1.2


Gebrochen. Seine Flügel waren gebrochen. Es war das erste was Baekhyun auffiel, als er erwachte. Engel schliefen (nur sofern sie es denn wollten), aber sie wurden ganz bestimmt nicht ohnmächtig, oder blind vor Schmerzen. Baekhyun war beides passiert. Er konnte seine Flügel nicht bewegen und er musste mehrfach blinzeln bevor er etwas sehen konnte.

Er war gefallen, erinnerte er sich. Vom Himmel.

Oh nein, das war ganz falsch, ganz, ganz falsch. Engel wurden nicht in ihrer himmlischen Gestalt auf die Erde geschickt. Sie wurden als Seelen in einen Mutterleib platziert und lebten ein Leben in Unwissen wer sie gewesen waren. Sie lebten einfach. Als Menschen.

Die einzigen Engel, die mit Flügeln und Erinnerung an den Himmel auf der Erde wandelten waren Erzengel und Baekhyun war ganz sicher keiner von ihnen.

„Oh mein Gott." Baekhyun richtete sich auf zittrigen Armen auf. Harter, kalter Steinboden schnitt ihm in die Handflächen und Blut strömte aus seinen Wunden heraus.

Blut. Baekhyun hätte beinahe aufgelacht. Engel bluten nicht.

„Heilige Scheiße, geht es Ihnen gut?"

Baekhyun zuckte zusammen. Er bekam seine Augen nur einen Spalt breit auf, sah aber dass gegen den Schein einer Straßenlaterne ein Mensch da stand. Baekhyun erkannte seine Umrisse, aber er verstand nicht.

„Hilfe", flüsterte er, seine Stimme trug noch immer den Klang von Glocken in sich. „Bitte", flüsterte er. Baekhyun wusste nicht worum er bat. Eine Erklärung vielleicht. Einen Grund, weshalb er sich an den Himmel erinnern konnte, weshalb er nicht als Mensch auf die Erde zurückgekehrt war.

Dunkelheit umfasste ihn und er sank zurück in ohnmächtige Dunkelheit.

Als Baekhyun das nächste Mal erwachte, lag er auf dem Bauch und seine geschundene Haut lag auf weichen Bettdecken, nicht Stein. Er atmete den Geruch von parfümierten Waschmitteln ein. Als er die Augen öffnete, blinzelte er gegen Licht an - er konnte wieder sehen.

Sekunden darauf bemerkte er die braunen Augen eines Menschen, der über ihn gebeugt war und ihn mit geöffnetem Mund anstarrte. „Heilige Scheiße", flüsterte er.

Baekhyun war für einen Moment sprachlos, dann sprach er das erste aus, was ihm durch den Sinn kam. „Wer bist du?"

Der Mensch drehte durch. Er sprang von Baekhyun fort, so dass sein Stuhl zu Boden fiel und verließ panisch den Raum. Die Tür krachte hinter ihm ins Schloss. Baekhyun war für einen Moment alleine. Jedoch nicht lange genug, um seine Gedanken zu sortieren.

„Du...du, bist noch da?" Der Kopf des Menschen erschien im Türrahmen. Baekhyun versuchte sich vorsichtig aufzusetzen. Die Matratze sank unter seinem Gewicht leicht hinunter.

„Anscheinend."

„Oh Gott."

Baekhyun beobachtete wie der Mensch langsam wieder in den Raum trat. „Du, mh, brauchst keine Angst zu haben? Ich bin nicht gefährlich denke ich."

Der Mann schnappte scharf nach Luft. „Du...was bist du?"

Baekhyun verzog das Gesicht. „Mh...ein...Cosplayer?", sagte er sehr langsam und beobachtete die Reaktion des Fremden. Segne Jongdae, der ihn schon immer über menschliche Trends auf dem Laufenden gehalten hatte.

Der Mensch sah ihn mit viel zu großen Augen an. An sich war er viel zu groß und unheimlich schlank. „Du nimmst mich auf den Arm, nicht wahr?"

