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Der nächste Tag brach an. Die Sonne schien mir ins Gesicht und die Vögel zwitscherten durch die offenen Fenster. Ich musste ja genau im Sommer umziehen. Da, wo es am unerträglichsten ist.
Mein Rücken knackte als ich von der Matratze aufstand. Ja ich hatte kein Bett. Es war beim Umzug kaputt gegangen und daher schlief ich jetzt auf den Boden. Aber, ich habe mir schon ein neues bestellt welches, sagen wir mal so, erst später ankommt, als geplant...

Ich ging in die Küche und nutze die paar Sachen wie Messer, Teller und Aufschnitt und merkte, dass ich vergessen hatte, Brot mitzunehmen. Na super. Der Tag fängt super an. So schön das Haus auch war. Ich hatte keine Geräte. Ich trennte mich von ihm um einfach weg zusein. Ich hatte nicht darüber nachgedacht, dass ich auch hätte Küchengeräte und generell Gegenstände mitnehmen können. Aber woher sollte ich diese nehmen? Ich musste sie bestellen und sie würden zwar früher ankommen als das Bett, aber es würde trotzdem Ewigkeiten dauern. So habe ich mir einen Umzug nicht vorgestellt.

Ich machte mich also auf den Weg zum Bäcker, welcher gar nicht so weit weg war und holte mir 5 Brötchen und ein Schockochroissant.
Zuhause wieder angekommen sah ich, dass mir auch Butter fehlte. Ups. Ich wüsste nicht, wo ich jz einen Supermarkt finden würde und as meine Brötchen einfach ohne Butter aber Aufschnitt. Das Schockochroissant war so lecker aber auch ziemlich geschmolzen weshalb meine Hände versaut waren und ich schließlich zum Waschbecken ins Bad musste.
Ich liebte es, wie glänzend und wunderschön das Bad war. Im Vergleich zu dem früheren, war dieses hier edel. Selbst einen Spiegel musste ich mir nicht bestellen, da er schon im Bad über dem Waschbecken hing.

Nur Seife hatte ich nicht mitgenommen.
Hatte ich überhaupt was mitgenommen?

Nach dem Frühstück machte ich mich auf den Weg die Stadt ein wenig zu entdecken.
Also, ich hatte zwar ein Auto aber es wäre nicht so lustig. Daher beschloss ich, herumzulaufen. Ich wohnte in der Nähe der Stadt. Daher, war es einfach dorthin zu gelangen.
Für meinen kleinen Ausflug zog ich mir ein schwarzes Top und eine Schlager Löcherhose an. Nicht die beste Wahl. Aber ich hatte wirklich gar kein Bock, an meinem zweiten Tag in Manhattan schon wieder angesprochen zu werden. Nur weil ich mich freizügig anziehe. Die heutige Generation war einfach scheiße. PUNKT.
In eine kleine Tasche packte ich Portmonee, Schlüssel und Handy.
Schon konnte es losgehen.

Ich ging aus der Haustür und ein warmer Wind kam mir entgegen. Um ehrlich zu sein, freue ich mich auf den Tag. Obwohl ich das überhaupt nicht erwartet hätte.
Ich ging in einen Laden, der mich angesprochen hatte und schaute mich um. Der Style in Manhattan war anders als in LA irgendwie auch gleich. Ich entschied mich für eine weitere Hose. Diesmal eine kürzere. Die war ganz schön teuer. Aber wirklich schön.

Als nächstes ging ich in eine Buchhandlung. Mein Regal was bald ankommen würde, braucht Bücher. Ich habe zwar noch welche in meinen Umzugskartons aber ein bisschen mehr kann ja nicht schaden. Ich habe vergessen, wie gefährlich es ist wenn ich in einem Bücherladen bin und umzingelt von Büchern bin, die ich immer haben wollte. Ja ich hatte mir mehr als ein Buch gekauft. Mein Konto war am leiden. Genau wie meine Schulter. Aber ich konnte einigen dieser Bücher einfach nicht widerstehen.

An der Kasse starrte mich die Kassiererin mit einem schockierten aber auch amüsierten Gesichtsausdruck an. Sie freute sich wahrscheinlich, dass ich so viel kaufte denn das ganze war nicht gerade günstig. 
Aber das war es mir wert.
Ich ging aus der Buchhandlung. Total in Gedanken  vertieft in meine Bücher, als ich in etwas -nein jemanden- hinein krachte und meine schwere  Tasche von meinen Schultern rutschte und auf den Boden landete.

,,hey, man, pass doch auf!'' Ich sammelte verzweifelt  meine Bücher auf. Als ich merkte wie eine starke schöne Hand nach einem von meinen Büchern griff und es mir entgegenhielt. Als ich aufsah blickte ich in wunderschöne grüne Augen.
,,hey, entschuldi-'' er hielt mitten im Satz inne und starrte auf das in seiner Hand haltende Buch.
,,Omg! Ist das?'' Er war total verblüfft und ich komplett verwirrt.
,,Was?''
,,ist das f-from Blood and Ash?''
,,ähhhh... ja?'' ich wusste nicht worauf er hinauswollte. Kannte er das Buch etwa?
,,Ich wollte es schon immer haben.''  Seine Augen, sein Lächeln, diese schwarzen Haare. Wow ich konnte den blick nicht von ihm abwenden. Er war atemberaubend schön.
,,Oh, Entschuldigung. Ich äh wollte sie nicht ... Entschuldigung.'' Er war etwas neben der Spur. Irgendwie süß.
,,Alles gut. Ich bin nur etwas überrascht. Lesen sie auch gerne Bücher?''
,,Sie sind mein Leben.''  Er hatte ein strahlen in den Augen welches ich nicht so leicht vergessen werden würde.
,,ja sie sind wirklich unbeschreiblich! Man reist in Welten, dass ist der Wahnsinn.'' Ich sprach einfach das, was ich dachte, aus.
,,Ja das stimmt. Nadann ich muss gehen. Mir atemberaubende Welten kaufen, in die ich reisen kann''  Er zwinkerte mir zu und verschwand in der Buchhandlung. Ich hätte ihn fragen sollen wie er hieß. Vielleicht sehen wir uns nie wieder. Aber man sagt ja so schön, Man sieht sich immer zwei Mal im Leben und ich hoffte, es wäre so.

Zuhause angekommen, dachte ich etwas über den Typen nach. Las er auch romance? Oder was anderes? Er konnte ein richtig guter Freund werden. Also einer mit dem ich über Bücher reden kann. Nicht mehr. Nach der Sache mit Jason wollte ich keinen festen Freund mehr.

Nie wieder würde ich das, was Jason mit mir getan hatte noch ein Mal durchgehen lassen.

Nie wieder.

Next chapter is writing.
See u next chapter!
Viel spaß noch 👋🏼

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