Monster
Zum Leben erwacht
In finsterster Nacht
Kennst du nicht Liebe, nicht Gnade, nicht Angst
Dem Gott bist du fern
Und kennst keinen Herrn
Im Scheine des steinernen Feuers du tanzt
Ich fürchte mich nicht
Ich kenne dich gut
Ich seh deine Augen, zwei Stücke der Glut
Ein Spiegel zerbricht
Ich sehe dich an
Wir beide steh'n unter dem selben Bann
In die Stille hinein
Erklingt unser Fleh'n
Der letzte Wunsch
In der letzten Nacht
Wir haben doch niemals die Sonne geseh'n
Und kommen doch um in Flammenpracht
Und als es dämmert an diesem Ort
Sind wir beide doch lang schon fort
Übrig geblieben nur Asche und Staub
Die Glut bedeckt von rotem Laub
Und so sind wir beide froh -
Auch eure Welt brennt lichterloh
September 2019
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