Chapter 5.

„Das ist dumm! Sehr dumm! Ich könnte dir mit Leichtigkeit das Leben nehmen. Schließlich bin ich ein Monster.", knurrte der Untote als er sah dass Zorin auch nicht zurück weichen würde. „Ich weiß.....", war das einzige was sie sagte bevor sie ihm auffordernd ihr Handgelenk entgegen streckte. Alucard schluckte und sah Zorin nochmal genau an. "Du bist dir voll und ganz sicher dass du das machen willst? Ich könnte Dinge von dir in deinem Blut sehen die vielleicht sehr persönlich sind." So ganz sicher war sich Zorin da nicht, doch schluckte sie diese Unsicherheit schnell runter und nickte. Schließlich würde sie, selbst mit diesem Risiko, eine Erfahrung machen, die wahrscheinlich kein anderer so schnell wieder machen würde. „Ganz sicher! Aber Vorsicht. meine Schmerztoleranz ist nicht die höchste.", flüsterte Zorin leise und lächelte. Doch noch immer zauderte Alucard. Er war zwar unglaublich erfahren im Umgang mit seiner Beute, doch war ein Blutrausch in seinem Zustand nie ganz auszuschließen. Er wollte nur ungern die Menschen töten, die ihm halfen. Eigentlich hatte er ansonsten keine Probleme damit, doch war es irgendwie sein Stolz oder etwas instinktiveres dass dies gerade verbot. Zorin allerdings spielte so leichtfertig mit ihrem Leben, dass Alucard nun wirklich nicht sicher war, ob sie einfach nur sehr mutig oder sehr dumm war. Im schlimmsten Fall war sie sogar beides, dennoch bläute es ihm unwillkürlich Respekt ein. Schließlich ließ der Geruch des Blutes seine Zweifel doch langsam schwinden und er griff vorsichtig nach Zorins Handgelenk. Ebenso behutsam führte er ihre Hand zu seinem Mund und Zorin zuckte zusammen als sie spürte wie seine Zähne in ihrem Handgelenk versanken. Im ersten Moment war der Schmerz unerträglich sodass sie sich hart auf die Unterlippe beißen musste um nicht aufzuschreien. Doch nahm der Schmerz überraschenderweise fast sofort wieder ab. Eher kam nun ein merkwürdiges Gefühl der Benommenheit dazu, das allen Schmerz zu blockieren schien. Ein wenig entsetzt sahen Matthikan und Aiko dabei zu, doch sagten sie nichts dazu. Sie wussten, dass sich Zorin dem Risiko bewusst war, dass sie nun eingegangen war, also brachte es nichts dazu irgendwie etwas zu sagen.

Nach wenigen Minuten spürte Zorin wie sich die Anspannung des Untoten langsam löste, doch sie selbst fühlte sich immer benommener. Dann hielt Alucard inne als er nun auch das Unwohlsein der Mädchens bemerkte. „Ich hab deine Blödheit unterschätzt...", murmelte er an Zorin gerichtet, worauf diese jedoch leicht zu grinsen begann. „Ein Fehler den viele machen", konterte Zorin ohne mit der Wimper zu zucken. „aber...es ist schon okay, mir geht es gut". Alucard zog nur eine Augenbraue in die Höhe. Also wer glaubte, der wurde selig. Man sah ihr doch schon meilenweit entfernt an, dass es ihr der Blutverlust zu schaffen machte. Zwar hatte der Vampir darauf geachtet ihr nicht zu viel zu entziehen, doch schien es schon zu reichen. Damit verschloss er ihre Wunde wieder und sah sie wieder an. Dabei bemerkte Zorin dass sein Blick wesentlich klarer war und er wieder bei vollem Bewusstsein zu sein schien. Alucard stand auf und stützte Zorin am Arm, die bei selbiger Tätigkeit fast umgekippt wäre. „Wir sollten langsam verschwinden", zischte er auf einmal als er kurz gelauscht hatte. „Jemand scheint das Gebäude betreten zu haben". Der Vampir schaute bloß zur Tür wobei nun ein klicken des Schlosses zu hören war und die Tür wieder auf schwang.
„Geht's dir denn gut?", fragte Zorin leise. „Denk du erstmal an dich selbst, Fräulein! Aber ja..es geht....du hast mir fürs erste Einhalt geboten."
Er machte einige Schritte auf die Tür zu bis Matthikan's Stimme ihn wieder zum innehalten brachte. „Wo willst du eigentlich hin, wenn wir draußen sind? In dieser Welt ist zwar einiges gleich aber dennoch hast du hier kein Zuhause. Streng genommen, gehörst du hier nicht mal hier her.", bemerkte die türkishaarige worauf sich sofort seine glühenden Augen wieder auf ihr einfanden.
„Dann werde ich mir halt was einfallen lassen...", sagte Alucard mit seltsam ruhiger und trockener Stimme.
„Wieso? Komm doch einfach mit zu mir!" Zorin lächelte den Vampir aufrichtig an, wobei ihre Worte bei Angesprochenem eine ganz schöne Verwirrung auslöste. "Bitte was?" „Komm einfach mit mir mit!" Matthikan und Aiko schlugen sich zeitgleich die Hand an die Stirn. Zorin war manchmal wirklich eine wandelnde Katastrophe! Doch unbeirrt von dieser Reaktion grinste Zorin weiter, gespannt auf Alucards Antwort.
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Jo, also...mit dem überarbeiten gehts vorran nh
Jetzt schleich ich mich erstmal von Kapitel zu Kapitel, welche ich schon auf dem PC hab
Wenn ich bei Kapitel 18 angekommen bin, dann wirds wieder länger dauern bis ich die fertig hab und hochladen kann aber ja...alles braucht seine Zeit :3

Bleibt immer fresh
lesen uns wieder
Eure Laskume dragon

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