Falling

"Und Kyle ist jetzt sauer auf dich?" ,fragt Harry nachdem Logan ihn auf den neuesten Stand gebracht hat.

Logan nickt.

Louis verdreht die Augen.

"Ne, der ist übertrieben glücklich" ,kommt es sarkastisch von Louis. Er meint es nicht böse, doch immer wenn seine Nerven strapaziert werden, kommt seine sarkastische Art zum Vorschein.

Also eigentlich so gut wie immer.

Harry gibt Louis einen leichten Klaps auf den Oberschenkel und sieht ihn strafend an. Es ist ein ernstes Thema. Louis könnte ruhig mal netter sein.

Louis selbst hebt daraufhin leicht seinen Arm an, den er sich über das Gesicht gelegt hat, um Harry anzusehen, der am Bettende sitzt. Louis' Füße liegen in dessen Schoß und ein Kühlpack ist um den einen gewickelt. Harry hält es zur Sicherheit auch noch fest. Er will nicht, dass es wegfällt oder nicht richtig kühlt.

Logan beobachtet das ganze Geschehen von dem Kleiderschrank, gegen den er sich lehnt, aus.

Er muss schmunzeln, als Louis dem Lockenkopf die Zunge rausstreckt und dieser die Geste erwidert. Er versteht wirklich nicht, warum Harry sich nicht traut Louis von seinen Alpträumen zu erzählen. Logan würde seine Zigaretten darauf verwetten, dass Louis selbst nachdem Harry ihm alles erzähl hat, an dessen Seite bleibt. Logan kann die Herzchen in Louis' Augen genauso stark sehen, wie die in Harrys.

Vielleicht braucht Harry auch nur einen kleinen Anstoß, damit er sich traut, es Louis zu erzählen.

Logan ist sich nicht sicher, wie und ob er ihn vor Louis darauf ansprechen sollte. Vermutlich eher nicht, er will nicht, dass auch noch Harry auf ihn sauer ist. Allerdings würde er es in Kauf nehmen, wenn er dadurch ein Gespräch zwischen Louis und Harry über dessen Alpträumen einleiten würde.

Ihm kommt eine Idee, wie er es wie ein Versehen aussehen lassen kann. Harry hatte ihm doch vorhin noch zugeflüstert, dass er ihm was erzählen muss. Logan ist sich sicher, dass es was mit den Alpträumen zu tun haben muss. Warum sollte es Harry ihm sonst so leise gesagt haben, damit Louis es nicht mitbekommt? Der Älteste, der drei Jungen, hadert noch etwas mit sich, während er Louis und Harry dabei beobachtet, wie diese sich gegenseitig ärgern. Hoffentlich hasst Harry ihn nicht, wenn es nicht so verläuft, wie Logan es sich erhofft. Er meint es doch nur gut mit dem Lockenkopf.

"Hey Harry, über was wolltest du eigentlich noch mit mir reden?" ,versucht Logan so beiläufig wie möglich zu fragen.

Wegen seiner Kindheit, konnte Logan eigentlich ziemlich gut den Schein wahren, weshalb Harry auch nicht bemerkt, dass Logan ihn das mit voller Absicht in Louis' Gegenwart gefragt hat.

Stattdessen denkt der Jüngste, der drei, dass Logan es ausversehen gefragt hatte und ja nicht wissen konnte, dass Louis eigentlich nichts von dem Gespräch wissen sollte. Harry tut es mit einem erzwungenen Lächeln und schwitzigen Handflächen ab. Er ist angespannt, hoffentlich bemerkt Louis nichts.

"Ach, das ist nicht so wichtig."

"Sicher?"

Logan zieht beide Augenbrauen hoch. Ihn beschleicht das Gefühl, dass es sich hierbei wirklich wieder um Edward dreht. Ein Grund mehr jetzt nicht locker zu lassen.

"Ja alles gut."

Was Harry und Logan nicht wahrgenommen haben ist, dass Louis mit gerunzelter Stirn ihrem Gespräch gefolgt ist.

"Wolltest du mit Logan über den Vorfall im Park sprechen?" ,fragt Louis mit einer gewissen Vorahnung und hofft, dass diese sich nicht bestätigt. Falls er nämlich recht haben sollte, passt es ihm überhaupt nicht. Harry scheint offensichtlich vor dem Gespräch zwischen ihnen davon gerannt zu sein, nur um stattdessen mit Logan darüber sprechen zu können. Falls das wahr sein sollte, sorgt es für ein unangenehmes Ziehen in seiner Brust, da das bedeuten würde, dass Harry Logan mehr vertraut als ihm. Louis gefällt dieser Gedanke ganz und gar nicht. Vor allem da er Logan bis vor ein paar Minuten noch nicht einmal kannte, aber Harry allerdings schon ein paar tiefgründigere Gespräche mit ihm gehabt zu haben scheint. Jedenfalls vermutet das Louis, er weiß nämlich nur zu gut, dass man Harrys Vertrauen am besten durch tiefgründige Gespräche gewinnt.

