Sandwich
Es fühlt sich komisch an, wieder ein Kondom zu tragen. Nein, damals hatte er so etwas natürlich nicht! Aber hin und wieder musste auch er seine Bedürfnisse stillen und auf Kinder hatte er mit wildfremden Frauen keine Lust. Die Blicke der beiden Männer treffen sich kurz und der Pater nickt leicht. Sie ist bereit und das nicht nur körperlich sondern auch psychisch. Nicole entfährt doch glatt ein schon fast enttäuschtes murren als Alexander seine Finger herauszieht und sie los lässt. Doch der kleine Druck in Richtung Alucard lässt sie zu ihm sehen. Fast komplett nackt, nur eben mit dem Kondom. Jetzt kommt die große Sache, was? Der schwarzhaarige setzt sich auf und presst seine Lippen schon fast auf ihre, während seine Finger seitlich an ihrem Körper nach unten fahren und somit die einzige Barriere nach unten zieht, die sie jetzt noch wirklich trennen. Die braunhaarige lässt das einfach zu und hilft ihm dabei, ehe sie sich ein wenig zögerlich löst. „Also deinem Blick nach zu urteilen bist du sicherlich kein Top.", raunt Alucard ihr herausfordernd zu und bekommt dafür gleich die Quittung. Ihre Hand, die sich um seine Erektion legt. Die Wärme kann er durch das Kondom spüren und sie kreist auch durch eben jenes mit ihrem Daumen an seiner Eichel herum. Der Urvampir ist ihr fast sofort ausgeliefert. Sie kennt seinen Schwachpunkt und nutzt ihn aus. „Deiner Hand nach zu urteilen... schon!" Nicole lässt ihn los und sieht ihm in die roten Augen. „Wir werden sehen, ob das nur bei der Hand bleibt." Die gehauchten Worte werfen noch einmal Holz ins Feuer der Begierde und zu seinem Glück kann er endlich spüren, wie sie sich ein wenig aufrichtet und mit gespreizten Beinen über ihm kniet. „Ich hoffe wirklich nicht." Nici legt ihre Hände an seine Wangen und legt ihre Lippen auf seine, während sie langsam nach unten sinkt und ihn spürt. Alucard kann nicht anders als ein leicht kehliges und mehr als zufriedenes Knurren von sich zu geben. Die Hitze die ihn umfängt ist der Wahnsinn. Sie fühlt sich so verdammt richtig an. Eine Hand geht auf ihren unteren Rücken und er merkt, dass sie irgendwann stoppt. Ein kurzer fragender und besorgter Blick, auf den aber nur mit einem leichten Kopfschütteln geantwortet wird. Es ist alles gut! Man muss sich aber halt nur daran gewöhnen, das ist alles. Leicht übt er Druck mit seiner Hand aus und bringt sie so dazu sich ein wenig zu bewegen. Die Hüftbewegung führt sie nach kurzer Zeit komplett allein aus. Selbst Alucard zieht die Luft immer wieder laut ein und stößt sie wieder von sich. Nach und nach kommt sie immer weiter runter, was ihm wiederrum den kaum vorhandenen Atem und die Geduld raubt. Ihre Hände waren schon gut? Ihr Mund? Scheiße, das volle Packet ist mehr als nur göttlich. Die junge Frau wird ein wenig mutiger, drückt Alucard wieder auf den Rücken und beugt sich ein wenig nach vorn. Verdammt, er reibt an Stellen in ihr die sie zuvor noch nicht einmal kannte! Aber sie kann das Tempo komplett allein bestimmen und das ist es, was ihr die erste Selbstsicherheit gibt. Sie hat im Augenblick die Kontrolle über die Situation und kann sich ein wenig ausprobieren. So wird aus dem typischen auf und ab ein vor und zurück, was dem Urvampir ein leises Stöhnen entlockt.
