6.1
An der Seite des Erzengels lernte Hoseok bald, was es mit den Aufgaben eines himmlischen Wächters zu tun hatte. Er war sanft und liebevoll zu allem und jeden, den er sah, er lächelte den Naturgeistern zu, wenn er eine besonders schöne Blume am Straßenrand erblickte und grüßte vorbeiziehende Bauern, die ihre Waren in das nächste Dorf brachten.
Aber der Erzengel kümmerte sich nicht um Mord und Diebstahl und Krieg. Im Gegenteil, gerade diese schrecklichsten aller menschlichen Delikte schienen ihn nicht zu kümmern.
„Wieso unternimmst du nichts?", fragte Hoseok also an einem Tag. Sie waren in einer recht großen Stadt angekommen, in der weinende Frauen ihren, in den Krieg ziehenden Männern, mit weißen Stofftüchern hinterher winkten. „Wieso muss es diese ganzen Kriege geben?"
„Weil es die Entscheidung der Menschen ist."
„Aber das kann doch nicht richtig sein tausende Menschen sterben zu lassen, nur damit ein paar Lords ihre Ländereien ausweiten können."
„Wieso sollte das nicht richtig sein? Alle Menschen entscheiden für sich was nun richtig oder falsch ist. Erst im Himmel sind sie dazu verpflichtet sich den wahren Gesetzen zu unterwerfen."
„Und auf der Erde kann Krieg und Terror herrschen und es kümmert niemanden?"
Der Erzengel zuckte die Achseln. Etwas in seinem Gesicht verriet Hoseok, dass er selbst nicht allzu viel von den himmlischen Herangehensweisen hielt. „So ist es wohl."
„Wenn also nicht für die Menschen, wieso bist du dann hier?", fragte er seinen Weggefährten.
„Gefallene Engel", antwortete er nach einer Pause. „Engel, die die Regeln verletzen und ihre Existenz verwirkt haben werden auf der Erde für ihre Vergehen gerichtet. So will es der Oberste Schöpfer."
„Wieso auf der Erde?", fragte Hoseok dann.
„Es ist ein symbolischer Akt den Verräter aus seiner Heimat zu stoßen. Seine Flügel verbrennen bei dem Sturz und sein gesamter Körper bricht, wenn er auf dem harten, unnachgiebigen Boden der Erde aufkommt. Ein gefallener Engel fällt immerzu in die Nähe eines Erzengels und von diesem wird er dann gerichtet."
„So ist das also. Und...was ist mit mir?"
„Verlorene Seelen, wie du...sie...sie fallen nicht wirklich in den Aufgabenbereich von Erzengeln." Der Mann beobachtete vorsichtig Hoseoks Reaktion, als prüfe er wie sehr ihn seine Worte verletzen könnten. „Die meisten Erzengel kümmern sich nicht weiter um euch, so wie sie sich auch nicht weiter um die Menschen kümmern."
„Aber was ist mir dir? Wieso bist du anders?"
Das Gesicht des Erzengels verzog sich langsam in eine traurige Maske, seines üblicherweise fröhlichen Selbst. „Ihr seid unschuldige Wesen, die verloren umher streifen, ich will euch helfen weil ich weiß dass ihr unter eurer Last leidet."
Hoseok hatte das Gefühl der Erzengel sprach nicht allein von Verlorenen Seelen, sondern von viel mehr als das. „Wieso kümmert es dich?"
