*43* •2jae•

„Es tut mir wirklich leid aber deine Familie interessiert mich gerade null. Ich war lange nicht mehr so glücklich wie ich es jetzt bin. Du gehörst einfach an meine Seite." Ich schaue wieder zu ihm hoch und ziehe ihn am Nacken zu mir um ihn zu küssen. Er hat recht, wir gehören einfach zusammen...

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Youngjae

Nach dem Baden haben wir noch bis spät in die Nacht geredet und gekuschelt, bis ich irgendwann in Jaebums Armen eingeschlafen bin.

Am nächsten Morgen wache ich langsam auf und spüre sofort zwei Starke Arme, die mich umschlingen. Ein Lächeln schleicht sich auf meine Lippen und ich öffne langsam meine Augen. „Guten Morgen Jae." Lächelnd küsst Jaebum meine Stirn und ich kichere leicht. „Morgen Bumie." Ich drücke mich näher an ihn und atme seinen Geruch ein.

„Ich liebe es in deinen Armen einzuschlafen und wieder aufzuwachen." Ich spüre wie er mir einpaar Haare aus dem Gesicht streicht und mir sanft durch's Haar fährt. „Sobald alles geklärt ist, wirst du es jede Nacht." Mit einem Lächeln auf den Lippen schaue ich zu ihm hoch und schaue ihm in die Augen. „Wenn alles geklärt ist, werde ich nie wieder schlafen können."

Überrascht schaut er mich an und ich lege eine Hand an seine Wange und flüster ihm leise zu. „Ich will das du mich verwandelst." Stumm blickt er in meine Augen und bekommt kein Wort raus. „Guck nicht so überrascht. Was bringt es uns wenn ich alles hinter mir lasse und als Mensch weiter lebe? Du müsstest mich sowieso früher oder später verwandeln und das wissen wir beide, ich will nichts hinaus zögern. Ich will nicht das wir den selben Fehler noch einmal machen Jaebum. Ich weis das ich mein ganzes Leben..nein, ein unsterbliches Leben mit dir verbringen will.."

Vorsichtig lege ich meine Lippen auf seine und er erwiedert den Kuss ohne zu zögern. Nach kurzer Zeit löse ich mich von ihm und schaue ihm wieder in die Augen. „Jaebum, verwandel mich, jetzt.." „Wir sollten erst alles klären Youngjae.." „Nein, ich will das du es jetzt machst." „Wieso jetzt?" „Ich will nicht, das ich nachhause gehe und es dann doch nicht über's Herz bringe. Ich weis aber das ich es will, also bitte.." 

Er seufzt leise auf und schließt für einen Moment seine Augen. „Bist du dir sicher?" „Mehr als nur sicher." „Was..wenn ich nicht aufhören kann..?" „Ich vertraue dir Jaebum." „Jackson hat Mark auch vertraut und wäre fast gestorben.." „Ich weis das du es kannst, ich habe nichts zu verlieren."

Er schluckt einmal schwer und ich küsse ihn wieder einmal kurz. Ich nähere mich seinem Ohr und küsse seine Schläfe bevor ich ihn etwas zu flüstere. „Tu es.." Ich lege mich auf den Rücken und ziehe ihn auf mich. Er stützt sich sofort neben meinem Kopf ab und drängt sich zwischen meine Beine. Wir schauen uns in die Augen und ich nicke ihm zu.

Langsam wandern seine Augen zu meinem Hals und er atmet einmal tief durch. „Denk nicht so viel darüber nach und mach es einfach." Ein zittriger Atem verlässt seine Lippen und ich schlinge meine Arme um seinen Nacken. „Beruhig dich.." Ich küsse wieder kurz seine Lippen und schaue ihn an.

Er beugt sich weiter zu mir runter und küsst dann meine Stirn. „Bist du dir wirklich sicher?" Ich nicke ihm zu und er beißt sich auf die Lippe bevor er langsam zu meinem Hals wandert.

Er küsst eine Stelle an meinem Hals und ich lege meinen Kopf auf die andere Seite um ihm mehr Platz zu verschaffen. Ich spüre wie sich seine Lippen Spalten und er seinen Mund immer weiter öffnet. Seine Fangzähne blitzen auf und ich spüre sie an meiner dünnen Haut. Gänsehaut macht sich auf mir breit und ich warte nervös ab.

Es dauert noch etwas bis Jaebum sich traut und ich spüre wie meine Haut durchbohrt wird. Vor Schmerz keuche ich laut auf und drücke meinen Rücken leicht durch. Eine seiner Hände wandert zu meiner Hüfte und drückt mich wieder zurück in die Matratze.

Ich sehe noch wie seine roten Augen aufblitzen und kneife dann meine zusammen. Ein komisches Gefühl breitet sich in meinem ganzen Körper aus  und durch den Schmerz schlinge ich meine Arme nur noch fester um ihn. Ich spüre noch wie er mir etwas Blut aussaugt und sich dann langsam und vorsichtig von mir löst. Ich wimmere auf als ich merke wie seine Zähne aus meinem Hals verschwinden und öffne meine Augen wieder.

