chapter 61


Ich verbringe den ganzen Tag damit, mir den Kopf über Derek's Worte zu zerbrechen. Ich versuche schlau aus dem zu werden, was er zuletzt gesagt hat, bevor er dann einen Anruf bekommen hat und ganz plötzlich gehen musste.

Er war so aufgelöst und neben der Spur... Ich habe seinen Schmerz regelrecht gespürt. Es... es war beinahe so, als hätte er mit dem Erzählen von dem, was mit Leslie war, alles noch einmal neu erlebt und ich mag mir garnicht erst vorstellen, wie grauenvoll das für ihn gewesen sein muss.

Aber dennoch kann ich seine letzten Worte einfach nicht vergessen. Er sagte, er wusste es. Doch was wusste er? Dass sie Leslie so etwas unmenschliches antun würden? Das die Monster, die das getan haben, so weit gehen würden? Aber wieso? Wieso haben sie Leslie das überhaupt angetan? Was war der Grund dafür und wer waren diese Mistkerle überhaupt?
...

Fragen über Fragen schwirren mir durch den Kopf und als ich es einfach nicht mehr aushalte, verlasse ich kurzerhand das Haus und beschließe, einen Spaziergang zu machen. In meinem Zimmer halte ich es langsam einfach nicht mehr aus und wenn ich eine weitere Sekunde in meinem verdammten Bett liegen müsste, würde mein Kopf sicher von all dem Nachdenken platzen und das ist wirklich das Letzte, was ich im Moment brauche.

Ich seufze schwer, als mich eine kühle Brise erfasst und ziehe meinen Cardigen enger um mich, während ich alleine durch die Straßen laufe. Irgendwie tut es gut, abends, gerade wenn die Sonne dabei ist unterzugehen, einen kleinen Spaziergang zu machen und sich selbst ein bisschen Luft zum Atmen zu geben.

Dad gefällt es nicht sonderlich, dass ich dies die letzte Zeit des Öfteren tue, doch er versteht einfach nicht, dass ich das brauche.

Vor allem nach den vergangenen Monaten...

»Vera?«

Überrascht sehe ich nach rechts und erblicke Chip, der gerade dabei ist, vor seinem Laden zu kehren. Er lächelt, als er erkennt, dass ich es wirklich bin. »Ist alles gut bei dir?«

Ich erwidere sein Lächeln, als ich nicke. »Ja... und bei dir?«

»Soweit so gut.« Er deutet mit einem Nicken in den Laden. »Komm rein, ich wollte mir gerade einen Kaffee machen. Wenn du willst, mache ich dir auch einen. Oder einen Kakao. Deine Entscheidung.«

Ich muss erneut lächeln, als ich kurz überlege. Eigentlich hatte ich Chip ja sowieso versprochen, ihm Bescheid zu geben, wenn ich Derek wiedersehe. Obwohl ich denke, dass er bestimmt schon weiß, dass er wieder da ist. Ich räuspere mich. »Gerne. Aber nur, wenn ich dir den Kaffee machen darf.«

Chip lacht. »Das kann ich nur schwer ablehnen.«

Ich folge ihm ebenso amüsiert, als er den Besen umfasst und die Tür zum Laden aufschiebt. Sofort umhüllt mich die angenehm warme Luft und ich lasse von meinem Cardigen ab, während ich Chip kurz darauf in den Hinterraum folge. Fasziniert sehe ich mich um und betrachte die vielen Kisten, die voll mit CD's und altem Krimskrams sind.

»Die Kaffeemaschine ist da drüben, Kakaopulver findest du in dem grauen Behälter gleich daneben«, gibt mir Chip mit einem Kopfnicken in die entsprechende Richtung Bescheid, während er sich erschöpft auf einen Stuhl niederlässt und tief durchatmet.

Während ich den Kaffee mache, führen Chip und ich einwenig Smalltalk und mir fällt auf, dass sich das bei ihm noch nicht einmal dumm anfühlt. Bei allen anderen wirkt es aufgezwungen, beinahe schon gedrängt und ich bin heilfroh, wenn das »Gespräch« vorbei ist, aber heute genieße ich die wenigen Minuten, in denen ich einfach nur über belangloses sprechen kann, als wäre es tatsächlich von Wert.

»Hier, lass es dir schmecken«, sage ich, während ich Chip kurze Zeit später den Kaffee auf den Tisch lege und Milch und Zucker hole. Gleich danach greife ich nach meinem fertigen Kakao und mache es mir gegenüber von ihm gemütlich.

Als ich die Tasse anhebe und den ersten Schluck von der heißen Schokomilch nehme, fühle ich mich direkt um einiges besser.