Der Erzengel seufzte leise. „Vor langer Zeit, als ich noch ein Mensch war, war ich eine ziemlich bedeutende Persönlichkeit", er schnaubte, als würde er sein altes Ich spöttisch belächeln. „Das Leben anderer Menschen war mir nicht viel wert. Ich war der Anführer einer großen Armee und ich habe tausende Menschen unter mir befehligt." Der Erzengel sah Hoseok an aber sein Blick schien durch die Verlorene Seele hindurch zu gehen. „Als der Prinz eines benachbarten Landes aufmüpfig geworden ist, habe ich nicht davor gescheut ihm meine gesamte Armee entgegen zu schicken. Es war...es war ein klarer Sieg auf meiner Seite und meine Armee trug kaum Verluste, das andere Reich jedoch war blutrünstig zerstört worden. Aberhunderte Frauen verwitwet, junge Knaben getötet, bevor sie wussten wie man einen Speer richtig zu werfen hat und heilige Tempel achtlos zertrümmert. Ich weiß nicht wieso mich das als Mensch so kalt gelassen hat und noch weniger kann ich sagen, wieso mich dieses Leben als Engel so sehr geprägt hat. Eigentlich ist es ein Widerspruch."
„Es muss nicht einfach sein mit solchen Erinnerungen zu leben."
„Es ist erdrückend", gab der Erzengel zu und lächelte dabei schwach. „Als Engel verlieren wir das Bewusstsein über unsere Gefühle musst du wissen, aber das Gefühl von Schuld und Trauer hat mich erst als Engel eingeholt und niemals wieder freigegeben."
Hoseok wollte den strahlenden Mann am Arm ergreifen um ihm vielleicht ein wenig Trost zu spenden, aber er wagte es nicht, so wie man Ehrfurcht vor einem besonders wertvollen Schmuckstück hat und die Konsequenzen fürchtet, wenn man es mit den Fingern beschmutzte.
„Dann hast du gelogen nicht wahr? Es lässt dich nicht kalt das Menschen in den Krieg ziehen und einander Schaden zufügen?"
„Es ist mir streng Verboten mich in menschliche Angelegenheiten einzumischen. Diese Regel ist so tief in mir verwurzelt, dass mir keine andere Wahl bleibt, als am Rande zu stehen und zuzusehen was die Menschen auseinander machen."
„Und deshalb hilfst du Verlorenen Seelen?"
Der Wind spielte mit den braunen Locken des Erzengels, der helle Stoff seiner Kleidung raschelte um seinen Körper – es wirkte wie eine tröstende Geste. „Ich würde gerne mehr tun, aber ich darf nicht aus meinem Aufgabenbereich hinausweichen, also kümmere ich mich um alles was ich kann und darf. Verlorene Seelen eingeschlossen, so ist es."
Hoseok spürte wieder eine Welle warmer Zuneigung über sich zusammenbrechen als er den schönen Mann ansah. „Ich denke du bist ein großartiger Erzengel", entkam es ihm, ehe er seine Gedanken geordnet hatte.
Der Erzengel brach in lautes Gelächter aus. „Das ist ein seltenes Kompliment", sagte er. „Ich habe einen Freund im Himmel – sein Name lautet Zitao und er wird mit hoher Wahrscheinlichkeit bald ebenfalls ein Erzengel werden. Zitao auf jeden Fall belächelt meine guten Absichten mehr als dass er sie wertschätzt. Er versteht nicht so recht, wieso ich mir die Mühe mache mich um Verlorene Seelen zu kümmern."
Hoseok erschauderte. „Um uns zu retten!", brach es aus ihm heraus. „Es ist schrecklich eine Existenz in Ignoranz und Ungewissheit zu leben. Ich war so nahe an meiner Familie und doch...ferner als jedes andere Wesen auf der Welt und ich wusste nicht was mit mir geschehen war. Ich bin dir wirklich dankbar dass du dich um Verlorene Seelen kümmerst."
Der Erzengel blickte ihn lange an, ehrlich erstaunt über Hoseoks Worte, die so voller Emotionen gewesen waren.
„Okay", sagte er dann. „Dann werde ich wohl niemals damit aufhören."
~*~
Hoseoks Begeisterung für den Erzengel wuchs mit jedem neuen Tag weiter ins Unermessliche. Es war jedoch an einem bestimmten Tag, als Hoseok verstand er würde den Erzengel niemals wieder verlassen können. An dem Tag als Hoseok zum ersten Mal einer anderen Verlorenen Seele begegnete.