Leicht entrkräftet schaue ich zu ihm hoch, seine Augen verlieren dieses Gefährliche aufblitzen und mein Blut läuft ihm am Mundwinkel hinab. „B-Bin ich jetzt..?" „Nein noch nicht, das Gift verbreitet sich jetzt in deinem Körper und erst dann setzt die Verwandlung ein. Es wird weh tun.."

Ich atme tief ein und aus, er wischt sich über seinen Mundwinkel. „Komm her.." Ich tippe leicht auf den Platz neben mir und er legt sich zu mir. „Das war jetzt so schwer?" „Es war schwerer als du denkst. Ich konnte nicht anders als dein Blut zu trinken, obwohl ich das garnicht brauche und eigentlich kein Menschenblut mehr trinke. Ich hatte Angst das ich zu viel trinke.." „Aber du hast es geschafft." Ich lächel ihn an und ziehe ihn zu mir um ihn zu küssen.

Lange hält der Kuss nicht an, da mein ganzer Körper anfängt zu schmerzen und ich mich plötzlich garnicht mehr bewegen kann. Jaebum merkt es sofort und löst sich von mir, er drückt mich in die Matratze und nimmt die Decke von mir. „Bekomm keine Panik und beruhig dich. Versuch zu atmen so gut du kannst, wenn du irgendwann keine Luft mehr bekommst hab keine Angst."

Ich versuche zu nicken aber bekomme nichts zu Stande, keine einzige Bewegung ist möglich und so versuche ich zu sprechen aber auch das klappt nicht. Ich bleibe still und regungslos dort liegen, weil mir nichts anderen möglich bleibt und versuche mit den Schmerzen klar zu kommen. Mir geht immer mehr die Luft aus und es fühlt sich an, als würde mich jemand erwürgen.

Plötzlich fängt mein ganzer Körper zu Zittern an und leicht panisch schaue ich mich nach Jaebum um aber ich nehme rein garnichts mehr wahr. Der Schmerz bringt mich dazu aufschreien zu wollen aber ich bekomme keinen einzigen Ton aus meiner Kehle. Irendwann wird mir schwarz vor Augen und der grauenvolle Schmerz verschwindet. Es fühlt sich an als währe eine ganze Stunde lang vergangen und ich spüre meinen Körper immernoch nicht.

Das einzige was ich wahrnehme sind meine Gedanken und Jaebums Stimme.


Jaebum

Es dauert nicht lange bis Youngjae wieder anfängt sich zu bewegen und ich schaue sofort zu ihm. Seine Augenlieder bewegen sich und er öffnet plötzlich mit einem tiefen Atemzug seine Augen, seine roten Augen. Ich mustere ihn genau und er richtet sich langsam auf.

Als er seinen Blick zu mir wandern lässt lächel ich leicht und bekomme meine Augen nicht mehr von ihm. „Wie geht's dir?" „Ich..weis es nicht.. bin.. bin ich jetzt ein Vampir?" „Sag du es mir." Ich stehe auf und stelle mich neben einem Spiegel. Vorsichtig steht er auf und schaut an sich runter. „Ich habe uns angezogen." Er nickt verstehend und kommt auf mich zu. Kurz bevor er in den Spiegel guckt schließt er seine Augen und ich stelle ihn genau vor seinem Abbild.

„Öffne deine Augen." Ich stelle mich hinter ihm und schlinge Arme um seine Hüfte. Er tut was ich sage und zuckt dann leicht zusammen „Meine..Augen.." „Öffne deinen Mund." Kurz nachdem ich das sage, blitzen seine Fangzähne auf und er betrachtet sich ausgiebig im Spiegel. „Ich war zwar schon immer relativ blass aber das.." Ich kichere leicht und er kommt aus dem starren garnicht mehr raus.

„Jae?" „Hm?" „Spürst du keinen Durst?" „Ist das, was meine Kehle zu schnürrt Durst..?" Ich nicke und er beißt sich auf die Lippe. „Du solltest vielleicht jagen gehen." „Menschen umbringen, huh?" „Ja..ich würde ja sagen Versuch es mit Tieren aber am Anfang klappt es nicht so." Er schließt kurz seine Augen und dreht sich dann um, sodass sein Gesicht zu mir zeigt.

„Wollen wir Markson mit nehmen?" Er öffnet seine Augen wieder und ich nicke. „Wenn du willst." „Okay." Er lächelt mich an, wodurch seine Zähne zu Vorschein kommen und ich fahre ihm durch sein Haar. „Wieso macht die Unsterblichkeit einen so schön? Du warst vorher schon unbeschreiblich schön und jetzt das..mein armes Herz.." Er lacht leicht und küsst mich kurz.