„Nein?"

„Ich habe gesehen, wie du vom Himmel gefallen bist."

„Autsch", sagte Baekhyun bei der Erinnerung. „Bitte geh vorsichtig mit dem Thema um ich-" Baekhyun zuckte zusammen. „Oh nein, nein, nein, nein. Ich spüre meine Flügel nicht mehr!" Er griff mit seinen Händen hinter sich, konnte die weichen Federn jedoch nicht ertasten. „Meine Flügel sind abgefallen!"

„Ich habe sie verbunden", unterbrach ihn der Mann. „Ich mh, bin Tierarzt."

Baekhyun starrte ihn fassungslos an. „Ich bin kein Tier!"

„Du hast ziemlich große Ähnlichkeit mit", er schluckte schwer hinunter. „Einem Vogel, oder einem Schmetterling."

Baekhyun sah auf seine verbundenen Arme hinunter. „Das hast du gemacht?"

Ein leichtes Nicken. „Du warst schwer verletzt."

„Dankeschön." Baekhyun schniefte leise. „Wow, wo bin ich nur hereingeraten?"

„B-bist du in Ordnung?"

Baekhyun schüttelte den Kopf. „Das hätte nicht passieren dürfen! Ich wollte wiedergeboren werden, nicht vom Himmel herunterfallen." Er strich sich über seine feuchten Augen. „Das hat so wehgetan und ich konnte mich überhaupt nicht wehren."

„Ich...das...klingt ziemlich hart", sagte der Mensch. Er war noch immer gegen die Wand in seinem Rücken gepresst. „Wenn ich dir helfen kann..."

„Ich will nachhause." Es war Baekhyuns Stichwort um in Tränen auszubrechen. „Ich will zurück! Ich will nicht mehr hier sein, ich will nachhause!"

„Oh, mh, ich...hör auf zu weinen. Komm schon." Der Mensch machte einen unsicheren Schritt auf Baekhyun zu, dann noch einen. Er setzte sich vorsichtig neben ihn aufs Bett und legte seine Hand auf die einzige unverbundene Stelle an seinem Körper – Baekhyuns Kopf. „Du kommst schon irgendwie zurück. Hör auf zu weinen."

Baekhyun stillte und als er langsam zu dem Menschen sah zuckte dieser vor Schrecken zurück. „Wie heißt du?"

Es dauerte einen Moment bevor er antwortete. „Chanyeol. Park-Chan-Yeol. Hast...du einen Namen?"

„Baekhyun", schniefte der Engel. „Nur Baekhyun."

Es war ein komisches erstes Treffen, aber es war ein Schicksalhaftes.

„Wann kann ich die Verbände abnehmen?"

Chanyeol sprang fast zwei Meter in die Höhe vor Schreck. „Schleich dich nicht so an!", fuhr er Baekhyun überrascht an und entschuldigte sich kurz darauf peinlich berührt.

„Ich habe mich nicht angeschlichen."

„Was machst du hier? Du gehörst ins Bett."

Baekhyun betrachtete seine Arme im Licht der Deckenlampe. „Mir geht es viel besser, ich glaube ich brauche die Bandagen nicht mehr."

„Ich habe sie erst gestern angelegt!"

„Ich heile sehr schnell."

Das brachte Chanyeol erneut aus dem Konzept. Wenn er Baekhyun so ansah, in seinem dreckigen, verfranzten Shirt und den zu weiten Hosen, dann sah er ganz gewöhnlich aus. Etwas blass vielleicht, aber auf eine schöne Art und Weiße. Seine Haut sah aus wie aus Porzellan gefertigt und seine Wimpern waren dicht und länger als gewöhnlich. Sein dunkles Haar war so schwarz wie Steinkohle und fiel ihm nur mit Glück nicht in die expressiven, braunen Augen. Er war wunderschön, das gab Chanyeol zu, aber...ein...