Harry hört sofort an Louis Tonlage, dass diesen etwas stört. Er klingt nicht mehr so ausgelassen wie noch zuvor, als sie sich gegenseitig geärgert haben. Er will es sofort verneinen, doch Logan kommt ihm in die Quere.

"Welcher Vorfall im Park?"

"Harry sollte einen Fußball zurück zu Niall, ein Freund von uns, und mir spielen, aber Harry hatte so eine Art Panikattacke. Ich weiß nicht wirklich was es war, sein Atem war schneller als normal und er hat fast schon panisch den Ball angestarrt ohne was zu sagen. Jedenfalls ist er plötzlich aufgesprungen und weggerannt. Ich bin ihm gefolgt, weil ich ihn fragen wollte, was das eben war. Offentsichtlich wollte Harry nicht reden, denn er ist nicht stehen geblieben, sondern ziemlich zielstrebig in den grünen Trakt gerannt, was mich gerade vermuten lässt, dass er von Anfang an zu dir wollte" ,lässt Louis seinen Gedanken laut freien lauf und sieht grübelnd Logan an. Wobei sein Blick mehr durch diesen hindurch zu gehen scheint, da er zu sehr in Gedanken versinkt.

Jetzt ist Harry der, der zwischen Logan und Louis hin und herschaut und deren Gespräch aufmerksam und mit einer gewissen Angst verfolgt. Was wenn Logan sich verplappert? Harry ist definitiv noch nicht bereit dafür, sich Louis anzuvertrauen.

"Er hat es dir immernoch nicht erzählt oder?"

Harrys Gesichtszüge entgleiten ihm, als Logans Frage seine Ohren erreicht und panisch zu Louis schaut. Harry kann nicht glauben, dass Logan das gerade wirklich gefragt hat. Er weiß doch genau, dass es nicht so einfach für ihn ist, Louis die gesamte Situation zu erklären. Vor allem aber will Harry ihm definitiv noch nicht von den Alpträumen erzählen.

"Was nicht erzählt?"

Harry ist so sehr mit den lauten Gedanken in seinem Kopf beschäftigt, dass er fast Louis' Frage nicht mitbekommen hätte.

Logan ignoriert die Frage des Wuschelkopfes und dreht seinen Kopf ruhig in Harrys Richtung. Sein Gesicht ist ernst als er die nächsten Worte ausspricht, dennoch lächelt Logan leicht. Es ist kein fröhliches oder ausgelassen Lächeln, es ist ein unterstützendes und Harry versteht dessen Meinung.

"Du solltest es ihm sagen."

Harry will nicken, schüttelt allerdings gleichzeitig seinen Kopf, was ziemlich komisch für Logan und Louis aussehen muss. Allerdings kann Harry sich wirklich nicht entscheiden, was er machen soll. In ihm tobt ein Sturm, der ihm die Sicht auf seine Entscheidung verwehrt. Harry ist aufgeschmissen und überfordert. Drucksituationen sind scheiße. Sowas hatte er schon immer gehasst.

"Hör auf Logan, er hat recht. Harry egal was es ist, du kannst mir vertrauen. Immerhin konntest du es Logan auch erzählen."

Harry entgeht der Hauch von Eifersucht in Louis' Stimme nicht und er will es ihm wirklich sagen, doch er kann nicht. Louis ist zwar eifersüchtig, dennoch versucht er leicht zu lächeln und greift nach einer von Harrys Händen. Leicht drückt Louis sie. Er blickt in die blauen Augen und schweigt. Das Blau nimmt ihn ein, umhüllt ihn mit Komfort und schwingt ihn sanft hin und her als würde er ihn einem Boot, auf dem Ozean treiben.

"Ich- ich kann nicht" ,spricht Harry schließlich aus, immer noch total eingenommen von Louis' Augen, durch die jetzt so etwas wie Schmerz fährt, was sein treibendes Boot zum Kentern bringt und Harry ins eiskalte Wasser schmeißt. Zurück in der Realität bemerkt er seine Hand, die sich jetzt leer anfühlt.

Louis hat seine Hand zurückgezogen und sieht auf seinen Schoß.

"Warum konntest du es Logan sagen, aber nicht mir? Ist es immernoch, weil ich damals Umgezogen bin und dich alleine gelassen habe? Man es tut mir doch nach wie vor leid, ich versuche doch jeden Tag schon mein bestes um dein Vertrauen zurückzugewinnen, aber es tut einfach scheiße weh zu sehen, dass du einem fast Fremden etwas erzählen kannst, was du mir nicht sagen kannst."

