007
Zugegebenermaßen war mein Ego etwas angekratzt.
Seit zwei Tagen hatte ich keine Briefe mehr bekommen, und der vernünftige Teil meines Gehirns sagte mir, dass ich mit meiner netten-Nummer-Nummer etwas übertrieben hatte: der unvernünftige erklärte wie immer, dass er wohl Kaum die Schuld an etwas tragen würde.
Seufzend schlug ich meinen Spind auf und filterte ihn nach etwas rosanem [was nicht Changbins Energydrink Sammlung ist, die aus mir befremdlichen Gründen Platz in meinem Spind gefunden hatte], als mich ein Deja Vu ereilte: ein Zettel segelte auf den Boden und landete direkt vor Changbins Füßen. „Heb den mal auf, Seo" sprach ich und versteckte den aufgeregten Sprung meiner Stimme unter einem wilden Gefuchtel mit den Armen, das in die Richtung meines Freundes Binnie ging. Eben genannter beugte sich umständlich sich umständlich zu Boden und pickte den pinken Schnipsel auf, der mich bei näherem Hinsehen wirklich etwas an seine Energy-dosen erinnerten.
„Selbst als ich krank war, habe ich nur an dich gedacht. Du bist der Grund, warum ich gerne lächel"
Verschmitzt nahm ich ihm den Zettel weg und legte ihn in meinen Spind zurück. Wenn ich ihn nach der Schule holte sah er vielleicht nicht aus wie die Briefe, die ich vorher in meiner Tasche zerknüllt habe.
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„Jimin fehlt! Und Jungkook ist auch nicht da!"
natürlich war es Jin, der die Anwesenheit Aller wieder auf dem Schirm zu haben schien um sich bei Herr Kim einzuschleimen - wie könnte es auch anders sein? Ich merkte meistens nichteinmal, dass Hyunjin fehlte, der in den meisten Fächern direkt neben mir saß, also konnte ich nicht verstehen, dass soetwas wie Anwesenheit der gesamten Klasse in seinen Kopf passte.
Obwohl Jin nicht unsympathisch war, würde ich mich wohl ein Stück von ihm wegsetzen wenn er in einer Bahn den Platz neben mir aufsuchen würde. Er wirkte einfach verkrampft und lustlos, egal wie oft er sich im Unterricht meldet und viel zu schlaue Antworten gibt.
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Nach der Schule in den Spind zu müssen, war so ein Gedrängel, dass ich mich lieber erst auf den Schulhof verzog und ein wenig Musik hörte, bevor ich mich auf den Weg machte um meinen Zettel abzuholen.
Als ich vor der schweren Metalltür stand, hörte ich jedoch wieder Erwartens Menschen aus dem von der Schule eher abgeschotteten Raum.
Kurz stand ich nur da, als ein gedrückter Laut erklang, der mich verdächtig an ein Schmerzensgekeuche erinnerte. Ich steckte meine Kopfhörer weg, während ich durch die Tür lief, bereit, irgendeinen kranken hormongesteuerten Sack davon abzuhalten eine Neuntklässlerin zu begrabschen.
„Sçheiß Emo."
Hanjisung, auf dem Boden zu einer Kugel zusammengerollt, während ein Typ, sicher ein Jahr älter als er, ihm in den Magen tritt.
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