieder öffnete und die weiße Decke über mir erblickte, atmete ich erleichtert auf.
Obwohl erleichtert würde ich jetzt nicht dazu sagen. Ich japste nach Luft auf.
Es fühlte sich nämlich so an, so als wäre ich die ganze Zeit über Unterwasser gewesen. So als würde ich gegen die Zeit kämpfen, um zur Wasseroberfläche herauf zu schwimmen. Doch egal wie sehr ich es auch versuchte, ich schien mich keinen Zentimeter bewegt zu haben. Es fühlte sich so an, so als wäre ich zwischen den Meeresboden und der Wasseroberfläche gefangen. Zwischen meinem Traum und der Realität...
Doch mit diesen einzigen Atemzug, konnte ich deutlich wieder die Schmerzen in meinem Brustkorb spüren.
Ich dachte, dass war nur ein Traum...
Noch immer von Furcht eingenommen, hievte ich meinen schweißgebadeten Körper aus dem Bett und setzte mich auf den Bettrand. Ich legte meine Hände auf die Knie ab und ließ den Kopf hängen. Versuchte wieder meine Atmung unter Kontrolle zu bekommen. Doch egal was ich tat, nichts schien zu helfen. Die Schmerzen ließen nicht nach und ich konnte dieses Gefühl der Panik und der Furcht nicht abwimmeln. Ich richtete mich wieder auf und strich mir die Haare aus dem Gesicht. Bemerkte dabei, wie meine Hände, nein, mein gesamter Körper zitterte.
Ich wollte aufstehen und loslaufen. Ich wollte die Flucht ergreifen. Weg von hier und diesem fürchterlichen Traum rennen.
Doch kaum hatte ich zwei Schritte gesetzt, gaben meine Knie schon nach. Ich hielt meine Arme schon ausgestreckt und bereitete mich innerlich schon auf den Sturz vor, doch der laute Knall der danach erklang, wurde nicht von meinen Sturz verursacht.
Kyran stürmte ins Zimmer hinein und hatte dabei die Türe beinahe schon eingetreten.
"Geht es dir gut? Was ist passiert?!" fragte er mich besorgt, als er mich mit seinen pechschwarzen Augen anschaute. Kyran hatte mich noch rechtzeitig auffangen können und während wir beide auf den Boden lagen, nahm Kyran mein Zimmer genauestens ins Visier. Sein Griff um meinen Körper wurde stärker und er knurrte leise auf. Seine Brust bebte und sein Kiefer war angespannt.
"Wer hat das dir angetan? Wo ist er hin?! Ich konnte deutlich spüren, dass du in Gefahr bist." fragte er mich mit seiner Stimme während er sich noch immer umschaute.
Er hatte sie auch gespürt? Das... das kann nicht wahr sein! Das ist doch niemals wirklich passiert! Das war doch nur ein Traum! Wieso musste das ausgerechnet mir passieren? Was hat das verdammt nochmal zu bedeuten?!
Ich schüttelte den Kopf und Kniff meine Augen zusammen. Weigerte mich das Alles hier zu glauben...
Meine Gedanken waren dem totalen Chaos verfallen und die Angst ließ meinen Körper sofort erschaudern. Kyran half mir wieder auf die Beine hoch, doch selbst als ich wieder eigenständig stehen konnte, krallte ich mich noch nach wie vor an Kyran's Unterarmen fest. Ich schluckte schwer und schloss die Augen. Schüttelte immer wieder meinen Kopf. Versuchte diese Panik irgendwie loszuwerden, mich zu beruhigen. Ich musste meinen Kopf irgendwie leer bekommen, doch immer wieder schweiften meine Gedanken zum vorherigen Traum zurück.
"Hey ist ja schon gut. Ich bin jetzt da." sagte Kyran mit seiner sanften Stimme ehe seine Hand um meine Wange legte und meine Tränen wegstrich. Er zog mich in eine Umarmung und strich mir vorsichtig über den Rücken, versuchte mich zu beruhigen...
