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3 Wochen später
Wir saßen gerade beim Frühstück als plötzlich eine Durchsage ertönte. „Alle Schüler haben jetzt die Gänge zu verlassen und sich in einen Raum zurückzuziehen. Avery Moreland, Jason Silver, Susan Fright, Drake Smail und Rick Miller bitte sofort ins Sekretariat kommen." verwirrt schauten wir fünf uns an. „Was hat die Omega jetzt schon wieder gemacht?" „Irgendwann werden wir sie noch los und dann hängen sie nicht mehr an ihr.", hörte ich Melanie und ihre Gruppe reden. Jason knurrte auf ihre Kommentare und wäre vielleicht sogar auf sie gesprungen und hätte sie zerfleischt, wenn Drake und mittlerweile auch Rick nicht seine Freunde wären. Ich und Susan liefen voraus und verließen den großen Saal zuerst. Als wir durch die Gänge liefen war alles still. Auch Shadow, draußen hörte man nicht durch das offene Fenster. Am Sekretariat angekommen, klopfte Jason und wir traten ein. „Avery. Jason. Drake. Susan. Rick. Ihr fragt euch sicherlich warum ich alle weg geschickt habe, außer euch." wir nickten auf Mr Saliru's Worte. „Naja, also ich habe mit Shadow gesprochen..." er brach seinen Satz ab und ich schaute fragend zu Jason „Durch bestimmte Magie kann man mit ihm reden." murmelte er als Antwort und ich nickte langsam. „Erzählen sie weiter..." murmelte Rick unser Direktor nickte ihm zu „Er hat mir die Wahrheit gesagt, Avery, er hat gesagt was vor 4 Wochen wirklich passiert ist." ich schluckte und er fuhr fort „Es war nicht er der dich beschützt hat, es warst du. Wissen deine Freunde davon?" sie sahen mich alle an und ich starrte eingeschüchtert auf den Boden. „Avery." knurrte Jason mit seiner Alpha-Stimme. Scheiße! „Es tut mir Leid! Ich wollte es euch sagen. Sim... äh ich dachte es wäre unwichtig!" versuchte ich mich rauszureden. Wieder knurrte Jason. Verdammt! „Simon hat gesagt er weiß vielleicht was das war und ich wollte es nicht sagen, weil... weil ich, mist. Ich wollte nicht dass irgendjemand weiß dass ich meine Magie außerhalb der Schule angewendet habe." ich sprach so schnell dass ich hoffte, dass sie es nicht verstanden haben. „Wer ist Simon?" fragten alle gleichzeitig. Oh ich habe es ihnen noch nicht gesagt...! „Mein bester Freund zu Hause." „Das ist aber nicht der Grund weshalb ihr hier seid..." ergänzte Mr Saliru. Wir widmeten uns wieder unserem Lehrer „Wie schon gesagt, Shadow hat mir alles erzählt. Und deshalb seid ihr hier. Ihr vier..." er zeigte auf meine Freunde „... ihr werdet sie begleiten. Denn sie ist die Einzige, die die 5 Dämonen in der Schule..." Jason unterbrach ihn „Dämonen in der Schule!?" „Lass mich ausreden Jason! Also Avery, du bist die Einzige die es schafft die Dämonen von hier zu verjagen." ich schluckte. Wie meinte er das? „Wie meinen sie das?" fragte ich nun. „Die Magie mit der du sie im Wald 'verjagt' hast, sie müssen dich auf ihre Seite bringen, weil du die Einzige bist, die sie wirklich auslöschen könnte." meine Atmung verschnellert sich. „Aber ich weiß nicht wie ich das gemacht habe." sagte ich mit leicht zitternder Stimme. „Du musst es nicht wissen, denn ich weiß es. Komm zu mir." ich ging langsam auf ihn zu. „Du bist gerne hier oder?" flüsterte er „Ja, ich würde mittlerweile dafür kämpfen, aber nicht sterben." Letzteres murmelte ich leise. „Dann musst du mit deinen Freunden jetzt auf den Hof gehen und Jason muss dir in den Finger schneiden, damit du blutest, aber erst wenn die Dämonen da sind. Dann musst du dafür sorgen dass dein Blut den Boden berührt. Und es muss Jason sein der dich mit diesem Messer schneidet, es muss Jason sein! Vergiss das nicht. Viel Glück." dann gab er mir das Messer und schob uns aus dem Raum. Wir gingen langsam runter, ich ging voraus und hielt kurz vor der Tür. Ich atmete tief durch „Wir sind bei dir Avery." flüsterte Susan neben mir. Ich drehte mich zu ihr und nickte. Dann öffnete ich die Tür und trat hinaus. „Was sollen wir machen." fragte Jason unsicher „Du musst mich zum bluten bringen. Mit diesem Messer. Du!" erklärte ich mit fester Stimme und ging in die Mitte des Hofes. Meine Freunde blieben dicht bei mir. „Warum ich?" „Weiß ich nicht aber er hat gesagt, dass du es machen musst." murmelte ich „Achso..." jetzt lief er wieder leise neben mir her. Plötzlich ertönte vom Tor aus ein fauchen und überall um uns herum auch. Wir stellten uns eng in einen Kreis, Jason mit dem Messer direkt neben mir. „1, 2, 3, 4, 5! Sie sind alle da!"
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