3.3

Baekhyun wurde von Jin, wie angekündigt, durch das Gebäude geführt, während er erklärte wie es vor zehn, zwanzig und tausend Jahren hier ausgesehen hatte.

„Wo sind...alle Leute?", fragte er vorsichtig.

Jin schenkte ihm ein kleines Lächeln. „Normalerweise leben wir hier drinnen zu siebt. Außer wenn ein gefallener Engel seinen Weg in die Hölle findet. Das geschieht zumeist aber nur in großen Abständen und du bist der erste seit Luhan – und das ist schon eine Weile her."

Baekhyun sah sich in der großen Halle um, in der sie sich gerade befanden. Die Decke war wahnsinnig hoch und die Wände weit voneinander entfernt. Es war riesig. „Wieso lebt ihr in einem so großen Schloss nur zu siebt?"

„Nun es wäre zu gefährlich wenn hier mehr Wesen leben würden."

Baekhyun verstand noch nicht, aber er ließ das Thema ruhen.

„Es gibt hier neben einer Bibliothek und Schlafräumen auch eine Cafeteria", erklärte Jin weiter.

„Engel müssen nicht wirklich essen", murmelte Baekhyun und lugte nur kurz in den Raum hinein, der, nach Jin, als Cafeteria fungierte.

„Auf der Erde müssen wir alle nicht essen", erklärte Jin. „Aber in der Hölle können wir uns aussuchen, ob wir es tun wollen." Jins Lächeln wurde noch breiter. „Ich persönlich mag es. Ich koche auch, falls du mal einen bestimmten Wunsch haben solltest."

„Oh, in Ordnung", sagte Baekhyun perplex. „Danke."

„Nichts zu danken, ich kümmere mich gerne um meine Engel." Er zwinkerte ihm zu.

Baekhyun fing an ihn zu mögen. „Darf ich dich etwas fragen Jin?"

„Klar, schieß los."

„Mh - bitte nimm es mir nicht übel - aber was genau bist du?"

Jin lachte hell auf. „Natürlich, ich vergaß. Engel und Menschen sind so ahnungslos."

Baekhyun wäre wahrscheinlich rot angelaufen, wenn er es könnte. „Wahrscheinlich nicht alle Engel, aber ich war noch nie sonderlich...im Bilde." Er lachte peinlich berührt. „Ich wusste nicht einmal, dass ich vom Himmel verbannt wurde, bis ein Erzengel mich plötzlich umbringen wollte."

Jin sah ihn erstaunt an. „Ein Erzengel ist dir so nahe gekommen und du existierst noch?"

Baekhyun nickte vorsichtig. „Es ist hauptsächlich Luhan zu verdanken um ehrlich zu sein. Er hat die Erzengel beide Male abgelenkt, so dass ich fliehen konnte."

„Ist das so?", fragte Jin und klang bei bester Laune. „Dann habe ich Luhan gut ausgebildet. Und jetzt zu deiner Frage: Ich bin ein Naturgeist. Ich habe mich früher um Blumen und dergleichen gekümmert. Später bin ich in die Hölle gezogen."

„Wieso?"

Jin zuckte die Achseln. „Weniger Menschen."

„Was ich nicht so recht verstanden habe ist, ihr seid auch Geschöpfe des Obersten Schöpfers, nicht wahr?"

„Natürlich", bestätigte Jin. „Wir sind zwar nicht seine Lieblingsgeschöpfe, wie die Menschen, aber er hat uns erschaffen."

„Ist das dann auch von eurer Seite aus eine Art...Verrat oder Straftat euch auf Lucifers Seite zu schlagen?"

„Natürlich."

Baekhyun wusste für einen Moment nicht, was er sagen sollte. Jin klang viel zu fröhlich für seine Verhältnisse. „Dann...wieso werden nur Engel wie Straftäter angesehen?"

„Weil euch der Oberste Schöpfer persönlich bestraft hat, ist doch klar. Auf der Erde bin ich formlos, wer soll mich da schon böse angucken? Und hier in der Hölle sind wir alle aus dem gleichen Grund gelandet."

„Wegen den Menschen", beendete Baekhyun.

„Korrekt."