„Ich bin jetzt da. Ich werde nicht zulassen, dass dir etwas passiert." wiederholte er seine Worte wie ein Mantra.
Erst als er meinen Körper gegen seinen presste, realisierte ich, dass ich noch immer zitterte. Ich legte meine Arme ebenfalls um Kyran und vergrub mein Gesicht in seine Brust. Konzentrierte mich nur auf ihn und seinen einzigartigen Geruch. Sein Herz raste, doch mit jedem Atemzug wurden die Abstände zwischen seinen Herzschlägen länger. Nachdem wir uns nach einigen Minuten wieder beruhigten, verharrten wir erstmal für einige weitere Sekunden in dieser Position. Kyran löste sich als erster aus dieser Umarmung.
„Und jetzt erzähl mir was passiert ist." forderte er mich auf während er nach meiner linke Hand griff und mit seiner rechten, die Haare aus meinen Gesicht strich. Seine Berührungen hatten mich zwar beruhigt, aber ich weigerte mich den Kopf zu heben und ihm in die Augen zu blicken. Ich hatte bis zu diesem Augenblick noch keine plausible Erklärung dafür gefunden.
Was hätte ich ihm denn sagen sollen?
Ich wurde im Traum beinahe umgebracht?
Das konnte ich nicht machen, da ich zum einen diesen Traum nicht verstehen und richtig deuten konnte und zum anderen er es ja auch gespürt hatte. Er ist ja vorhin ins Zimmer gestürmt, weil er dachte, dass ich Gefahr sei. Ich wusste zwar nicht ob er es dank der Mateverbindung spüren konnte oder sein Handeln auf seine Instinkten zurückzuführen war.
Außerdem war ich auch sehr überrascht von seiner ersten Vermutung bzw. Einschätzung dieser Gefahr.
Sein erster Gedanke war ja, dass jemand in mein Zimmer eingebrochen ist und mir etwas angetan hat. Kaum hatte er das Zimmer betreten konnte ich schon seine bedrohliche und dominante Aura spüren. Er hatte sich für alles gewappnet. Selbst für den Kampf gegen den nicht vorhandenen Angreifer.
Was sollte ich ihm jetzt also erzählen? Ich musste mir unverzüglich eine plausible Erklärung ausdenken. Etwas was ihn beruhigen würde.
Etwas sehr überzeugendes, dass ihn zufriedenstellen würde....
„Ich hatte eine Panikattacke." antwortete ich letztendlich auf seine Aufforderung. Es war zwar eine Notlüge aber ich hatte keine andere Wahl. Ich wollte nicht über so welche Sachen mit ihm reden. Ich fühlte mich noch nicht dazu bereit, zum einem weil er ja dann auch von meinen Kräften erfahren würde. Das eine führte nämlich zum anderen. Dieser Traum wird mich jetzt für einige Tage noch beschäftigen.
Selbst wenn ich es jemanden sagen wollte, könnte ich es nicht. Irgendwas hinderte mich daran. Diese kurze Begegnung in meinem Traum fühlte sich aus irgendeinem Grund sehr intim an. Doch die Intimität und Ruhe verschwanden und wurden von Angst und Ungewissheit ersetzt. Dieser Traum hatte etwas gefährliches an sich. Ich konnte es zwar nicht genau beschreiben, aber aus irgendeinen Grund musste diese Begegnung geheim bleiben.
„Eine Panikattacke?" wiederholte er meine Worte verwirrt.
„Wieso denn? Ist etwas vorhin vorgefallen?" fragte er mich während er mich mit seinen auffordernden Blick durchbohrte. Ehe ich mir jedoch eine plausible Erklärung dafür ausdenken konnte, ergriff er das Wort.
„Du hast vorhin Luna Mary besucht. Liegt es vielleicht daran? Hat sie dich auf irgendeiner Weise verletzt oder... bedroht?" Er hatte mich mit seiner Spekulation zwar ziemlich überrascht und anscheinend sah man mir das auch an, denn keine Sekunde später, neigte er verwirrt den Kopf zur Seite.
