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Der Kuss wurde leidenschaftlicher und ich meinte, wir sollten hochgehen, doch er hatte kein Problem mit unserer Umgebung, weshalb ich auch nichts mehr sagte und weitermachte.

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Es war Samstagabend. Jimin und ich entschieden uns für einen Filmabend, da es eine wirklich anstrengende Woche für uns beide war. "Jimin, jetzt konzentrier dich doch mal auf den Film", lachte ich, weil er die ganze Zeit nur mich anstarrte.

"Ich konzentriere mich lieber auf dich.. Du bist viel schöner, als diese Leute da", schwärmte er, weswegen ich lachen musste. "Yah! Hyeji, hör auf zu lachen", schimpfte er, aber ich konnte nicht. Es klingelte an der Tür, was ich nutze, sofort dorthin tappte.

Noch immer amüsiert wegen gerade eben öffnete ich die Tür ohne vorher auf den kleinen Bildschirm gesehen zu haben und erlitt den Schock meiner Lebens. "T-taehyung", ich wollte die Tür umgehend wieder zu schlagen, allerdings stand sein Fuß in der Tür.

"Dir scheint es ja gut zu gehen", seine raue Stimme beängstigte mich, ich wagte es nicht ein Wort zu sagen, auch nicht, als Jimin aus dem Wohnzimmer brüllte, wer das sei und ich zurückkommen solle. Wie angewurzelt blieb ich auf der Stelle stehen.

"Willst du nicht zu deinem Lover gehen?" Noch immer rührte ich mich kein Stück. "Besser so", grinste er schon beinahe. "Ich war wirklich etwas traurig, als du wieder weg warst nachdem du mich so gut verarztet hattest."

Was sollte das werden? Wieso sagte er sowas? Wollte er mein Mitgefühl?

"Aber als diese Nayeon neulich bei mir aufgetaucht ist-", nun grinste er wirklich. "-ich glaube die Kleine steht wirklich auf diesen Idioten." Genau dieser 'Idiot' leistete uns nun Gesellschaft. "Was ist hier los?" Ich schwieg, wollte nichts falsches sagen.

"Was hat er mit dir gemacht, dass es dir so die Sprache verschlägt?", spottete Taehyung. "Hyeji, geh wieder ins Wohnzimmer", forderte Jimin mich auf, doch ich sah mich zu ihm um. Auf keinen Fall sollte es wie letztes Mal ausgehen, also schüttelte ich den Kopf.

"Hyeji, was soll das werden?", wunderte er sich über mein Verhalten, aber ganz im Ernst, ich konnte das doch nicht zulassen. Spöttisch lachte die weitere Person auf. "Du hast sie ja echt gut im Griff", machte er sich lustig.

"Ich muss sie nicht im Griff haben, um mit ihr zusammen zu sein. Hättest du das auch gewusst, hätte es nicht so ausgehen müssen", ließ Jimin sich von seinen Gefühlen mitreißen. Ich hatte ihn hier als vernünftig eingestuft, aber jetzt fing er auch schon so an.

Belustigt senkte sich der Blick unseres Gegenübers. Hoffentlich war das gerade nicht zu provokant für ihn. "Ja, du musst es ja wissen", sagte er verächtlich. Ich merkte wie Jimin immer aufbrausender wurde und etwas entgegnen wollte, also nahm ich seine Hand, drückte sie etwas, was ihn stoppte.

"Ich sehe, wer hier wen im Griff hat", kommentierte Tae frech. Bevor noch ein Wort fiel mischte ich mich dazwischen:"Das hier führt zu nichts, Taehyung. Du solltest gehen." Alle zwei überrascht davon, was ich sagte glotzten sie mich an.

"Bitte geh und komm nie wieder", traute ich mich plötzlich es auszusprechen. "Keine Ahnung, was dieser Typ dir eingeredet hat, der kriegt doch nicht mal richtig einen hoch, aber so wird das hier nicht laufen. Wenn du nicht freiwillig mitkommst, eben gezwungen."

Sein Worte schüchterten mich ein. Jimin brachten sie auf hundertachtzig:"Yah! Ob du's glaubst oder nicht, ich kriege einen hoch, sogar einen sehr großen. Und weißt du was? Dann bringe ich sie zum Schreien. So laut hat sie deinen Namen noch nie gestöhnt."

Meine Augen rissen sich weit auf. Hatte ich mich gerade verhört? Nein, Taehyungs angespannter Kiefer verriet es mir. Wieso mussten die beiden es so weit treiben?

"Das nimmst du lieber zurück", drohte er, aber mein neuer Freund wollte nicht. "D-doch, nimm das zurück", stotterte ich, weshalb Taehyung kurz grinste. Ich glaube die beiden verstanden mich falsch, ich sagte es aus Angst, nicht weil es nicht der Wahrheit entsprach.

"Hör auf deine kleine Schlampe." Das war genug für Jimin, er schlug ihm mit der Faust ins Gesicht, somit erreichte Taehyung genau was er vorhatte, eine Schlägerei. Ich war hilflos. Sollte ich dazwischen gehen? Ich hatte keine Ahnung.

Mir blieb wohl keine andere Wahl, denn sonst würde ja keiner der beiden nachgeben. Angstverzerrt drängte ich mich zwischen die beiden. "Hört auf!", stand ich in der Mitte der beiden. Tatsächlich es funktionierte, denn keiner der beiden wollte mir weh tun.

Als sie etwas heruntergekommen waren wendete ich mich Jimin zu. "Vielleicht sollte ich-", er unterbrach mich:"Nein!" Wir hatten doch keine andere Wahl. "Du gehst nicht wieder zu ihm", ergänzte er. Traurig guckte ich ihn an.

Auf einmal hörte man Serenen und kurz darauf stürmte die Polizei bei uns rein. Total überfordert beobachtete ich wie Jimin einem Polizisten etwas erklärte, jedoch war ich so damit beschäftigt Taehyung, der abgeführt wurde zu betrachten.

Das war nicht richtig, auch wenn er viel Scheiße gebaut hatte. Er war ganz gewiss kein schlechter Mensch, der so etwas verdiente.

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