Louis' Augen treffen wieder Harrys, dem es die Kehle zuschnürt als er Louis' betroffenem Blick begegnet. Er hasst es immernoch den Kleineren so traurig zu sehen, aber das schlimmste daran ist, dass Harry ihn aufmuntern könnte, indem er es ihm anvertraut. Harry würde es wirklich gerne, also mit Louis über all das sprechen, was den Jüngeren so sehr beschäftigt, aber er kann nicht. Edwards leise Stimme in seinem Hinterkopf, die ihm einredet, dass Louis nichts mehr mit ihm zu tuen haben will, wenn er alles aus Harrys Vergangenheit weiß, hält ihn zurück.

Er muss sich wirklich auf die Lippen beißen, um bei Louis' Blick nicht schwach zu werden.

"Louis es tut mir leid, aber ich kann wirklich nic-"

"Hat es mit Edward zu tun?" ,unterbricht Louis ihn, was Harry sofort zum verstummen bringt. Sein Mund steht dennoch einen Spalt breit offen, als er vor Schock und Unglauben seine Augen aufreißt.

Woher weiß Louis über Edward bescheid?

Harry ist zu geschockt um irgendwas zu sagen oder sich in irgendeiner Form zu Bewegen. Er ist wie versteinert. Seine Zunge fühlt sich schwer an, während seine Kehle sich immer weiter zuschnürt.

"Woher?"

Es ist zwar nur ein Wort, das Harry über die Lippen kommt, aber es ist nicht schwer nachzuvollziehen, was er fragen wollte. Jedenfalls für Louis.

"Vor zwei Jahren. In der Nacht von der Brücke, da habe ich bei dir geschlafen, erinnerst du dich? Am Morgen kam Gemma ins Zimmer gelaufen und ihr habt geredet. Der Name Edward ist gefallen und dass er dein Bruder ist. Du dachtest ich würde schlafen, aber ich habe alles mitbekommen. Ich habe nur nichts gesagt, weil ich wollte, dass du mir erst davon erzählst, wenn du mir wirklich vertraust."

Harry nickt langsam, es wirkt etwas mechanisch, so als würde sein Körper sein handeln übernehmen, da sein Kopf nicht mit der Information klar kommt.

"Aber irgendwas scheine ich ja falsch zu machen, wenn du es sogar Logan schon erzählt hast" ,hängt Louis noch hinterher und klingt vorwurfsvoll. Harry kann es verstehen. Er kann verstehen, dass er Louis' Gefühle dadurch verletzt hat.

"Was mache ich falsch?" Louis blaue Augen beginnen wässrig zu werden, was Harry nun wirklich nicht sehen kann.

Ein trauriger Louis ist noch schlimmer als ein wütender.

"Bin ich nicht vertrauenswürdig? Habe ich dir jemals einen Grund dafür gegeben, zu denken, dass ich dich mit anderen Augen ansehen würde? Harry das bist du. Alles was dir jemals passiert, jede Handlung, jedes Wort; all das macht dich zu dem, was du bist, zu der Person, die du bist und ich könnte diese nicht weniger mögen, nur weil ich plötzlich den Grund für all das erfahre. Es wird nichts ändern! Es wird dich nur menschlicher machen und du kannst mir nun wirklich nicht erzählen, dass das so schlecht ist."

Jetzt werden auch Harrys Augen wässrig. Er will es Louis so so sehr erzählen. Ihm alles über Edward berichten, über jeden Alptraum, über alle schlechten Gedanken und über Edwards Tod. Harry würde es ihm so gern einfach sagen, ihm teilhaben lassen an seinem Schmerz, aber er kann einfach nicht.

Er sieht Louis an und will über Edward reden, doch es ist so, als würde Edward neben ihm sitzen und ihm den Mund zuhalten.

Harry weiß genau, was und wie er es Louis sagen würde. Er wüsste mit was er beginnen würde und was das Ende seiner Erzählung sein würde. Alles wäre so einfach, wenn doch nur die Worte über seine Lippen kommen würden.

Und als er es endlich schafft, den Mund zu öffnen, kommt nur ein gebrochenes "ich kann nicht" raus.

Tränen verlassen mittlerweile Harrys Augen und werden noch mehr, als er sieht, wie Louis sich nach seinen Worten zurückzieht. Es ist so, als hätte der Wuschelkopf eine Wand hinter seinen Augen aufgebaut. Harry kann nicht weiter sehen, als bis auf die Oberfläche des Wassers. Es ist nur ein Bruchstück von dem, was er noch vor wenigen Sekunden sehen konnte. Das allein macht Harry schon fertig, doch als Louis jetzt auch noch sein Bein aus Harrys Schoß zieht und sich versucht aufrecht auf die Bettkante zu setzten, drückt sich sein Brustkorb noch unangenehmer zusammen, als zuvor.