Baekhyun musste zugeben, dass das Sinn ergab. „Findest du es nicht eigenartig, die Gestalt eines Menschen zu haben?"

„Es ist nicht die Gestalt eines Menschen", grinste Jin. „Nicht in der Hölle. Hier ist es die Gestalt, die alle Wesen annehmen."

Baekhyun verstand, dass es keinen Sinn ergab sich mit Jin hierüber zu streiten. „Verstehe."

Sie wanderten noch eine Weile länger durch das Gebäude und die Außenanlage.

„Ich kann nicht glauben, dass Lucifer sich all das ausgedacht hat", murmelte er, während sie über den Kieselsteinweg liefen. An den Seiten des Gehweges wuchsen Gebüsche voll Rosen und daneben prächtige Kaki-Bäume – Baekhyun war sich sicher das diese Pflanzen für gewöhnlich nicht zur selben Jahreszeit wuchsen.

„Seine Inspiration schöpft von den Kreationen des Obersten Schöpfers." Jin hatte gedankenverloren auf ein Tulpenbeet gestarrt. „Die Erde ist ein einzigartiges, wunderschönes Wesen. Es ist nicht verwunderlich, dass er die Hölle in ihrem Abbild erschaffen hat."

„Kennst du Lucifer gut?", hatte Baekhyun als nächstes neugierig gefragt und Jin verneinte die Frage mit einem Kopfschütteln.

„Ich bin ihm wenige Male begegnet, aber ich denke wir fühlen alle gleich."

Anschließend hatten sie die Außenanlage verlassen und waren ins Innere der Academia zurückgekehrt.

„Nun gut", sagte Jin und strich sich ein paar blonde Haarsträhnen aus der Stirn. „Es wird Zeit, dass du die anderen kennenlernst und dann können wir auch sogleich mit deinem Unterricht beginnen."

„Wie, mh, wird dieser aussehen?"

„Alles zu seiner Zeit", sagte Jin geheimnisvoll und irgendwie beunruhige Baekhyun das Lächeln auf seinen Lippen.

Jin führte ihn vor eine Tür auf der Baumranken mit goldenen Früchten abgebildet waren. Ein Baum, ohne Blüten, von welchem einzig goldene Früchten hingen. Er fragte sich, was sich Lucifer dabei wohl gedacht haben mochte.

Jin drückte gegen die zwei Flügeltüren, woraufhin sie krächzend aufschwangen. Für einen Moment war Baekhyun geblendet von dem strahlenden Deckenlicht und den goldenen Wänden. Der Fußboden war purpurrot und aus reinem Reflex hatte Baekhyun Hemmungen hineinzutreten, weil es aussah als würde er in ein Blutbad steigen.

Er sah die sechs Gestalten erst, als er den Blick vom Boden abwenden konnte. Sie lächelten ihm aufgeregt und freudig entgegen. Ein Junge – er sah zumindest aus wie ein Junge – wippte sogar ungeduldig auf den Fußballen.

Jin nahm Baekhyun am Ellenbogen und zog ihn hinein. „Baekhyun, darf ich vorstellen? Das sind deine Lehrer. Namjoon, Yoongi, Hoseok, Jimin, Taehyung und Jungkook." Baekhyun blinzelte mehrfach und sah von einem Gesicht zum anderen. Er hatte alle Namen bis auf den ersten – Namjoon - bereits vergessen.

Namjoon trat hervor und legte den Kopf schief während er Baekhyun musterte. „Willkommen, ich hoffe wir werden gut zusammenarbeiten."

Die anderen lachten leise, was Baekhyun irritierte, aber er schüttelte Namjoons Hand und bedankte sich. Namjoon war groß und hatte ein eckiges Gesicht, passend zu der eckigen, schwarzumrahmten Brille, die er trug. Seine Haut sah ein bisschen wie Pergament aus und seine Haare waren bläulich-weiß. Er war auf skurrile Art und Weise gutaussehend.

„Am besten wir erklären dir, was dich erwartet."

Baekhyun nickte. „Gerne."

Jin lächelte. „Die Regeln sind ganz einfach. Versuch dich nicht von uns töten zu lassen und alles ist gut."

Es dauerte eine Weile, bevor Baekhyun reagieren konnte. „Ich –was?"