»Danke, mein Kind.« Chip schenkt mir ein müdes Lächeln, ehe er einen Schluck von seinem Kaffee nimmt. »Du strahlst heute irgendwie besonders. Zwischen dir und Derek ist anscheinend alles wieder gut?«

Ich halte überrascht inne und betrachte Chip, der erleichtert über seine Vermutung scheint. Man sieht ihm an, dass ihm wirklich viel an Derek's Wohlergehen liegt.

Ich nicke schwach. »Ja... wir haben uns ausgesprochen. Zwar ist noch nicht alles gesagt, aber ich würde trotzdem sagen, dass es zwischen uns nie besser lief.« Ich denke unweigerlich an unser Gespräch zurück und muss prompt auch an Leslie denken. Denn egal wie gut es auch zwischen Derek und mir läuft, er leidet unter der Begegnung mit ihr.

»Du hast keine Ahnung, wie sehr mich das erleichtert zu hören«, kommt es von Chip, der mich aus meinen Gedanken reißt. »Ich wünsche euch beiden wirklich alles Glück der Welt.«

Ich lächle. Doch dann kommt mir plötzlich eine Idee, die mich einfach nicht mehr loslässt und dazu bringt, mich im nächsten Moment erneut zu räuspern. »Chip... ich... ich weiß, dass Derek dir am meisten vertraut und deshalb gehe ich davon aus, dass du von der Sache mit Leslie weißt...« Ich halte inne, um Chip's Gesichtsausdruck genau betrachten zu können und erkenne, dass sich sofort etwas verändert.

Seine Züge werden ganz hart, als er schluckt. »Ja... um ehrlich zu sein überrascht es mich, dass du davon weißt. Hat dir Derek von ihr erzählt?«

Ich nicke.

»Von allem?«

Erneut nicke ich, dieses Mal jedoch einwenig zögerlicher. »Naja, er war gerade dabei mir von allem zu erzählen. Aber das, was ich weiß, ist genug. Genug um zu wissen, wie schlimm es war...«

Chip senkt den Blick und sein Schweigen ist wie eine Bestätigung.

Ich seufze. »Derek hat mir erzählt, was sie ihr angetan haben... Aber... Aber seitdem frage ich mich, warum sie das getan haben... Ich meine, es muss ja einen Grund gegeben haben. Irgendwas muss damals passiert sein.«

Chip starrt weiterhin auf einen Punkt und ich werde immer nervöser, bis er dann doch zu Sprechen beginnt. »Ich... ich weiß nicht so recht, ob ich die Person sein sollte, die dir die Geschichte erzählt. Das ist etwas wirklich persönliches. Derek hat lange gebraucht, bis er es mir anvertraut hat...«

Ich atme tief durch und fühle mich irgendwie geschlagen. Es ist so schlimm, dass er sowas durchmachen musste. »Ich weiß, dass es komisch ist. Aber irgendwie will ich es Derek nicht zumuten, weiter darüber zu erzählen. Ihm fiel es schwer genug, von Leslie zu sprechen«, entgegne ich nur murmelnd und Chip scheint zu verstehen, was mein Gedanke dahinter ist, denn er gibt nach, als er erneut schwer die Luft ausstößt.

»Du willst also wissen, warum das passiert ist?« Chip sieht mich an und als ich zögerlich nicke, sammelt er sich, ehe er tatsächlich zu erzählen beginnt. »Das Ganze ist jetzt mehr als zwei Jahre her und trotzdem wäre es eine Lüge, wenn ich sagen würde, ich könne mich nicht an alles erinnern...«

Ich sage nichts, während ich Chip betrachte. Er wirkt unglaublich traurig. Das hört man nicht nur in seiner Stimme heraus, man kann es auch in seinen Augen sehen, die plötzlich nicht nur müde, sondern auch leer wirken. Und das, obwohl ich noch nie einem Menschen begegnet bin, dessen Augen mit mehr Weisheit und Lebenserfahrung gefüllt sind...

Manchmal erinnern sie mich an die meines Großvaters...

»Es hat alles mit der Abmachung begonnen... mit dieser gottverdammten Abmachung«, presst Chip nur schwer hervor und plötzlich erkenne ich auch einen gewissen Zorn in seinem Ton. »Es war eine Art Abkommen zwischen mir und einen der größeren Gangs hier in der Gegend. Damals habe ich gedacht, dass sie ihr Wort halten würden...« Chip bricht ab, wirkt dabei so, als wäre es ihm einfach zu viel. Dann, Sekunden später, lacht er plötzlich. Doch es ist kein positives Lachen. Eher ein hysterisches. »Tut mir leid, ich verwirre dich sicher... es ist nur so, dass letzte mal, als ich die Geschichte jemanden erzählt hatte, war es Leslies Mutter... Und jetzt, zwei Jahre später, fällt es mir irgendwie nicht einfacher...«

Der Kloß in meinem Hals wird mit jedem Wort dicker und ich bin so neben der Spur, dass ich es erst Sekunden später schaffe, etwas zu erwidern. »Du hast es Leslies Mutter erzählt?«

Chip nickt. »Das war mit einer der schwierigsten Aufgaben in meinem Leben...«

Ich sehe auf meine Tasse und habe keine Ahnung, was ich sagen oder fühlen soll. Das klingt alles so, wie in einem schlechten Film.