Louis nimmt wortlos seinen Schuh mit der Socke in die Hand und versucht aufzustehen. Harry steht aus reflex auf und will ihm helfen, doch Louis ignoriert ihn.

Der Stich, den Harry deshalb in seinem Herzen verspürt, fühlt sich wie ein Dartpfeil, den Louis mit voller Wucht auf ihn geworfen hat, an. Er verzieht das Gesicht, als Louis zur Tür humpelt und sich einfach nicht von ihm helfen lässt. "Louis bitte, es tut mir leid. Ich-"

"Ein "es tut mir leid", macht die Situation auch nicht besser. Es wischt nicht einfach die Tatsache weg, dass du Logan mehr vertraust als mir. Ich dachte- ich dachte wir hätten was besonderes. Ich dachte wir hätten noch eine Chance." Louis' Stimme bricht, Tränen sammeln sich in seinen Augen, die er versucht wegzublinzeln. Ein weiterer Dartpfeil trifft sein Herz. Louis' Lippen verziehen sich zu einer dünnen Linie, als er in Harrys Augen blickt. Louis hat mittlerweile aufgehört zu Türe zu humpeln und steht Harry jetzt gegenüber.

"Scheinbar habe ich mich geirrt. Es war so dumm von mir zu denken, dass das hier über eine Freundschaft hinausläuft, aber wenn man verliebt ist, sieht man ja bekanntlich durch eine rosarote Brille, nicht war?"

Louis klingt nicht mehr traurig oder wütend, er klingt erschöpft und das ist es, was Harry fertig macht.

"Verliebt?"

"Ist das wirklich, das einzige, was bei dir hängengeblieben ist?" ,fragt Louis kopfschüttelnd nach. Einen Moment lang sieht er Harry nochmal in die Augen, ehe er sich von im abwendet und die Türe aufmacht. Louis humpelt bis zur Türschwelle, bleibt dort allerdings stehen, als er an der Wand, direkt neben der Türe, ein knutschendes Pärchen sieht.

Besagtes Pärchen fährt jetzt auch erschrocken auseinander, weil Louis sich geräuspert hat und wenn dieser sich nicht gerade so unendlich leer fühlen würde, wäre er jetzt bestimmt schockiert darüber, dass es sich bei dem Pärchen um Liam und Zayn handelt.

"Louis? Was machst du bei Logan?" ,fragt Zayn atemlos und versucht das Durcheinander auf seinem Kopf wieder zu richten, nachdem Liam es zerstört hat. "Du kennst ihn?" ,fragt Harry überrascht. Er ist mittlerweile aus dem Zimmer gelaufen, um Louis aufzuhalten. Harry will nicht im Streit mit ihm auseinander gehen. Louis ignoriert Harry und starrt lieber gerade aus in Liams Gesicht. Dieser merkt langsam, dass etwas nicht stimmt und versucht Louis' Blick zu deuten.

"Er ist mein Mitbewohner, aber was macht ihr bei ihm?" Zayn ist offensichtlich verwirrt.

"Scheinbar ist er auch Harrys fester Freund."

Liams Augen weiten sich geschockt nach Louis' Aussage. Er weiß über Louis' Gefühle bescheid, der Ältere hatte sich ihm anvertraut und ihm wirklich alles von damals erzählt.

Harrys Augen weiten sich ebenfalls, jedoch mehr aus unglauben.

"Louis er ist nicht-"

"Liam kannst du mich zu einem Arzt fahren? Ich bin vorhin ziemlich heftig umgeknickt und will nur überprüfen lassen, dass es nichts schlimmeres ist" ,unterbricht Louis immernoch emotionslos und mit starrem Blick.

Harrys Herz schmerz immer mehr.

Das läuft in eine völlig falsche Richtung. Louis hat das alles komplett falsch aufgenommen.

"Natürlich Louis, komm wir gehen besser gleich. Kannst du alleine laufen oder muss ich dich stüzen?" ,fragt er bersogt und kommt Louis sofort entgegen, als dieser nickt und leicht auf ihn zu humpelt. Liam legt einen Arm um die Hüfte des Kleineren und sieht zu Zayn.

Er formt ein stummes "ich melde mich", ehe er mit Louis wegläuft.

Harry steht versteinert im Flur vor der offenen Türe und sieht Louis dabei zu, wie er das zweite mal aus seinem Leben tritt. Harrys Körper fühlt sich taub an, er nimmt nichts wirklich war, da er sich gerade immer mehr einredet, dass er es sich mit Louis nun endgültig ruiniert hat und wenn Harrys Herz wirklich eine Dartscheibe wäre, dann hätte Louis gerade das Bullseye getroffen.

《♡》

Ist Jemandem aufgefallen, dass im Change My Mind Kapitel Louis nicht wirklich geschlafen hat? Es gab ja ein paar kleine Wörter, die einen darauf hingewiesen haben :3

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