„Du frierst immer noch ein, wenn du mich ansiehst."

„Ich...was?"

„Du frierst ein. Du wirst ganz still und siehst aus, als würdest du gleich in Ohnmacht fallen."

Chanyeol könnte ihm dutzende Gründe aufzählen, wieso seine Reaktion nur gerechtfertigt war. „Es ist nicht aller Tage, dass ich einen..."

„Engel?"

„Cosplayer", entschied sich Chanyeol. „Zu Besuch habe."

„Dir ist schon klar, dass das mit dem Cosplayen nur ein Scherz war?"

Chanyeol seufzte. „Gegen alle Vernunft hätte ich dir das lieber geglaubt."

Baekhyun sah belustigt aus. Als Wasser gegen die heiße Herdplatte zischte erinnerte sich Chanyeol wieder daran, was er gerade getan hatte, bevor Baekhyun in den Raum gestreunert war. Er drehte die Temperatur schnell herunter und hob den Deckel vom Kochtopf.

„Das riecht gut."

„Du kannst essen?" Chanyeol lief rot an über die Frage.

„Ich muss nicht, aber...wenn ich möchte", Baekhyun zuckte die Achseln. „Kann ich davor die Bandagen abnehmen?"

„Die Flügel sahen wirklich schwer gebrochen aus. Ich bekomme oft Tauben in die Praxis geschickt, die gegen Autoscheiben geflogen sind und sich dabei die Flügel gebrochen haben."

„Ich bin keine Taube", sagte Baekhyun beleidigt und versuchte die Bandagen selbst zu entfernen.

„Lass das", schritt Chanyeol schnell ein. „Ich mache es. In Ordnung!" Chanyeol nahm die Suppe von der Herdplatte und stellte die Temperatur ab, anschließend navigierte er Baekhyun in sein Wohnzimmer, dabei bedacht den kleineren nicht zu berühren. „Wenn noch was gebrochen ist, dann lege ich dir neue Bandagen an. Ich denke ich habe noch etwas von der Wundsalbe für Hühnerflügel da...", letzteres sagte er mehr zu sich selbst, kassierte jedoch einen finsteren Blick von Baekhyun.

„Ich bin auch kein Huhn."

„Flügel funktionieren doch überall gleich. Geflügel." Chanyeol musste über seinen eigenen Witz lachen.

„Mach einfach meine Flügel frei", bat Baekhyun ungeduldig.

„Hast du dann vor...zurückzufliegen, oder ähnliches?" Baekhyun antwortete nicht und seine Schultern sanken etwas hinunter. „Was ist?"

„Ich kann niemanden erreichen. Niemand im Himmel antwortet mir, oder meine Stimme dringt nicht zu ihnen hindurch."

„Oh, geht das normalerweise? Ist das so etwas wie Telepathie?" Chanyeol arbeitete vorsichtig, um Baekhyun keine Federn auszureisen. Wow das klang so falsch. Großartig, da hatte Chanyeol mal ein Wochenende nur für sich und womit verbrachte er es? Mit Cosplayern, die vom Himmel gefallen sind. Oder...Geflügel oder was auch immer Baekhyun war. (Chanyeol wusste was er war, er traute sich nur noch nicht es auszusprechen).

„Ich habe keine Ahnung, wie die Verbindung zum Himmel funktioniert. Ich war nicht in der Schule, wie mein Freund Sehun zum Beispiel." Baekhyun hielt sichtlich inne. „Wobei Sehun ist es zu verdanken, dass ich jetzt hier bin, also streich das."

„Sehun?"

„Er hätte dafür sorgen sollen, dass ich wiedergeboren werde. Stattdessen hat er es geschafft, dass ich vom Himmel gefallen bin."

„Passiert das oft?", fragte Chanyeol mit trockener Kehle. Er war fast fertig.

„Nicht das ich wüsste. Engel haben auf der Erde in ihrer originalen Gestalt normalerweise nichts zu suchen. Bis auf ein paar Ausnahmen."

