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Am nächsten morgen wurde ich weniger nett geweckt.

„Steh auf, es klopft an der Tür." Xavier stimmte hallte in meinem Kopf.

„Nur noch 5 min.." murmelte ich vor mich hin.

Aber da war Xavier anscheinend anderer Meinung. Plötzlich traf mich ein eiskalter Wasserstrahl. Ich zuckte zusammen und schrie kurz auf.

Scheiße war das kalt...

„Du arsch! Verpiss dich!" ich hörte nur ein dämliches Lachen von Xavier und wieder mal das klopfen an meiner Tür. Oder eher gesagt an unserer Tür. Hätte Xavier auch aufmachen können, wenn er sich schon die Mühe machte, um mir einen eiskalten Wassereimer übern Kopf zuschütten.

„Ja, jaa. Bin gleich da!" mit meine nassen Haaren, nassen oversize TShirt, dass an meinem Körper klebte und einer halbwegs trocken gebliebenen Jogginghose machte ich mich auf dem Weg zu Tür.

„Ja?" fragte ich genervt.

Zu meiner Überraschung standen dort Wednesday, Enid und Ajax. Alle starten mich, beziehungsweise auch Xavier an, der jetzt ebenfalls fragend hinter mir stand. Was mir überhaupt nicht gefiel, denn neben seinen 1,88m sah ich aus wie eine Ameise.

„Was?" fragten wir unabsichtlicher Weise gleichzeitig.

„Heute ist das Rennen? Schon vergessen? Der Poe Cup?"

„Scheiße!" Xavier und ich schlugen gleichzeitig die Tür zu, sprinteten, während wir uns prügelten indem wir den jeweils anderen immer auf die Seite schleuderten, zum Badezimmer. Ich musste die erste sein! Ich brauchte am längsten!

Enid schrie noch schnell durch die Tür, dass wir eine halbe Stunde Zeit hatten, bis die Zeit anfing, wo man sich schminkte. Danach waren sie und die anderen weg.

Wie auch immer Xavier es geschafft hatte, war er jetzt zu erst im Badezimmer. Ich war volle Kanne gegen die Wand daneben geschleudert worden und musste meine gefühlt gebrochene Nase kühlen.

„Arschloch, mistkerl, wenn ich den in die Finger kriege..." es waren jetzt schon 15 Minuten vergangen und er war immer noch im Badezimmer!

„Jetzt beeil dich mal und komm raus!" ich stellte mich vor die Tür und klopfte wild dagegen. „Es sind schon 17 Minuten um, jetzt mach endlich auf!" ich ging noch ein Schritt näher an die Tür, sodass meine Nase das Holz berührte.

Das Plätschern der Dusche hörte auf und danach war es leise. Genau für zwei unnötige Minuten! Das hätte ich gebrauchen können!

Ich setzt wieder an, um etwas zu sagen. „Du beschissener bastard, geh endlich aus dem Badezimmer, sonst-"

Und genau in dem Moment wurde die Tür geöffnet. Vor mir stand plötzlich nicht mehr die Tür, sondern eine nackte, muskulöse Brust. Ich stolperte ein paar Schritte zurück, da meine Nase quasi seine Brust berührte. Widerlich.

„Sonst was?" er lehnte sich gegen den Türrahmen und zu meinem Glück hatte er eine Jogginghose an.

„Geh bei Seite, wir sind in keinem Film, wo du der hotte Schauspieler sein solltest. Das bist du nämlich nicht." ich schob ihn bei Seite, musste aber gestehen, dass mein Blick kurz an seinem six pack hängen blieb.

Er fing an hinterlistig zu Grinsen und drehte sich zu seinem Kleiderschrank.

Seit wann war der so sportlich?

Ich machte mich in Rekord Geschwindigkeit fertig, sodass ich nach ca. 15 min fertig vor dem Badezimmer stand.

Toll, ich war nur 5 min zu spät. Xavier war natürlich nicht mehr da, wieder mal nur ein ordentliches Bett.

Ich rannte raus, irgendwelche Gänge entlang und so wie es kommen musste, hatte ich mich verlaufen.

Was erwarteten die von mir auch, dass ich am zweiten Schultag die ganze Schule kannte?!

Ich sah mich um und das war irgendein Platz draußen, aber nicht beim See. Perfekt. Es waren nur alte Steingebäude aneinander gereiht und eine Wiese, sonst nichts.

Ich ging irgendwo entlang, bis ich ein seltsames Geräusch hörte. Ich blieb stehen, drehte mich tausendmal um die eigen Achse, sah aber nichts.

Dann sah ich nach oben und es viel gerade Wegs ein fetter Stein auf mich herunter. Gerade noch rechtzeitig sprang ich auf die Seite und hielt mir meine Hände übern Kopf.

Verdammter Mist! Was war das denn jetzt?!

Vorsichtig sah ich auf und sah Xavier von der entgegengesetzten Seite anrennen. Vor mir blieb er stehen und sah mich belustigt an.

„Schade, ich hatte Hoffnungen, dass der dich treffen würde."

Fassungslos sah ich ihn an. Mistkerl.

„Ich hätte sterben können."

Er zuckte nur mit den Schultern.

„Ich glaube Enid hat dir das noch nicht erzählt, aber man darf hier nicht hin. Steinbruch Gefahr, wie du siehst."

„Und was machst du hier?" ich klopfte genervt von dem Fakt, dass ich gerade fast gestorben war meine Klamotten ab, um jeglichen Staub herunter zu wischen.

„Hat dich nichts zu interessieren." er sah auf die Uhr und rannte ruckartig wieder weg.

Das Rennen!

Ich sprintete ihm hinterher, um den Weg zu finden und als wir am See ankamen sprang ich mit einem Satz in das Zelt von meinem Team.

„Komm jetzt müssen wir nur noch dich fertig machen!"

Enid gab mir ein schwarzen, eng am Körper anliegenden Anzug.

Und das sollte ich etwa tragen?

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Viel Spaß beim lesen <33

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