Es war eine junge Frau und Hoseok hätte sie wahrscheinlich nicht bemerkt wenn der Erzengel ihn nicht auf sie aufmerksam gemacht hätte. Auf den zweiten Blick war es jedoch unübersehbar. Ihre blasse, fast durchscheinende Haut und der Umstand dass die Hälfte ihres Körpers immer wieder durch vorbeieilenden Menschen hindurchging.
Der Erzengel und Hoseok näherten sich ihr, bis sie direkt vor ihr zum Stehen kamen. Das Mädchen mit den blonden Haaren und den zwei geflochtenen Zöpfen an den Seiten ihres Kopfes blickte sie mit großen, grünen Augen an. Sie musste den Kopf dazu in den Nacken legen weil sie nicht sonderlich groß war.
„Hallo", sagte der Erzengel und die junge Frau reagierte indem sie zusammenzuckte.
„Ihr könnt mich sehen", äußerte sie leise und blinzelte mehrfach. „Könnt ihr mich wirklich sehen?"
Hoseok musste nicht anders ausgesehen haben als der Erzengel ihn zum ersten Mal angesprochen hatte. Er verspürte tiefes Mitleid für sie.
„Ja", antwortete der Erzengel. „Ich kann dich sehen."
Der Erzengel kaufte sich ein Zimmer für die Nacht in einer nahen Gaststätte und während er mit dem Gastwirt redete, unterhielten sich Hoseok und das Mädchen miteinander. Sie war aufgeregt und konnte kaum aufhören zu reden und immer wieder beteuerte sie ihre Erleichterung endlich gesehen und gehört zu werden.
„Ich verstehe wie du dich fühlst", sagte Hoseok sanft. „Ich bin mehrere Jahrhunderte umher gestreift auf der Suche nach einer Erklärung was mit mir geschehen ist."
„So ging es mir auch." Sie hatte ein paar schillernde Tränen vergossen und wischte sie sich schnell an dem Ärmel ihres smaragdgrünen Kleides ab. „Ich bin nur so froh."
Als sie in dem gemieteten Zimmer angekommen waren, wandte sich der Erzengel wieder zu ihnen herum. Er sah das Mädchen mit aufrichtigen Augen an und machte ihr dasselbe Angebot, dass er Hoseok zu seiner Zeit schon gemacht hatte.
„In den Himmel?", fragte sie überrascht. „Das ist also der Ort an den meine Seele nicht gefunden hat?"
„So ist es", bestätigte der Engel. „Wenn du es möchtest, so schicke ich dich dorthin."
Das Mädchen sah verunsichert auf ihre Füße hinunter. „Ist es sicher? Werde ich auch wirklich nicht mehr...alleine sein?"
„Niemals", versprach der Erzengel mit sanfter Stimme. „Ich gebe dir mein Wort darauf."
Das Mädchen hob entschlossen den Kopf. „Dann bitte schicke mich dorthin, wo ich hingehöre."
Der Erzengel nickte ernst, bevor er sich dem Mädchen näherte. Hoseok trat ein paar Schritte zurück. Er spürte wie seine Hände sich in dem Stoff seiner Jacke verkrampften als er gespannt zusah was auch sein Schicksal hätte sein können.
Als der Erzengel direkt vor der jungen Frau stand leuchteten seine Hände weiß auf. „Hab keine Angst", sagte er leise. „Es ist nicht schmerzhaft es...es fühlt sich an als würdest du heimkehren."
Sie schloss langsam die Augen, als der Erzengel beide Hände sanft um ihr Gesicht schloss. Der Raum wurde in helles Licht getaucht und für einen Moment war Hoseok geblendet, aber er verspürte keine Angst. Stattdessen schoss Wärme durch seinen Körper und...und ein Gefühl beseelten Friedens.
Einen Moment später war das Licht komplett verschwunden und der Erzengel ließ langsam die Hände sinken. Die junge Frau war verschwunden.
~*~
Hoseok beobachtete in seiner Zeit mit dem Erzengel, wie dieser vier Verlorene Seelen in den Himmel schickte, bevor er eine andere, weitaus beängstigendere, Art von Macht kennenlernte.