Vorsichtig streife ich mit meinen Fingern die Bisswunde entlang und er bekommt Gänsehaut. „Ich kann nicht glauben das ich dich verwandelt hab..bitte bereue es nicht.." „Ich werde es nie bereuen solange ich bei dir bin." Ein Lächeln schleicht sich auf meine Lippen und ich öffne das Fenster. „Bereit deine Kräfte auszutesten?"

„Was wenn mir übel wird?" Er schaut mich nervös an und ich lache. „Jackson hat dasselbe gefragt. Weil ihr Menschen wart, war euch so übel. Jetzt gehört es zu dir so schnell zu sein und es fühlt sich an als würdest du garnicht rennen, komm mir einfach nach." Mit diesen Worten verlasse ich das Zimmer durch das Fenster und es dauert etwas bis es mir nachkommt.

„Was das so schwer?" Er schüttelt den Kopf und ich nehme seine Hand. Grinsend fange ich an zu rennen und er macht sofort mit. Bei mir und Markson angekommen endscheide ich mich dazu, mit Youngjae durch das Fenster der beiden rein zu kommen.

Jackson schrickt auf und Mark schaut Überrascht zu uns. Youngjae tritt hinter mir hervor und die Augen der beiden weiten sich. „Oh mein..." Mark steht auf und stellt sich vor Youngjae, um ihn genau zu mustern. Er starrt gefühlte Stunden lang in seine Augen und schaut dann runter zu seinem Hals. „Als ob.."

Jackson gesellt sich zu uns und Youngjae bleibt still. „Bist...bist du jetzt ein Vampir?" „Ne, bin ein Werwolf." Der jüngere schaut ihn mit seinem Bitch Blick an und ich verkneife mir ein Lachen.

„Setzen, sofort, beide." Befiehlt Mark mirt Autorität in seiner Stimme und wir tun beide was er sagt. Jackson stellt sich zu Mark und sie schauen uns an. „Wir erwarten einpaar Erklärungen." Ich schaue zu Youngjae und dieser schaut ebenfalls zu mir, zögerlich widme ich mich wieder Markson und fange an ihnen alles zu erzählen.

Lächelnd hören mir die beiden zu und als ich mit meiner kleinen Aufklärung ende, fällt uns Mark um den Hals. „Ich wollte so sehr das ihr zwei wieder zusammen kommt! 2Jae ist einfach real! Ihr seid einfach geschaffen füreinander ahhhh!!" Jackson lacht und nimmt uns ebenfalls in den Arm.

Sie lösen sich wieder und setzen sich dann zu uns. „Was machst du jetzt wegen deiner Familie? Wollen wir die "er ist verschwunden und tod" Nummer wieder abziehen?" Youngjae seufzt leise und zuckt mit den Schultern. „Ich weis es nicht.. ich will nicht das meine Kinder ohne Vater aufwachsen müssen, sie sind gerade mal 3 Jahre alt.. Ich habe gedacht, dass ich mich von meiner Frau trenne und ich mich trotzdem manchmal um die kleinen kümmern könnte.."

„Hm..irgendwann werden wir es aber tun müssen, weil du jetzt nicht mehr alterst. Es wird irgendwann auffallen. Man kann es einpaar Jahre lang durchziehen aber dann nicht mehr." Jackson stimmt Mark zu und ich lehne mich weiter nach hinten. „Wenn du das unbedingt willst, dann mach es Jae. Aber wenn es auffällt dann musst du damit aufhören."

„Hast du nichts dagegen?" Ich schaue ihn überrascht an und schüttel dann den Kopf. „Es sind immernoch deine Kinder." Er nickt und lehnt sich an mich. „So Leute, habt ihr Durst? Youngjae stirbt nämlich gerade." „Hast du noch nicht gejagt?" Youngjae schaut zu Jackson und schüttelt dann den Kopf.

Markson grinst und auch ich kann mir ein Grinsen nicht verkneifen. „Das wird ein Spaß, komm mit Youngjae und...übertreib es nicht." Mark lacht und verschwindet plötzlich. Jackson rennt ihm grinsend nach und ich gebe Youngjae einen Kuss auf die Wange bevor ich seine Hand nehme und den anderen nach renne. Es wurde noch eine sehr..blutige Nacht, mit drei durstigen Vampiren und einem..naja, Vegetarier?

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HAY!
Ich habe vorhin ausversehen das Kapitel hochgeladen ohne das ich es fertig hatte, ups xD

Naja da habt ihr es aber jetzt^^

Im nächsten Kapitel wird wieder aus Markson's Sicht geschrieben und 2Jae noch einmal kurz erwähnt^^

Ich hoffe euch haben die 2Jae Kapi's genauso sehr gefallen wie mir? :3
Es hat mir wirklich Spaß gemacht sie zu schreiben und jaaa~ ^^

Naja bis zum nächsten Kapi, man liest sich meine Milchis~♥️🥛

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