„Ich hab recht, stimmt's?!" Meinte er während die Stirn runzelte. Das Fragezeichen stand ihm zwar anfangs noch deutlich ins Gesicht geschrieben, doch sein selbstsicherer und etwas verärgerter Gesichtsausdruck, deutete darauf hin, dass er die Ursache hinter meiner Panikattacke bereits erraten hatte. Ich spürte wie sich die Atmosphäre um uns herum schlagartig änderte und bemerkte wie sich so langsam ein zorniger Gesichtsausdruck über sein Gesicht legte. Als ich endlich realisierte wie diese Situation kurz davor stand aus dem Ruder zu laufen, schüttelte ich eilig den Kopf und wedelte panisch mit den Händen herum.
„Nein, nein! So war das nicht! Es liegt nicht an Luna Mary. Ich glaub, dass diese ganzen letztliche Ereignisse einfach nur zu viel für mich waren. Vielleicht hast du es ja nicht bemerkt, weil du soviel zu tun hattest oder daran gewohnt bist, aber für mich hat sich in letzter Zeit einiges geändert. Und es wird sich noch einiges mehr für mich, für uns ändern... Ich schätze Mal diese Ungewissheit und die Angst vor der naheliegenden Zukunft haben diese extreme Reaktion verursacht."
Die Worte sprudelten nur so aus mir heraus und ich bemerkte zum Glück recht früh, dass ich am Anfang zu schnell sprach. Viele meinen ja, dass eine Person entweder lügt oder etwas verheimlicht, wenn sie zu schnell spricht und in meinem Fall traf beides zu. Ich verlangsamte das Tempo und die Panik die ich in diesem Moment verspürte, wurde sofort von meiner Unsicherheit ersetzt.
War meine Aussage glaubwürdig genug?
Oder würde er demnächst alles hinterfragen?
Es war ja nur zum Teil gelogen. Hinter meinen Worten verbargen sich nämlich auch einige kleine Wahrheiten...
Ich blickte unsicher zu ihm hinauf und als ich bemerkte wie seine Gesichtszüge langsam wieder weicher wurden, atmete ich erleichtert wieder auf. Das Schwierigste hätten wir jetzt hinter uns.
„Es tut mir leid, dass ich dich so unter Stress gesetzt hab. Die letzten Tagen waren ziemlich ereignisreich, aber du hast nie den Anschein gemacht, überfordert zu sein. Ich dachte du würdest mit Allem klar kommen. Du hast ja auch nie irgendetwas gesagt..." meinte er während er sich durch die Haare fuhr. Er schaute mich mit einem bemitleideten Blick an und je länger ich ihm in die Augen blickte, desto schuldiger fühlte ich mich. Kyran's Worte klangen zwar wie eine Entschuldigung, waren aber auch gleichzeitig etwas vorwurfsvoll. Er schien es selber erst im Nachhinein gemerkt zu haben , denn er ergriff hastig wieder das Wort.
"Falls es dir morgen zu viel wird, können wir das auch einfach verschieben. Ich lass mir was anderes einfallen. Vielleicht könnte ja Dr. Michelson für dich einspringen, obwohl... Wenn er für dich einspringt dann hat die Krankenstation keinen Arzt für morgen." sagte er und ließ überfordert den Kopf hängen. Er fuhr sich erneut durch die Haare und seufzte leise auf. Schaute aber im nächsten Augenblick abrupt zu mir hoch.
"Ich lass dich jetzt erstmal wieder in Ruhe weiterschlafen. Bis morgen fällt uns bestimmt noch etwas ein. Ruh dich aus Amanda." mit diesen Worten machte er kehrt um zu gehen, doch ehe er sich vollständig von mir wegdrehen konnte, holte ich plötzlich nach seinem Arm aus.