Es geschah plötzlich, mitten in einer sternenklaren Nacht als unweit von Hoseok und dem Erzengel ein brennender Feuerball in die Erde einschlug und den Boden für wenige Minuten erzittern ließ.
„Ich bin wohl an der Reihe", sagte der Erzengel und bewegte sich langsam weiter, nicht im geringsten erschüttert von dem Spektakel dass sich gerade vor ihren Augen ereignet hatte.
„Was ist passiert?", fragte Hoseok und folgte dem Erzengel, der sich zielstrebig auf den Ursprung der Erschütterung zubewegte.
„Ein Gefallener Engel", antwortete der Erzengel. „Es gibt eine Reihenfolge nach derer die Gefallenen in die Nähe eines Erzengels fallen und es scheint nun an meiner Reihe zu sein."
Der Erzengel hatte Hoseok von Gefallenen Engeln erzählt und ihm auch gesagt, dass sie der Hauptgrund waren, weshalb es Erzengel auf der Erde gab, doch er hatte noch nie zuvor einen Gefallenen Engel gesehen und auch nicht geglaubt jemals einen sehen zu werden.
In einem Erdloch lag eine menschliche Gestalt mit schwarzen Flügeln. Es war eine Frau mit kurzen, braunen Haaren und ihr gesamter Körper, wie auch ihre grotesk, verrenkten Flügel waren blutüberströmt. Es war ein so schrecklicher Anblick, dass Hoseok unweigerlich zurückwich.
Die Gefallene wimmerte vor Schmerzen und ihre Lider flatterten, als kämpfe sie um ihr Bewusstsein.
„Du hast dich strafbar gemacht", sagte der Erzengel plötzlich und entließ seine riesigen, weißen Schwingen. „Du hast deine Existenz verwirkt."
Die Frau wimmert wieder. Die Schmerzen mussten unerträglich sein.
Hoseok beobachtete mit Schrecken wie der Erzengel sie mit einem einhändigen Griff um ihre Kehle aus der Erdengrube heraushob, bis ihre Beine hilflos in der Luft zuckten.
„Ich werde dich nun ins Nichts schicken."
Hoseok hatte den Erzengel noch nie so gesehen und...und noch nie zuvor hatte er so große Angst vor ihm empfunden. Die Frau...der Engel war völlig hilflos und blutüberströmt, während der Erzengel strahlte wie die Sonne und doch so grausame und kalte Augen hatte.
„Stopp", hörte er eine Stimme sagen und Hoseok glaubte für einen Moment er hatte seine Gedanken laut ausgesprochen, als eine Gestalt in hundert Meter Entfernung auf dem Wiesenhügel erschien. Mondlicht brach durch die Wolkendecke und Hoseok sah dass es ein Engel war...ein Engel mit schwarzen Schwingen.
Der Erzengel warf dem anderen Gefallenen Engel nur einen kurzen, gelangweilten Blick zu. „Du musst Yixing sein", sagte er, als würde er zu der Frau sprechen. „Minho hat mir von dir erzählt. Er war sehr enttäuscht darüber, dass du entwischt bist – nach allem was du im Himmel angerichtet hast."
Der andere Engel – Yixing – bewegte sich langsam auf den Erzengel zu. „Schön dass man sich noch immer an meinen Namen erinnert."
„Du hast deinen Namen in blutenden Buchstaben auf dem heiligen Boden des Palodiums hinterlassen. In Engelsblut niedergeschrieben - ich denke nicht, dass dein schlechter Ruf so schnell aus den Gedanken der Engel entschwinden wird."
Yixing lachte. Er lachte, während Hoseok mit Horror noch weiter zurückwich.
„Ich habe mich immer über deine Beweggründe gewundert", setzte der Erzengel fort. „Du hättest ein Erzengel werden sollen, soweit ich richtig informiert bin."
Der Engel mit den schwarzen Schwingen zuckte die Achseln. „Ich war gelangweilt und noch nie sonderlich interessiert an all den Regeln, die man im Himmel zu befolgen hat."