Baekhyun seufzte und hob eine der losen Federn von der Couch auf. „Meine Flügel sind bei dem Sturz so dreckig geworden", seufzte er.

„Dreckig? Ich dachte sie sind von Natur aus schwarz?" Chanyeol checkte die Flügel so wie er es bei einer Taube oder einem Kolibri tun würde. Tatsächlich schienen sie mehr oder minder in Ordnung zu sein. Baekhyun schüttelte ihn ab und stand auf.

„Was für eine blöde Idee. Hast du schon einmal einen Engel mit schwarzen Flügeln gesehen?" Chanyeol war sich sicher das es ein rhetorische Frage war, also schwieg er. Baekhyun baute sich in der Mitte des Raumes vor Chanyeol auf. „Ich nicht, so etwas gibt es nicht." Baekhyun spannte seine Flügel zu ihrer kompletten Größe auseinander. Sie waren riesig, wirklich riesig. Und wunderschön und...schwarz, komplett schwarz. Baekhyun betrachtete seine Flügel und rieb, erst mit den Händen, dann mit einem angeleckten Daumen über die Federn.

„Wieso geht der Schmutz nicht raus?"

„Bist du dir sicher, dass das-"

„H-hast du einen Spiegel?"

Chanyeol zeigte ihm den Weg in den Flur, wo der einzige Ganzkörperspiegel in seiner Wohnung zu finden war und schaltete das Deckenlicht an. Baekhyun keuchte vor Schrecken auf.

„W-was ist passiert?! Meine Flügel sind schwarz!" Dann griff er sich in die Haare. „M-meine Haare auch und-" der Engel taumelte ein paar Schritte zurück, als würden ihn seine Füße nicht mehr tragen können. „Meine Augen sind so...leblos."

Chanyeol hatte sie genau mit dem Gegenteil beschrieben. „Leblos?"

„Der Glanz...wo ist...?" Baekhyun schüttelte den Kopf. „Das ist ein Scherz, ein mieser, dummer Scherz." Er klappte seine Flügel wieder zusammen und lief die Länge des Flures auf und ab. „Das kann nicht wahr sein, das ist unmöglich."

„A-alles klar bei dir?", versuchte Chanyeol verunsichert. Es war offensichtlich, dass irgendetwas nicht in Ordnung war, aber er wusste nicht, was er sonst sagen sollte.

Baekhyun ging in die Hocke und vergrub die Finger in seinem pechschwarzen Haar. „Was soll ich jetzt nur tun?"

„Mh Baekhyun", Chanyeol stand unsicher in seinem Hausflur, vor ihm ein... (komm schon Chanyeol) Engel in Fötus Haltung, offensichtlich nahe einem Nervenzusammenbruch. Chanyeol grub in seinem Kopf nach Möglichkeiten Baekhyun zu beruhigen und kam nur auf eine Idee.

„Was machst du da?", fragte Baekhyun nach einer Weile.

„Mh, deinen Kopf kraulen."

„Wieso?"

„Es hilft Katzen und Hunde zu beruhigen, kurz bevor ich ihnen eine Spritze geben muss."

„Chanyeol?"

„Mh, ja?"

„Ich bin wirklich kein Tier."

Baekhyun hatte Flügel, wie eine Taube. Somit war er Chanyeols Ansicht nach, mindestens zu achtzig Prozent ein Tier. (Hinter der Zahl stand in keinem Fall eine mathematisch, genaue Berechnung). „Soll ich aufhören?"

Baekhyun seufzte. „Nur noch einen kleinen Moment bitte."

Also kraulte Chanyeol weiter Baekhyuns Kopfhaut und ließ seine schwarzen Strähnen durch seine Finger gleiten. Sie waren so weich wie Katzenfell.

In der Küche kühlte die Suppe aus.

