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Kurz nachdem ich gestern eingeschlafen bin, bin ich wieder aufgewacht, weil Jason das Zimmer verlassen hat. Jetzt fragte ich mich aber ob es nur ein Traum war, wieso sollte er sowas machen? Er kannte mich nicht und ich kannte ihn nicht! Gerade als ich mich auf den Weg zu Frühstück machen wollte, kam mir ein Mädchen entgegen und mit ihr noch ein paar mehr. Sie sahen aus wie Barbies und so typische Schul-Schlampen. Wenn ich das jetzt mal so sagen darf...! Die eine kam direkt auf mich zu „Du schleimst dich also bei meinem Alpha ein, um keine Omega mehr zu sein. Ja?" „Was?" ich war verwirrt, ihr Alpha? Ich, mich einschleimen, bei Jason? „Wie kommst du denn auf sowas?" „Dein Geruch hängt an seinem T-Shirt!" knurrte sie. „Wirklich? Das wusste ich nich und ich wusste auch nicht dass er dir gehört! Ich dachte der Alpha hat den höchsten Rang und gehört keinem." sagte ich und sie kam einen Schritt zu mir „Ich kann es noch nicht spüren aber er schon und ich bin mir sicher er will es einfach nicht sagen, aber ich weiß es, Wir sind einfach für einander geschaffen." „Darf ich wissen wovon du redest? Was spürt er?" Wieso verwirrte sie mich so? „Tu nicht so du kleine Omega!" knurrte sie laut und kam weiter auf mich zu, auch die anderen begannen zu knurren. Ich ging einen Schritt zurück und begann auch zu knurren. Plötzlich verwandelte sich das Mädchen in eine schwarze Wölfin und wollte mich anspringen, wurde jedoch von einem weißen Wolf davon abgehalten. Jason verwandelte sich zurück „Lasst sie!" knurrte er mit tiefer Stimme und ging einen Schritt auf die Mädchen zu. Sie machten sich klein und schienen sich zu unterwerfen, „Geht!" sagte Jason laut und drehte sich dann zu mir. „Ist alles okay?" ich nickte mal wieder stumm und dann gingen wir zusammen zum Frühstück.
„Jason ...? Warum machst du das alles?" er drehte sich zu mir „Unwichtig" murmelte er nur und wandte sich wieder ab. Was stimmt nicht mit ihm? Gestern hat er mich angegriffen und dann aus Shadow's Box in mein Zimmer getragen und gewartet bis ich schlafe. Und heute hat er mich erst beschützt und dann ist er so abweisend. Ohne noch ein Wort zu sagen, verließ ich unbemerkt den Saal. Wie von selbst ging ich nach draußen zu Shadow „Hey du. Hast du Lust einen kleinen Ausflug zu machen?" Shadow nickte und ich öffnete lächelnd die Tür zur Box. „Zeigst du mir das Schulgelände?" als Antwort kniete er sich hin und deutete mir dass ich aufsteigen soll. Als ich auf seinem Rücken saß stellte er sich wieder auf und breitete seine großen Feder-Flügel aus. Mit einem kräftigen Sprung war er in der Luft und flog über das Tor zum Hof hinweg. Es fühlte sich wundervoll an, auch wenn ich ein wenig Angst hatte. Shadow flog über einen großen Sportplatz zu einem See. Am See flog er etwas tiefer und ließ seine Hufen über die Wasseroberfläche gleiten. Dann flog er wieder höher und landete in einem großen, dichten Wald auf einer Lichtung. Ein Bach floss plätschernd aus dem dunklen Wald in einen kleinen Teich. Ich sah ein paar ganz kleine Fische durch das Wasser flitzen und ein ebenso kleiner Frosch sprang eben neben mir ins Wasser. Shadow stand auf dem weichen Gras und fraß, ich setzte mich zu ihm und lauschte den Vögeln um mich und dem Bach. Plötzlich vernahm ich ein rascheln und auch Shadow schaute in den Wald. Ich stand auf und ging zu ihm. Er wollte sich gerade runter beugen damit ich aufsteigen kann, als plötzlich ein Wesen auf mich sprang. Ich war starr vor Schock und spürte kurz danach einen stechenden Schmerz an meiner Hand und meiner Wange. Ich hörte plötzlich fast gar nichts mehr, nur dass Shadow wiehrte und die Wesen von sich fernhielt. Ich spürte wie mein Blut an meinen Fingern entlang lief und dann ein Tropfen auf das Gras fiel. Dann konnte ich wieder alles wahrnehmen, die Wesen lösten sich einfach so auf. Ich konnte mich immer noch nicht bewegen, bis Shadow mich mit seiner weichen Schnauze anstupste. Ich stieg auf seinen Rücken und er flog los. Zurück zum Internat!
Shadow landete und trabte in seine Box, wo ich dann abstieg. Ich streichelte ihm noch mal über die Flügel und ging dann raus und schloss die Tür. Langsam ging ich auf den Eingang zu und starrte auf den Boden. Was wollten diese eigenartigen, komischen Wesen von mir?
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