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Jungkook Pov
Taehyung wartet nicht, bis wir am Strandhaus angekommen sind. Bereits auf der Terrasse verwickelt er mich in einen Kuss, der mich alles andere vergessen lässt. Die Sonne ist bereits fast gänzlich untergegangen, aber mir ist trotzdem noch genau so heiß wie vor einigen wenigen Stunden noch als sie hoch am Himmel stand. Es sind seine Blicke und seine Berührungen, die er mir schenkt und mit denen er mir auch ohne Worte klar macht, was er für mich fühlt und wie sehr er mich in diesem Moment will. Aber seine Küsse sind es, die dafür sorgen das mein Verstand vollkommen den Geist aufgibt.
Das ich nicht länger die Kontrolle über meinen Körper habe merkt man auch an meinen Schritten die ich mache, oder eher nicht mache, denn Taehyung ist es der uns die Treppen hinauf zur Tür navigiert und diese auf stößt. Seine Hand in meinen Haaren vergraben tastet er an den Wänden nach dem Lichtschalter, während ich die Tür zu trete, aber das was er sucht finden wir nicht.
"Vergiss den dämlichen Schaltern", keuche ich in den Kuss hinein und ziehe ihn von der Wand weg in Richtung des Wohnbereiches. Ich taumel Rückwärts zu dem riesigen Sofa, stolpere allerdings über den Teppich, der auf dem Boden liegt und falle hin. Taehyung stützt sich mit der Hand neben meinem Kopf ab um nicht mit seinem ganzen Gewicht auf mich drauf zu fallen, den Kuss unterbricht er dabei allerdings nie, ganz im Gegenteil. Weder ich, noch er hat sich dabei verletzt, also kein Grund jetzt aufzuhören.
Normalerweise wäre ich der erste, der vorschlagen würde sich zu duschen, vor allem weil ich solange in der Sonne saß und geschwitzt habe, aber auch weil ich das Salz des Meeres praktisch durch meine Haut spüre. Doch im Moment ist eines größer als das Verlangen nach einer langen und ausgiebigen Dusche, nämlich das Verlangen nach Taehyung und nicht nur seinen Berührungen, sondern alles von ihm.
Seine Hand legt sich auf meinen Oberschenkel und er fängt an mit seinen Fingerspitzen sanft über meine Haut zu wandern. Ein Schauer durchfährt meinen ganzen Körper, meine Hände fangen an zu zittern, genau wie meine Unterlippe, aber aus einem anderen Grund als vorhin noch. Das hier ist keine Angst, sondern Freude. Es sind Gefühle, die meinen Körper verrückt spielen lassen, auf eine positive Art, auch wenn ich manchmal befürchte deswegen den Verstand verlieren zu können.
Er zieht mir quälend langsam die Badehose herunter um damit den einzigen Stoff, der sich noch an meinem Körper befindet. Mit seinen Lippen küsst er sich meine Brust hinunter, bis zu meinem Bauchnabel an dem er inne hält, allerdings nicht lange. Er wirft die Hose achtlos in irgendeine Ecke und widmet sich dem Problem, welches ich bereits seit seiner Aktion im Wasser habe. Mit einem Grinsen nimmt er schließlich meine Spitze in den Mund und entlockt mir alleine dadurch ein leises Stöhnen.
Ich weiß nicht wie das geht, wo er vor mir nur Frauen hatte, aber er ist unglaublich gut was das hier angeht. Es ist, als wüsste er genau wann er seine Zähne einzusetzen hat und wie er seine Zunge benutzt um das Gefühl zu intensivieren. Es ist unglaublich wenn er das tut, es fühlt sich an als würde man auf hundert Wolken schweben.
Als ich anfange meine Hüfte zu bewegen um noch besser in seinen Mund stoßen zu können, legt er seine beiden Hände jeweils auf eine Seite und hilft mir dabei es besser kontrollieren zu können. Seiner unglaublichen Technik zu verdanken dauert es auch nicht lange, bis ich kurz vor dem Höhepunkt bin.
"Bist du soweit?", fragt er als er aufhört und sieht mich mit einem Grinsen im Gesicht an während er meine Beine spreizt. Ich beiße mir auf die Unterlippe und sehe ihn voller Verlangen an. Bereit bin ich schon seit einer halben Ewigkeit, ich möchte nichts lieber als ihn sofort in mir spüren.
Er nimmt drei seiner Finger in den Mund ohne den Blick von mir abzuwenden, denn er weiß wie nervös es mich macht wenn er mich in einem solchen Zustand beobachtet. Mittlerweile weiß ich, wie sehr er es liebt mich rot anlaufen zu sehen. Er findet es süß, wenn ich den Blick peinlich berührt abwende, weil ich dann laut ihm ein Glänzen in den Augen habe, dass ihn noch mehr an macht.