Gott, was ist damals nur passiert...

»Dieses Abkommen war der Anfang und das Ende«, murmelt Chip und als er meinen verwirrten Blick sieht, fährt er fort, »Du musst wissen, diese Gang war nicht ohne. Sie haben ihr Zeug überall verkauft und haben viele Randale gemacht. Besonders hier in der direkten Umgebung. Du kannst dir sicher vorstellen, dass das nicht besonders gut für mein Geschäft war. Die Leute haben sich teilweise nicht in die Gegend getraut, selbst tagsüber nicht.«

Chip schüttelt den Kopf, als könnte er es immer noch nicht glauben. »Ich habe mit den Kerlen gesprochen und habe versucht, dass irgendwie friedlich zu klären, und es hat zwar gedauert, aber irgendwann kam es dann zu unserem Abkommen. Sie haben sich tagsüber von dem Laden ferngehalten und ich habe meine Augen vor den Dingen verschlossen, die sie sonst tun.«

Ich stutze. »Aber... aber was hat das mit Leslie zutun gehabt? Stand sie irgendwie in Verbindung zu ihnen?« Ich versuche es zwar, aber ich verstehe das Ganze noch immer nicht. Da sind noch immer so viele Fragezeichen in meinem Kopf.

»Rider«, sagt Chip nur und ich werde mit einem mal hellhörig, »Er war auch Mitglied der Gang, genauso wie mein Neffe Milano.«

»Aber... Aber das ist doch gut, Rider hätte nie zugelassen, dass ihr etwas passiert«, bemerke ich benommen, »Sie hätten sowas doch nicht der Schwester eines Gangmitgliedes angetan?«

»Sie wussten nicht, dass sie Riders Schwester ist«, erklärt Chip und wirkt dabei fast schon verbittert, »Rider hat seine Familie immer aus der ganzen Gangscheiße rausgehalten. Das Einzige, das Derek und er damals gemeinsam hatten, war der Wunsch, Leslie aus alledem rauszuhalten...«

»Derek? War er auch...«

»Nein«, Chip schneidet mir das Wort ab, als wüsste er genau, was ich sagen wollte, »Derek war nicht Mitglied der Gang. Er hatte eigentlich nie was mit ihnen zutun gehabt... zumindest bis zu dieser einen Nacht...«

Ich atme tief durch, da ich weiß, dass mich nun etwas Schlimmes erwartet. Und allein dieses Vorgefühl trägt dazu bei, dass ich mich fühle, als stände ich unter Strom.

»Die Gang war eines Abends in der Nähe meines Ladens. Das war nichts neues, die Gasse um die Ecke war damals einer ihrer Treffpunkte. Doch an diesem Abend war es anders. Sie haben einen Kampf veranstaltet. Sie sind total ausgerastet und haben sogar den Stand vor dem Laden kaputt gemacht. Als Derek Minuten danach vorbeikam, um nach mir zu sehen und die Zerstörung sah, ist er sofort zu ihnen rüber...«

Erneut bricht Chip ab und ich erkenne, wie sich der Griff um seine Kaffeetasse verkrampft. Auch sein Atem beschleunigt sich. »Ich wollte Derek abhalten, habe regelrecht auf ihn eingeredet, aber ich konnte ihn einfach nicht aufhalten... Es... es war grauenhaft...«

Ich merke erst, dass ich die Luft angehalten habe, als ich nach meiner Stimme suche und das Wort ergreife. »Was... was ist dann passiert?«

»Sie waren in der Überzahl. Derek ganz allein. Er... er war so wütend, dass er nicht mehr klar denken konnte... Es ist sofort ausgeartet und... und sie haben gegonnen, sich zu prügeln. Ich könnte es nicht mit ansehen... Ich konnte einfach nicht zu sehen, wie sie ihm wehtaten.«

»Oh Gott«, entkommt es mir leise und ich schaffe es nicht, einen klaren Gedanken zu fassen. »Hast du die Polizei gerufen?«

»Ja, ich... ich konnte einfach nicht anders. Ich wusste, dass es nicht gut endet, wenn man die Polizei auf die Gang hetzt, aber... aber sie hätten ihn umgebracht, wenn ich sie nicht gerufen hätte!« Chip wird lauter und als er das bemerkt, seufzt er, ehe er sich verzweifelt übers Gesicht fährt.

