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Ich stehe gerade im Badezimmer das an mein Zimmer angrenzte und schaute in den Spiegel. Mir lief immer noch Blut an der Wange entlang. Die Wunde an meiner Hand habe ich schon gewaschen aber es brannte höllisch. Ich beschloss Susan um Hilfe zu bitten und ging rüber. Nachdem ich Susan kurz erklärt hatte was passiert ist meinte sie nur <<Das waren warscheinlich Dämonen>> und dann sind wir zur Schul-Krankenschwester gegangen und jetzt sitze ich hier und warte bis sie mit einem Verband wieder kommt, sie hatte mir die Wunde gründlich mit Wasser ausgewaschen und dann hat sie ein paar Kräuter drauf geschmiert. Endlich kam sie mit einem Verband wieder und band ihn mir um die Hand. „Tut mir Leid. Aber ich glaube das" sie zeigte auf meine Wange „Muss genäht werden. Aber du hattest Glück dass du so eine gute Freundin hast, das Dämonengift konnte sich zum Glück nicht weit ausbreiten." Sie lächelte und holte dann Sachen um meine Wunde zu nähen. „Ist das wirklich so schlimm?" fragte ich Susan die mich mitleidig musterte „Ja weil sie jetzt das Blut weg gewaschen hat, sieht man wie schlimm es wirklich ist." antwortet sie und kniff kurz die Augen zusammen als würde sie den Schmerz auch spüren. Ich seufzte, dann kam die Krankenschwester wieder. „Du solltest gehen und ihrem Alpha bescheid geben" sagte sie zu Susan „Dem is das sowieso egal" murmelte ich „Da wäre ich mir nicht so sicher..." mit diesen Worten verließ Susan den Raum und die Frau vor mir begann meine Wunde zu nähen.

Susan's Sicht

Ich verließ der Raum und schloss seufzend die Tür. Warum sagt Jason es ihr nicht? Langsam lief ich los zu Avery's Zimmer. Ich wusste Jason würde sie suchen, wie so oft hatte ich auch Recht. Ein zerstreuter Alpha kam auf mich zu, er hatte dort Narben wo Avery verletzt wurde. „Wo ist sie? Geht es ihr gut?" fragte er schnell „Ja ihr geht es gut aber ich frage mich eher ob es dir gut geht. Solange du nicht seelisch stirbst, lebt sie auch noch!" ich hackte mich bei einem seufzenden Jason ein und zog ihn mit auf den Schulhof. „Was ist passiert?" fragte der Alpha nun etwas ruhiger „Das soll sie dir selbst erklären. Und jetzt würde ich gerne wissen was du ihr angetan hast!?" er musterte mich fragend „Sie meinte vorhin dass es dich wahrscheinlich nicht interessiert was mit ihr ist." „Was? Wie kommt sie darauf? Ich hab doch gestern sogar gewartet bis sie geschlafen hat." ich bin verwirrt! „Hat sie danach noch was zu dir gesagt? Heute Morgen vielleicht?" „Melanie, hat sie geärgert und ich hab sie und ihre Gruppe von Avery weg gescheucht." erklärte er „Und danach?" „Dann sind wir zu euch gekommen." „Sie hat dich was gefragt! Und du Trottel hast sie nicht beachtet und deshalb ist sie danach auch gegangen!" fiel mir plötzlich ein. „Oh verdammt! Ich bin echt blöd!" ich schaute ihn mit einem Ach-nee-Echt?-Blick an und dann lief er los.

Avery's Sicht

Als die Ärztin fertig war meinte sie noch <<Du brauchst viel Ruhe, damit du morgen zum Unterricht kannst!>> und dann hat sie mich in mein Zimmer geschickt. Jetzt sitze ich auf meinem Bett und lese. Plötzlich hörte ich ein leises klopfen „Wer ist da?" fragte ich vorsichtig „Hey Avery, ich bin's Jason. Darf ich rein kommen?" na super auf ihn hab ich jetzt überhaupt keine Lust. „Nein! Geh bitte ich brauche Ruhe!" sagte ich nun leicht genervt. Ich hörte ein seufzen auf der anderen Seite der Tür. „Es tut mir leid wegen heute früh..." seine Worte wunderten mich und ich ging zur Tür und blieb davor stehen. „...Ich wollte nicht so abweisend sein..." ich setzte mich hin und lehnte mich an die Tür, so wie ich gehört hab, hat er das auch gemacht. „... ich wusste nicht wie ich dir sonst sagen soll dass...dass...dass ich es noch nicht sagen kann. Es würde alles zerstören. Es tut mir wirklich leid. Und wenn du es nicht willst dann komme ich auch nicht rein ich wollte mich nur entschuldigen." dann ging er und es war wieder eine schreckliche Stille um mich. Ich brauche jemanden mit dem ich reden kann, aber ich will das Zimmer nicht verlassen. Warum kann ich nicht zu Hause sein, dann könnte ich jetzt einfach zu Simon gehen. Warte! Simon! Ich hab mein Handy noch in meiner Hosentasche! Schnell stand ich auf und zog mein Handy raus, ich wählte Simon's Nummer und rief an.

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