Namjoon legte Jin locker einen Arm um die Schultern. „Das ist deine Ausbildung. Wir sieben werden dein Leben in den nächsten Jahrzehnten zur – Achtung Wortwitz - Hölle machen und wenn du es schaffst uns allesamt abzuwehren, dann hast du den ersten Teil deiner Prüfung bestanden. Überstanden ist vielleicht das bessere Wort."

„Sofern du dann noch lebst", meldete sich der Junge, der neben Namjoon gestanden hatte zu Wort. Seine Haare waren pechschwarz, ganz im Gegensatz zu seiner milchig-weißen Haut. Der Ausdruck auf seinem Gesicht sah gelangweilt aus.

„Wie wollt ihr mich töten?", fragte Baekhyun verwirrt. „Ich bin unsterblich."

„Nein, mein Lieber, nicht in der Academia. Lucifer hat dein Leben in der Hand und uns sieben hat er mit ein paar ziemlich coolen Tricks ausgestattet."

Baekhyuns Kinnlade fiel auf. „Ihr macht Scherze oder?"

„Nicht im Geringsten." Als nächstes streifte sich Jin ein lederndes Band vom Hals, an dem ein kleiner Edelstein hing. Er war rosafarben. „Jeder von uns hat so einen. Sammle alle sieben ein ohne zu sterben und du hast gewonnen. Beachte jedoch, dass wir sie dir immer wieder abnehmen können und nur alle sieben führen zum Erfolg."

„Noch eine Regel", fügte Namjoon hinzu. „Du musst deine Flügel schließen."

„Was?!"

„Sie reagieren all gleich", murmelte jemand belustigt.

„Du schließt deine Flügel bis du drei der sieben Edelsteine hast."

„Wieso?"

Namjoons Lächeln wurde diabolisch. „Du bist noch zu ungeschickt. Es könnte passieren dass wir sie dir abhacken, solange du dich noch nicht ordentlich wehren kannst. Und wenn du dich entscheiden könntest, was würdest du Lieber verlieren? Eines deiner anderen Gliedmaßen oder deine Flügel?"

Die Antwort war glasklar und Baekhyun schluckte schwer, bevor er seine Flügel versteckte. Er fühlte sich plötzlich sehr nackt unter den Augen der Sieben.

„Du solltest dir gut überlegen, wie du gegen uns vorgehen möchtest, wir werden es dir nicht leichtmachen", sagte ein Junge lächelnd. Seine Augen verschwanden zu süßen Halbmonden.

„Die ganze Academia ist unser Spielfeld. Du wirst das Schloss nicht verlassen, solange deine Prüfung nicht zu Ende ist. Essenspausen sind dir selbst überlassen, ebenso wie Schlaf – nichts was du brauchst, aber man soll sich ja nicht allen Luxus verwehren. Sei immer darauf bedacht, dass wir nicht angreifen müssen, aber wir könnten."

Baekhyuns Kopf drehte sich mittlerweile. „Was passiert wenn ich nicht gegen euch ankomme?"

„Daran solltest du nicht denken", sagte Jin sanft. „Es würde nicht gut für dich enden."

Baekhyun glaubte ihm aufs Wort.

„Bist du bereit Gefallener?"

„N-nicht wirklich."

„Zu schade", grinste Namjoon. „Deine Prüfung beginnt...Jetzt."

~*~

Wie fühlt es sich an in einem Schloss mit sieben Killern gefangen zu sein? Richtig, wie die Hölle.

Eine Woche war vergangen seit Baekhyun Fuß auf den Boden der Hölle gesetzt hatte und fast genauso lange, seit er in der Academia war. Die Academia, dessen Wände aus kaltem Stein gebaut waren, dessen Gänge verworren, wie die eines Labyrinthes waren und alle Ecken eine neue Gefahr verbergen könnten.

Das Schloss hatte hunderte von Zimmern, alle imposant und eigens gestaltet, mit kreativ gestalteten Wänden, Möbliert aus unterschiedlichsten Materialen, Kronleuchtern oder Kristallen die von der Decke baumelten wie ein Windspiel. Es gab keine Elektrizität, zumindest wurde alles von Kerzenschein erleuchtet, was abends eine schaurige Atmosphäre erstellte.