Es hatte eine Weile gedauert, bis Chanyeol Baekhyun davon überzeugen konnte ein Bad zu nehmen und seine lumpigen Engels-Klamotten gegen ein paar frische von Chanyeol auszutauschen, aber letztlich hatte der Engel nachgegeben. Chanyeols Klamotten sahen zwar lächerlich groß an Baekhyun aus, waren aber zumindest Blut und Löcher frei.

„Baekhyun?"

„Hm?"

„Darf ich dir eine Frage stellen?"

Baekhyun wandte sich vom Fernseher ab und ließ die Packung Chips zwischen seinen Händen sinken. Er drehte sich zu Chanyeol herum, der am Esstisch saß und den Engel bereits seit geraumer Zeit beobachtet hatte.

„Klar, was gibt's?"

„Wie wird man ein Engel?"

„Wie man ein Engel wird?"

„Ja, wird man als Engel geboren, oder mh, gibt es eine Art Ausbildung?"

Baekhyun dachte für einen Moment nach. „Ich denke als Mensch kann man gar nichts anderes werden, als ein Engel."

Chanyeol sah ihn überrascht an. „Das heißt du warst davor ein Mensch?"

„Ja, definitiv."

„Das heißt alle Menschen werden später zu Engeln? Das ist der Lauf der Dinge? Das Licht in das man beim Sterben hineinläuft?"

Baekhyun kratzte sich verlegen am Nacken. „Ehrlich gesagt kenne ich mich selbst nicht so gut aus. Ich weiß dass ich gestorben und als Engel wieder aufgewacht bin. Kyungsoo hat mir am Anfang mal erklärt, dass nicht alle Menschen im selben Himmel landen, denke ich. Aber ja, ich glaube alle Menschen werden zu Engeln."

„Kyungsoo?"

„Ah, Kyungsoo ist einer der obersten Engel."

„Obersten Engel?"

„Sorry, ich verwirre dich nur, nicht wahr? Es gibt eine Hierarchie unter Engeln. Ganz oben an der Hierarchie-Pyramide ist das, wovon wir alle keine Ahnung haben. Das große Ganze. Das, was wir uns noch nicht einmal vorstellen können."

„Gott?"

Baekhyun zuckte die Achseln. „Ich weiß nicht. Wir nennen es Oberster Schöpfer, aber keine Ahnung. Irgendetwas eben. Darunter sind die Erzengel, sie sind die mächtigsten Engel und die einzigen die Befugnis haben, als Engel auf der Erde zu wandeln und zu befehligen. Dann kommen die direkten Befehlstragenden der Erzengel, Kyungsoo zum Beispiel ist einer davon. Sie sind so etwas wie Sekretäre. Und dann kommen wir ganzen anderen Engel – ich gehöre zu dieser untersten Schicht der Hierarchie." Baekhyun ließ plötzlich die Schultern sinken. „Ich hoffe dass ich noch dazu gehöre, obwohl ich jetzt anders aussehe."

„Baekhyun?"

„Ja, Chanyeol?"

„Ist es...okay dass du mir das alles erzählt? Du musst mich jetzt nicht umbringen, weil ich so viel weiß, oder?"

„Oh", Baekhyun sah überrascht aus. „Ich denke, es war noch nie ein Engel zuvor in meiner Lage, also gibt es nicht wirklich Regeln dazu." Baekhyun lachte. „Wobei ich noch nie sonderlich viel mit Regeln anfangen konnte."

Chanyeol fragte sich wirklich, was für eine Art Engel er da aufgegabelt hatte. „Willst du noch andere Kartoffelchips ausprobieren? Ich habe welche mit Rosmarin-Geschmack da."

„Sehr gerne", antwortete er.

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Geht mir bitte nicht an den Kragen wegen Blasphemie oder so. Das ist alles nur Fiktion und auch wenn Religion ein sehr sensibles Thema ist, bitte nimmt nichts zu ernst, was hier niedergeschrieben wird. :) 

Ansonsten hoffe ich die Story gefällt euch :)

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