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Pov Wilhelm:

Zusammen öffnen wir die Tür zum Saal und ich lasse seine Hand nicht los, ich brauche ihn und er mich. Wir gehen einfach an allen vorbei und ich lächle Simon an um auf keinen anderen zu gucken, welche mich wieder nervös machen. August ignoriere ich einfach, denn ich weiß das er es wieder meiner Mutter petzen wird, aber die kann mir nichts tun. Also laufen wir einfach an allen vorbei an das ende des Tisches wo ich immer sitze. Max sitzt dort auch an seinem Stammplatz, doch dieses Mal setze ich mich mit Simon ihm gegenüber und nicht neben ihn.

" Hey du hast Besuch so wie ich sehe. Ich bin Max, ich freu mich dich kennen zu lernen. Simon richtig? Wille redet wirklich immer und nur von dir" stellt Max sich lachend vor und ich werde rot und gucke ihn böse an.

" was es stimmt doch sag mir wann du das letzte Mal nicht geredet hast. Warte das gab es noch nie." entgegnet er auf meinen bösen Blick und Simon stimmt mit in sein Lachen ein.

"Schatz du brauchst dich nicht schämen ich weiß doch wie toll ich bin." bring Simon in unserer Gespräch ein.

" du bist ein Idiot"

" aber deiner." flüstert er mir entgegen und ich blicke einfach nur in seine Augen.

" ihr seid einfach so unglaublich süß, ihr seid so ein ship Wilmon forever." holt Max mich aus meiner Trance.

" Wilmon?" frägt Simon verwundert.

" Ja euer Pärchenname Wilhelm und Simon ergibt Wilmon."

" Das ist unfair warum kommt er zu erst?" frägt Simon gespielt beleidigt.

" apropro ich wollte mich noch entschuldigen als ich nicht ganz nett zu dir war, aber mein lieber Freund fand es unnötig mir zu erzählen das du eine Freundin hast und ich war vielleicht leicht eifersüchtig."

" kein Problem ich denke bei meiner Freundin hätte ich genau so reagiert. Also lass uns einfach nochmal neu anfangen. Ich bin Max." antwortet er freundlich und reicht Simon freundlich die Hand.

" Ich bin Simon schön dich kennen zu lernen." entgegnet Simon lachend und schüttelt seine Hand.

" Jetzt wo alles geklärt ist lass uns unser Essen holen ich habe Hunger." spreche ich beide an und ich bin stolz auf mich denn es stimmt wirklich das ich hungrig bin. Auch Simon merkt das und lächelt mich stolz an. Um so stolzer bin ich da ich weiß das ich dieses mal nicht für Simon esse. Wir stehen auf und zum Frühstück gibt es für mich Semmel mit Nutella. Danach hocken wir uns wieder an den Tisch und reden die ganze zeit über irgendwelches lustiges Zeug. Kurz vor Acht stehen wir dann alle auf und holen noch unsere Schulsachen aus unseren Zimmern bevor wir zum Unterricht gehen. Simon möchte mich natürlich nicht alleine lassen und kommt heute seid langen mal wieder mit, jedoch musste er mir versprechen wenn er sich schwächer oder müde fühlt sofort bescheid sagt und in mein Zimmer geht.

Wir gehen händchenhaltend zum Klassenzimmer und ich merke wie ich langsam nervös werde und meine Hände schwitzen Simon merkt das auch und stoppt mich kurz.

" Marlin könntest du uns kurz einen Moment zu zweit lassen." frägt Simon sie und sie nickt natürlich sofort ein und geht schon mal ein paar schritte vor.

" Babe ich weiß du hast angst und das ist voll kommen okay, wenn du möchtest dann gehen wir wieder in dein Zimmer und machen uns einen schönen Tag zu zweit, aber ich möchte das du weißt das wenn du es probieren möchtest, niemals alleine bist, ich bin immer bei dir und du muss mir nur ein Zeichen geben und ich helfe dir. Außerdem musst du auch nicht den ganzen Tag aushalten, wir können auch erst einmal nur ein paar Stunden versuchen. Also du bist niemals alleine entweder Max oder ich bin immer bei dir, sie kann dir nichts falls sie es noch einmal versucht. Was denkst du willst du es versuchen oder lieber zurück gehen?"

" Sonne du weißt garnicht wie dankbar ich dir für alles bin und ich denke ich will es versuchen. Ich kann nicht für immer vor ihr weg laufen. Aber bitte lass mich nicht alleine."

" natürlich habe immer ein Auge auf dich und jetzt lass es uns hinter uns bringen."

Also drückt er nochmal fester meine Hand und dann laufen wir weiter. Okay ich schaffe das, ich habe Menschen um mich die mich lieben und mich beschützen ich bin sicher und mir kann nichts passieren. Als wir vor der Tür stehen sieht Simon mich noch einmal an und ich nicke ihm nochmal zu um ihm zu bestätigen das er die Tür öffnen soll. Als wir rein laufen zittere ich leicht doch zum glück ist sie noch nicht da und keiner starrt uns an. Anscheinend haben sie sich daran gewöhnt uns nur noch zusammen zu sehen. Was mich zum lächeln bringt, ich laufe zu meinem Platz und löse meine Hand aus Simons und lächle ihn an. Mit einem nicken auf seinen Platz zeige ich ihm das er sich zu seiner Schwester setzen kann, als er zu ihr läuft fangen sie beide gleich an mit einander zu reden. Die beiden haben bestimmt auch viel miteinander auszutauschen so lange wie sie sich nicht mehr gesehen haben. Max ist auch schon da also fang ich einfach an mit ihm zu reden und hoffe das bald der Lehrer kommt.