„Du bist früh gestorben", setzte der Erzengel, völlig unberührt von Yixings Grausamkeit, fort. „Du warst ein Kleinkind als man dir als Mensch das Leben nahm."
„Ich erinnere mich nicht mehr", sagte Yixing mit einem Stirnrunzeln. „Und es interessiert mich auch nicht."
Der Erzengel seufzte leise und im nächsten Augenblick geschahen mehrere Dinge gleichzeitig. Die Hände des Erzengels leuchteten wieder, so wie damals als er die Verlorene Seele mit den grünen Augen in den Himmel geschickt hatte, und der Gefallene Engel in seinem Griff schrie in purer Agonie auf. Gleichzeitig rannte Yixing auf den Erzengel zu. Die Frau verschwand vor Hoseoks Augen und nur noch ihr Schrei hallte für einen Augenblick in der Luft nach. Dann standen sich Yixing und der Erzengel gegenüber. Die Hände des Erzengels leuchteten strahlend, während die von Yixing in zwei schwarze Rauchwolken gehüllt waren.
Der Gefallene Engel zischte. „Du lässt dir offensichtlich keine Zeit um die Situation zu genießen."
„Es ist mir kein Genuss andere Wesen auszulöschen", sagte der Erzengel ernst. „Ich mache es, weil es meine Verpflichtung ist. Weil es das Richtige ist."
Yixing lachte wieder. „Die anderen Erzengel machen sich gerne einen Spaß aus ihrer, nach deinen Worten, Verpflichtung. Du bist viel zu ernst."
Die Augen des Erzengels verengten sich und plötzlich riss Yixing seine Flügel hinunter um in die Luft zu kommen. „Mein Auftrag ist gescheitert", rief er vom Himmel zu ihnen hinunter. „Ich verschwinde."
Hoseok und der Erzengel standen noch lange auf dem Wiesenhügel ohne etwas zu sagen, bis Hoseok die Worte nicht mehr zurückhalten konnte: „Wieso bist du ihm nicht gefolgt? Er war doch ein Gefallener Engel."
Der Erzengel seufzte. „Ich denke Minho wäre nicht allzu glücklich darüber wenn ich seinen Gefallenen auslösche. Außerdem habe ich nicht das Verlangen danach gleich zwei Existenzen an einem Tag zu vernichten."
„Aber er flieht und-"
„Und ich werde ihn nicht mehr einholen können", beendete der Erzengel seinen Satz. „Er ist wahrscheinlich schon zu Lucifer zurückgekehrt."
„Lucifer?"
„Es ist der Herrscher der Hölle."
„Dann ist der Gefallene Engel in die Hölle geflohen?"
Der Erzengel nickte ohne Hoseok anzusehen. Sein Blick war in den Himmel gerichtet und die Richtung in die der Gefallene Engel verschwunden war. „Die Hölle ist ein Ort in dem die Gefallenen Engel Unterschlupf finden. Eine Art sicherer Hafen für Wesen mit...Schwierigkeiten. Nicht einmal wir Erzengel können einen Weg hineinfinden, weil Lucifer nur bestimmten Wesen die Tore zur Hölle öffnet."
„Verstehe."
Hoseok war noch immer erschüttert von dem Schauspiel das sich ihm gerade geboten hatte, doch als der Erzengel ihn wieder ansah war alle Grausamkeit aus seinem Blick entwichen und nur noch die ruhige Warmherzigkeit übrig, die Hoseok so bewunderte.
„Lass uns weitergehen", sagte er und Hoseok folgte ihm.
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Damit ist nun auch Yixings Hintergrundgeschichte öffentlich :) Und sorry an alle, die dachten Yixing ist zu gut dafür um ein Gefallener Engel zu sein...nein, nicht im Geringsten. Tatsächlich hat er nach Lucifer den schrecklichsten Ruf im Himmel \(^_^)/
Ich hoffe es hat euch gefallen :)
Liebe Grüße!
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