{*3*} Plötzliche Wende
Dritter Teil und gleichzeitig
DRITTES KAPITEL DER LESENACHT :D
Harrys P.O.V:
Glücklich wie ein Honigkuchenpferd saß ich in Rons Zimmer und schaute meine beiden Freunde erwartungsvoll an.
Nach dem Gespräch mit Draco war ich nicht zu den Dursleys, sondern direkt zum Fuchsbau gelaufen, wie abgesprochen.
Und gerade hatte ich Hermine und Ron vom Treffen mit dem Blonden erzählt.
»Also, so wie du es schilderst, Harry, meint er es tatsächlich ernst. Und ich glaube auch nicht, dass sich Malfoy für einen Streich so viel Aufwand machen würde.–«
»–Aber wenn er dich doch verletzen sollte, ist dieses Frettchen tot, das schwör' ich dir!«, wurde Hermine von Ron unterbrochen.
»Ronald!«
»Ja was denn? Du bist schließlich diejenige, die ihm schonmal fast die Nase gebrochen hat!«
Hermine warf Ron nur einen bösen Blick zu, dann wandte sie sich wieder an mich.
»Ich freue mich auf jeden Fall total für dich, Harry. Hab' heute einfach einen schönen Abend und genieße es. Das wird bestimmt total romantisch!«
»Ich wünsche dir auch viel Spaß, Kumpel. Aber wenn er sich doch wie ein Arsch verhält–«
»–Ron!«
»Ist ja gut, 'Mine...«
Ich grinste noch ein wenig breiter über die Kabeleien der beiden, bis mein Blick auf die Wanduhr viel.
»Ach, Mist! Sorry, Leute, aber ich muss los. Es sind schon halb sechs und ich muss Tante Petunia sagen, dass sie nicht für mich mitkocht, ihr wisst doch, wie sie sonst austickt...«
»Okay. Aber wir treffen uns morgen, ja? Ich möchte alle Details erfahren!«, kicherte Hermine.
»Geht klar.«
Jetzt musste ich auch lachen und ich verabschiedete mich noch schnell von meinen beiden Freunden.
oOoOo
»Und wie kommst du darauf, dass ich es dir erlaube, heute auszugehen, Junge?«, schnauzte mich Onkel Vernon mit puterrotem Gesicht an.
Es war jetzt fast sieben Uhr und ich musste mir schnellstens überlegen, wie ich aus dem Haus kam, ohne von meinem Onkel erwürgt zu werden.
Genau in diesem Moment klingelte es.
Ich hechtete zur Tür, schnappte mir meine Jacke, rannte hinaus und zog einen verdatterten Draco am Ärmel hinter mir her.
»Komm sofort zurück, Bengel!«, brüllte Onkel Vernon, aber ich lief einfach weiter.
Als wir eine sichere Entfernung zwischen uns und Nummer 4 gebracht hatten, sah ich den Blonden entschuldigend an.
»Tut mir leid wegen vorhin, Draco.«
»Ach, Nebensache. Aber wer bitte war das gerade?«
»Mein Onkel. So etwas wie eben kommt ehrlich gesagt öfters vor. Ist halt so, wenn dich niemand in dem Haus leiden kann. Naja.
Ist mir eigentlich auch ziemlich egal, es wird nur schwer, nachher wieder dort übernachten zu dürfen.
Im Notfall schlafe ich einfach bei Ron.«
Draco schaute mich entgeistert an.
»Ich wusste nicht, dass deine Familie so schrecklich zu dir
ist...«
»Ich komme damit klar, Draco, ehrlich. Lass uns lieber über etwas anderes reden.«
Prompt hielt mir der Blonde lächelnd eine Rose unter die Nase, die er wahrscheinlich die ganze Zeit in der Hand gehalten hatte.
»F-Für mich?«
»Nein, für den Baum dahinten. Natürlich für dich, du Idiot!«, lachte der Blonde und ich zwickte ihn in den Bauch.
Hand in Hand machten wir uns auf den Weg ins Kino.
Der Liebesfilm, den wir ansahen, war zwar viel zu kitschig, aber wir amüsierten uns trotzdem gut.
Draco riss die ganze Zeit Witze über die Charaktere und schlang einen Arm um meine Schultern, sodass ich mich an ihn kuscheln konnte.
Als wir wieder aus dem Gebäude hinaustraten, wollten wir noch etwas essen gehen.
Und da sich herausstellte, dass Draco wegen seinen Eltern noch nie in einem FastFood-Restaurant war, schleifte ich in kurzerhand zu "Subway".
Das war vielleicht nicht die romantischste Lösung, aber genau richtig für diesen Abend.
Ich habe noch nie eine Person so unbeholfen ein Sandwich verschlingen sehen.
»Draco...ich möchte noch nicht nach Hause.«
Wir gingen mittlerweile durch die sich allmählich leerenden Straßen. Es war schon fast 10 Uhr, aber es war gerade viel zu schön.
»Ich auch nicht.«, flüsterte er und zog mich hinüber zum Marktplatz. Nur ein paar Wolken waren am Himmel, sodass die Sterne nicht verdeckt wurden, und irgendwo in der Ferne erklang leise Musik.
Ich weiß nicht mehr, wie es dazu kam, aber plötzlich tanzten wir auf dem menschenverlassenen Platz.
Nur wir beide.
Draco Malfoy und Harry Potter, eng umschlungen.
Und dann lagen seine Lippen auf meinen.
Ein Feuerwerk explodierte in mir, dieser Moment war einer der magischsten in meinem Leben.
Und wenn ich nun morgens neben meinem Ehemann aufwache und ihm durch die blonden Haare fahre, denke ich an diesen einen Tag zurück.
Und bin glücklich.
Ende
Aber keine Sorge, die Lesenacht geht noch weiter😏💘
I
ch bin gerade so im Zeitstress xD
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