Chapter 4.

„jedenfalls nicht hier??", wiederholte er nachdenklich und fragend ihre Worte. „um ehrlich zusein, bist du nichts weiter als ein fiktiver Charakter, der in dieser Welt erfunden wurde. Das bedeutet du bist in deine Schöpferwelt gelangt...?? Ich weiß es klingt komisch aber weißt du denn selbst wie dass geschehen konnte?", fragte Zorin vorsichtig und ging einige langsame Schritte auf ihn zu. Aiko währenddessen hielt sich im Hintergrund, da sie selbst diese Serie noch nicht gesehen hatte, und überließ einfach Zorin und Matthikan das Feld. Doch sahen sie alle wie der Vampir angestrengt überlegte bevor er jedoch die Schultern zuckte, was für einen Moment die Kette um seinen Hals zum klingen brachte. „Ich weiß es selbst nicht... Es ist wirklich Paradox... Da legt man sich am Morgen in seinen Sarg und erwacht am nächsten Abend mit Silberketten in einem dunklen Raum, einer anderen Welt..." Alucard senkte seinen Blick. Noch immer zweifelte er ein wenig daran dass an dieser 'anderen Welt Theorie' überhaupt was dran war. Doch auf der anderen Seite, warum sollten diese Kinder ihn anlügen? Das schwarzhaarige Mädchen hatte ihn schließlich erkannt und dass war etwas was in..naja..in seiner Welt nicht passieren dürfte. Hatte er die Fähigkeit des 'überall und nirgendwo' doch noch nicht so gut im Griff wie er zuerst gedacht hatte? War er im Schlaf aus versehen in eine komplett andere Dimension geraten weil sich diese Kraft plötzlich aktiviert hat? Aber wie? Wie war dasmöglich? Wie kam er überhaupt in diesen Raum? Was sollte das überhaupt mit den Ketten? Wie war dass überhaupt zustande gekommen? Seine rasenden Gedanken wurden jäh unterbrochen als eine entsetzte Stimme plötzlich los kreischte. „ warte mal..SILBERKETTEN???!!". Es war Zorin, die überhaupt erst jetzt richtig begriffen hatte was das zu bedeuten hatte. „Das ist doch schädlich für Vampire...?", murmelte Aiko mit zusammen gezogenen Augenbrauen. „aber...das muss doch weh tun....", murmelte darauf Zorin leise und schaute den Vampir mitleidig an. Als dieser den Blick bemerkte schnaubte er nur. Also wirklich. Mitleid war etwas dass er am allerwenigsten brauchen konnte. Dann aber schritt sie entschlossen auf den Nosferatu zu und blieb, zu dessen großer Verwunderung, vor ihm stehen.

