¤25¤

Taehyung Pov

Kaum haben wir das Zimmer betreten und die Tür hinter uns geschlossen, dränge ich ihn an die Wand und zwinge ihm mir, trotz seines mürrischen Blickes, in die Augen zu sehen. Er hat die ganze Fahrt lang geschwiegen und aus dem Fenster geguckt, aber er brauchte auch nichts sagen um mir klar zu machen wie wütend er ist.

"Darf ich dich berühren, Jungkook?", frage ich und versuche mein Bein zwischen seine zu schieben, aber er tritt es sofort zur Seite und kriecht unter meinen Armen hinunter weg.

"Ich gehe besser. Keine Ahnung warum ich mit dir gekommen bin, aber ich habe keine Lust heute."

Er geht direkt auf die Tür zu neben der sein Rucksack steht, aber er kommt gar nicht weit genug um es aufzuheben und einfach zu verschwinden, denn ich packe ihn trotz der fehlenden Erlaubnis am Handgelenk und schmeiße ihn auf das Bett.

"Was zur...?", beginnt er und versucht sich aufzusetzen, aber ich krabble zwischen seine Beine und lehne mich so weit vor, dass er sich aufs Bett legen muss damit unsere Lippen sich nicht berühren.

"Geh runter von mir, Taehyung!", schreit er mich an und haut mir mit der Faust gegen die Brust, aber ich packe einfach beide seiner Handgelenke und presse ihn noch doller aufs Bett.

"Erst reden wir."

"Du willst reden? Dann lass mich los!" Auf seiner Stirn bilden sich Schweißperlen und er reibt nervös seine Füße aneinander. Ich merke, wie wenig ihm diese Berührungen gefallen, er ist wie erstarrt, alleine seine Augen verraten wie gerne er sich die Haut von den Knochen reißen würde, aber wenn ich ihn jetzt los lasse wird er gehen und das will ich nicht.

"Wir reden so, weil du wegläufst sobald ich dir die Chance dafür gebe."

Sein Gesicht ist rot angelaufen, allerdings nicht aus dem Grund den ich bevorzugen würde, sondern weil sich all die Angst und all die Wut gerade in ihm anstauen, er sich aber nicht wehren kann ohne zu riskieren das ich ihn noch mehr anfasse.

Es fühlt sich schrecklich an zu wissen, dass du Schuld an dem Leiden der Person bist, die du so sehr magst, aber es geht nicht anders. Wenn ich ihn jetzt loslasse, wird er sich waschen gehen und verschwinden. Er wird mir nicht mehr vertrauen und wahrscheinlich nie wieder hierher kommen, deswegen muss ich mich mit ihm versöhnen bevor das hier eskaliert.

"Warum bist du wütend?", frage ich ihn und lockere den Griff um seine Handgelenke, aber gebe ihm immer noch zu verstehen das ich ihn nicht gehen lasse, bevor ich Antworten bekomme.

"Weil du mich nicht loslässt."

"Sicher das da nicht noch mehr ist?"

"Sicher", sagt er und versucht sich wieder zu befreien, aber ich bringe mein Gesicht seinem erneut näher und hindere ihn daran sich auch nur einen Zentimeter bewegen zu können, auch wenn das seine Qualen nur vergrößern wird.

"Immernoch sicher?"

"Was willst du von mir hören?", fragt er aufgewühlt und sieht mir zum ersten Mal heute in die Augen. Sie funkeln, aber nicht weil er sich freut oder es ihm gut geht, sondern weil er wütend ist und das ganze beenden will.

"Du bist Eifersüchtig", merke ich an und lächle als das Rot in seinem Gesicht noch dunkler wird und er die Lippen zu einer dünnen Linie aufeinander presst.

"Und wenn?"

"Ist das ein Ja?"

Die Linie wird noch dünner, bis er seine Lippen freigibt und den Kopf wieder zur Seite dreht.

"Du würdest sowieso nichts ändern, selbst wenn ich dich darum bitten würde."

Er scheint beleidigt, das lässt zumindest die Art wie er das Gesicht immer wieder weg dreht und die Lippen schürzt vermuten.

"Ich würde so ziemlich alles tun", sage ich und lächle in mich hinein, als diese Worte meinen Mund verlassen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich sie so leicht und wie eine Selbstverständlichkeit aussprechen könnte.

"Du machst Witze."

Er sieht mich mit großen Augen an, den Mund leicht geöffnet, Unsicher aber trotzdem beharrt darauf seinen Standpunkt zu vertreten.

"Warum glaubst du das?"

"Weil ich möchte, dass du aufhörst mit anderen Mädchen zu schlafen und stattdessen mich wählst!"

Viel zu überrascht von dem plötzlichen Ausbruch seiner Gefühle sage ich eine Weile nichts. Während mein Gehirn dabei ist seine Worte richtig zu verarbeiten, sehe ich ihn nur an, suche nach irgendeinem Ausdruck in seinem Gesicht, der mir verrät, dass das ein Witz war oder falsch von mir verstanden wurde, aber alles an ihm bestätigt seine Worte.

Das ist ganz klar Eifersucht, die da in seinen Augen funkelt.

Mir wird wärmer und das Pochen meines Herzens in der Brust macht sich erst jetzt so richtig bemerkbar. Noch nie hatten Worte solch eine Wirkung auf mich.

"Verstanden", sage ich und sehe ihn weiter wie hypnotisiert an. Selbst wenn ich bis jetzt irgendwelche Zweifel an meinen Gefühlen für ihn gehegt habe, so sind sie spätestens jetzt beseitigt.

Ich liebe ihn.

Ich liebe ihn, aber er versteht es nicht.

Er schüttelt den Kopf und zieht die Augenbrauen wütend zusammen. "Nein, tust du nicht. Ich weiß, dass du wieder-"

Ich lasse ihn nicht ausreden, sondern unterbreche ihn indem ich meine Hand auf seinen Mund lege und einen Kuss auf meinem Handrücken platziere. Es ist ganz kurz und eigentlich nichts besonderes, es ist immerhin nur meine Hand, aber ich möchte ihm so etwas verdeutlichen.

"Es ist verdammt schwer dich nicht sofort zu küssen, aber ich habe es dir gesagt. Ich küsse dich erst, wenn du dich in mich verliebt hast. Aber..." Ich entferne meine Hand von seinem Mund und lasse sie stattdessen seine Seiten entlang bis zu seinen Hüften wandern. "Ich kenne da einen anderen Weg dir zu zeigen wie ernst ich das ganze meine."









~~~~~

OK Leute, ich habe keine Ahnung warum, aber diese FF ist jetzt #99 und damit hätte ich tatsächlich niemals gerechnet ❤❤❤❤

Als Dankeschön würde ich gerne ein Special raushauen, aber meine gehirnzellen sind durchgebrannt, deswegen wollte ich euch fragen ob ihr irgendwelche Ideen oder wünsche habt, muss nicht nur zum Special sein sondern kann auch generell die Story betreffen 😄

Ein dickes Dankeschön nochmal an euch ❤❤❤❤❤❤❤❤❤

Bạn đang đọc truyện trên: AzTruyen.Top