»Das war die richtige Entscheidung, Chip.«

»Nein«, Er schüttelt den Kopf und starrt erneut auf einen Punkt auf dem Tisch, »Das war es nicht.«

»Aber... du hast doch selbst gesagt, dass sie ihn zu Tode geprügelt hätten, wenn sie nicht irgendjemand gestoppt hätte!«, erwidere ich total aufgewühlt, denn allein die Vorstellung bringt meine Brust dazu, sich zusammenzuziehen.

»Heute weiß ich dennoch, dass ich anders hätte handeln müssen. Ich... Ich hätte es verhindern können...« Chip wird zum Schluss hin leiser, seine Stimme geht beinahe ins Flüstern über.

»Was sagst du da nur? Du hast das richtige getan. Ohne dich wäre Derek jetzt villeicht nicht mehr am Leben!«

»Aber Leslie wäre niemals vergewaltigt geworden.«

Ich halte mit einem mal inne. »Wie... wie meinst du das?«

»Sie haben ihr das aus Rache angetan. Das war die Strafe dafür, dass ich die Polizei auf sie gehetzt habe. Dafür, dass Derek sich in ihre Angelegenheiten eingemischt hat...«, wispert Chip und als ich erkenne, dass seine Augen glasig werden, fangen meine auch an wie Feuer zu brennen. »Keine zwei Tage später haben sie Leslie abgefangen. Sie hatte Derek kurz zuvor im Krankenhaus besucht und auf dem Weg nach Hause haben sie sie dann gepackt und... und was sie ihr dann grausames angetan haben, kannst du dir bestimmt schon vorstellen...«

Mein Herz setzt für einen Schlag aus und ich spüre, wie sich ein Stromschlag durch meinen gesamten Körper zieht, »Oh mein Gott...«, hauche ich nur, unfähig, mich zu bewegen. Doch dieser Zustand hält nur für einige Sekunden an, denn dann überkommt mich urplötzlich eine Wut, in einem Ausmaß, wie ich sie lange nicht mehr verspürt habe.

»Diese... Diese Monster haben Leslie sowas aus... Rache angetan?« Ich balle meine Hand zu einer Faust und würde am liebsten schreien, so unglaublich aufgelöst bin ich. Wie kann man nur sowas tun? Wie kann man einem unschuldigen Mädchen so ein Leid zufügen? Gott... Leslie hat das nicht verdient....

Chip schließt für einen Moment die Augen. »Es war eine schlimme Zeit... für uns alle....«

»Haben... haben sie zumindest dafür bezahlt? Ich meine... was ist dann passiert? Und... was hat Rider getan? Was... was hat er getan, als er erfahren hat, was sie Leslie angetan haben?«, beginne ich unsicher und komme nicht drumherum, auch Mitleid mit ihm zu empfinden. Schließlich ist Leslie seine Schwester und ich will mir gar nicht erst vorstellen, wie schrecklich das für ihn gewesen sein muss...

»Ich... Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass es schlimm war...«

»Aber Rider hat die Gang verlassen« Ich denke unweigerlich an unser erstes Zusammentreffen in der Gasse zurück und werde unsicher, »oder?«

Chip schüttelt schwach den Kopf und überrascht mich damit tatsächlich. »Nein, er... er hat die Gang nicht verlassen.«

Wow...

Ich nicke nur und senke den Blick. Ich kann zwar nicht verstehen, wie Rider weiterhin ein Teil von dem sein konnte, nach allem, was seiner Schwester angetan wurde, doch ich weiß, dass es manchmal schwer sein kann, aus einer Gang zu treten.... trotzdem... ist es einfach nur krank.

Diese Typen sind durch und durch krank...

Ich schlucke schwer. »Und nach allem ist Leslie dann einfach verschwunden?«

»Ja... Sie ist gegangen, ohne jemandem Bescheid zu geben. Nicht einmal ihre Mutter wusste es... Leslie war einfach am Ende. Ich schätze, sie sah keinen anderen Ausweg, als wegzulaufen.«

Ich frage mich für einen Moment, wie ich an Leslie's Stelle gehandelt hätte. Doch die Vorstellung allein ist so schlimm, dass ich es nicht schaffe, zu einer Antwort zu kommen...

Ich verstehe sie. Ich verstehe, was passierist. Und am aller meisten verstehe ich nun, warum Derek so ist, wie er ist...




A/N:

Es war so lange her, als das letzte mal hier etwas kam. Aber ich hatte die letzte Zeit das Bedürfnis, an der Geschichte weiterzuschreiben und hab endlich meine Schreibblockade gebrochen.

Freue mich so sehr darüber, dachte echt, ich würde es nie schaffen

Umso mehr würde ich jetzt gerne eure Meinung wissen:
Was sagt ihr dazu?
Wie fandet ihr das Kapitel?

Freue mich auf eure Meinungen, geniesst den Abend und wir lesen uns hoffentlich sehr bald wieder (wahrscheinlich in einer Lesenacht, hehe)

xoxo

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