Na geht doch. Anderson ist zufrieden mit der aktuellen Lage, auch wenn er selbst gern beteiligt wäre. Aber soll sie sich erst einmal ein wenig austoben und ausprobieren, bevor er sich die Zügel schnappt. Nici hatte recht als sie meinte dass er ein Top sei und das wird sie bald herausfinden. Auch bei ihm ist alles weg bis auf das Kondom. Das Keuchen lässt ihn an seiner Entscheidung zweifeln sich zurück zu halten. Seine Augen gehen nicht von den beiden weg. Es hat schon fast etwas hypnotisierendes, auch wenn er schnell aus seinen Gedanken gerissen wird als Alucard ihn kurz ansieht und trotz seiner Lust und des aktuell laufenden Sex noch ein fast schon hämisches Lächeln zustande bringt. Hat ihn der Vampir gerade herausgefordert? Ein kurzer Gedanke taucht auf, den er aber schnell wieder beiseiteschiebt. Nici von ihm herunter zu ziehen wäre jetzt wirklich ein Unding. Stattdessen kniet der Pater neben ihr und dreht nur ihren Kopf zu ihm, um ihre Lippen zu spüren. Das entschleunigt ihre eigenen Bewegungen natürlich, da sie sich nun auf zwei Dinge gleichzeitig konzentrieren muss! Doch nach einer kurzen Weile bekommt sie die Koordination hin. Der Pater geht da aber anscheinend weniger subtil vor was seine eigenen Bedürfnisse angeht, was? Doch auch wenn Alucard in diesem kleinen Rausch fast verschwunden ist, bekommt er noch genug Verstand zusammen um sie sogar ein wenig von sich zu drücken. Verwirrt sieht Nici auf ihn runter, doch die Augen des schwarzhaarigen gehen mehr oder minder gezwungen zu Anderson. Kurz ist wieder die Unsicherheit in ihrem Blick zu erkennen, bevor sie langsam von Alucard herunter geht und dieser die Wärme sofort vermisst. Er bekommt seine Chance noch, so viel steht aber fest. Von Top zu Bottom, so schnell wird man degradiert. Die braunhaarige liegt auf dem Rücken, in Küsse vertieft und folgend, während Alexander ihre Oberschenkel mit sanfter Gewalt langsam auseinander drückt. Eine ihrer Hände liegt auf seinem Hinterkopf, die andere auf seiner Brust. Sie spürt das kräftige Pumpen seines Herzens. Das Heben und Senken des Brustkorbes und die Anspannung in seinem gesamten Körper. Sie hat beide extrem lange warten lassen und da ist es normal so etwas aufzubauen, nicht wahr? In dem Augenblick in dem er eindringt ist sein Mund an ihrem Ohr. Sie kann das leise Keuchen deutlich hören. Das leicht ungleiche Atmen wenn seine Begierde übernimmt und er sich zurückhalten muss. Der Zwang langsam vorzugehen und immer wieder eine kleine Pause zu machen. In gleichmäßigen und ruhigen Bewegungen einzudringen die ihr nicht das Gefühl der kompletten Machtlosigkeit geben. Ihre leicht flatternden Augenlider, die Fingerspitzen in seiner Haut und das leichte Zusammenziehen um seine Erektion reichen ihm vollkommen als Zeichen dafür aus, dass es ihr gut geht. Mehr als gut, wenn man das so sagen kann.
Sie kann nicht einmal mehr gerade aus DENKEN so sehr ist ihr Fokus gerade auf ihren Körper gerichtet. Wenn das hier vorbei ist und sie ist dann noch bei Bewusstsein, dann gibt sie den beiden vielleicht die Anweisung mehr Kondome zu kaufen. Nicole spürt nur Alexander in und auf sich, ihr Körper der so ein wenig verrücktspielt und kleinere Stromstöße überall hin jagt und wie ihr Hirn einen kompletten Shut-down hat. Da die Stöße und Bewegungen von Anderson ausgehen hat sie keine Kontrolle darüber was sie am Anfang nicht wirklich toll fand! Aber in dem Falle am unteren Ende zu sein und zu bekommen ist wirklich etwas, an das sie sich gewöhnen könnte. Ihre eigene Hüfte beginnt sich im Rhythmus des Paters zu bewegen und ihre eigenen Erfahrungen, Gefühle und Emotionen noch einmal ein wenig intensiver zu erleben. Dies wird Alucard mitgegeben, der dem Ganzen nur schwer zusehen kann ohne einzugreifen. Er braucht es. Er braucht Nicole! Zum ersten Mal seit einer sehr, sehr langen Zeit hat er wirklich den Drang nur diese eine Frau zu haben und sonst niemanden in seinem Leben einzuschleusen. Sein Körper zittert leicht, so sehr verlangt er danach. Danach mit ihr gemeinsam ihre erste Erfahrung durchzustehen, sie zu einem Erlebnis zu machen welches sie nie vergisst und auf welches sie zurückblicken kann ohne sich dafür zu schämen. Vorsichtig nähert er sich den beiden wieder und Alexander wird ein wenig langsamer. Sieht ihn mit einem halb verklärtem Blick in die Augen und hört komplett auf um zu Nici zu sehen. Diese braucht schon ein wenig länger um wieder ein wenig bei Sinnen zu sein und blickt von einem leicht keuchenden Anderson zu Alucard. Wie kann sie beiden gleichzeitig zur Verfügung stehen? Noch einer passt nicht rein, das ist ein Fakt. Rein... Ein wenig schwerfällig setzt sie sich auf und schluckt kurz um ihre angetrocknete Kehle zu befeuchten. „Wenn schon Dreier... Dann all-in." Perplex starrt Alucard sie an, dann den Pater. „Ihr- Ihr habt das auch gehört, oder?" Wieder sieht er zurück. „Haben wir dir jetzt schon das Hirn rausgevögelt?" Kurze Flashbacks an seine eigene Kindheit und die Vergewaltigung kommen hoch. „Offensichtlich nicht, aber ich hoffe dass ihr es tut. Ich will nicht während meinem ersten Sex eine Diskussion führen was ich erlaube und was nicht! Oh, warte. Das tun wir schon." Die beiden Männer sehen einander an, dann zu ihr. Alexander blickt noch einmal zum Urvampir und hebt Nici dann vorsichtig hoch. Zitternd atmet diese ein und wieder aus. Diesmal kommt die Unsicherheit von Alucard, der sich hinter sie kniet. „Bist du dir sicher dass-" „Vögelt mir bitte endlich das Hirn raus damit ich das nicht mehr hören muss.", murrt Nici und bekommt zwei kurze Stöße von Anderson, die sie aufstöhnen lassen. Immer noch ist der Urvampir zögerlich auf dieser Straße unterwegs, aber sie hat es nicht nur erlaubt sondern wünscht es sich fast. Im Gegensatz zu ihm damals. Um selbst ein wenig Kontrolle zu haben, legt Alucard eine Hand an ihre Hüfte und führt mit der anderen seine Erektion an den Bestimmungsort.