Eine Mischung aus Verwirrung, Verstehen aber auch Dankbarkeit spiegelten sich darauf in seinen Augen wieder als Zorin nach vorne griff um die Schlösser der Ketten zu knacken. Mit beachtungswürdiger Effizienz schaffte sie es ein Schloss nachdem anderen zu öffnen. Doch wie das Karma es unbedingt wollte kam es, wie es kommen musste.... Sie versuchte gerade das letzte Schloss an seinem Handgelenk zu öffnen als sie abrutschte und ein kleiner aber stechender Schmerz durch ihre linke Hand zog. Sie war doch tatsächlich dumm genug gewesen sich ihre verdammte Büroklammer mit der spitze in die Handfläche zu rammen. Die kleine Verletzung war nur oberflächlich aber tat sie enorm weh. Es wurde wohl genau ein Nerv getroffen. Na super. Den Schmerz weitgehendst ignorierend brachte sie es dann doch das Schloss zum nachgeben zu bewegen. Noch einmal ließ sie ihren Blick zu der Innenseite ihrer Hand gleiten wo sich nun ein kleiner Blutstropfen gebildet hatte. Erst dachte sie sich nichts dabei, dann aber fiel ihr auch ein, dass neben ihr noch ein Vampir stand. Ein nun befreiter Vampir. Ein Vampir, der womöglich sehr hungrig war, je nach dem wie lange er schon hier war. Aiko und Matthikan bemerkten nun ebenso die kleine Verletzung, wenn sie auch einige Schritte von Zorin entfernt standen, und wurden schlagartig nervös. Sofort riss Zorin den Blick von ihrer Hand los und ließ ihn unverzüglich zu dem Vampir schweifen. Dieser fixierte sie ebenfalls, beziehungsweise eigentlich nur ihre Hand. Dennoch hatte er einen seltsamen Ausdruck in den Augen. Sein Blick war von einem komischen Schleier belegt, der nichts richtig ausdrückte und doch etwas räuberisches an sich hatte. Noch dazu hatten seine Augen nun definitiv zu glühen begonnen. Da war nichts was dies hätte leugnen können. Zorin schluckte und stand langsam auf als sie zu verstehen begann als was er sie gerade ansah. Sie war gerade nichts als Beute. „A-alucard?", fragte sie vorsichtig wobei ein leichtes zittern in ihrer Stimme zu hören war, doch ihre Ansprache wurde von ihm nur mir einem hungrigen knurren quittiert. Erschrocken wich sie weiter zurück. Der Geruch von Blut musste ihn wohl halb wahnsinnig machen. Noch folgen seine Augen ihr nur. Doch als sie sich wieder regte um noch mehr Abstand zwischen sich und dem Untoten zu bringen, änderte sich das blitzartig. Schneller als dass es das menschliche Auge wahrnehmen konnte hatte ernsie gepackt und zu Boden geschleudert. Hart kollidierte ihr Rücken mit dem kalten, unnachgiebigen Betonboden und für einen kurzen Moment war sich Zorin sicher, dass sie nicht mehr atmen konnte. Dann aber riss sie die Augen wieder auf nur um den Vampir über sie gebeugt zu finden. Für einen kurzen Moment mochte es vielleicht lustig erscheinen, da eine gewissen Zweideutigkeit in dieser Position nicht abzustreiten war, doch wurde der Ernst der Lage wieder schmerzlich bewusst als Alucards Kiefer gefährlich nah an Zorins Kehle rückten. In ihrer Panik wagte sie es kaum einen tiefen Atemzug zu nehmen oder sich sonst wie zu bewegen. Ihr zappeln wäre reine Energieverschwendung und würde nur seinen Jagdinstinkt weiter anfeuern. Also war es wohl eher die bessere Alternativen zu versuchen ihren Puls zu beruhigen und zu hoffen, er würde wieder zur Besinnung kommen und selbst dabei war sie nicht sicher ob er ihr nicht dennoch die Fänge in den Hals schlagen würde. Doch so weit wollte es Matthikan nicht mal kommen lassen. "Runter von ihr! Monster!!", schrie sie fast schon als sie nach vorn stürmte um den Untoten von ihrer Freundin zu zerren. Doch dieser hätte genau so gut ein Granitblock sein können, denn der sonst so leicht erscheinende Vampir bewegte sich kein bisschen. Weder vor noch zurück. Nicht mal mit Matthikans zerren. „A-Alu...?" Vorsichtig drehte Zorin ihren Kopf zur Seite um in sein Gesicht blicken zu können. Seine Augen waren geschlossen, sein Atem zittrig und abgehackt, wohl innerlich um Beherrschung ringend. Noch immer war er in der extremen Versuchung dem Mädchen einfach seine Zähne in die Halsschlagader zu rammen und sie komplett leer zu trinken. „ver...verschwindet....", brachte er nach einigen weiteren Momenten hervor und öffnete die Augen. In ihnen war wieder Leben eingekehrt, wenn auch nicht vollständig. Dieser Raubtierhafte Blick war verschwunden, ebenso wie dieses extreme glühen.

Etwas schwerfällig stand Alucard wieder auf und taumelte einige Schritte zurück. Aiko und Matthikan schauten sich nur leicht verwirrt an während auch Zorin sich von ihrer unangenehmen Position auf dem Boden erhob. Sein Hunger, der mit einem mal wieder aufgeflammt war, machte ihm zu schaffen und nur mit mühe konnte er es vermeiden von dem kleinen Wörtchen Blut dominiert zu werden. Warum er jedoch das Gefühl hatte, als hätte er seit mindestens einer Woche nichts mehr getrunken, wusste Alucard nicht. Allerdings schritt Zorin mit Vorsicht bedacht wieder auf ihn zu. Alucards Pupillen verengten sich wieder. Das Mädchen schien es ja regelrecht darauf anzulegen von ihm zerfleischt zu werden. "Mädchen! Geh!", knurrte er und ging noch ein paar schritte zurück bis er jedoch die Wand im Rücken spürte. Verwirrt in dem was er tun sollte ließ er sich auf den Boden sinken. Ein Vampir in die Ecke gedrängt von einem Mädchen. Das war mal schon wieder was neues. Auch konnte er sich selbst irgendwie nicht dazu bringen einfach mit der Wand zu verschmelzen. Zorin blieb jedoch ungefähr einen Meter vor ihm stehen und hockte sich hin um mit ihm ungefähr auf selber Höhezu sein. „Du spielst mit deinem Leben, Kleine. Ich kann mich nicht mehr lange unter Kontrolle halten also verzieh dich endlich!", presste er hervor als ihm erneut der betörend süße Duft ihres Blutes verführerisch in die Nase stieg. „Weißt du was? Ist mir egal! Ich vertraue dir".

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Joah, endlich jetzt auch mal Kapitel 4 überarbeitet bekommen! Hab jetzt irgendwie um die 3 Stunden nur daran gehockt weil ich andauernd von irgendetwas abgelenkt wurde sksksks
Ich liebe es ungemein wie sich mein Schreibstil verbessert hat! uwu
Das merke ich jetzt richtig wenn ich überarbeite ^^°
Bis jetzt hab ich es bei allen 4 Kapiteln, durch die Überarbeitung, geschafft auf mindestens 1000 wörter zu kommen. So sind die Kapitel zumindest ein wenig länger *3*
Hoffe wirklich sehr das der Text nun ein wenig lebendiger zu lesen ist
naja, damit melde ich mich nun wieder ab

Bleibt immer fresh
lesen uns wieder
Eure Laskume dragon

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