Ich nicke, woraufhin er auch sofort den ersten Finger einführt. Das Grinsen schmückt immer noch sein Gesicht, wird sogar breiter als mir ein leises stöhnen entflieht und ich Mühe habe mich noch irgendwie zurück zu halten. Am liebsten würde ich diese ganze Folter auslassen und sofort zum Hauptakt übergehen, aber ich weiß wie viele Schmerzen es bedeutet wenn er das nicht tut und obwohl ich sie durchaus ertragen würde, möchte er das nicht. Er möchte, dass jedes mal etwas schönes für mich ist und nichts, was mir Schmerzen bereitet.
Allerdings lassen sich diese auch nicht ganz vermeiden, denn als er seinen zweiten Finger in mich einführt ist es nicht nur Lust, die ich empfinde, sondern ein leichter Schmerz. Es ist nichts großartiges, nichts was mich Überwindung kostet oder in mir überhaupt den Gedanken ans abbrechen hervorruft, aber es ändert trotzdem nichts daran, dass es für einen kurzen Moment schmerzhaft ist.
Dieses Gefühl verschwindet allerdings vollkommen als er den dritten Finger einführt. Immer wieder zieht er sie raus, nur um sie wieder ein zu führen und mich so auf das, was gleich kommt vor zu bereiten. Ich weiß, dass er es genießt mich alleine mit seinen Fingern in den Wahnsinn zu treiben, aber ich halte es nicht länger aus. Ich brauche mehr als das.
"Tae~"
"Ich weiß."
Er zieht seine Finger aus mir heraus und fängt an Küsse auf den Innenseiten meiner Oberschenkel zu verteilen. Seine Lippen sind warm, hinterlassen ein Kribbeln an den Stellen, die er mit ihnen bedeckt und bringt mich auch noch um den Rest von Verstand, den ich besitze.
Ich lege meine Hände auf seinen Hinterkopf und ziehe ihn daran zu mir nach oben. Sein Blick trifft meinen und es kommt mir so vor, als würde ich in einen Spiegel gucken, zumindest was seine Augen angeht. Darin ist Ungeduld, verursacht von Verlangen und einem Hunger, der nicht durch irgendeine Speise gestillt werden kann.
Sofort Schlinge ich die Beine um seine Hüfte als er sein Glied an meinem Eingang platziert und dann langsam, ja fast schon vorsichtig, in mich eindringt. Im ersten Moment verspanne ich mich, was auch ihn dazu bringt kurz inne zu halten und mir eine Hand auf die Wange zu legen.
"Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen würde, aber das ist zu eng, Jungkook."
Kaum zu fassen, aber das was er zwischen zusammengebissenen Zähnen und mit gepresster Stimme hervor bringt, sorgt tatsächlich dafür das ich lachen muss. Sofort entspanne ich mich und gebe ihm dadurch die Möglichkeit wieder ohne Probleme nun ganz in mich einzudringen.
Ich werfe den Kopf in den Nacken als er anfängt sich zu bewegen und meine Lippen durch seine eigenen in Beschlag nimmt. Das erste was mir bewusst wird ist die mir so bekannte Wärme, die für mich bereits zu etwas geworden ist, ohne das ich nicht leben kann. Als nächstes ist da der Geschmack von Salz, zwar nur schwach, aber trotzdem deutlich. Seine Haare kitzeln mich im Gesicht, bei jedem Stoß, aber all die Empfindungen und die unglaublichen Gefühle geben mir überhaupt keine Zeit darauf zu achten.
Irgendwann findet er meinen Punkt und verstärkt sein Tempo. Ich fasse auf der Suche nach etwas, woran ich mich festhalten kann, an die Tischkante direkt über mir. Als ich keine Luft mehr bekomme, trenne ich unsere Lippen und werfe meinen Kopf in den Nacken. Auch mein Stöhnen kann ich nicht länger zurück halten, Tae geht es dabei allerdings nicht anders.
Es dauert nicht lange, bis ich keuchend zwischen unseren Körpern komme und er sich fast zeitgleich in mir ergießt. Das Lächeln in seinem Gesicht ist immer noch nicht verschwunden als er mir einen Kuss auf die Nasenspitze drückt und seine Stirn an meine Schulter lehnt.
"Ich hoffe das wird nicht das letzte mal, dass ich dir das schwimmen beibringen durfte."
~~~~~
Na ja
Sorry
Keine Kommentare hierzu nötig 😅😂
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