Als sich die Klassenzimmertür öffnet hoffe ich wieder in Mal das es mein Lehrer ist doch als ich kurz hinsehe sehe ich das er es leider nicht ist. Es ist Valentina mit dem tiefesten Ausschnitt und eng an liegendesten Hose die ich je gesehen habe. Ich blicke schnell zu Max welcher mir den gleichen Blick zu wirft. Wie kann man denken das Jungs das toll finden. Ich versuche einfach mich abzulenken und spreche Max auf seine Freundin an wie es ihr geht und er fängt direkt an fleißig an zu erzählen. Ich konzentriere mich so gut wie möglich auf das was Max mir erzählt, jedoch bin ich am zittern und bekomme langsam Angst.

Mir kann nichts passieren, hier sind ganz viele Menschen und Simon der mich beschützt. Mir kann nichts passieren rede ich mir ein.

Doch plötzlich lässt sich jemand auf meinen Schoß fallen und ich blicke erschrocken von Max weg, doch als ich ihre Haare vor mir sehe bestätigt sich meine größte Angst. Ich fange schneller an zu Atmen und bekomme Panik, ich will einfach nur weg von hier. Doch sofort sehe ich wie Simon aufspringt und sie von meinem Schoß zieht. Zwar beruhigt sich meine Atmung nicht, aber ich fühle mich sicherer und dazu legt Simon einen Arm um mich und streichelt über meine Schulter um sich zu beruhigen.

" Was soll das?" frägt sie auf gebracht, aber Simon antwortet ihr schnell.

" Das könnte ich auch dich fragen was willst du von meinem Freund?"

" Pff was funkst du denn dazwischen ihn hat es ja gefallen, bist du etwa eifersüchtig das er bemerkt das er jemanden besseres als dich verdient."

" Ersten denke ich kann er selber entscheiden was er verdient, außerdem hat es ihm nicht gefallen oder woran willst du das fest machen." antwortet er jetzt ein bisschen böser und lauter.

" Woher willst du wissen das es ihm nicht gefallen hat, er hat ja nichts dagegen gesagt." ich fange wieder an schneller zu atmen, ich war wie versteinert ich konnte mich nicht wehren.

" Naja gestern hat nein sagen bei dir ja auch nichts gebracht und jetzt verpiss dich bevor ich etwas tue was ich bereuen werde." entgegnet er ihr noch pissig bevor sie sich auf ihren Platz setzt.

Ich bekomme immer weniger mit weil ich immer schneller Atme, was ist wenn sie mich nie in ruhe lässt. Dieses Mal war zwar Simon da aber er ist ja nicht immer da. Ich sehe wie Simon vor meinem Gesicht schnippst und ich höre seine Stimme wieder.

" Schatz du müsst ruhig atmen, atme mit mir ein und aus und ein und aus." doch ich kann mich nicht konzentrieren gefühlt starrt mich jeder an, ich höre Simon zwar aber ich kann ihm nicht folgen.

" Max komm wir müssen ihn hier raus bekommen nehm du ihn auf der einen Seite und ich auf der anderen Seite." ich fühle wie ich auf beiden Seiten genommen werde und laufe einfach mit. Des letzte was ich höre bevor wir aus der Tür sind ist.

" sieht man ja voll das es ihm gefallen hat, du bist doch krank das hätte du auch nach gestern wissen können." spotte Simon noch in ihre Richtung und sie blickt beschämt weg.

draußen setzen sie mich gegen die Wand.

" Was ist los?" fragt Marlin überrascht.

" er hat eine Panikattacke kannst du bitte ein Wasser holen für ihn?" antwortet Max schnell

" Babe es ist alles okay dir passiert nichts du musst ruhig atmen sonst hyperventilierst du. Atme mit mir ein und aus und wieder ein und aus." ich konzentriere mich nur auf ihn und merke wie ich mich wieder beruhige.

" danke Simon ohne dich wäre ich so verloren, aber das haben alle gesehen, die denken bestimmt ich bin ein Feigling." entgegne ich ihm bedrückt.

" Schatz trink erstmal was und hör mich zu, du bist erstens kein Feigling zweitens kann es uns egal sein was die denken. Es wird noch viele Menschen geben die schlecht über dich oder mich denken. Aber wir stehen darüber die Meinung von irgendwelchen unglücklichen idoten kann uns am Arsch vorbei gehen. Willst du lieber ins Zimmer gehen oder zurück in die Klasse." neues selbstbewusst sein stärkt mich und ich stehe auf.

" komm lass und darein gehen und den Tag überstehen."

" und danach lassen wir diese Bitch von der Schule fliegen." antwortet Simon lächelnt

" ja danach lassen wir sie von der Schule schmeißen."

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