"Warte!" rief ich während ich ihn an seinen Oberarm packte und daran hinderte, den Raum zu verlassen. Ich hatte gefühlt keinen einzigen Einfluss auf die Worte die als nächstes aus mir heraussprudelten, doch ich hatte auch gar nicht das Verlangen, diese auf irgendeiner Weise zu verhindern.
Kyran blieb auf der Stelle stehen, und drehte sich überrascht zu mir um. Er schaute mich mit einem undefinierbaren Blick an und ehe diese verräterische Worte meinen Mund verlassen konnten, löste er meinen Griff um seinen Oberarm und umfasste meine Hand. Er schien meine stumme Bitte verstanden zu haben, denn keine Sekunde später, führte er uns beide zu seinem alten Bett.
„Es ist schon sehr lange her, seitdem ich das letzte Mal in diesem Bett geschlafen hab." sagte er während er nostalgisch lächelte. Kurz blieben wir noch vor dem Bett stehen, ehe er meine Hand losließ und zur anderen Bettseite lief. Dort legte er sich das zweite Kissen zurecht hin und zog anschließend die Bettdecke zu sich, um uns beiden etwas Platz zu schaffen.
Als ich mich ebenfalls hinlegte, deckte er mich mit Bettdecke zu und verharrte für einige Sekunden in dieser Position. Er lag direkt neben mir und schien noch immer nicht die Bettdecke losgelassen zu haben. Sein Arm schwebte für einige Sekunden über mir und aus irgendeinem Grund fühlte ich mich sehr verärgert. Verärgert darüber, dass er mich noch immer nicht in seinen Armen schloss.
Außerdem, hatte er mich nicht einmal richtig zugedeckt, denn die Hälfte der Bettdecke schien noch immer halbwegs in der Luft zu schweben. Ohne mir weitere Gedanken zu machen, rutschte ich zu ihm näher und legte meinen Arm um seine Taille. Vergrub mein Gesicht in sein wohlriechendes Shirt...
Diesmal deckte er uns beide richtig zu und strich mir anschließend vorsichtig die Haare aus meinem Gesicht. Zwang mich gleichzeitig dazu, zu ihn hinaufzuschauen...
„Ich hoffe, dass das hier zu deiner neuen Gewohnheit wird." flüsterte er mir zu, während ein schelmisches Grinsen seine Lippen schmückte.
„Pass auf was du dir wünscht." gab ich nur von mir und vergrub erneut mein Gesicht in seine Brust. Konnte dabei nicht anders, als zu lächeln.
„Laut deiner Schwester bin ich ja anscheinend, eine ziemlich unruhige Schläferin." sagte ich, doch Kyran schien garnicht davon gerührt zu sein.
„Und ich säge ganze Urwälder in meinem Schlaf ab." Während meine Worte sichtlich keine Reaktion aus ihm herauslockten, riss ich bei seinen Worten überrascht die Augen auf.
„Was?!" fragte ich schockiert und blickte erneut zu ihm hinauf. Kyran strich mir die lose Haarsträhne, mit der er noch vor kurzem rumspielte hinterm Ohr und beugte sich ebenfalls zu mir herunter.
„Ich dachte wir lügen uns beide an." sagte er während er mich mit seinen trüben Augen fixierte, aber dennoch ein schwaches Lächeln aufsetzte. Ehe ich ihm darauf antworten konnte, hauchte er mir einen Kuss auf die Stirn und ließ seinen Kopf wieder auf das Kissen zurückfallen. Zog mich dabei noch näher zu sich...
„Lass uns jetzt lieber schlafen Amanda. Ich bin mir sicher, dass wir beide diese Nacht überleben werden." seine Stimme klang sehr müde und auch ich schien keine Kraft mehr, um zu Antworten zu haben.
Mit einem leisen „Hmm" schloss ich ebenfalls die Augen zu und glitt mit einem Lächeln auf den Lippen, erneut in die Traumwelt zurück.
Dank Kyran's Anwesenheit, konnte ich in jener Nacht friedlich weiterschlafen. In der Geborgenheit seiner Armen und der Wärme seines Körpers...
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Peek-A-Boo Part 2
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