Baekhyun hatte in dieser Woche kein einziges Mal gegessen, geschlafen oder sich gar ausgeruht. Es war als würden die sieben immer ganz genau wissen, wo Baekhyun sich dieses Mal versteckte. Sie gingen pfeifend durch die Gänge, als würden sie ihn vorwarnen wollen und es war sein Stichwort um so schnell wie möglich zu verschwinden.

Gerade befand er sich in einem Zimmer, in dem Tiere an die Wände gemalt waren. Es war ein Dschungel aus hohem, grünen Gras und dichten Bäumen, in dem Tiger und Löwen lauerten, während Affen in den Bäumen saßen. Baekhyun fühlte sich nicht wohl von den Tieren wie seine Beute angesehen zu werden.

„Ich komme hier nie raus", murmelte er. „Wie soll ich mich wehren, wenn ich nicht einmal eine Ahnung habe, wie ich meine Kräfte einsetzen sollte." Niemand hatte ihn auf dieses Detail aufmerksam gemacht, bevor die sieben sich bereits auf ihn gestürzt hatten und Baekhyun wie eine Gazelle davongeprescht war. Er sah wieder zu den Tigern und seufzte.

Es klopfte gegen die Tür in seinem Rücken und Baekhyun gefror das Blut in den Adern. „Darf ich hereinkommen?" Baekhyun presste sich eine Hand über den Mund, um nicht laut zu schreien vor Überraschung. „Nein? Du solltest trotzdem von der Tür weggehen." Er hörte Gelächter. „Ich trete sie ein in drei, zwei, eins-"

Baekhyun sprang von der Tür fort, gerade zum richtigen Zeitpunkt, bevor ein Stiefel hindurchbrach und die Tür damit aus den Angeln brach.

„Hier bist du", lächelte Jin. Sein blondes Haar hing ihm in einem Pony in die Stirn und er hatte Grübchen in den Wangen wenn er lächelte. Was er immer zu tun schien. „Ich denke wir haben uns genug aufgewärmt, denkst du nicht?"

Baekhyun spürte wie seine Hände anfingen zu zittern. „Denkt ihr nicht ihr solltet mir zuerst zeigen, wie ich meine Kräfte einsetzen kann? Ich habe doch gar keine Ahnung-"

„Sorry, aber wir sind keine Engel", sagte Jin und klang ernsthaft bedrückt. „Ich kann dir nicht verraten, was du tun musst, du musst es mehr oder weniger alleine herausfinden."

„V-verstehe", stotterte Baekhyun und wich langsam zurück, während Jin weiter in den Raum trat. Es war das erste Mal, dass er mit einem der sieben frontal konfrontiert wurde.

„Als Tipp, das Beste ist, du probierst einfach ein wenig aus. Die anderen Gefallenen waren Angriffslustiger als du. Besonders Luhan und er hat die Prüfung am schnellsten von allen bestanden."

Baekhyun schluckte schwer hinunter. „I-ich denke ich bin einfach kein...Freund von Gewalt."

Jin lachte. „Das ist niemand. Achtung, ich greife dich gleich an", sagte er und bückte sich leicht nach vorne.

Baekhyun suchte verzweifelt nach einem Ausweg, aber das Zimmer hatte keine Fenster und die einzige Tür wurde von Jin blockiert. Baekhyun war noch völlig seinen panischen Gedanken erlegen, als Jin plötzlich verschwand. Tatsächlich verschwand. Einfach in Luft aufgelöst.

„Wir haben dir gesagt, dass wir ein paar coole Tricks haben", hauchte plötzlich eine Stimme gegen sein Ohr. Baekhyun wirbelte herum, als er bereits mit einem Tritt in den Magen durch den Raum und durch die Tür flog. Sein Körper kollidierte mit der Flurwand und er keuchte schwer. Mindestens alle seine Knochen mussten gebrochen sein.

„Stell dir vor deine Flügel wären offen gewesen", Jin schnalzte mit der Zunge. „Hätte wohl ziemlich wehgetan, nicht wahr?"

