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Die Trennung meiner Eltern, war der Grund weshalb ich nun hier saß und mich von meiner Mutter fahren ließ. In ein Internat! Als sie mich vor einer Woche gefragt hatten bei wem ich sein wollte, habe ich gesagt «Entweder bei beiden oder bei keinem». Dann hatten sie mich ohne mich zu fragen dort angemeldet. „Willst du nich rangehen?" fragte meine Mutter, ich sah sie fragend an bis ich merkte dass mein Handy klingelte. Ich sah auf den Display, Simon, ich drückte auf den grünen Hörer. „Hey Ave. Wie geht's dir?" hörte ich die Stimme meines besten Freundes „Du weißt dass ich Avery heiße und gibst mir einen Scheiß Spitznamen. Ich hätte dir nie sagen sollen wie ich heiße Sisi" seufzte ich und dann lachten wir. „Aber Ave is nich so ein dummer Spitzname wie Sisi!" beschwerte Simon sich. „Jaja..." er lachte „Wie geht's dir Avery?" fragte er wieder und betonte meinen Namen. „Naja abgesehen davon ich gerade auf dem Weg in ein Internat bin ohne vorher gefragt zu werden...?!" ich sah kurz zu meiner Mum „...geht es mir gut" ergänzte ich. „Denkst du wir sehen uns wieder?" fragte Simon und ich hörte Enttäuschung in seiner Stimme „Also mich wirst du nich so leicht los" lachte ich. Simon seufzte und dann war es still, ich schaute aus dem Fenster und dann sah ich eine Art Burg. Meine Mutter sah mich an und sagte: „Wir sind gleich da! Und dort sind keine Handys erlaubt also leg auf und pack es ein." „Simon ich muss auflegen wir sind gleich da, wenn es irgendwie möglich ist dann ruf ich dich später nochmal an." verabschiedete ich mich von ihm „Bis dann Ave" sagte er und legte auf. Mit einem Lächeln im Gesicht stieg ich aus, meine Mum hatte vor dem großen Tor geparkt und holte meinen Koffer aus dem Kofferraum.
Ich ging durch dass Tor und hörte plötzlich ein Pferd in der Nähe, ich schaute nach rechts und sah den Kopf eines schwarzen Pferdes. Langsam ging ich auf das Pferd zu ich versuchte an dem Tier vorbei zu schauen um zu sehen ob es alleine ist, da ich kein anderes Pferd sah. „Avery! Geh weg von ihm!" rief meine Mum, „Woher weißt du dass es ein ER ist?" fragte ich „Ich war auch hier! Und jetzt nimm deinen Koffer und such dass Sekretariat. Ich muss wieder nach Hause." Dann war sie schon im Auto gesessen und fuhr davon. Wütend kickte ich einen Stein weg, das schwarze Pferd schnaubte. „Weißt du wie ich zum Sekretariat komme?" fragte ich ihn sarkastisch, und grinste. Doch als das Pferd scheinbar Richtung Eingang der Schule nickte, hörte ich auf zu grinsen. „Verstehst du mich?" das Pferd schien zu nicken und ich ging einen Schritt zurück und fiel über meinen Koffer. Aua! Ich zischte auf. „Oh gott! Ist alles okay?" Hörte ich jemanden rufen und schaute total bescheuert das Pferd an. „Er kann dich verstehen aber nicht sprechen" lachte jemand hinter mir. War ja klar! Ich drehte mich um und schenkte dem Mädchen einen tötenden Blick. „Tut mir leid!" murmelte sie und half mir auf und nahm dann meinen Koffer und zog mich hinter sich her.
Als wir vor einer weißen Holztür stehen blieben ließ das Mädchen mich los. Sie krammte in ihrer Tasche und holte einen Schlüssel raus. „Wie heißt du eigentlich?" fragte ich während sie die Tür aufschloss. „Oh stimmt ich hab mich noch gar nicht vorgestellt" sie drehte sich um „Mein Name ist Susan und du bist Avery!?" ich nickte langsam und dann wandte sie sich wieder der Tür zu. „Diese blöde Tür..." murmelte sie und versuchte sie auf zu bekommen. Ich schaute mich ein wenig um aber besonders viel konnte ich hier nicht sehen. Ungefähr 10 Zimmer Türen und neben jeder Tür ein kleiner Tisch. Und am Ende des Ganges kam gerade ein süßer Junge um die Ecke. Nichts besonderes! Oh Moment, süßer Junge! Er kommt auf uns zu! „Susan! Was machst du da?" fragte er das Mädchen, dass versuchte die Tür zu öffnen. „Ich versuche dir Tür für die Neue aufzumachen!" sagte sie laut und klang leicht verzweifelt. Der Junge quetschte sich an mir vorbei und ging zur Tür, er drehte den Schlüssel einmal im Schloss um und hielt mir die Tür auf. „Herein spaziert!" sagte er und wir traten ein „Danke Jason" murmelte Susan „Gerne" meinte er und schaute mir kurz in die Augen bevor er ging. Warum hatte sich sein Blick eben so verändert? Denn sein Blick wurde dunkel.
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