Beide spüren wie sich Nicole versteift und der Geistliche sieht dabei zu, wie sie die Kiefer aufeinander presst. Spürbar sind auch ihre Fingernägel in seiner Schulter. Wenn ihr das weh tut, dann sollten sie aufhören! Alucard hingegen bewegt sich nur langsam und ist noch lange nicht ganz eingedrungen. Aber für den Anfang sollte es reichen. Alexander sieht die Bewegung des Vampirs und beginnt selbst mit der Wideraufnahme der Stöße. Ja, es tut ein wenig weh! Aber der Schmerz wandelt sich verdammt noch mal in Lust um. Begierde noch mehr zu wollen. Tiefer. Schneller. Stärker! Nici lehnt sich nach hinten an Alucard der sie hält als wäre sie eine zerbrechliche Vase. Zwar findet er selbst Gefallen an der Situation und merkt wie sehr es ihr anfängt zu gefallen, dennoch hat er eben den ein oder anderen Schaden aus der Kindheit. Wieder merkt er wie er immer tiefer hinein gleitet. Mit jedem Stoß, mit jeder Hüftbewegung. Von der Lust so überwältigt dass es ihn nicht stört, spürt er sogar den Pater und seine Stöße. Langsam und um Alexander nicht denken zu lassen dass er ihm Nicole entzieht, lehnt sich Alucard nach hinten um es auf dem Bett gemütlicher zu haben. Der Geistliche folgt ohne zu zögern oder auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden. Das Einzige was er im Augenblick bemerkt ist die bessere Lage seinerseits, um seine Stöße kräftiger werden zu lassen. Nici liegt auf dem Urvampir, die Augenlider flattern, das Stöhnen unterdrückt sie schon gar nicht mehr und der Mund ist leicht offen. Alucard merkt wie sie sich immer wieder zusammenzieht und die Kontraktionen sich in einem bestimmten Muster wiederfinden. Das ist gut, denn Alucard ist von der leichten Überlastung in Nicoles Hirn ebenfalls betroffen und lange Durchhalten ist nicht mehr drin. Bei Anderson sieht es ein wenig anders aus. Dieser arbeitet hart daran nicht hier und jetzt zu kommen und der Frau vor ihm die Erleichterung zu verschaffen die sie sich verdient hat. Er versucht es wirklich, packt es aber nicht. Aus einem langsamen Rhythmus wird ein schneller. Schon fast verzweifelt presst er seine Lippen auf ihre. Die Stöße werden härter, unerbittlicher! Bis er abrupt langsamer wird und sein Stöhnen den Raum erfüllt. Keuchend sieht er auf Nici runter, die seinen Blick aber nur so halb erwidert und in ihrer Lust mit Alucard noch gefangen ist. Doch das auch nicht mehr zu lang. Sie legt den Kopf in den Nacken und die Iris in ihren Augen ist kaum noch zu erkennen. Ihr gesamter Körper kontrahiert und lässt Alucard Dinge spüren, die er schon Ewigkeiten nicht mehr gespürt hatte. Auch er stellt die Hüftarbeit langsam ein und keucht mit dem ein oder anderen unterdrückten Stöhnen während Nicole sich dahingehend auch nicht zusammenreißt. Keuchend und mit halb offenen Augen liegt sie auf dem Urvampir, Anderson kniet über ihr und die braunhaarige starrt ihn an, bevor sie kurz Lachen muss. „Wie zum fick-" Luft ist im Moment notwendig. „Hat deine Brille das... überlebt?" Alexander, der sich schmunzelnd aber immer noch außer Atem diese wieder richtig hinpackt, zuckt mit den Schultern. Er hat keine Ahnung. „Hey, wenn du Reden kannst... war es nicht gut genug!", murrt Alucard und sieht auf die auf ihm liegende Frau. Diese dreht nur leicht den Kopf und lächelt. „Es war... perfekt." Denn Bewegen kann und will sie sich nicht und sie schließt die Augen. Sie hat nicht viel getan und trotzdem ist die Müdigkeit extrem präsent.
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