Baekhyun konnte die Tränen nicht aufhalten, als der blondhaarige wieder auf ihn zukam. „Tut auch so ganz schön weh", brachte er zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor.

Jin hielt vor ihm an und packte den Stoff seines Lieblingspullovers, den er noch immer anhatte. Er zog Baekhyun aus der Mulde die sein Körper in der Wand gelassen hatte. „Du musst dir vorstellen, wie hilflos du wärst wenn du einem Erzengel begegnest. Ich bin nichts gegen einen Erzengel. Rein gar nichts."

Baekhyun war auf der Erde drei Erzengeln begegnet und jedes Mal hatte er unendliches Glück gehabt entkommen zu sein. Hätte er gegen sie kämpfen müssen, er hätte nie im Leben eine Chance gehabt. Wegrennen hatte bisher immer sehr gut geklappt, aber... Sein Gedankenfluss wurde unterbrochen, als Jin ihn plötzlich zu Boden warf. Baekhyun heulte wieder auf vor Schmerzen.

„Komm schon Baekhyun, du musst versuchen dich zu wehren." Jin sah ernsthaft besorgt aus, als er auf den gefallenen Engel hinuntersah. „Bedeutet dir deine Existenz so wenig?"

Baekhyun konnte nicht antworten, sein gesamter Körper zuckte und schmerzte und Blut strömte aus jeder seiner Poren.

Jin seufzte und hob ihn aus dem Boden heraus. Er trug ihn wie eine Braut in ein Salonzimmer und legte ihn dort auf eine breite Couch. „Hör auf zu weinen", bat er und strich ihm die schwarzen Haare aus der Stirn. Baekhyun war geblendet vor Schmerzen. „Am Anfang ist es immer schwer", vertraute er ihm an. „Aber auch deine Wunden werden immer schneller heilen. Tut mir leid, dass es gerade so wehtut, aber es wird besser."

Baekhyun wurde irgendwann ohnmächtig und als er erwachte war Jin immer noch da. Er lächelte aufmunternd und erklärte er hätte etwas zu essen besorgt. Seiner Heilung würde dies nicht helfen, aber zumindest wäre es ein kleiner Trost.

Baekhyun seufzte und versuchte sich aufzusetzen. Er war noch nicht komplett geheilt, aber da es sich bei den Verletzungen nicht um seine Flügel handelte, würde er bald wieder in Ordnung sein. „Gott das ist schrecklich."

Jin lachte. „Sorry, ich bin auch kein Freund von Gewalt, um ehrlich zu sein."

„Dafür schlägst du gut zu", murmelte er und nahm dankend das Gebäck entgegen, das der Naturgeist ihm reichte.

„Nicht wahr? Jahrelange Erfahrung."

Er kaute auf weichem Teig mit Schokoladenfüllung herum und es erinnerte ihn schmerzhaft an Chanyeol und Kartoffelchips und Curry und...Baekhyun sollte aufhören darüber nachzudenken.

„Jin?"

„Hm?"

„Kannst du mir eventuell einen Tipp geben? Alle Gefallenen haben hier ihre Kräfte trainiert nicht wahr? Wie haben sie das angestellt?"

Jin sah ihn für einen Moment nachdenklich an, dann lächelte er. „Ich dürfte es dir nicht sagen, aber ich denke ihre Kraft kommt von innen."

„Was meinst du damit?"

„Sie kommt aus ihren allertiefsten Wünschen." Jin zwinkerte ihm zu. „Wenn ich noch mehr verrate komme ich in Schwierigkeiten tut mir leid." Er stand auf. „Ruh dich aus, niemand wird dich angreifen solange du verletzt bist."

„Danke", murmelte Baekhyun und meinte es.

Jin winkte ihm lachend von der Tür aus zu und verschwand dann im Flur.

Baekhyun seufzte. Eine Kraft, die von innen kam. Aus seinen tiefsten Wünschen. Was zur Hölle sollte das für eine Kraft sein?

Er biss frustriert in das Schokoladenbrötchen und kaute wütend.

~*~

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Jap...das ist die Aufgabe die BTS in der Geschichte hat. Seid ihnen nicht böse sie machen nur ihren Job...und sie machen ihn ziemlich gut :D

Liebe Grüße!

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